Dunkle Perlen – Erstes Buch

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Frank C. Mey – Erotiknovellen

Leseproben Dunkle Perlen – Erstes Buch

„Mein Name ist Helene“, reagierte sie postwendend. Das klang bezaubernd. Sie sprach diesen selbstverständlich französisch. Älän h, das „H“ am Ende nur daran gehaucht. Nicht so wie man es hierzulande kannte, wie die Birne Heleeeene. Nein, Älän h, das klang, wie sie es aussprach, als stünde sie kurz vor einem Orgasmus …

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Dunkle Perlen – Erstes Buch

Du kannst in deinem Leben nicht mit allen Frauen schlafen, aber du solltest es wenigstens versuchen (polnisches Sprichwort).

 Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, je eines der Tore war aus einer Perle, und die Straße der Stadt reines Gold, wie durchsichtiges Glas (Offenbarung des Johannes). 

Leipzig, Herbst 1987

DDR_Leipziger_MesseDas Wunder begann an einem Donnerstagabend in einer Leipziger Hotelbar, der letzte Abend in Leipzig.
Als wir gegen einundzwanzig Uhr erschienen, war die Bar bereits gut gefüllt. Und wie in Hotelbars der verlorenen ostdeutschen Republik üblich, spielte eine Band, wie ebenso üblich, ausschließlich Titel aus dem westlichen Ausland. Das war im Übrigen generell so, nicht nur zur Messe und in Läden, in denen überwiegend Gäste aus dem westlichen Ausland verkehrten. Nicht dass es in der DDR keine gute Musik gegeben hätte, allein tanzen konnte man nach den wenigsten Titeln. Den Professoren und Professorinnen an den Musikhochschulen lag der „Lipsi“ in den Knochen und Hirnen, der zudem in Leipzig auf Geheiß des früheren Partei- und Staatschefs Ulbricht erfunden wurde.
„Immer dieses eintönige yea, yea, yea aus dem Westen“, bemerkte der einst. „Wir brauchen eine eigene Musik, die den Bedürfnissen und Gefühlen unserer Werktätigen entspricht.“ Flugs erhielt ein Komponist den Auftrag, eine solche zu erfinden. Heraus kam besagter „Lipsi“, beschwingte Musik im zweiunddreißig vierzehntel Takt, eine Mischung aus Calypso und Wiener Walzer, nach der zu tanzen man sechs Beine benötigt hätte …
Zu meiner großen Überraschung nahm die junge Dame meine Einladung an. Sie stützte sich sogar an meinem Oberarm ab, als sie auf den frei gewordenen Barhocker rutschte. Sie stützte sich an meinem Oberarm, fast oben an der Schulter. Welche Wonne, wie sehr wünschte ich mir in diesem Moment, kein Jackett und kein Hemd zu tragen, um diese zierliche Hand auf meiner Haut spüren zu dürfen. Allein die Berührung durch mehrere Lagen Stoff hindurch, Futter und Umnäher inbegriffen, elektrisierte mich.
Sie trug einen kurzen schwarzen Rock aus hauchdünnem Nappa-Leder, der sich ihrer bezaubernden Figur anpasste wie eine zweite Haut. Dazu eine weiße Seidenbluse mit einer Knopfleiste, die genau zwischen ihren Brüsten endete. Darüber eine cremefarbene Jacke aus demselben Material wie der Rock. Weil diese nicht zugeknöpft war, zeichneten sich ihre kleinen, spitzen Brüste, von einem dünnen BH gehalten, deutlich unter der Bluse ab. Während sie auf den Hocker rutschte, spreizte sie die Beine, die in ihrem Reiz denen der Begleiterin in nichts aus dem Wege gingen. Ein winziger Spalt, doch der genügte mir, um einen heimlichen Blick an das begehrte Ende der Innenseiten ihrer Oberschenkel zu werfen. Dahin, wo durch den dünnen Stoff der Feinstrumpfhose ein dunkelrotes Höschen blitzte. Dahinter das süßeste Tabu der Frau, wie es Shade Jahre später besingen sollte.

„Verraten sie mir ihren Vornamen? Wir können Du zueinander sagen, wenn sie das nicht stört?“ Ihre erste Frage, nachdem wir uns zuprosteten und ein erstes Mal an den Gläsern genippt hatten.
„Frank“, antwortete ich kurz und bündig.
„Oh, Frank, Froonc“, sie wiederholte den Namen mehrmals in ihrem Akzent, was genau so klang, als spräche sie den Namen der französischen Währung aus.
„Mein Name ist Hélène“, reagierte sie postwendend. Das klang bezaubernd. Sie sprach den selbstverständlich französisch aus. Älän h, das „H“ am Ende daran gehaucht. Nicht wie man es hierzulande kennt, wie die Birne Helene. Nein, Älän h, das klang, wie sie es aussprach, als stünde sie kurz vor einem Orgasmus …

Halle, Sommer 1988

„Hast du kein Gepäck?“ fragte sie mich erstaunt. – „Doch, das liegt schon im Hotel“, erwiderte ich. Wenige Minuten später standen wir beide an der Rezeption des Hotels.
Der überraschte Blick des Portiers entging mir ebenso wenig, wie das Tuscheln zweier weiterer Hotelmitarbeiterinnen, die einige Meter von uns entfernt ebenfalls hinter dem Tresen standen.
„Ihren Ausweis bitte“, sprach der Herr Hélène mit trockener Stimme an. Die hatte ihren Pass bereits aus der Umhängetasche gezogen.
Er gab sich gar nicht erst die Mühe, den Pass zu öffnen, sondern sah mit streng nach oben gezogenen Augenbrauen auf den Deckel. Im oberen Teil der goldene Aufdruck: „République de la France“, unterhalb des Wappens „Passeport“. Mit affektiertem Hüsteln reichte er Hélène den Pass zurück.
„Es tut mir sehr leid, meine Herrschaften. Leider ist es mir nicht möglich, einem Bürger der DDR in Begleitung einer Bürgerin der Republik Frankreich in diesem Hotel ein Zimmer zu geben. Es tut mir leid.“ Das letzte wiederholte er zweimal, als wollte er jeglichen Widerspruch oder jede Frage von vornherein im Keim ersticken.
„Was ist das denn?“ Hélène empörte sich. „Ich kann überall auf dieser Welt ein Hotelzimmer beziehen, mit wem und solange ich will!“
Beide Hände in die Hüften gestemmt, stampfte sie mit einem Fuß. Der hohe Absatz klirrte auf dem Steinfußboden. Auf dem Bahnsteig sah sie schon wütend aus, jetzt war sie in Rage. Der Rezeptionist grinste unbeteiligt. Auffällig zog er beide Schultern nach oben. „Nicht überall auf dieser Welt, meine Dame“, ließ er sich kurz darauf zu einer Antwort herab. Danach schielte er in meine Richtung.
„Sie haben telefonisch ein Doppelzimmer für sich und ihre Ehefrau bestellt.“ Er erinnerte mich an einen dieser besserwisserischen Oberlehrer, die bereits mit dem Ton ihrer Rede durchblicken lassen, dass jeglicher Widerspruch zwecklos bleibt.
„Ist die Dame ihre Ehefrau?“
„Das ist doch völlig egal, ob Ehefrau, Bekannte oder sonst irgendetwas“, mischte Hélène sich erneut wutschnaubend ein.
„Uns ist das nicht egal, meine Dame“, erwiderte er im selben Ton.
„Na gut, dann geben sie uns eben zwei Einzelzimmer.“ Hélène grinste siegesbewusst, als sei sie sich bereits sicher gewesen, ihn überlistet zu haben.
Er schüttelte den Kopf: „Tut mir leid, zwei Einzelzimmer stehen leider nicht zur Verfügung.“

„Dann eben zwei Doppelzimmer“, konterte Hélène. Stieß sie davor mit ihrem hoch beschuhten Fuß auf den Boden, wippte sie nun nervös mit einer Fußspitze. Während des Disputs erschien eine Hotelangestellte mit meiner Reisetasche und dem Blumenstrauß, den sie hämisch grinsend vor mir auf dem Tresen ablegte.
„Auch zwei Doppelzimmer kann ich ihnen leider nicht anbieten.“ Stand der Portier anfangs in recht lockerer Haltung hinter seinem Rezeptionstresen, richtete er sich inzwischen streng auf. Von oben herab sah er uns beide an. Letzteres muss bei Hélène einen besonderen Reiz-Effekt ausgelöst haben. Ihre Augen blitzten auf wie die einer Tigerin, deren Junges gerade angegriffen wird. Den Körper gestreckt, atmete sie schwer.
„Was erlauben sie sich, sie sind doch nur ein D …“, das letzte Wort brach sie gerade noch rechtzeitig ab, während sie mich anschielte. Wahrscheinlich war ihr im letzten Moment mein Kommentar zu diesem Wort „Domestik“ eingefallen, mit dem sie den Zimmerkellner im Leipziger Hotel titulierte.
Ihre aristokratischen Züge, die sie in solchen Situationen zeigte, fielen mir bereits während des bewussten Abends in Leipzig auf. Da ihre Familie offenbar zu den Privilegierten in der früheren französischen Kolonie gehörte, wunderte mich das nicht.
Der Rezeptionist bewahrte seine inzwischen bedrohlich wirkende Haltung. In aggressivem Ton forderte er uns auf, das Hotel umgehend zu verlassen. Da mir diese Art der Konversation geläufig war, wusste ich, dass bei der nächsten Aufforderung der Nachsatz: sonst muss ich die Polizei rufen, folgen würde. Daher gab ich meiner Begleiterin mit dem Kopf ein Zeichen, das ihr unmissverständlich zu verstehen geben sollte, nichts mehr zu sagen. Sodann nahm ich unser Gepäck in die Hand, um den Rückzug in Richtung Ausgang anzutreten. Hélène folgte mir leise schimpfend. Sie tat dies allerdings auf Französisch, wohl in der Annahme, dass sie niemand verstehen würde … Alles lesen>>>
„Oh mon Dieu, wo bin ich hingeraten?“ Ihr Mienenspiel wechselte zwischen Wut und Lachen. Das Lachen überwog, wie ich beruhigt feststellte.
„Da, wo du so gern hin wolltest, in das gelobte Land DDR.“, erwiderte ich. Sie sah mich fragend an. „Ja und, Froonc, was jetzt?“
An die Variante, zu mir zu fahren, hatte ich die Bohne nicht gedacht. Das würde unsere Bewegungsfreiheit immens einschränken, kannten mich doch Grethi und Plethi in der Stadt. Normalerweise wäre mir das völlig egal gewesen, hätte es zwischen Hélène und mir zu diesem Zeitpunkt bereits so etwas wie eine Beziehung gegeben. Dass es überhaupt jemals so weit kommen würde, daran glaubte ich zu dieser Zeit ebenso wenig. Nicht einmal an eine Affäre. Vielleicht würde sie wieder neben mir im Bett schlafen wollen. Mon ami, hatte sie am Telefon gesagt. Aus dem Munde einer Frau zu einem fast fremden Mann, kann das durchaus allein „mein Freund“ bedeuten. Ein Freund, mit dem sie ein Wochenende verbringt. Oh Gott, zwei Tage und zwei Nächte mit einer Frau, die ich so wahnsinnig begehre. Eine wahre Folter, ging es mir durch den Kopf.

Die ersten Kilometer saßen wir schweigend nebeneinander. Hélène zurück gelehnt, den Kopf zur Seite geneigt, eine Hand an der Wange. Hin und wieder lächelte sie mich verstohlen an. Die Jacke über die Lehne gehängt, sah ich ihre nackten, hellbraunen Arme. Die ebenmäßigen Schenkel, die einladend, doch dezent gespreizt aus ihrem kurzen Rock heraus ragten. Ihre dunkle Haut glänzte in den Strahlen der Sonne, die durch die Autoscheiben fielen.
Zum ersten Mal betrachtete ich das Profil ihres fein geschnittenen Gesichts, das seiner Form nach eher europäisch aussah, etwas genauer. Nicht so, wie man es von manchen Afrikanerinnen aus Filmen her kannte. Einzig ihre Lippen waren außerordentlich voll. Ein süßer, nicht zu breiter, aufgeworfener Kussmund. Die Lippen um einen Spalt geöffnet, schien es so, als wollte sie jeden Moment etwas sagen oder sie dachte nach. Ich sehnte mich nach dem ersten Kuss.
Über dem Mund eine schmale Nase. Ebenso schmal die Augenbrauen, wahrscheinlich gezupft wie ich vermutete. Was ich erst jetzt bemerkte: sie trug nicht mehr diese auf toupierte „Angela-Davis-Frisur“, sondern leicht gewellte Haare, die an den Enden nach innen gekehrt genau dort endeten, wo der Hals aus den Schultern entspringt. Auf dem Bahnsteig erschien mir irgendetwas anders an ihr, der Grund von der Aufregung verdrängt.
Ein eher europäisch wirkendes Gesicht. Schon damals dachte ich öfter darüber nach, woher wohl diese Unterschiede im Aussehen der Menschen kommen würden. Wo wir doch alle denselben Ursprung haben. Schlitzaugen hier, Mandelaugen dort, platt gedrückte Gesichter andernorts. Inzwischen hatte man anhand genetischer Untersuchungen bewiesen, dass sich in Europa zum Beispiel Neandertaler mit dem „Neumenschen“ paarten. In Asien gibt es Affen mit Schlitzaugen. Es muss wohl, außer dem Neandertaler und ähnlichen Spezies, weitere Äste am Baum des Lebens gegeben haben, die später ausstarben. Der Neanthropus wird sich auch mit denen gepaart haben, während seiner Anfangszeit. Ein überaus anschauliches Beispiel für das Vorhandensein der Neandertaler-Gene in unserer heutigen Zeit war ein bekannter russischer Schwergewichtsboxer, der eine Zeit lang mehrere Weltmeistergürtel trug.
Hélène zeigte wenig Interesse an der Einrichtung der Wohnung, jedenfalls gab sie keine Kommentare ab, nachdem wir dieselbe betraten. Ihre erste Frage war erwartungsgemäß die nach der Lage des Badezimmers. Sie hielt sich eine gefühlte Ewigkeit darin auf. Das Bad verfügte über Wanne und Dusche. Eine in dieser Zeit, wie die Zentralheizung, nicht alltägliche Ausstattung.
Überhaupt war die Wohnung klein, doch außerordentlich anheimelnd. 1,5 ZKB nach geltenden Abkürzungen, ein und ein halbes Zimmer mit Küche und Bad, Küche und Bad mit Fenster, was man in den neuen Plattenbauten allein bei größeren Wohnungen vorfand. Doch auch da waren die „Bäderzellen“ meist innenliegend.
„Du hast sicher Hunger?“, empfing ich Hélène, nachdem sie das Badezimmer geräumt hatte. „Ich habe eben in einem guten Restaurant Plätze bestellt.
„Oh bon, Froonc“, erwiderte sie erleichtert. Sodann bekam ich einen Kuss auf die Wange. Für einen Moment hielt ich sie an der Hüfte fest, wir sahen uns in die Augen. Sie lächelte mich schüchtern an aus ihren großen Kulleraugen, bevor sie sich sanft entzog.
Hélène erschien in komplett neuer Garderobe. Ein kurzes schwarzes Kleid, unterhalb der Brüste abgenäht. Ein mehrere Zentimeter breiter Spitzeneinsatz unterhalb des Abnähers, der bis an die Seitennähte reichte. Mit derselben Spitze waren Saum und Dekolleté besetzt. Letzteres verlief spitz nach unten bis an den Brustabnäher. Passend zum Kleid die Schuhe und die Umhängetasche, die sie im Flur an einen Haken hängte.
„Du siehst umwerfend aus“, sagte ich zu ihr, nachdem sie einen Schritt zurückgetreten war.
„Oh Froonc, mon grand charmeur.” Sie lachte mich an. Wieder diese dezente Mischung aus Zurückhaltung, fast beschämt, und Freude im Blick, und sie roch wieder so betörend gut. „Ja, mon cher, ich bin sehr hungrig“, fügte sie leise hinzu.
frank-c-mey-dunkle-perlen-erotiknovellen-als-taschenbuch-und-eBook Für den Rückweg wählte ich eine andere Strecke aus. Die führt an einem Waldstück mit Stausee vorbei. Dahin fuhr ich hin und wieder zum Angeln. Ein befestigter Forstweg führte in den Wald hinein. Weil das erste Stück asphaltiert war, bemerkte Hélène den Abstecher nicht. Erst als es holprig wurde, als wir den Waldrand erreichten, schaute sie mich ängstlich an.
„Wohin fahren wir?“
„In den Wald, tief in den Wald …“, erwiderte ich.
„Was willst du mit mir im Wald?“
„Dich vergewaltigen, damit niemand hört wie du schreist.“ Der entsetzte Blick, derselbe wie der, als sie mich fragte, ob ich auf kleine Mädchen stehe.
„Froonc, mach nicht solche Scherze mit mir, bitte, mon dieu …“ Ihre Stimme schwankte zwischen Lachen und Weinen. In dem Moment erreichten wir bereits den Ort, an den ich wollte. Eine Lichtung, um diese Jahreszeit voller bunter Blumen. Ich stellte den Motor ab.
„Ich will nichts als dich ungestört küssen, mon cher, ma perle. Bis nach Hause halte ich es nicht mehr aus.“ Sie lag mir schon am Hals, während ich die letzten Worte sprach. Ich öffnete beide Türen. Ein schwacher Wind trug den Geruch des Waldes und der Blumen in den Innenraum, wo er sich vermischte mit dem betörenden Duft dieser zauberhaften Frau. Zum ersten Mal verschlangen wir uns. Wenn wir uns für einen Moment trennten um Luft zu schnappen, sagte sie: „Oh Froonc, mon cher …“ „Hélène, ma perle …“, erwiderte ich stets.
Sie ließ meinen Händen freien Lauf. Den Weg, den dieselben immer dann wie von selbst einschlagen, wenn ein Kuss diese Schwelle der Leidenschaft überschreitet, wenn er schon Teil der Vereinigung wird. Durch das Dekolleté berührte ich ihre samtene Haut. Ein erstes Zittern, nachdem ich ihre kleinen, festen Brüste erreichte. Vom Knie aufwärts anschließend ihre weichen Schenkel. Artig hob sie den Po, als ich das Kleid nach oben schob.
„Und wenn jemand kommt?“, fragte sie ängstlich mit erstickender Stimme, nachdem ich das weiche Nest unter ihrem Spitzenhöschen mit einer Hand umschloss.
„Dann sieht er ein Liebespaar, das sich in einem Auto lieb hat und geht einfach weiter.“, sagte ich, bevor ich ihr das Kleid über den Kopf zog …
Für die Rückfahrt nach Berlin bot ich ihr an, in einer Autobahnraststätte zu essen, die für Transit-Reisende bestimmt war. Das stand auf großen Schildern an der Einfahrt. Man musste mit Westgeld bezahlen. In meiner Naivität bildete ich mir ein, dass diese Einschränkung für uns nicht gelten würde, weil Hélène Ausländerin aus dem Westen war. Doch kaum auf dem Parkplatz angekommen, standen zwei Herren mit bösen Blicken neben dem Auto. Man befahl uns, auszusteigen.
„Sprich bitte nur dann, wenn du gefragt wirst“, raunte ich Hélène zu, bevor wir ausstiegen. Mir fiel die Szene im Hotel ein. Hier handelte es sich nicht um Hotelmitarbeiter.
„Können sie nicht lesen?“, herrschte mich der eine mit rüdem Ton an, nachdem er meinen Ausweis verlangte, während der andere unentwegt auf Hélène starrte.
„Doch“, erwiderte ich. „Meine Begleiterin ist französische Staatsbürgerin. Sie bezahlt mit D-Mark. Ich dachte wir seien daher berechtigt, hier anzuhalten.“
„Wollen sie uns verscheißern?“, fragte der andere im selben Ton, bevor er Hélène aufforderte, ihm ihren Pass zu geben. Wahrscheinlich dachten die beiden, Hélène sei Kubanerin oder eine afrikanische Studentin. Er blätterte darin herum …
Der Westen, ein Wort, das seinerzeit einen unvergleichbaren Zauber in sich trug. Obgleich mir schon damals klar war, das nicht alles Gold ist, was glänzt. Eine Mehrheit der DDR-Bürger, die meinten, ihnen flögen gebratene Tauben in den Rachen wenn die D-Mark erst da wäre mussten diese Erfahrung noch sammeln. Den, dem sie zugejubelt hatten, bewarfen sie zwei Jahre später mit faulen Eiern. Ein unvergleichbarer Zauber, das vergangene Wochenende. Es würde wohl bei dem bleiben, meinte ich … Wollen sie wissen, wie es weiter geht? Alles lesen>>>
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frankreich_privat_der_filmBisher lief alles Ruhig und geregelt in der Familie Betrand. Doch diese Ruhe endet abrupt als der jüngste Sohn beim onanieren im Biologie Unterricht erwischt wird. Sex, bisher das Tabu Thema der Familie, wird zum Tischgespräch. Mutter Claire ermutigt die Familie offen mit ihrer Sexualität umzugehen und diese zu weiter erforschen. Zu besprechen gibt es auch einiges, besucht der Großvater seit dem Tod seiner Frau doch regelmäßig eine liebevolle Prostituierte. Romains Schwester Marie hat viel Spaß mit ihrem Freund und Bruder Pierre holt sich zu seiner Freundin gern auch mal einen Freund ins Bett, während Claire und ihr Gatte ihr Sexleben durch Rollenspielchen aufpeppen. Und schließlich erlebt auch Romain endlich sein lange ersehntes „erstes Mal“. Jedes der Familienmitglieder hat andere Vorlieben und beginnt diese intensiver auszuleben. Sexual Chronicles of a French Family zeichnet drei Generationen einer Familie die ihr Sexualleben auf ein neues Level bringen.


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Sie wusste nicht genau, was sie wirklich mit Jo an dessen Auto wollte. Es ging ihr lediglich viel zu schnell, als er, kaum angekommen versuchte, sie auf die Motorhaube zu schieben.
„Ich weiß, du bist Jungfrau“, keuchte er, als er versuchte ihren Rock nach oben zu schieben, als er nach ihrem Höschen griff.
„Ich bereite dich vor, damit du locker wirst. Im Auto habe ich eine Decke für den Rest… Wir können auch zu mir fahren, wenn du willst.“
mutterliebe_taschenbuchSeine Hand lag kalt auf ihrem nackten Schenkel. Alles in ihr wurde mit einem Mal kalt. Er küsste sie nicht einmal, er schob sie nur auf das kühle Metall wie ein Stück Fleisch. Sie spürte sein steifes Glied an ihrem Bauch, nachdem er sich über sie lehnte. Er musste wohl während der letzten Schritte, ohne dass sie es bemerkte, bereits seine Hose geöffnet haben. Bevor seine Hand ihren Schoß erreichte, stieß sie ihn zur Seite, wütend lief sie den Weg zurück.
„Du bist gar nicht mein Typ, du blöde Fotze!“ rief er ihr nach.
Sie war gekränkt. Nicht von dem, was er gerade vor hatte. Sie war gekränkt von seinen Worten. Blöde Fotze, das sagte noch niemand zu ihr.
Nach dem letzten Wort stellte er die Flasche weg, um sie anschließend auf den Bauch zu drehen. Die nächste Wanderung begann er an ihren Füßen, er umschiffte mehrmals den Hafen, in den die bis zum Rand gefüllten Schiffe gewöhnlich irgendwann einlaufen, um sich zu entladen. Am Ende war es sein Mund, den er ein zweites Mal eintauchte, seine Zunge am Molenkopf, an der engen Einfahrt.
Ein Rausch der Sinne, dem sie sich hingab. Große, kräftige, dennoch solch wunderbar zärtliche Hände, die zupackten als er ihre Po-Backen auseinander zog, um danach erneut so sanft über ihre Haut zu gleiten, wie ein Pianist, der die Tasten des Klaviers streichelt. Sie kam mehrmals, ein einziger nicht enden wollender Orgasmus ... Alle Leseproben>>>

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