Alina Reyes – Autorinnenportrait

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Alina Reyes – Geboren am 09.02.1956 als Aline Patricia Nardone

In Bruges, Département Gironde, Frankreich

Der schwarze Schatten stellte den Topf vor das Bett und vergrub sein Gesicht in der feuchten Möse. Ihre junge Freundin stöhnte, keuchte und streckte vor Erregung ihre herrlichen Brüste hervor. Dann drang der schwarze Schatten mit seiner Zunge in sie ein und massierte dabei ihren Rosenknopf mit dem Daumen. Sie war wie besessen und taumelte, sich aufbäumend und mit einem kehligen Röcheln, in den Orgasmus

Quelle der Bilddatei im Titel: Von Jojodark – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Alina Reyes

Aline Patricia Nardone, geboren am 09.02.1956, im Sternbild des Wassermanns – eine Wasserfrau -. Was sagt das Horoskop zur Wassermann-Frau, und da wir hier über Erotik schreiben, was sagt es zu den sexuellen Neigungen der im Sternbild des Wassermanns geborenen Frauen?
Ein Langsamstarter. Im Vordergrund steht nicht der animalische Trieb, ganz im Gegenteil, Sie idealisiert die Liebe, die sehr viel Zärtlichkeit einschließen sollte. Liebe ist die Musik Mozarts und nicht die der Rolling Stones. Erwarte von ihr im Bett keine rückhaltlose Ungehemmtheit. Aber wenn du sie erst einmal geweckt hast, ist alles möglich. Außerordentlich phantasievoll und schöpferisch gefällt sie sich darin, neue Wege zur Wollust zu erproben.
Es gibt keine Liebestechniken, keine Spielarten, die sie nicht ausprobieren würde, und wahrscheinlich wird sie die Variationen erneut variieren. Sie findet alles erregend, was das Vergnügen ihres Liebhabers steigert.
Wenn das keine Einladung an die Herren der Schöpfung ist, sich eine Wasserman-Frau zu suchen: alles, was das Vergnügen ihres Liebhabers steigert, findet sie gut – kann man das von allen Frauen sagen?
Aber mehr noch: Sie ist eine leichte Beute für Ehemänner, die angeblich von ihren Frauen nicht mehr verstanden werden und es ist ihr das größte Bedürfnis, dem Manne höchste Wollust zu bereiten. Dafür tut sie alles, was er sich wünscht.
Interessant für Frauen, die heterosexuell veranlagt sind, unter Sexmangel leiden und gelegentlich mit dem Wunsch schwanger gehen, einmal die Liebe mit einer Frau auszuprobieren, ist die Eigenschaft der Wassermann-Frau, dass sie: in ihrer Hingabe sogar dazu bereit ist, sich mit einer Freundin in ein lesbisches Verhältnis zu begeben, weil sie es als unerträglich emfindet, jemanden unter Sexmangel leiden zu sehen…

bordelais-frankreichGeboren ist sie in einer reizvollen Gegend Frankreichs. Bruges, eine Kleinstadt mit knapp 17.000 Einwohnern liegt in der Region Nouvelle-Aquitaine, dort im Arrondissement Bordeaux, etwa fünf Kilometer nördlich von Bordeaux. Gelegen an der Garonne, die sich wenige Kilometer weiter nördlich mit der Dore in einem langen Trichter bis zum Golf von Biskaya vereinigt, von dessen Ufern aus landeinwärts sich mit der Bordelais das weltweit größte zusammenhängende Weinanbaugebiet für Qualitätsweine erstreckt. Bekannt sind die Rotweine, der fruchtige Médoc und die sanften Saint-Émillion und Pomerol, in einem Wort: Die Bordeaux-Weine.
Wenige Kilometer südlich beginnt der Nationalpark der Gascogne, wahrlich eine Gegend, die zum Träumen anregt und die sicher nicht nur die sexuellen Fantasien weckt.
Letzteren widmet sich die Autorin Alina Reyes ganz besonders und mit ihrem Roman „Le Boucher“ (Der Schlachter) wurde sie in Frankreich über Nacht berühmt. Leider liegt dieser Roman nicht in einer deutschen Übersetzung vor.
Dafür aber

Labyrinth des Eros

aus dem Sie eingangs bereits eine kurze Leseprobe serviert bekamen.
Erschienen im Jahre 1996.
Ein Mann und eine Frau betreten nacheinander einen kleinen Zirkus, hinter dem sich jedoch das Königreich des Eros verbirgt: ein Labyrinth aus dunklen Fluren. Hinter jeder Tür erwartet sie ein neues sexuelles Abenteuer…

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Erlebnis der Frau:
Wir liebten uns, ohne ein Wort zu sagen. Die Nacht war erfüllt von unserem Stöhnen und Keuchen, und in der Enge unseres Rücksitzes waren wir die feurigsten und innigsten Liebhaber der Welt. Er kam, und als ich in meiner flammenden Möse seinen zuckenden Schwanz spürte, der vom hoch schießenden Samen durchschüttelt wurde, kam ich mit ihm.
Wir begannen noch einmal, uns zu lieben, diesmal nackt, und indem wir uns zuerst in aller Ausführlichkeit gegenseitig leckten. So zärtlich und geschickt er während des Vorspiels war, so radikal wurde er beim eigentlichen Akt, ergab sich dann bedingungslos der Gewalt seiner Begierde und bearbeitete mich mit brutalen Hüftstößen, ohne sich um meine Lust zu kümmern, die dennoch kam, und dies mit ebensolcher Brutalität und einer Kraft, die mir Übelkeit verursachte.
Anschließend rauchten wir gemeinsam eine Zigarette, plauderten und sahen in den Himmel….

Erlebnis des Mannes:
Sie war schöner als je zuvor. Die Begirde überkam mich ganz plötzlich. Mein Glied war so steif, dass es mir fast weh tat. Aber ich wollte weiter nett zu ihr sein. Ich zwang sie sanft, sich zu mir umzudrehen. Die Tränen flossen in Strömen aus ihren weißen Augäpfeln und benetzten ihre Wangen, ihr Haar, ihren Hals und selbst ihre Brüste. Ich ließ sie sich auf den Rücken legen und drang in sie ein.
Sie steiß einen tiefen Seufzer aus und weinte dann unvermindert weiter, doch in ihrem Stöhnen vermischten sich Lust und Schmerz. Ich beugte mich über sie, um ihre feuchten Lippen, ihren feuchten Hals und ihre feuchten Brüste zu küssen, dann blickte ich auf meinen Schwanz, den sie nicht sehen konnte, wie er tief zwischen ihren Schenkeln, die ich weit geöffnet hielt, verschwand und wieder hervor kam. Und wieder genoss ich den salzigen Likör, der in klagendem, köstlichem Entzücken aus ihren verdrehten Augen floss, und ich bat sie, nicht mehr zu weinen, während mich ihre Tränen zugleich aufs Äußerste erregten… Alle Leseproben aus Alina Reyes – Labyrinth des ErosHier>>>

Im September 2006 erschien das – Tagebuch der Lust – 90 Seiten intimster weiblicher Sehnsüchte. Im Waschzettel heißt es:Die Hauptfigur porträtiert rückblickend ihre verschiedenen Liebhaber, und die jeweiligen Verhältnisse werden zu Schauplätzen detaillierter Darstellungen der unterschiedlichsten Liebespiele. Dabei steht die weibliche Lust in allen Varianten und Erlebnisformen im Zentrum der grenzenlosen erotischen Fantasie. Mit Mut und Talent und mit dezidierter Offenheit beweist die Autorin wieder einmal, dass erotische Literatur längst auch eine Angelegenheit der Frauen geworden ist.
Ich habe das Büchlein nicht gelesen, ebenso wenig – Die siebte Nacht -, erschienen im Jahre 2005 – Das intime Tagebuch einer ungewöhnlichen Leidenschaft. Sieben Nächte lang treffen sich eine Frau und ihr Liebhaber in einem anonymen Hotelzimmer. Für jede Nacht setzt der Mann neue Regeln fest. Die letzte, die siebte Nacht soll zur Apotheose der sexuellen Erfahrung werden, in ihr soll alles erlaubt sein. Sieben Nächte einer Liebe ohne Tabus – detailliert schildert die Frau ihre Erwartungen und Sehnsüchte, ihre Vorbereitungen auf die Nacht, das Hotelzimmer, den Akt in all seinen Facetten. Abgründig, sinnlich und provokant, oder:
Verlangen und Vergeltung – aus dem Jahre 2009: Zwei junge Frauen sind die Hauptfiguren in diesen beiden Texten: Die Ausgeschlossene zieht den Leser hinein in eine erotische Selbsterfahrung. In ihrer Unbedingtheit gerät die Ich-Erzählerin an die Grenzen des Wahnsinns und der physischen Existenz – eine Beschreibung von großer poetischer Kraft und erotischer Faszination. Rache im Schnee erzählt von der bedingungslosen Vergeltung einer verletzten und gedemütigten Frau, die bis zum Äußersten geht, um ihren Körper und ihre Seele von einem schrecklichen Übergriff zu befreien. Zwei Geschichten voller Kraft und Entschiedenheit, zwei Frauen, die bewusst Grenzen überschreiten.

Lesenswert in jedem Falle – Lilith – aus dem Jahre 2000. Leseproben wird es demnächst in diesem Blog geben.

Bücher von Alina Reyes

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Chronik einer lesbischen Liebe - Teil I - Viola - Als Taschenbuch und eBook
Mein erster Versuch
Überhaupt, soviel vorausgeschickt, wirkte Manu auf mich wie ein sexuelles Neutrum. Sie zog sich nie in meiner Gegenwart um. Wenn ich dasselbe in ihrer Gegenwart tat, schaute sie stets weg, oft ermahnte sie mich. Wenn sie bei uns übernachtete, schlief sie stets im Gästezimmer.
Der Name des Auserwählten, dem ich die Missetat antragen wollte: Paul, Paul das Mathe- und Physikgenie. Er hatte schon mehrere Olympiaden gewonnen und besuchte eine Parallelklasse im selben Gymnasium. Kurz nach meinem letzten Geburtstag fragte ich ihn auf dem Schulhof, ob er mir nicht ein paar Nachhilfestunden geben könne. So wie er mich anblinzelte, schien er meine wahren Gedanken erkannt zu haben. Daher sagte er ohne Vorbehalt zu. Ich könne nach der Schule jederzeit zu ihm kommen.
chrissys_tagebuch_teil1Viola
„Ich hab es nicht mehr ausgehalten … Ich hatte solche … Ich hab mich so sehr …“, erwiderte ich keuchend in unsere Küsse hinein. Ihr Körper war nass. Weil sie schon beim ersten Kuss den Turban verlor, klebten ihre nassen Haare an meinem Gesicht. Ich bemerkte nicht, wo die beiden Teile blieben, die ich auf meinem Körper trug. Alles was ich spürte, waren Brüste, Hände und nackte Haut … Und Violas Mund, der mich benetzte, vom Hals über meine Brüste, über mein Gesicht, zurück an meinen Lippen. Ich fühlte mich plötzlich wie ein Stück Wild, das man gerade, nach Jahren in einem engen Gehege, in die Freiheit entließ. Weil meine Beine versagten, schob ich meinen Po ein Stück auf die Kommode im Flur. „Warte bitte!“, keuchte Viola in einen Kuss hinein, weil sich bei mir ein erstes leichtes Beben ankündigte.
„Warum hast du mit mir nie über Kinder gesprochen?“, fragte ich nach einer Zwischenlandung. Wir lagen im Gras vor einem stark duftenden Rosenstrauch. „Wir sind noch nicht so weit, mein Reh“, erwiderte Viola. Sie zog einen Zweig mit mehreren Knospen daran herab. „Wenn dein Röschen erst blüht, reden wir darüber …“ Mit beiden Lippen umschloss sie die Knospe, sie blieb lange. Voller Gier wühlte ich in ihrem Haar, meine Lust schien mir unstillbar.
„Dann öffne sie jetzt, sei für eine Minute mein Mann“, keuchte ich. Ich fühlte Violas Daumen, wie sie die ersten zarten Blütenblätter nach außen kehrte. Ihren Atem, als sie daran roch, ihre Zunge, die den Tau einfing. Da flogen wir schon wieder.
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