Turn me on – Der Film mit Trailer

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Der Kinohit aus Norwegen

Turn me on – Ein bunter Mix aus Feuchtgebiete und American Pie

mit: Helene Bergsholm, Malin Björhovde, Beate Stöfring, Matias Myren; Regie: Jannicke Systad Jacobsen

Turn me on – Der Film

So steht es auf dem Waschzettel, die beiden Überschriften inklusive:
Sex spielt im Leben der 15-jährigen Alma (Helene_Bergsholm) eine große Rolle – weil sie keinen hat! So tagträumt sie sich in die wildesten Fantasien, in denen ihr heimlicher Schwarm Arthur (Matias Myren) die Hauptrolle spielt. Da dieser jedoch vorerst nicht zur Verfügung steht, muss eine Telefonsex-Hotline herhalten. Almas Glück scheint sich zu wenden, als ihr Auserwählter auf einer Party eindeutig sexuelle Avancen macht. Doch die Freude hält nur kurz – denn niemand will ihr glauben! Fortan ist „Schwanz-Alma“ ganz offiziell das unbeliebteste Mädchen im ganzen Dorf. Da hilft nur abhauen, raus aus dem lausigen Kaff …

Komik und Tragödie

Eine Teenager-Komödie mit tragikomischen Sequenzen.
Schon der Einspieler lässt erahnen, was den Zuschauer erwartet: gähnende Langeweile hoch pubertierender Teenager in einem kleinen norwegischen Dorf, das den bezeichnenden Namen „Skoddeheimen“ trägt. Alma, Sara (Malin Björhovde) und Ingrid (Beate Stöfring), alle drei mehr oder weniger scharf auf Almas Schwarm Arthur. Besonders Ingrid, die behauptet, schon mehrere Ständer gesehen zu haben, Arthurs Schwanz inklusive, versteht sich. Während Sara ihren Frust lieber mit der Vorstellung bekämpft, dass sie irgendwann nach Texas gehen würde, um dort für die Abschaffung der Todesstrafe zu kämpfen. Alle vereint: Das Kaff, in dem sie leben, stinkt sie an. Immer wenn sie im Bus auf dem Weg zur Schule, am Ortsschild vorbei fahren, zeigen sie den Stinkefinger.
Neugierige Nachbarn an den Fenstern, Berge, einsame Straßen, noch mehr einsame Straßen, dumme Schafe, dumme Trampolin-Springerinnen. Die ansonsten so traumhafte Landschaft an einem norwegischen Fjord erscheint im Film eher düster und verlassen. So düster und verlassen, wie sich die Heranwachsenden inmitten eines sozialen Umfeldes bewegen, das bisweilen den tatsächlichen Handlungszeitraum vergessen lässt.
Die Frage: Wie soll man umgehen mit der plötzlich aufkeimenden Lust auf Sex?
Die Tragik:
turn_me_on_titelAlma wird ausgestoßen aus dem Freundeskreis. Grund die Behauptung, Arthur habe sie mit seinem Schwanz gepiekst. Ein Spruch, der sich wie ein roter Faden durch den ganzen Film zieht. Keiner will es glauben. Das macht Alma zum unbeliebtesten Mädchen im ganzen Dorf. Dabei wollte sie doch nur das Eine, ihre Träume Wirklichkeit werden lassen. Alma:
„Nachts träume ich davon, dass Arthur durch mein Fenster steigt. Er sieht mich liebevoll an, er führt mich zum Bett. Er legt mich vorsichtig hin. Er hebt mein Nachthemd an und liebkost mich mit seinen warmen Händen. Er legt sich neben mich, hält mich fest in seinen Armen und er bleibt bis zum Morgen …“
Ob die Behauptung, Arthur habe seinen Penis vor der Tür des Jugendtreffs aus der Hose gezogen und diesen gegen Almas Bein gedrückt, Realität oder auch nur einer der Träume ist, wird im Film nicht enthüllt. Es ist auch nicht wichtig.
Die Komik:
Frische, teils markige Sprüche der Teenager. Turn me on – mach mich an!
Im Jugendtreff, nachdem Arthur erscheint, Sara: „Alle Männer sind potentielle Vergewaltiger. Sie könnten es tun, wenn sie wollten. Machen sie aber nicht, nur, sie haben die Ausrüstung dabei.“
Später, Alma war kurz an der frischen Luft, kommt aufgeregt zurück in den Klub. „Er hat mich mit seinem Schwanz gepiekst.“ Ingrid: „Wer?“ Alma: „Arthur, ja, Arthur!“ Freundin ungläubig: „Was? Arthur hat dich mit seinem Schwanz gepiekst?“
Ingrid: „Und du bist sicher, dass es sein Schwanz war?“ Kurz darauf erscheint Arthur, der das angeblich Geschehene leugnet. Ingrid: „Alma, ich habe schon genug Ständer gesehen, aber die würden bei deinem Anblick schnell wieder schrumpeln …“
Hier noch ein paar Szenen aus dem Film, die für youtube schon ein wenig zu „scharf“ sind:

video

„Geniales Movie! Total lustig! Total Crazy! Total scharf! So titelte seinerzeit die BRAVO. Ein unterhaltsamer Streifen aus unserem norwegischen Nachbarland. Die FSK 12 – Einstufung täuscht und verwundert zugleich, geht es doch in einigen Szenen so ziemlich zur Sache. Verbal wie bildlich …


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