Chronik einer lesbischen Liebe – Chrissys Tagebuch

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Erotischer Liebesroman von Frank C. Mey

Chronik einer lesbischen Liebe – Überarbeitete Auflage

Wir lagen im Gras vor einem stark duftenden Rosenstrauch. Sie zog einen Zweig mit mehreren Knospen daran herab. „Wenn dein Röschen erst blüht, reden wir darüber …“ Mit beiden Lippen umschloss sie die Knospe, sie blieb lange. Voller Gier wühlte ich in ihrem Haar, meine Lust schien mir unstillbar …

Chronik einer lesbischen Liebe – Frank C. Mey – Chrissys Tagebuch

in zwei Teilen, der einen tiefen Einblick in das bisweilen ausschweifende Liebesleben zweier Frauen gewährt, als Taschenbuch und eBook

chrissys_tagebuch_teiliTeil I – Leseprobe: „Ich habe es nicht mehr ausgehalten … Ich hatte solche … Ich hab` mich so sehr …“, erwiderte ich keuchend in unsere Küsse hinein. Ihr Körper war nass. Weil sie schon beim ersten Kuss den Turban verlor, klebten ihre nassen Haare an meinem Gesicht. Ich bemerkte nicht, wo die beiden Teile blieben, die ich auf meinem Körper trug. Alles was ich spürte, waren Brüste, Hände und nackte Haut … Und Violas Mund, der mich benetzte, vom Hals über meine Brüste, über mein Gesicht, zurück an meinen Lippen. Ich fühlte mich plötzlich wie ein Stück Wild, das man gerade, nach Jahren in einem engen Gehege, in die Freiheit entließ … Die Chronik einer lesbischen Liebe … mehr>>>


chrissys_tagebuch_teilIITeil II – Leseprobe:  Wieder einer dieser Momente, bei denen mich so oft das Gefühl ergriff, mich einfach fallen lassen zu müssen. Wir standen mitten auf dem Gehweg, eng aneinander gelehnt. Ich spürte die kleinen, spitzen Brüste Violas ein Stück unterhalb der meinen, beide trugen wir keinen BH, ich fühlte mich fast wie nackt, Violas Arme um meine Hüfte geschlungen. Die Straße voller Menschen, hasteten manche einfach irgendeinem Ziel entgegen, andere gingen langsam von einem Schaufenster zum nächsten. Das verschwamm in diesem Moment zu einer einzigen Masse, während dessen ich mit beiden Händen Violas Kopf ergriff, um ihr diesen leidenschaftlichen Kuss zurück zu geben. Wir knutschten mitten auf der Straße, ich spürte wie sich meine Brustwarzen vor Erregung aufrichteten, wie heißes Verlangen in meinen Schoß hinein kroch. Fünf Sekunden, zehn Sekunden, unendlich lange, wir waren so weit weg, bis Viola völlig außer Atem unsere Lippen trennte und das Treiben um uns herum in mein Bewusstsein zurück kehrte … mehr>>>


Das Interview mit den beiden Romanheldinnen lesen Sie hier>>>>>


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Als die erste Auflage des Romans erschien, war die Homo-Ehe noch nicht legalisiert. Inzwischen haben sich die Verhältnisse geändert, die Ansichten weiter Teile der Bevölkerung ebenfalls?

Ein Nachbar erzählte mir unlängst Neues über eine Familie, die wir beide kennen. Er sagte: „Und stell dir vor, die haben nur einen Sohn und der ist schwul…“, da könne man doch verrückt werden. Als ich ihn fragte, was denn einen Menschen schlechter mache, wenn er schwul ist, antwortete er, das sei doch nicht normal.
Was ist normal, was nicht? Entscheiden Sie selbst. Lesen Sie einen spannenden, über weite Teile entspannenden Liebesroman voller Erlebnisse der Leidenschaft und ungehemmter Lust, der auf einer wahren Geschichte beruht und Einblicke in die Geheimnisse eines bisweilen ausufernden Liebeslebens zweier junger Frauen bietet.

Die Story hinter der Story

„Es war einmal …“, so fangen die meisten Märchen an. Was Sie hier lesen werden, kein Märchen, obgleich es sich bisweilen als solches lesen mag, eine Story?
Das Originalgeschehen in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, irgendwo in der verstorbenen DDR, bis hinein in die Neunziger im wiedervereinigten Deutschland. Die Zeitebenen im Roman wurden verändert, ebenso die Handlungsorte, es sollte keine Biografie werden.
Eine junge Frau, gerade fünfzehn, unternahm denselben Versuch, den viele ihrer Altersgenossinnen bereits hinter sich, andere vor sich hatten, die erste intime Begegnung mit einem Mann. Sie holte sich vorher Rat bei erfahrenen Freundinnen. „Suche dir einen älteren aus, die können das besser, über die Zwanzig, vielleicht sogar über die Dreißig …“, riet man ihr.
Sie befolgte den Rat, doch sie konnte dem nichts abgewinnen. Sie versuchte es mehrmals aufs Neue, wie ein Hamster im Laufrad, mit jüngeren, mit älteren. Bald hing ihr ein zweifelhafter Ruf an: „Die fickt mit allen, die nicht bei Drei auf den Bäumen verschwinden …“
Es kam der Tag, da gab sie es auf. So lange, bis ihr eine Frau begegnete. Wandern durch tiefe Täler der Tränen begann, obgleich sich ihr Glück endlich eingestellt hatte.
Der § 175 war in der DDR wie in Westdeutschland seit langem Geschichte, dennoch, Freunde, Nachbarn, Kollegen, Eltern, Verwandte, selbst völlig fremde Leute, wenn sie davon Kenntnis erhielten, wandten sich ab, eine Lesbe, schwul, homo, nicht normal.

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Einblick in ein ausschweifendes und leidenschaftliches Liebesleben

Während ich die Chronik einer lesbischen Liebe aufschrieb, fiel mir oft ein Ereignis ein, das sich im Sommer 1989 in einem bekannten Ort an der Küste abspielte, und das mir selbst heute noch Schwermut bereitet.
Thomas, gerade siebzehn, Sohn enger Freunde, Gerda und Bert (Namen geändert, der Verfasser), geht in den Wald, um sich zu strangulieren, ohne einen Abschiedsbrief zu hinterlassen. Von Schulfreunden erfuhren die Eltern, dass er vermutlich schwul gewesen sei. Jedenfalls habe er sich nicht „normal“ verhalten.
Er fand nicht den Mut, nicht einmal mit seinen engsten Vertrauten, den Eltern, über seine Neigung zu sprechen, obwohl ich stets den Eindruck hatte, in der Familie ginge man offen mit jeglicher Art von Problemen um. Er schämte sich, so zu sein, anders zu sein, als das, was man von heranwachsenden Männern erwartete und nahm sich das junge Leben.
Viola, eine der Akteurinnen im Roman, sagt im Teil I während eines Dialogs mit Chrissys Eltern, sie lehne jegliche Art der Kategorisierung sexueller Neigungen, Gewohnheiten oder Vorlieben von Menschen ab. Die Worte „Lesbe“, der „Schwule“ oder das selbst heute noch häufig zu hörende, abwertende Wort: „Homo“, klängen mehr wie Beschimpfungen, denn als Beschreibung einer bestimmten sexuellen Orientierung, einer Lebenseinstellung. Vielmehr ginge es um zwei Menschen, die sich liebten, die mehr oder weniger leidenschaftlich ihrer Lust den freien Lauf ließen, wie es bei heterosexuellen Paaren als völlig normal empfunden werde.
Lesen Sie diesen zweiteiligen Roman, der einen tiefen Einblick in ein ausschweifendes und leidenschaftliches Liebesleben zweier junger Frauen gewährt, basierend auf einer wahren Geschichte. Zudem Thomas gewidmet, der aus Scham, Verzweiflung oder einfach aus Angst nicht mehr weiterleben wollte.
Inzwischen haben wir in Deutschland die Homo-Ehe, hat sich die Haltung zahlreicher Zeitgenossen zu gleichgeschlechtlichen Beziehungen wirklich grundlegend geändert? Beantworten Sie sich diese Frage bitte selbst.


Blau ist eine warme Farbe

mit Lea Seydoux – Mehr zum Film mit Trailer>>>
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Mädchen gehen mit Jungs aus – das stellt die 15-jährige Adèle zunächst nicht in Frage. Doch das ändert sich schlagartig, als sie Emma trifft. Die Künstlerin mit den blauen Haaren lässt sie ungeahnte Sehnsüchte entdecken, bringt sie dazu sich selbst zu finden, als Frau und als Erwachsene. Atemberaubend, intensiv und hautnah erzählt Abdellatif Kechiche (Couscous mit Fisch) in Blau ist eine warme Farbe diese universelle Liebesgeschichte. Mit der Goldenen Palme von Cannes zeichnete Jury-Präsident Steven Spielberg nicht nur den Film als Meisterwerk aus, sondern verlieh sie erstmalig auch an die beiden Hauptdarstellerinnen für ihre grandiose schauspielerische Leistung.
Blau ist eine warme Farbe ist eine großartige und wunderschöne Liebesgeschichte. Ich bin froh, dass jemand den Mut hatte diese Geschichte zu erzählen. Es war für uns eine Selbstverständlichkeit, auch die beiden Hauptdarstellerinnen mit der Goldenen Palme auszuzeichnen: Ohne sie hätte der Regisseur seine genauen und sensiblen Beobachtungen nicht umsetzen können.“ (Steven Spielberg, Jury-Präsident des Wettbewerbs der Internationalen Filmfestspiele Cannes 2013)


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MutterliebeRegenwürmer vertragen kein CoffeinChrissys Tagebuch Teile 1 und 2Dunkle PerlenHemmungslos frivol

Regenwürmer vertragen kein Coffein

Die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob mir das in dieser Geschichte niedergeschriebene erspart geblieben wäre, hätte ich nicht am 25. August des Jahres 1997 virtuell einen Chatroom betreten, der den vielversprechenden Namen „Manager-Treff“ trug. Ebenso wenig sicher bin ich mir, ob es nicht besser gewesen wäre, der Bekanntschaft, die sich an besagtem Tage anbahnte, lieber aus dem Wege zu gehen.
Überhaupt nicht sicher hingegen bin ich mir, ob ich das Ganze nicht vielleicht doch hätte erleben wollen und vielleicht tief traurig darüber gewesen wäre, hätte es überhaupt nicht stattgefunden. Was selbstverständlich hinterher niemand hätte wissen können, am wenigsten ich selbst ...Lisa, gerade vierzehn geworden, benahm sie sich völlig ungeniert, als wir uns zum ersten Mal begegneten. Man könnte so weit gehen, sie als völlig schamlos zu bezeichnen. Frech, kess, einen Hauch frivol. Sogar eine Prise Obszönität schien tief in ihrem Wesen versteckt zu sein. Das lag wohl eher daran, dass sie nicht vollumfänglich imstande war, die Wirkung ihres frühreifen Körpers auf spätreife Männer in seiner gnadenlosen Wucht auch nur ansatzweise zu erkennen.
frank_c_mey_regenwuermer_vertragen_kein_coffein_leseprobenLuise, blond und zweigeteilt in die lähmende Kälte des Nordens oben herum. Weiter südlich, vom Nabel abwärts, das ewig lodernde Feuer der Südländerin. Das war nicht immer so. Als wir uns das erste Mal körperlich trafen, wirkte sie welk. In ihrem Schoß schien sie trocken und völlig erkaltet. Später entwickelte sich die Region zwischen ihren Oberschenkeln zu einem pulsierenden Moloch, der mich, flog sie ihrem Höhepunkt entgegen, jedes Mal in sich hinein sog. Wenn er mich wieder ausspuckte, dann einzig zu dem Zwecke, mich einen Augenblick später erneut zu verschlingen. Wie eine wiederkäuende Kuh. Wir lernten uns in dem eingangs erwähnten Chat-Room kennen, in der Zeit kurz nachdem das internationale Spinnennetz seine Ausläufer über den großen Teich hinweg bis nach Deutschland wie in den Rest der Welt hinein schob.
Luise bewegt sich weiter, schneller … Nichts geht mehr, rien ne va plus. Enttäuscht wirft sie sich auf den Rücken. Ein Zischen dringt aus ihrem Hals. Wie wenn man beim Ausatmen die Zunge an den Gaumen drückt, wie bei einer Schlange, begleitet von zornigem Stirnrunzeln. Das höre und sehe ich zum ersten Mal. Bislang gab es nie einen Grund dafür.
„Wir haben den ganzen Tag Zeit … Dazu die halbe Nacht …“, will ich sie vertrösten. Doch sie springt bereits aus dem Bett. Grollend zieht sie sich den Morgenmantel über, anschließend geht sie ins Bad. Als ich ihr wenig später folge, kommt Lisa in Bernys Begleitung aus ihrem Zimmer heraus. Zähnefletschend wedelt er mit dem Schwanz. Lisa lacht mich aus ihren strahlenden Augen heraus an, so blau wie tief. Einen Augenblick lang berühren sich im Vorübergehen unsere Hände, ein Hauch Zärtlichkeit. Sekundenbruchteile wandeln sich zu einem endlosen Flug in die Ewigkeit, am Ende ein Licht, das ein leises Sirren sendet. So muss Odysseus den Gesang der Sirenen empfunden haben …Alle Leseproben>>>

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4 Kommentare zu "Chronik einer lesbischen Liebe – Chrissys Tagebuch"

  1. Hab mich ja schon zu dem Beitrag zu Buch und Film über Anne Lister geäußert. Die Leseproben aus dem Buch hier haben mich neugierig gemacht. Bin am Überlegen, ob ich mir den ersten Teil zur Probe bestellen sollte. Ein wenig däftig liest es sich ja schon, aaaaber, wenn es bei mir und meiner Partnerin so richtig zur Sache geht, dann gibt es fast nichts, was wir auslassen. Da kommen auch Toys zum Einsatz. Habe auch ein wenig quer gelesen und verstehe einige Kommentare nicht. Es ist doch bei Lesben (oder Schwulen) nicht anders, als bei Heteros, die einen mögen es so, die anderen anders (eben auch wie bei Anne Lister). In meiner Beziehung gibt es keine Rollen, wir sind beide Frau. In diesem Sinne, Grüßchen Heide

  2. bin 17 und es erregt mich frauen beim sex zuzusehen oder davon zu lesen hatte aber noch nichts nicht mit jungs und nichts mit mädchen bin noch jungfrau und trau mich nicht eine anzusprechen. den ersten teil habe ich gelesen und war sehr erregt an manchen stellen würde das gern selbst erleben, grüße lizzy

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