Frank C. Mey wünscht Frohe Weihnacht

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Mit Erotik durch den Advent

Frohe Weihnacht – Ein Buch als Weihnachtsgeschenk

„Es ist fast derselbe Geschmack, wie wenn du meine süße Auster auslutschst“, raunte sie mir über die Tischkante zu, während sie einen Finger unter mein Höschen schob. Sie sprach leise, so als könne jemand zuhören. Obgleich alle Tische um uns herum leer waren und der Kellner, wie wir bei der Bestellung bemerkten, vermutlich kein Wort Deutsch verstand… (aus Chrissys Tagebuch)

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Frank C. Mey Bücher – Erotik-Klassiker – zeitgenössische erotische Literatur – Erotikfilme

Was gibt es schöneres als an einem Advents-Abend bei brennenden Kerzen zu zweit auf der Couch zu kuscheln, sich aus einem Buch vor zu lesen oder einen erotischen Film anzuschauen. In diesem Blog finden Sie, außer meinen eigenen Büchern, eine Reihe von Anregungen für Ihr Weihnachtsgeschenk. Angefangen von den Klassikern der Erotik bis hin zur zeitgenössischen erotischen Literatur, Verfilmungen erotischer Romane, die als Bestseller weltweit in den Kinos liefen wie auch die seichte Unterhaltung mit Trailern, die man, um sich ein wenig anzuregen, eben so nebenher laufen lässt. Nehmen Sie sich Zeit zum Blättern, sie werden finden, was sie suchen. Sollten Sie es noch nicht wissen, dann helfen Ihnen umfangreiche Leseproben

frank_c_mey_regenwuermer_vertragen_kein_coffeinFrank C. Mey Regenwürmer vertragen kein Coffein

Die Alm – Leseprobe

Es gibt internationale Küche. Ein Glück, nicht nur „Schwoans-Broaten“. Keine Kellnerin fragt: „Wollen s a Schwoans-Broaten?“ Die bayrische Sprache kann nur aus Asien stammen. So viele Vokale wie die hier aneinander reihen. Die Kelten verknüpfen Konsonanten zu unaussprechlichen Begriffen. Die Bayern Vokale.
Luise bestellt ein Gericht mit Scampi. Das teuerste auf der Karte. Ich entscheide mich für Lammrücken. Lisa muss ich überreden. Sie wollte nur eine doppelte Portion Pommes mit Majo. Wahrscheinlich schämt sie sich plötzlich, weil alles so teuer ist. Sie lässt sich zu einem Steak überreden. Die kleinste Gewichtsklasse. Es gibt drei davon. Maik nimmt das größte.
Die Kinder trinken Coca-Cola. Luise bestellt Rotwein, ein Wasser dazu. Zwanzig D-Mark kostet der Schoppen Wein. Ich bin sparsam, nehme nur einen halben Liter dieses bayrischen Dünnbiers. Wer solch ein Bier braut, der kann nur asiatischer Abstammung sein. Mongolei. Wenn du wissen willst, wie vergorene Stutenmilch schmeckt, Kumys, dann trinke bayrisches Bier. Wenn wir zurück am Auto ankommen, wird der wenige Alkohol verflogen sein.
Luise bestellt später noch einen zweiten Schoppen. So hemmungslos wie im Bett, geht sie mit fremdem Geld um. Mit dem schamlosen Ausgeben anderer Leute Geld, erfüllt sie wenigstens ein Kriterium einer guten Finanzmanagerin. Doch es hilft gegen die Kopfschmerzen, es macht Lisa glücklich. Sie lässt die Augen nicht von mir, während sie kaut. Meine Lisa. Meine kleine Frau. Meine heimliche Liebe.
Schräg hinter ihr sehe ich das pausbäckige, blond bezopfte Ungeheuer am Nachbartisch. Wie sie die Cola in sich hinein schüttet. Wie durch einen Trichter in ein Fass. Lisa trinkt langsam, mit Bedacht. Mit bezaubernder Grazie hält sie das Glas zwischen den Fingern. Voller Liebreiz in allem was sie tut. Selbst über den Rand des Glases hinweg lächelt sie mich an.
„Curd, jetzt habe ich Kopfschmerzen…“ Wir sitzen auf der Terrasse des kleinen Hotels in Saint Malo, in dem ich einmal mit Helene wohnte. Der Wind weht straff vom Atlantik her. Man hört die Wellen und die Brecher an den Felsen. „Trink aus, mein liebes Mädchen. Wir gehen auf unser Zimmer.“ Ich nehme sie auf die Arme, dann trage ich meine kleine Frau die eine Treppe nach oben. Sie ist leicht wie eine Feder. Ich lege sie behutsam auf das breite Bett, unser Bett. Hier sind wir ganz allein. Sie schlingt ihre Arme um meinen Nacken….
„Curd, du isst ja gar nicht mehr!“ Sie lacht, wie neulich in der Küche, dann stößt sie meinen Fuß an.
Lisa und Maik bekommen noch einen Eisbecher. Danach gehen wir zurück. Luise hakt sich bei Maik ein, Lisa bei mir. Sie laufen vor uns. Lisa tastet nach meiner Hand, wir werden nicht gesehen. Ihre Hände sind kalt wie ein Stück Metall. Sie besitzt keine Handschuhe. Das nächste Mal bringe ich ihr zwei Paar mit. Sie wird überglücklich sein.
Nicht weit vom Parkplatz entfernt befindet sich die Rodelbahn. Lisa fährt nur einmal mit Maik. Danach Maik mit Luise. Sie fahren öfter, stürzen mehrmals in den Schnee. Luise lacht laut. Wir stehen ein Stück abseits, Lisa und ich.
„Ich friere“, bibbert sie. Ich nehme ihre Hände und reibe daran.
„Du hast so schön warme Hände“, sagt sie. „Obwohl du keine Handschuhe trägst.“
„Ich bin Kälte gewohnt“, antworte ich ihr. „Viel eisigere Kälte, als wir sie heute kennen…“ Ich erzähle ihr von einem Besuch in Kasachstan im Jahre 1974. „Da haben wir uns tagsüber in der Sonne die dicken Winteruniformen vom Leib gerissen, weil uns der Schweiß den Rücken herunter lief. Nachts waren es dann dreißig Grad Frost…“ Sie schüttelt sich. Ich erzähle ihr über meine Kindheit in der DDR. „In den 60` er Jahren gab es Winter, da fror unser Fluss fast bis auf den Grund zu. Wir besaßen noch ein Plumps-Klo über den Hof. Da fror einem der Arsch beim Kacken an der Klobrille fest…“ Sie strahlt mich an, lacht und boxt mir in die Seite.
„Der Arsch, Curd, so was sagt man doch nicht…“ Ich würde mich mit dir sogar bei minus zwanzig Grad in den Schnee legen. Nackt, es würde dir warm werden dabei, denke ich in diesem Moment.
„Außerdem steckten die Hände bis eben in meinen Anorak-Taschen“, füge ich schließlich hinzu.
„Ist es dort warm?“

„Das merkst du doch.“ Ich reibe ihre Hände ein zweites Mal. Kurz darauf tritt sie hinter mich und schiebt dieselben in die Taschen der dicken Jacke. Das wird ihr schnell unbequem. Die Taschen zu hoch, schlüpft sie wenig später unter dem Rand der Jacke hindurch, dann unter meinen Pullover, zupft zu guter Letzt noch das wollene Unterhemd aus meiner Hose heraus.
„Dein Bauch ist so schön warm“, sagt sie leise, bevor sie ihren Kopf an meinen Rücken legt. Ihre Finger tasten über meine Haut hinweg. Ihr warmer Atem dringt in das Futter ein.
„Deine Hände sind schon viel wärmer als vorhin…“, antworte ich, um sie von einem weiteren Vordringen abzubringen. Hoffentlich bemerkt sie nicht, dass mein Atem schneller geht. Ich spanne die gesamte untere Muskulatur an.
„Aber noch nicht warm genug…“. Sie kuschelt an meinem Rücken, als wolle sie mit ihrem ganzen Körper in mich eindringen, hinein in das warme Nest. Wenn sie wüsste, wie gern ich jetzt in ihrem Körper wäre. In ihrem Nest, das noch ein Nestchen sein wird, wie ich vermute. Ein enges, noch unberührt. So rein wie der frisch gefallene Schnee.
Nur allein mit Ihr. Weit weg von hier, dort wo uns niemand kennt. Dort wo uns niemand sieht. Wie warm mag sie sein, in ihrem noch unberührten Schoß? So wie sie sich von hinten an mich schmiegt, brauchte ich nur eine Hand auszustrecken, um ihn zu ertasten. Sie trägt eine wollene Hose. Weicher, flauschiger Stoff, der der forschenden Hand wenig Widerstand böte. Wie heiß dein Nest jetzt sein mag, mein Sonnenstrahl mitten im Winter, frage ich mich. Wo steht die Waldhütte mit dem knisternden Kamin und den Lammfellen davor? Ich wünsche uns augenblicklich hinein in eine dieser Film-Schnulzen.
Sie hält nicht an bei ihrer Suche nach Wärme. Die Fingerchen suchen nach der Quelle, tasten sich instinktiv Stück für Stück voran. Sie machen nicht einmal Halt am Hosenbund. Noch etwas weiter, dem Ort entgegen, von dem all die Wohltaten ausgehen. Mir stockt der Atem… Alle Leseproben>>>
Text Copyright © 2017 Frank C. Mey, Erfurt, Germany
Cover Copyright © 2017 karl h. ver huelsdonk, Köln, Germany
Alle Rechte vorbehalten, ISBN-13 978-1979329392, ISBN-10 1979329397

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dunkle_perlen_leseprobenFrank C. Mey Dunkle Perlen

Leipzig, Herbst 1987 – Leseprobe

Drei, Drei, Fünf, dritte Etage, das Zimmer mit der Nummer 335, es dauerte ewig, bis der Aufzug endlich ankam. Wahrscheinlich waren es nur Sekunden, vielleicht auch nicht. Endlos die Fahrt zur dritten Etage, ewig das Irren über den Flur, dann endlich die Tür mit der Zahl 335.
Jetzt erst hielt ich inne, lehnte mich in den Türrahmen. Ich musste ein wenig verschnaufen, mich sammeln, mir ein paar Gedanken darüber machen, was ich zu ihr sagen, wie ich sie ansprechen sollte. Zuerst musste sich mein Atem beruhigen. Den Schweiß, der inzwischen durch mein Hemd in den Rückenteil meines Sakkos gesickert war, würde ich nicht mehr weg bekommen. Doch das zählte nicht, das war mir egal. Vielleicht würde ich in wenigen Minuten kein Jackett mehr tragen, kein Hemd, keine Hose; wenn du dich mit einer Frau auf dem Bett wälzt, wird der Schweiß zum willkommenen Begleiter. Schweiß, Speichel, der Saft, der aus ihrer Spalte rinnt, wenn du sie zuerst mit dem Mund verwöhnst. Das Rennen von unten nach oben, von den einen zu den anderen Lippen. Immer dann bleibt eine Spur Nässe auf ihrer Haut zurück, die man mit den Händen verteilt. Wie du Nachschub holst, wenn sie ihre Schenkel spreizt, bevor du dich langsam in sie hinein versenkst.
Mir fiel ein, dass ich mich noch nie in einer solchen Situation befand, noch nie drückte mir eine Frau einen Zettel in die Hand, auf dem ihre Zimmernummer geschrieben stand. Bisher lief das stets anders ab. Die Hotelvariante kam ohnehin so gut wie nie in Frage. Nicht einmal Zettel mit Telefonnummern gab es, da in der DDR kaum jemand ein Telefon besaß. Wer irgendwo in einem Büro arbeitete, gab diese Nummer nicht so schnell heraus, aus Angst davor, Ärger zu bekommen.
Man tanzte mit den Damen, ging an die Bar, später gemeinsam ins Bett, oder nicht, je nachdem, wie es lief. Das war der normale Ablauf im Alltag. Hier, während der Messe, lief das fast ähnlich. Der Unterschied bestand lediglich darin, dass man ohne Westgeld wenig zu melden hatte, wenigstens bei den etwas besser aussehenden Frauen, vor allem bei den Jüngeren. Aber Vögel-Garantie gab es trotzdem nie. Während eines vorangegangenen Besuchs hielt ich anfangs eine an der Angel, Mitte der Zwanzig, schlank, blond. Lieber Gott, hatte die Pracht-Titten, es lief gut an. Als dann die Ausreden mit dem „Bei-mir-im-Hotel-geht-es-aber-nicht“ kamen, mit dem „können-wir-nicht-später-zu-ihnen-gehen“, verabschiedete sie sich, um kurz darauf mit einem feisten Kerl, der fast ihr Großvater hätte sein können, an der Bar zu erscheinen. Wahrscheinlich gewährte er ihr vorher einen dezenten Blick in seine Brieftasche.
Jetzt stand ich an dieser Zimmertür eines Leipziger Interhotels und wusste nicht, was mich erwartet. Um Ficken für Geld ging es nicht, so sah die Lady nicht aus. Ihr Verhalten deutete nichts dergleichen an. Ihre Begleiterin hätte sich in diesem Falle an meinen Kollegen herangemacht, der im Übrigen sogar sehr gut aussah. Sie hinterließ nicht den Eindruck, dass sie mehr wollte, als sich über meine tolle sozialistische Heimat zu unterhalten. Aber wer kennt schon die Gedanken, die durch die Köpfe solch schöner junger Frauen wandern?
Ich setzte mehrmals zum Klopfen an, überlegte es mir jedoch, kurz bevor meine Knöchel am dunkelbraunen Furnier der Zimmertür ankamen. Zurück an die Bar?
lust_ohne_grenzen_filmWir waren an diesem Abend in diesen Laden gegangen, um etwas abzuschleppen, Spatz oder Taube, lautete die einfache Frage. Hinter der Tür wartete die Taube, unten gab es vielleicht noch ein paar Spatzen, die mit weniger zufrieden sein würden, weniger, mehr? Darum ging es hier nicht, nicht um Geld, nicht um die Frage, wo vögeln wir heute noch?
Es mussten inzwischen mehrere Minuten vergangen sein, beim vierten oder vierzigsten Anlauf kam der Klopfer. Für einen Moment passierte nichts, nicht einmal das geringste Geräusch drang aus dem Zimmer heraus, kein „Herein, die Tür ist offen“, oder ähnliches, wie man es aus Filmen kannte: Die Tür nur angelehnt, der Held tritt ein, auf dem Bett in wallendem Seiden-Negligé die Angebetete, auf dem Nachtschrank daneben ein Sektkühler mit einer bereits geöffneten Flasche, dazu zwei Gläser. Er tritt näher, nimmt die Gläser, jedes zwischen zwei Finger einer Hand, weltmännisch gießt er ein und reicht ihr ein Glas. Sie erhebt sich, und während sie das Bett verlässt, gleitet ihr das seidene Nichts von den Schultern. Sie steht splitternackt vor ihm. „Zum Wohl, die Dame…“
Die Tür öffnet sich um einen Spalt. Die nunmehr bereits bekannten Augen blitzen mir entgegen.
„Treten sie ein.“ Sie öffnete die Tür, drehte mir auf dem Weg zurück in ihr Zimmer den Rücken zu… Alle Leseproben>>>
Text Copyright © 2015 Frank C. Mey, Erfurt, Germany
Einband Copyright © 2015 Prof. Platzer, Graz, Austria
Alle Rechte vorbehalten, ISBN-13 978-1514691441, ISBN-10 1514691442

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frank-c-mey-chrissys-tagebuch-chronik-einer-lesbischen-liebeFrank C. Mey Chrissys Tagebuch Teile I bis III

Paris im Juli – Leseprobe

Das Mittagessen nahmen wir in einem sehr schönen, sehr gemütlichen Restaurant im Ort ein. Viola bestand als Vorspeise auf Austern, drei an der Zahl für jede von uns. Dazu Baguette mit einem Aufstrich, der mich später, als wir nach langem Vorspiel endlich bestellten, vom Geschmack her an denselben erinnerte, den wir in unserem „Lieblingshotel“, wie Dad am vergangenen Samstag scherzte, eine Woche nach meinem achtzehnten Geburtstag einnahmen.
Der Verzehr von Austern war ein weiteres Novum, da diese bislang für mich nur verbal eine Rolle spielten. Dads Freund Johann sprach gelegentlich darüber. Doch da es im Sommer keine Atlantik-Austern gäbe und die aus der Karibik oder aus Afrika per Flugzeug frisch importierten ihm einfach zu teuer seien, verzichte er lieber darauf. Da Mum wie Dad ähnlich dachten, wurde ich bis dahin noch nie mit dieser Frage konfrontiert.
Mich quälte ein etwas gespaltenes Gefühl wegen dieser Vorspeise, daher versuchte ich die Bestellung zunächst mit Hinweis auf den Preis zu verhindern. Das Stück kostete acht Euro. Mit allen Zutaten waren das allein für das Entree insgesamt mehr als dreißig Euro pro Person.
„Du ekelst dich, sei ehrlich“, scherzte Viola. Dann schob sie mir unter dem Tisch zärtlich die Hand zwischen die Beine. Wie ich diese Geste liebte, wie ich alles an ihr liebte. Wie diese wahnsinnigen Gefühle, die sie mir stets schenkte. Doch dieses Mal wollte ich mich nicht erweichen lassen.
„Es ist fast derselbe Geschmack, wie wenn du meine süße Auster auslutschst“, raunte sie mir über die Tischkante zu, während sie einen Finger unter mein Höschen schob. Sie sprach leise, so als könne jemand zuhören. Obgleich alle Tische um uns herum leer waren und der Kellner, wie wir bei der Bestellung bemerkten, vermutlich kein Wort Deutsch verstand.
„Wenn du noch ein wenig tiefer gehst mit deinem Wunderfinger, kannst du gleich auf die Bestellung verzichten. Unter dem Tisch bekommst du die Auster gratis“, entgegnete ich. Der beabsichtigte Lacher blieb mir im Halse stecken, da sie meiner Einladung zum Vertiefen unseres intimen Gesprächs ohne Zögern nachkam.
„Mit Baguette-Aufstrich oder ohne?“ antwortete Viola, während sie langsam, doch zielstrebig Bewegung aufnahm. Über dem Tisch lehnte sie sich an mich, leckte anschließend mit ihrer Zungenspitze süffisant einmal quer über meinen Mund.
„Mit Sahne oder Honig, oder wonach dir gerade ist“, entgegnete ich. Meine Stimme begann bereits zu zittern. Ich erinnerte sie an all die Süßigkeiten während unsere Nacht zu dritt in Marias Hotelzimmer.
„Das gefiel dir, mein Teufelchen, meine kleine Wildkatze.“ Mit gespitztem Mund gab sie mir nach jedem Wort ein Küsschen auf einen Mundwinkel. Ihr Spiel mit der Hand setzte sie fort. Sie bewies erneut ihre Kunst, im richtigen Moment aufzuhören. Immer dann, wenn sie bemerkte, dass ich den Weg nach oben anzutreten begann, aber noch nicht wollte, dass ich auch am Ziel ankomme. Außerdem saßen wir in einem pikfeinen Restaurant.
„Deine Auster, dein schmaler, enger Kelch ist leider zu weit entfernt von meinem gierigen Mund, als dass ich unbemerkt aus ihm trinken könnte“, scherzte sie weiter. „Also müssen wir doch Austern bestellen…“ Jetzt küsste sie mich auf den Mund. Wir sahen uns für einen Moment in die Augen, die aus dieser Nähe riesig groß erschienen. Wie zwei völlig identische Monde, einer neben dem anderen.
„Als wenn dich das schon jemals gestört hätte…“, lallte ich, da sie sich an meine Lippen saugte.
Der Kellner erschien zwischendurch mehrmals am Tisch. Wir bestellten bis dahin nur zwei Wasser. Jedes Mal schickte Viola ihn mit dem Hinweis weg, wir hätten uns noch nicht entschieden. Als er ein weiteres Mal erschien, zog sie ihre Hand aus meinem Schoß, leckte in seiner Gegenwart lächelnd und genussvoll den benetzten Finger ab. Dann sagte sie zu ihm: „Nous essayons toujours… (wir probieren noch)“

So ähnlich wie an diesem Mittag verliefen die beiden anderen Tage, die noch folgenden ebenfalls. Frühmorgens, mittags, abends, wir waren endlos glücklich miteinander, scherzten den ganzen Tag, die halbe Nacht, lachten sogar, wenn wir uns liebten. Ich war im Nachhinein sehr froh darüber, dass wir unseren ersten gemeinsamen Urlaub in Paris verbrachten.
Unser Hotel verfügte über diese typisch raumhohen Pariser Fenster. Wir wohnten im obersten Stockwerk. Da das Bett direkt in der Fensterachse stand, konnten wir aus demselben heraus einen Teil der Stadt überblicken. Wir ließen abends das Licht brennen, liebten uns nur bei weit geöffneten Fenstern. Es war uns egal, ob uns jemand dabei zuschaute.
„Ganz Paris soll an unserer Liebe teilhaben“, rief Viola an unserem ersten Abend aus. Wir küssten auf den Straßen, knutschten auf Bänken, verwöhnten uns manchmal währenddessen gegenseitig mit den Fingern, wenn niemand in unmittelbarer Nähe war.

„Wenn du nicht an meine Auster denken willst, dann stell dir doch vor wie es war, als du an deinem Geburtstag dem Muttersöhnchen Pavel seinen Hahn bis auf den letzten Tropfen aussaugtest.“ Viola setzte ein betont böses Gesicht auf. Sie setzte den Satz brummend fort: „Als du deinen Revanche-Fick aus Eifersucht vor hattest, weil ich bei meinem Freund war…“
„Und daran, wie er mit dem von mir ausgespuckten Sperma auf dem Bauch wie ein Hase auf die Toilette hüpfte…“, ergänzte ich die Story. Wir brachen beide in schallendes Gelächter aus. Ich hielt mir bereits während der letzten Worte die Hand vor den Mund.
Unser Kellner näherte sich erneut dem Tisch, blieb allerdings wenige Schritte entfernt stehen.
„Also gut“, Viola richtete sich auf, „es gibt jetzt zwei Varianten für den ersten Gang: entweder du ziehst dein Höschen aus und setzt dich mit gespreizten Beinen vor mir auf den Tisch, oder ich bestelle jetzt die Austern…!“
„Dann nehmen wir die Austern. Den Rest hätte ich dann aber gern als Double heute Abend im Hotel…“, erwiderte ich lachend. Der Kellner schien sehr erleichtert zu sein, als Viola endlich die Bestellung aufgab.
Es war nicht so schlimm, wie ich es befürchtete. „Halte dir bei der ersten die Nase zu“, riet mir Viola. Ich verzichtete darauf… Alle Leseproben>>>
Text Copyright © 2015 Frank C. Mey
Cover Copyright © Sylvia Grey, Erfurt, Germany
Alle Rechte vorbehalten, ISBN-13 978-1511582124, ISBN-10 151158212X

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frank-c-mey-hemmungslos-frivol-erotische-erzaehlungenFrank C. Mey Hermmungslos frivol

Aminth – Leseprobe

„Es gibt da…“, Norman lässt eine Pause. Er reibt sich verlegen am Kinn. „Es gibt da einen Knaben, den ich dir gern zeigen möchte. Er ist vielleicht Sechzehn oder kurz davor…, vielleicht auch schon etwas darüber.“ So genau wisse er das nicht. Sein Alter sei schwer zu schätzen. Doch es müsse so hinkommen.
„Einen Knaben?“ Daphne ist völlig überrascht. „Was für einen Knaben denn, was habe ich mit einem Knaben zu tun?“
„Du wirst ihn verführen, du wirst mit ihm schlafen, hier bei dir, hier auf diesem Zimmer!“ Das spricht er im Befehlston aus. So als dulde er keinen Widerspruch, so als sei er sich völlig sicher, dass sie ja sagen würde. Sie hingegen ist schockiert, läuft wütend im Zimmer auf und ab. Bleibt hin und wieder stehen, um Norman anzuschauen, der noch immer selbstsicher an ihrem Bett lehnt.
„Du spinnst, du bist völlig übergeschnappt, ich soll mit einem sechzehnjährigen Knaben schlafen?“
Das kann er jetzt nicht ernst meinen, er will sie aufziehen, vielleicht ärgern oder reizen. Am Ende soll es nur eines seiner Spiele sein. Wenige Stunden zuvor versetzte sie dieser Mann in einen ungekannten Sinnesrausch. Nun bietet er ihr plötzlich an, mit einem Knaben ins Bett zu gehen. Er will sie in Wut bringen. Wenn er meint, sie sei in der richtigen Verfassung, wird er ihr die Sachen vom Leib reißen, sie auf ihr Bett werfen, sie in seiner hemmungslosen Brutalität nehmen, ohne langes darum herum. Sie würde sich zuerst wehren, wenigstens so tun als ob. Er würde sie mit seinen kräftigen Armen festhalten, sich zwischen ihre Beine zwängen, ihre Scham auseinander reißen, danach kraftvoll in sie eindringen. Sie muss lächeln bei diesen Gedanken, geht mit versöhnlichem Blick auf ihn zu.
„Norman, was sollen diese Spielchen?“ fragt sie ihn. Sie steht direkt vor ihm, so nah, dass ihre Brüste bereits seinen Oberkörper berühren.
„Du musst…“, er unterbricht sie, tritt dann einen Schritt zur Seite, um der Berührung auszuweichen. „Das sind keine Spielchen, das ist mein voller Ernst.“
„Dann erkläre mir bitte, was du im Schilde führst, warum ausgerechnet ich einen Jungen verführen soll, der wahrscheinlich noch nie einer anderen Frau näher kam als vielleicht seiner Mutter.“ Daphne stampft mit dem Fuß vor Ärger, wahrscheinlich ist es doch kein Spiel.
„Hast du mich nur aus diesem Grund gestern auf dein Zimmer eingeladen, weil du jemanden für eine solch absurde Idee suchst?“
„Nein, nein…“, er schüttelt mehrmals den Kopf. „Nein, das plane ich bereits seit mehreren Tagen. Du schienst mir die Richtige für diese Aufgabe zu sein. Zu dieser Überzeugung bin ich erst gekommen, nachdem du mein Zimmer verlassen hast.“ Dann sprudelt es förmlich aus ihm heraus.
Er habe mit der Mutter des Knaben eine Rechnung offen, die er auf diese, die soeben genannte Art begleichen wolle. Das sei lange fällig, wenn nicht sogar überfällig. Übrigens sei er der Sohn eines der Eigner dieses Hotels. Er verbringe hier, gemeinsam mit seinen Eltern, einen Teil seiner Ferien.
Sie hört mit ungläubiger Miene seinen Worten zu. „Was für eine Rechnung?“ fragt sie schließlich. Ein wenig Neugier mischt sich in das anfängliche Entsetzen.
Norman grinst sie an. „Was für eine Rechnung wohl? Ist das jetzt so wichtig?“
„Wenn du mir nicht verrätst, worum es geht, dann beenden wir dieses Gespräch sofort“, reagiert sie nun sehr ungehalten wegen seiner Geheimniskrämerei.

„Also gut“, sein Grinsen geht in Verlegenheit über. „Vor einigen Wochen, als der Gatte zwei Tage abwesend war, versuchte die Dame, mich in ihr Bett zu locken…“
Daphne lacht laut auf. „Und du hast ihr einen Korb gegeben, richtig?“
„Ja, richtig“, Norman zuckt mehrmals mit den Schultern. „Seitdem bekomme ich von der Hotelleitung ständig Kritik an meiner Arbeit.“
Jetzt wirkt er geradezu traurig. Sie verspürt ein wenig Mitleid wegen dieser Unannehmlichkeiten. Gleichzeitig ist sie überrascht, dass er einer Frau widerstehen konnte. Wahrscheinlich entsprach sie nicht seinem Geschmack. Gleichzeitig erinnert sie sich an einen schlanken, sehr blassen jungen Mann, den sie vor ein oder zwei Tagen in Begleitung einer auffallend beleibten Dame in der Lobby sah.
„Ist das so eine dicke Person, eine solche fiel mir neulich in der Hotelhalle auf?“ Er nickt zustimmend. Daphne hat Mühe, ihr Lachen im Zaum zu halten.
„Wenn sie dir Schwierigkeiten bereitet weil du sie abgewiesen hast, dann hat sie eine Lektion verdient.“ Sie schaute nachdenklich zu Boden, während Norman Hoffnung zu schöpfen scheint.
Er geht auf sie zu, öffnete ihr Negligé. Alsdann bedeckt er Hals und Brüste mit Küssen.
„Ich weiß, du wirst das machen, du bist genau die Richtige. Du schaust so wundervoll aus, hast das richtige Alter, die nötige Erfahrung. Er wird von dir verzaubert sein, eine jüngere Frau würde das niemals schaffen…“ Sein Redeschwall nimmt kein Ende. Daphnes Widerstand löst sich auf.
„Du warst so wunderbar schamlos, stelltest deine Nacktheit geradezu zur Schau. Es hat dich erregt, mir alles von dir zu zeigen“, setzt er seine Lobeshymne fort. Die meisten Frauen zögen sich danach die Bettdecke wenigstens bis an die Hüften. „Du bist völlig nackt auf der Decke liegen geblieben, hieltest sogar deine Beine weit gespreizt. Du hast dich völlig hemmungslos hingegeben, das war wunderbar, einfach nur wunderbar.“
Dafür dass ihre Beine nach der Vereinigung weit geöffnet blieben, gab es einen ganz anderen Grund, doch den muss er nun wirklich nicht wissen… Alle Leseproben>>>
Text Copyright © 2015 Frank C. Mey
Foto Copyright © Sylvia Grey, Erfurt, Germany
Alle Rechte vorbehalten, ISBN 978-1511582612

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john-cleland-fanny-hill-leseprobenKlassiker der Erotik

John Cleland – Fanny Hill – Leseprobe

Schnell zog er dann den Schlafrock aus und schwang sich ins Bett. Dabei und beim Ausziehen hatte ich Gelegenheit, seinen Körperbau, seine kräftigen Gliedmaßen und seine stark behaarte Brust zu sehen.
Das Bett erzitterte unter seinem Gewicht. Er lag vorn und hatte, um auch ja alle Sinne befriedigen zu können, die Lichter brennen lassen. Dann küsste er mich und zog die Bettdecke weg. Der Anblick meines Körpers schien ihn sehr zu entzücken, und er bedeckte ihn von oben bis unten mit Küssen. Er kniete nun zwischen meinen Beinen, hob sein Hemd hoch und ließ mich seine ganze haarige Geschichte sehen. Der kraftvoll strotzende Speer mit der roten Spitze erhob sich aus einem Dickicht, das seinen Leib bis zum Nabel bedeckte. Bald fühlte ich ihn in mich kommen, wobei er den Nagel bis zum Kopf in mich hinein trieb, so dass uns nur die dazwischen liegenden Haare voneinander trennten.
Und dann fühlte ich ihn! Und wie! Während er sich in mich versenkte, glitten alle Geister meiner Natur hinunter an ihren Lieblingsplatz, ohne sich weiterhin noch zu weigern. Wie Tiere stürzten sie sich automatisch auf diesen Mittelpunkt der Anziehungskraft, und voller Glut gab ich alle Zurückhaltung auf. Ich überließ mich jetzt ganz der Intensität der Bewegungen, den Ausbrüchen meiner Lust. Ich war nichts als Weib und wünschte, gar nichts anderes zu sein, auch wenn ich damit meiner wahren Liebe die Treue brach… Alle Leseproben>>>

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Lindsay Lohan in The Canyons

Blick in die Abgründe der Traumfabrik Hollywood
Dem Filmproduzenten Christian (James Deen) geht es ausgezeichnet. Es fehlt ihm an nichts. Als Produzent erotischer Filme verfügt er über eine Menge Geld und eine Villa in den Hollywood Hills. Hier lebt er mit Sex-Orgien seine schmutzigen Fantasien aus. Zudem findet der sexsüchtige Jüngling Gefallen daran, sein Umfeld zu manipulieren und zu kontrollieren. Auf Dauer langweilt Christian jedoch das Luxusleben. Daher sucht er sich die gescheiterte Schauspielerin Tara (Lindsay Lohan) zu seinem Betthäschen und Star neuer Produktionen aus. Der Machtdrang Christians zwingt Tara schließlich zur Flucht in exzessiven Partys in den Szeneclubs von Los Angeles. Als sie erfährt, dass ihr Ex-Lover Ryan (Nolan Gerard Funk) als neuer Hauptdarsteller für einen von Christians Filmen engagiert wurde, will sie ihn zurück haben und die beiden lassen sich auf eine leidenschaftliche, aber gefährliche Affäre ein. Als der zwanghaft kontrollsüchtige Christian davon erfährt, beginnt ein gefährliches Machtspiel und ein hasserfüllter, blutiger Rachefeldzug… Mehr zum Film>>>

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