Pornografie – wo liegen die Grenzen?

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Die These des Autors zu Pornografie:

Die bildliche und verbale Darstellung oder Beschreibung des Geschlechtsaktes ist keine Pornografie. Alles was Menschen zu gutem Sex verhilft, ist gut und nützlich

Die Epidemie der Pornografie – keiner will es je konsumiert haben, aber sehr viele geben sehr viel Geld dafür aus!

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Was sagt das antiquierte, bisweilen verstaubte deutsche Recht zum Begriff „Pornografie“? (Zitat):
„Schriften, Ton- und Bildträger (sind) dann als pornografisch einzustufen, wenn sie „zum Ausdruck bringen, dass sie ausschließlich oder überwiegend auf die Erregung eines sexuellen Reizes bei dem Betrachter abzielen und dabei die im Einklang mit allgemeinen gesellschaftlichen Wertvorstellungen gezogenen Grenzen des sexuellen Anstandes eindeutig überschreiten“ ( BT-Drs. VI/3521 S. 60). Der Gesetzgeber geht bei Pornografie also von einer Obszönität aus.“ (Zitat Ende).
Gemeint ist hier das Zeigen der menschlichen Geschlechtsorgane bei den verschiedenen Arten der sexuellen Vereinigung, also nicht nur das Eindringen des Penis in die Vagina.
Wer Texte, Bilder oder Filme, die dieser alles und nichts sagenden Definition entsprechen, verbreitet, kann nach § 184 des deutschen StGB mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe verurteilt werden.

Frage 1: Was ist daran auszusetzen oder obszön wenn es Schriften, Bilder und Filme gibt und diese für Dritte zugänglich sind, die auf die Erregung eines sexuellen Reizes abzielen? (auf das Thema Jugendschutz wird in einem anderen Beitrag eingegangen). Ist die von außen unterstützte sexuelle Erregung nicht eher ein Segen für Menschen, denen, aus welchem Grunde auch immer, ein hinreichender Eigenantrieb fehlt (z. B. fehlende oder mangelhafte Fantasie, oder, oder, oder?).

Frage 2: Wie ist die Aussage „allgemeine gesellschaftliche Wertvorstellung“ zu bewerten, wenn mehr als 70 %, manche Statistiken sprechen sogar von 80 %, der Erwachsenen Männer aller Altersgruppen (immerhin noch 40 % der Frauen) Konsumenten dessen sind, das angeblich nicht im Einklang mit den allgemeinen gesellschaftlichen Wertvorstellungen steht. Anders gefragt, wer legt fest, was eine allgemeine Wertvorstellung ist wenn die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung eben diese Wertvorstellung offenbar gemäß Statistik nicht teilt?

Frage 3: Wer zieht somit die Grenzen des sexuellen Anstands?

Die Abbildung der Geschlechtsorgane wie die verschiedenen Arten der sexuellen Vereinigung von Mann und Frau (in Zeiten der sexuellen Gleichberechtigung sollte man das auf Frau/ Frau und Mann/ Mann erweitern) ist so alt wie die Geschichte der Menschen an sich. Bereits unter den Naturvölkern hat man sich an derartigen Darstellungen sprichwörtlich „aufgegeilt“. Delikate Geschichten wie „Faust, die Szene hinter dem Bühnenvorhang“ lagen unter den Kopfkissen unserer Eltern und man las sie als Einstimmung wenn es mal nicht gleich von selbst ging. Sofern die Beteiligten in Schrift, Bild oder Film den Eindruck vermitteln, dass sie es gern tun, dass sie ihren „Spaß“ dabei haben und anderen damit denselben „Spaß“ bereiten wollen, gehört das nicht in irgend eine „Schmuddelecke“ sondern ist Teil unserer Kultur. Dabei sollten Grundsätze in den Mittelpunkt rücken wie keine Gewaltdarstellungen in dieser oder jener Form und es sollte niemand gezwungen werden dürfen, derartiges zu lesen oder anzusehen. Wer sich von offener Darstellung des Geschlechtsaktes oder diesem ähnlicher Praktiken verletzt fühlt, muss die Möglichkeit haben, sich dem zu verwehren. Hier sollte der gleiche Grundsatz gelten wie bei TV oder Kino, man kann ihn abschalten oder man muss die Vorstellung nicht besuchen. Daher sollte bei derartigen Filmen, egal ob im Kino oder im TV, eine eindeutige Ankündigung erfolgen wie z. B. der Film enthält freizügige sexuelle Szenen.
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„Oh, Frank, Froonc“, sie wiederholte den Namen mehrmals in ihrem Akzent, was genau so klang, als spräche sie den Namen der französischen Währung aus.
„Mein Name ist Hélène“, reagierte sie postwendend. Das klang bezaubernd. Sie sprach den selbstverständlich französisch aus. Älän h, das "H" am Ende daran gehaucht. Nicht wie man es hierzulande kennt, wie die Birne Helene. Nein, Älän h, das klang, wie sie es aussprach, als stünde sie kurz vor einem Orgasmus ...
dunkle_perlen_erotiknovellen„Sag jetzt nichts, sag jetzt bitte gar nichts …“, flüsterte ich nur, bevor sich unsere Lippen trafen. Rund herum ein einziges Nichts, für eine Ewigkeit schien die ganze Welt still zu stehen. Lebensstille, ein leises Rauschen, zu dem Stimmen, Motorengeräusche und das Dröhnen der Triebwerke startender Flugzeuge verschmolzen. Es gab nur uns. Meine Arme, die sie umklammerten, ihren vollen, weichen Mund, ihren zierlichen, schlanken Körper, ihre schmalen Hüften, die ich unter dem Mantel ertastete.
Sie lächelte glücklich, während wir uns unablässig küssten. Das bemerkte ich an ihren Mundwinkeln, die immer wieder flohen. Mir rannen die Tränen über die Wangen, Salz, gemischt in unseren Speichel. Jedes Mal, wenn sie den Mund zum Sprechen öffnen wollte, verschlang ich sie aufs Neue.
„Du erdrückst mich, Froonc“, schnaufte sie, nachdem es ihr ein erstes Mal gelang, sich zu befreien ...
Ihre sanfte Stimme, dieses frische, helle Lachen, das ich solange vermisste, verführten mich eher dazu, sie noch leidenschaftlicher zu küssen.
„Froonc, willst du mich hier auf der Straße ausziehen?“, presste sie aus ihren Mundwinkeln heraus, nachdem meine Hände, vom Mantel verdeckt, die Bluse aus dem Rock gezupft hatten. Nachdem ich ihre warme, weiche Haut berührte.
„Ja, chérie. Der Weg bis auf das Zimmer wird mir viel zu lang. Das halte ich nicht aus …“ Sie lachte abermals, lauter als davor. „Du bist verrückt, Froonc, du machst das wirklich …!“ Da lag schon eine Hand in ihrem Schoß, über der Strumpfhose, durch deren dünnen Stoff ich das reizende Höschen ertastete. Darunter das Kätzchen, das ich so liebte. Sie hatte die Schöße ihres langen Mantels um mich herum geschlagen ... Alle Leseproben

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4 Kommentare zu "Pornografie – wo liegen die Grenzen?"

  1. Hallo, danke für die Kommentare. Dem habe ich an sich nichts hinzu zu fügen

  2. Gut gemacht, besonders der schwarz-weiße, die Lust gefällt mir sowieso

  3. Na na, mein lieber F.C., grenzwertig würde ich meinen. Aber wie Du ja selbst in einem anderen Beitrag schreibst, liegt das Ganze im Auge des Betrachters. Für mich ist beides Erotik, was allerdings den Jugendschutz betrifft, wäre ich skeptisch. Die FSKwürde das sicher im Bereich „nicht jugendfrei“ ansiedeln, wobei ich diese ganze Aufregung nicht teile. Aber gut, Du weißt ja????
    Grüße aus LE

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