Brasilianische Nächte voller Lust

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Post an die Freunde in Bahia

Gebt uns ein wenig von Eurer Wärme ab – wir wollen Brasilianische Nächte

Du wirst mir`s geben müssen, schöne Flor, und ich bin versessen auf die Stunde, wo ich meine kleine Gepellte verspeisen werde … Aber du wirst dich hingeben, wirst mir die Beine breit machen, denn ich will dich nur dann, wenn du auch willst. Ich will dich nicht mit dem Geschmack von Hass auf der Zunge, mein Schatz.“

Wenn es hier klirrt, dann schwitzt man jenseits des Äquators und es bedarf keiner zwei Ehemänner, der eine Fleisch und Blut, der andere Geist, die Dona Flor den Atem und ihre sprichwörtliche Keuscheit rauben. Nein, es genügt bereits allein der Gedanke an all die Schönheiten, die jetzt gerade, 18 Uhr Mitteleuropäische Zeit, -5° C, Dunkelheit, in knappen Bikinis mit wiegenden Hüften an bahianischen Stränden in der gleißenden Sonne tänzeln. Es ist dort 15 Uhr Ortszeit, 30° C und 62 % relative Luftfeuchte. Wie geschaffen für alles, das unter freiem Himmel, ist man ungestört, mindestens genau so viel Spaß macht wie in einem gut klimatisierten Raum. Liebe Freunde und Verwandte, schickt doch ein wenig davon in dieses kalte, unfreundliche Deutschland…. Wenn auch die Sinne, der Geist, beim Lesen Jorge Amados das Feuer entfachen, ein wenig Materie in  Gestalt heißer Haut wäre das Geschenk des Tages….

Dona Flor und ihre zwei Ehemänner

Vom schrecklichen Kampf zwischen Geist und Materie

Als Dona Flor nach dem Nachmittagsunterricht aus dem Badezimmer kam und sich halb nackt, nur im Büstenhalter und Höschen, vor dem Spiegel parfümierte und kämmte, drang aus irgend einem Winkel des Zimmers zustimmendes Raunen zu ihr. Und doch hatte sie, bevor sie ins Bad gegangen war, den Raum untersucht und festgestellt, dass keiner ihrer zwei Ehemänner zugegen war: der Doktor befand sich noch in der Apotheke, und Vadinho hatte sich nach dem Ärgernis des Frühkurses zu lauer Luft verflüchtigt.
Wie dem auch sei: da saß der Haderlump auf dem Kleiderschrank und ließ die Beine baumeln. Im Dämmerschein, im Halblicht glich er dem Holzengel der Sakristei der Santa-Tereza-Kirche. Sein Blick fiel mit solcher Begierde auf Dona Flors Schultern, dass seine Lüsternheit wie Öl auf ihren feuchten Körper zu rieseln schien. „Mein Gott!“ murmelte Dona Flor und ergriff ihren Morgenrock, um ihn eilends überzustreifen.
„Warum denn das, mein Schatz? Meinst du etwa, ich kenne dich nicht durch und durch? Wo habe ich dich nicht schon geküsst? Was soll der Blödsinn? So was Dummes…“
Mit einem Tänzersprung – welche Behendigkeit der Bewegung! – durchstieß sein Körper Licht und Schatten und landete elegant auf dem eisernen Bett, mitten auf der neuen Sprungfedermatratze:
„Mein Kind, diese Matratze ist eine Wolke, sie ist fast zu gut. Meinen Glückwunsch.“
Lässig streckte er sich aus, ein Streifen Licht beschien das Lächeln seines sinnlichen, lockenden Gesichts. Die im Schatten sitzende Dona Flor betrachtete ihn.
„Komm her, Flor, leg dich zu mir, lass uns ein bisschen bummeln. Komm her, wir wollen uns mal auf dieseer prachtvollen Matratze wälzen…“
Noch ganz unter dem Eindruck des mit ihren Schülerinnen erlebten Vorkommnisses, Vadinhos Übergriff, sein Berühren von Zulmiras Busen und ihre offensichtliche Befriedigung darüber – denn auch ohne den Schandkerl zu sehen war sie fast zerronnen vor Lust -, antwortet Dona Flor ziemlich brüsk:
„Du findest also harmlos, was du getan hast? Und damit nicht genug, versteckst du dich auch noch in meinem Zimmer, um mich zu beobachten! Du scheinst dir in der Zwischenzeit keine Manieren angeeignet zu haben. Hättest deine Zeit wahrlich besser nutzen können…“
„Sei doch nicht so, mein Schatz… Komm, leg dich her, gamz nah zu mir…“
„Und du hast noch die Stirn, mich aufzufordern, ich soll zu dir ins Bett kommen! Was denkst du dir eigentlich? Dass ich weder Ehre noch eigenen Willen im Leib habe?“
Vadinho verspürte keine Lust zu einem Wortstreit:


Jorge Amado – Dona Flor und ein passender Film – Mehr zum Film mit Trailer>>>
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Der Film nach der Erzählung: „A morte e a morte de Quincas Berro d’Água“ von Jorge Amado
Ausgerechnet an seinem Geburtstag segnet der alte Qincas das Zeitliche. Das zickige Töchterlein, angereist mit dem stocksteifen Schwiegersohn und feiner Tante, steht weder auf Voodoo-Zeremonien noch Papas buntes Gefolge aus Huren und Tagedieben. Jene aber nutzen eine vorübergehende Unaufmerksamkeit des Bestatters, um sich mit Quincas sterblicher Hülle davon zu machen auf einen letzten denkwürdigen Saufzug durch die Gemeinde. Die Tochter aber eilt ihnen hinterher und gewinnt dabei Einblick in das Leben des entfremdeten Alten.


Du wirst mir s geben müssen, schöne Flor, und ich bin versessen auf die Stunde, wo ich meine kleine Gepellte verspeisen werde… Aber du wirst dich hingeben, wirst mir die Beine breit machen, denn ich will dich nur dann, wenn du auch willst. Ich will dich nicht mit dem Geschmack von Hass auf der Zunge, mein Schatz.“
Sie wusste, dass er die Wahrheit spricht: der Stolz stieg in der Brust ihres (ersten) Mannes hoch wie eine Aureole, ein Glanz. Freilich nicht eines Heiligen, sondern eines Menschen, eines männlichen, mannhaften Mannes.
Nun machte Dona Flor es sich auf dem Bettrand bequem, während Vadinho neben ihr lag und sie belauerte. Ihre Nerven waren entspannt, und zutraulich, gelassen, saß sie neben ihm. Doch kaum hatte sie sich gesetzt, als der Tunichtgut seine Hand über ihre Hüften in ihren Schoß gleiten ließ. Empört stand sie auf:
„Du bist wirklich ein Lump…“
Wie eine träge Brise drang die Süße des Abends mit Licht und Schatten ins Zimmer.
„Mein Schatz“, sagte er, „ich hab schreckliche Sehnsucht nach dir gehabt, so große Sehnsucht, dass sie wie eine Tonne Erde auf meiner Brust lastete. Schon lange wollte ich kommen, seit der Zeit, als du mich das erste Mal riefst. Aber du hast dich mit dem Mokan, den Didi dir gegeben hat, festgehalten, und erst jetzt habe ich mich wirklich befreien können… Denn erste jetzt hast du mich wirklich gerufen, aus eigenem Willen…“

„Auch ich hab`die ganze Zeit Sehnsucht gehabt… Dass du so ein übler Kerl warst, Vadinho, hat mir auch nichts genutzt, ich bin fast gestorben, als du starbst…“
Dona Flor fühlte etwas in ihrem Innern, sie verspürte das Verlangen, gleichviel, doch leise, lautlos. So sanft war Vadinhos liebkosende Hand auf ihrem Bauch, auf ihrem Nacken, auf ihrer Wange, und sein Kopf ruhte in ihrem Schoß und suchte eine bequeme Stellung. Schwer und warm lag er auf ihren Schenkeln und gab ihr Wärme und Schläfrigkeit… Alle Leseproben>>>


Nicht weniger heiß, nicht in Bahia sondern in der Karibik, geht es zu  in Dunkle Perlen – ErotiknovellenErstes Buch:  Mein erster Flug über eine solch große Entfernung. Dazu in eines der faszinierendsten Paradiese der Karibik. Eine Welt, die allein mit ihrem Namen, und wenn man sich dort aufhält, mit ihrer so eigenartigen Atmosphäre verzaubert. Es lag gerade ein Jahr zurück, als die Mauern zu wackeln begannen. Was war das plötzlich für ein Gefühl von Freiheit für einen, der sechsunddreißig Jahre lang eingesperrt war in dieser so genannten Deutschen Demokratischen Republik. Einzig der Namensteil „Deutsche“ stimmte wirklich. Ansonsten war sie weder demokratisch, noch eine Republik. Eher Spielfeld eines selbst ernannten Regimes mit monarchistischen Herrschaftsmethoden, auf dem sich eine kleine, überalterte Machtclique für unantastbar hielt.
Die Inseln gehören zu Frankreich, Überseedepartement. Die Menschen eine Mischung aus afro-amerikanischer Kultur mit europäischem Anspruch. Alles liegt dicht beieinander: Jahrhunderte alte Traditionen und Kult neben europäischer Moderne. Man wird den ganzen Tag über das Gefühl nicht los, Musik in den Ohren zu hören. Die langen Nächte voller Geheimnisse und betäubender Düfte. Nicht umsonst wird Martinique die Blumeninsel genannt.

dunkle_perlen_erotiknovellen
Ein völlig anderes Lustgefühl als in Europa. Wir ließen gern die Fenster of-fen, um die Geräusche wahrnehmen zu können, die besonders nachts aus allen Richtungen eindrangen. Die Brandung des nahen Ozeans, hin und wieder die Sirene eines vorbei fahrenden Schiffes. Die Musik aus nahe gele-genen Kneipen, das Turteln vorbei spazierender Paare. Später deren Seufzer, gemischt in die Laute unzähliger Insekten. Man hatte manchmal das Gefühl, im Freien zu liegen, sich unter den Augen und vor den Ohren dutzender Fremder zu lieben. Das breite Bett überdachte ein Himmel, an den Seiten konnte man Moskitonetze herab lassen. Wir waren unendlich glücklich, wie gerade frisch verliebt..
Am Tag trugen wir Havaianas an den Füßen, die konnte man im Hotel kaufen, kurze Hosen, Hemd, Shirt oder Bluse. Ich erlebte Hélènen zum ersten Mal in flacher Fußbekleidung. Die Hände lagen schnell auf nackter Haut, wenn man sich umarmte. Wenn wir vor dem Abendessen, der täglichen Hauptmahlzeit, auf dem Zimmer ankamen, explodierte die unterwegs angestaute Lust in wenigen Minuten. Manchmal schon, bevor wir überhaupt das Bett erreichten. Zum Essen am Abend legte Hélène stets Wert auf angemessene Kleidung.
Am Tag Drei unseres Aufenthalts nahte der Moment, zu dessen Zweck allein wir diese Insel besuchten. Das Frühstück ließen wir im Zimmer servieren. Allein die Serviererin war eine Augenweide. Wir lagen im Bett, als die junge Frau den Tisch deckte. Hin und wieder schielte sie verlegen lächelnd zu uns herüber …Alle Leseproben>>>


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„Du bist gar nicht mein Typ, du blöde Fotze!“ rief er ihr nach.
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Nach dem letzten Wort stellte er die Flasche weg, um sie anschließend auf den Bauch zu drehen. Die nächste Wanderung begann er an ihren Füßen, er umschiffte mehrmals den Hafen, in den die bis zum Rand gefüllten Schiffe gewöhnlich irgendwann einlaufen, um sich zu entladen. Am Ende war es sein Mund, den er ein zweites Mal eintauchte, seine Zunge am Molenkopf, an der engen Einfahrt.
Ein Rausch der Sinne, dem sie sich hingab. Große, kräftige, dennoch solch wunderbar zärtliche Hände, die zupackten als er ihre Po-Backen auseinander zog, um danach erneut so sanft über ihre Haut zu gleiten, wie ein Pianist, der die Tasten des Klaviers streichelt. Sie kam mehrmals, ein einziger nicht enden wollender Orgasmus ... Alle Leseproben>>>

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