John Cleland – Fanny Hill – Leseproben

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John Cleland – Die Memoiren der Fanny Hill

Geständnisse einer Londoner Hure

Dann führte er die Spitze seines Liebesdolches an die Stelle, deren Eingang er finden wollte. Aber dieser war so klein, dass er glaubte, er sei am falschen Ort. Er sah hin, fühlte und versicherte sich, und dann fuhr sein Dolch mit Gewalt vorwärts, drängte auf Grund seiner Festigkeit die Teile auseinander und presste sich zwischen die Lippen…

John Clelandim Delphin Verlag GmbH München
Titelbild: Druckgrafik von Franz von Bayros – (1866–1924)

Vorbemerkungen zum Roman von John Cleland – Das Fanny-Hill-Urteil

Der Roman ist für die deutsche Rechtsgeschichte insofern von Bedeutung, dass unter Zuhilfenahme dessen Inhalts der Bundesgerichtshof im Jahre 1969 ein Urteil fällte, in dem erstmalig klar gestellt wurde, was als „unzüchtige Schriften“ (später pornografische Schriften) einzustufen ist. Das Gericht ging der Frage nach, ob es sich bei Schilderungen geschlechtlicher Vorgänge grundsätzlich um unzüchtige Schriften handelt, die gemäß § 184 StGB a. F. einem Verbreitungsverbot unterläge (Quelle Wikipedia). Es kam dabei zu der Erkenntnis, dass eine solche Schrift dann nicht unzüchtig sei, „wenn sie nicht aufdringlich vergröbernd oder anreißerisch ist und dadurch Belange der Gemeinschaft stört oder ernsthaft gefährdet“. Das Urteil ging als Fanny-Hill-Urteil in die Rechtsgeschichte ein. So viel zur bundesdeutschen Rechtsprechung der späten 60`er Jahre. Offiziell hat sich daran bis heute leider nicht sehr viel geändert.

Erster Brief – Phöbe

Phöbe sparte keineswegs mit entzückten Ausrufen über meine Schönheit, was dazu beitrug, ihre Liebkosungen gern zu dulden. Naiv, wie ich nun einmal war, sah ich in ihrem Tun auch nichts Schlimmes. Außerdem war sie immerhin jemand, von dem ich durch einen fühlbaren Beweiß wusste, dass es sich um ein weibliches Wesen handelte. Denn sie ließ mich ein paar schwere Brüste fassen, die zwar reichlich wenig fest waren, aber die eben diesen Beweis doch eindeutig erbrachten.

Fanny_Hill-lesbisch  Ich lag also gerade so da, wie Phöbe es sich wünschte, willig und zahm, während sie ihre Hände mit ziemlicher Kühnheit auf mir herum spazieren ließ. Ich muss gestehen, dass ich dabei ein völlig fremdes, nie erahntes Vergnügen in mir aufsteigen fühlte. Dabei brannte jede Stelle, die Phöbe berührte, wie Feuer…..
…Dann aber war sie nicht damit zufrieden, sich nur mit den äußeren Schönheiten zu befassen-sie wandte sich auch noch dem Hauptplatz zu.
Sie spielte, drehte und bohrte so lange, bis sie endlich einen Finger hinein brachte. Ich muss sagen, dass ich aus dem Bett gesprungen wäre und laut um Hilfe geschrien hätte, wenn sie nicht so unmerklich und allmählich vorgegangen wäre, dass in mir kein Gefühl der Schamhaftigkeit aufkam. Sie hat mich nacktes Mädchen aufgespießt.
Statt dessen aber erregten mich ihre lüsternen Hände und ließen ein Feuer in meinen Adern pulsieren, das sich speziell in der von der Natur dazu erkorenen Stelle festsetzte. Zum ersten Mal waren fremde Hände damit beschäftigt, sich mit dieser Stelle meines Körpers näher zu befassen. Ein kleiner Aufschrei machte Phöbe darauf aufmerksam, dass sie mir weh tat und dass sie nicht weiter gehen dürfe.
Mein erregtes Dehnen und Strecken, mein wildes Herzklopfen und heftiges Atmen zeigten der erfahrenen Hexe, dass mir ihr Vorgehen eher Vergnügen als das Gegenteil bereitete und ich durchaus nicht beleidigt über ihr Tun war. Dabei küsste und liebkoste sie mich immer weiter und flüsterte zärtliche Sätze wie; „Oh, was bist du doch für ein bezauberndes Geschöpf!“ oder „Welch Glück für den Mann, der dich zur Frau macht!“ oder „Warum bin ich bloß kein Mann!“ Und immer wieder zärtliche und aufregende Küsse, die ihre Worte unterbrachen. Solche Küsse hatte ich noch nie erhalten……

Erster Brief – Charles

Nach dem Frühstück nahm mich Charles, wie ich meinen Adonis von nun an nennen will, mit einem bedeutungsvollen Lächeln an der Hand und sagte: „Komm. mein Liebling, ich möchte dir dein Zimmer zeigen! Es hat eine herrliche Aussicht auf den Garten.“ Er wartete erst gar keine Antwort ab, was mir sehr recht war, und führte mich in ein luftiges, helles Zimmer, wo allerdings keine andere Aussicht, als die auf ein Bett zu finden war, das ganz so aussah, als wenn nur dieses das Zimmer für ihn empfehlenswert gemacht hätte…
…Charles schloss schnell die Tür ab und eilte dann auf mich zu , nahm mich in die Arme, hob mich auf und drückte seine brennenden Lippen auf die meinen. Zitternd, voller Angst, weinend und trotzdem voller Begierde ließ ich mich aufs Bett legen. Seine Ungeduld ließ ihm kaum Zeit, mein Brusttuch weg zu ziehen, das Oberkleid und das Mieder zu öffnen, geschweige denn, mich ganz auszuziehen…..

Fanny_Hill_fickt  …Mein Busen lag jetzt entblößt vor ihm, und mein Herz klopfte unheimlich. Vor seinen Augen schwellten ein Paar feste Brüste, wie sie nur ein junges Mädchen, das frisch vom Lande gekommen und noch vollkommen unberührt war, aufweisen konnte… Nun konnte er seine Ungeduld aber nicht mehr länger zügeln. Er knöpfte seine Hose auf und zog seinen Liebes-Stürmer hervor. Dann führte er ihn dahin, wo er die Bresche glaubte. Ich spürte zum ersten Mal dieses steile Horn, das da gegen meine zartesten Teile gedrängt wurde. Aber stellen sie sich seine Überraschung vor, als es ihm trotz aller beherzten Angriffe, die mir sehr weh taten, nicht gelang, vorwärts zu kommen.
Zärtlich jammerte ich ein bisschen: „Ich kann` s nicht aushalten… oh, du tust mir weh!“ Aber er glaubte, dass meine Jugend einerseits und die Stärke seines Instrumentes, mit dem nur wenige konkurrieren konnten, andererseits, der Grund für diese Schwierigkeit wäre. Wahrscheinlich hatte mich einer besessen, der nicht so stark beschlagen gewesen war, wie er. Dass meine Blume noch nicht gepflückt war, auf diese Idee kam er gar nicht, und er hielt es für müßig und Zeitverschwendung, danach zu fragen….

Nach dem, was Charles beobachtet hatte, spürte, nein wusste er, dass meine Jungfernschaft nicht nur vorgetäuscht war. Er beruhigte mich mit vielen Küssen und bat mich, im Namen der Liebe Geduld mit ihm zu haben. Er wollte mir genauso wenig Leid antun, wie sich selbst auch.
Mir war alles recht; ich war bereit, mich ihm freudig zu unterwerfen, gleichgültig welche Schmerzen es mir bereitete oder welchen Schaden ich dabei nehmen würde.

Charles begann seine neuen Angriffe nunmehr systematischer. Zunächst legte er ein Kissen unter mich, um seinem Ziel eine bessere Lage zu geben. Ein anderes Kissen kam unter meinen Kopf, damit ich es bequemer hätte. Anschließend breitete er meine Schenkel, platzierte sich dazwischen und legte sie an seine Hüften. Dann führte er die Spitze seines Liebesdolches an die Stelle, deren Eingang er finden wollte. Aber dieser war so klein, dass er glaubte, er sei am falschen Ort. Er sah hin, fühlte und versicherte sich, und dann fuhr sein Dolch mit Gewalt vorwärts, drängte auf Grund seiner Festigkeit die Teile auseinander und presste sich zwischen die Lippen. Kaum merkte er das, setzte er seinen Ansturm in direkter Weise fort und nahm mit Gewalt den Eingang. Ich hätte am liebsten laut aufgeschrien vor Schmerz, aber da ich nicht wollte, dass man im Haus etwas davon merkte, hielt ich mich mit aller Kraft zurück, schob mir meinen Unterrock, der über meinem Kopf lag, zwischen die Zähne und verbiss den Schmerz, während ich den Atem anhielt…..

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Angélique et Médor. Stich von Jacques Joseph Coiny

Doch dann gab die zarte Sperre endlich nach, und er drang tiefer in mich ein. Seiner selbst kaum noch mächtig , überkam es ihn in wilder Glut und er stieß, überschwemmt von meinem jungfräulichen Blut, rücksichtslos seinen Schaft ganz in mich hinein. Da verließ mich meine Fassung, ich schrie auf und wurde ohnmächtig. Er vollendete daraufhin sein Werk, und nachdem er sich wieder zurück gezogen hatte, floss ein Blutstrom aus meiner Wunde und bedeckte meine Schenkel, wie er mir nachher sagte……

  Erster Brief – Mrs. Jones

Sie war ungefähr sechsundvierzig Jahre alt, groß, mager und rothaarig. Ein Alltagsgesicht, das man überall antreffen kann, und an dem man achtlos vorbei geht. In ihrer Jugend wurde sie von einem besseren Herrn ausgehalten, der ihr und ihrer gemeinsamen Tochter vierzig Pfund jährlichen Unterhalt zahlte. Diese Tochter war kaum siebzehn Jahre alt, als Mrs. Jones sie für eine relativ geringe Summe an einen Gentleman verkuppelte, der als Attachè an einen fremden Hof ging. Aber dieser liebte sie und nahm sie deswegen und gleichzeitig unter der Bedingung mit, dass sie keinerlei Verbindung zu ihrer Mutter mehr haben dürfe, denn es sei das Gemeinste, mit dem eigenen Fleisch und Blut schnöden Handel zu treiben.
Mrs. Jones, unsere Wirtin, kam oft zu mir ins Zimmer, das ich niemals ohne Begleitung von Charles verließ. Es dauerte auch keineswegs lange, da hatte sie herausgefunden, dass wir die Kirche um eine Zeremonie betrogen hatten. Und wenig später wusste sie auch, unter welchen Verhältnissen wir lebten und wie wir zueinander standen.

Das schien ihr aber durchaus nicht zu missfallen, besonders in Anbetracht der Absichten, die sie in Bezug auf mich hatte. Leider hatte sie auch bald Gelegenheit, an deren Verwirklichung zu gehen….. Sie hütete sich, einem von uns merken zu lassen, dass ihr schon der Auftrag eines ihrer Kunden vorlag, mich von meinem Liebhaber abzubringen, damit er mich verführen und für sich gewinnen könne, – koste es, was es wolle.
Er war noch nicht eine Minute fort, und ich hatte noch nicht die Zeit gefunden, mich wieder zu sammeln und zu beginnen, nachzudenken, als das Mädchen hereinkam und mir mit einem Gruß von der Wirtin einen Becher auf einem silbernen Tablett präsentierte. Diese ließ bestellen, dass ich diesen sogenannten Brauttrank zu mir nehmen sollte, wenn ich ins Bett ginge. Ich folgte diesem Wunsch und spürte daraufhin eine derartige Hitze in mir, dass es mir wie Feuer durch den ganzen Körper lief. Ich glühte, nein, brannte lichterloh, und der Wunsch nach einem Mann kam in mir auf.

Dann legte ich mich hin. Das Mädchen nahm den Leuchter, wünschte mir gute Nacht und verließ das Zimmer, wobei sie die Tür hinter sich zumachte.
Sie konnte kaum die Treppe hinuntergegangen sein, als Mr. H*** die Tür vorsichtig wieder öffnete und mit Schlafrock und Nachtmütze angetan sowie mit zwei Leuchtern mit brennenden Kerzen hereinkam. Jetzt erschrak ich doch, obgleich ich ja damit gerechnet haben musste.  Er schloss leise die Tür hinter sich ab. Auf den Zehenspitzen kam er an mein Bett und flüsterte: „Erschrick bitte nicht, mein Liebling – ich will nur zärtlich und nett zu dir sein!“
Schnell zog er dann den Schlafrock aus und schwang sich ins Bett. Dabei und beim Ausziehen hatte ich Gelegenheit, seinen Körperbau, seine kräftigen Gliedmaßen und seine stark behaarte Brust zu sehen.
Das Bett erzitterte unter seinem Gewicht. Er lag vorn und hatte, um auch ja alle Sinne befriedigen zu können, die Lichter brennen lassen. Dann küsste er mich und zog die Bettdecke weg. Der Anblick meines Körpers schien ihn sehr zu entzücken, und er bedeckte ihn von oben bis unten mit Küssen. Er kniete nun zwischen meinen Beinen, hob sein Hemd hoch und ließ mich seine ganze haarige Geschichte sehen. Der kraftvoll strotzende Speer mit der roten Spitze erhob sich aus einem Dickicht, das seinen Leib bis zum Nabel bedeckte. Bald fühlte ich ihn in mich kommen, wobei er den Nagel bis zum Kopf in mich hinein trieb, so dass uns nur die dazwischen liegenden Haare voneinander trennten.
Und dann fühlte ich ihn! Und wie! Während er sich in mich versenkte, glitten alle Geister meiner Natur hinunter an ihren Lieblingsplatz, ohne sich weiterhin noch zu weigern. Wie Tiere stürzten sie sich automatisch auf diesen Mittelpunkt der Anziehungskraft, und voller Glut gab ich alle Zurückhaltung auf. Ich überließ mich jetzt ganz der Intensität der Bewegungen, den Ausbrüchen meiner Lust. Ich war nichts als Weib und wünschte, gar nichts anderes zu sein, auch wenn ich damit meiner wahren Liebe die Treue brach….


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Zweiter Brief – Mrs. Cole

Ich lernte Mrs. Cole anlässlich der jeweils nur kurzfristigen Zusammentreffen kennen kennen, wo sie mir verschiedene Galanteriewaren verkaufte…..
Ich musste dort auf den ersten Blick feststellen, dass alles sehr züchtig, ehrbar und ordentlich zuging. In der Diele saßen drei junge Mädchen, die eifrig an Galanteriewaren arbeiteten. Letztere waren der Deckname für den Handel mit ungleich wertvolleren Dingen. Drei hübschere, ja schönere Mädchen hätte man kaum finden können. Waren zwei von ihnen schon besonders reizvoll, wobei die ältere kaum über neunzehn alt war, so musste man die dritte , die wohl ebenso jung war, als ungewöhnlich pikant bezeichnen.

Fanny_Hill_schläft-nach_dem_Sex  Sie besaß brünettes Haar, kohlschwarze, feurige Augen und außerordentlich regelmäßige Gesichtszüge. Sie übertraf die beiden anderen an Schönheit noch ganz erheblich. Die Kleidung der drei Mädchen war sehr einfach, aber von höchster Eleganz. Das war nun also die kleine Herde, die meine neue Chefin mit größter Klugheit und Fürsorge dirigierte… Auf diese Art und Weise hatte Mrs. Cole allmählich eine Art „Akademie der Liebe“ aufgebaut, in der alle Mitglieder auf ihre Kosten kamen. Es war eine Verbindung zwischen Gefühl und Geschäft, zwischen offizieller Züchtigkeit und zügelloser, lustvoller Freiheit.
Plötzlich schlug eines der Mädchen vor, dass jede unserer Runde, weil noch so viel Zeit bis zum Abend sei, erzählen solle, auf welche Weise sie ihr Jungfernschaft gegen das Frauentum eingewechselt hätte. Alle waren von dem Vorschlag begeistert, lediglich Mrs. Cole lehnte für sich ab, da sie zu alt geworden sei……
Louisa war an der Reihe, unserer kleinen Gesellschaft ihre Geschichte zu erzählen…..
…Der naturgegebene Instinkt sagte mir, dass gerade diese Pforte das Tor zum Gipfel aller mir noch unbekannten Lüste sein müsse, nach denen ich so gierte. Doch dieses wollüstige Sinnieren brachte mich nur noch mehr in Wallung und fachte das Feuer, das mich langsam auffraß, nur noch stärker an. Das wurde aber noch viel schlimmer, als ich nicht mehr anders konnte und dem unerträgliche werdenden Reiz in meiner kleinen Zauberhöhle nachgab und versuchte, mir mit den Fingern irgendwie Erleichterung zu schaffen. Oftmals warf ich mich vor Geilheit aufs Bett, öffnete meine Schenkel und lag in wollüstigen Träumen da, bis ich mir der platonischen Situation bewusst wurde, die Beine eng zusammen presste und die Schenkel bebend vor Sehnsucht aneinander rieb und meine Hüften wild auf und ab bewegte. Kurz und gut, vielmehr nicht gut: Dieses Hölleninstrument ließ mir vor rasender Wollust und unbändiger Gier weder bei Tag noch bei Nacht Ruhe.

Fanny_Hill_Selbstbefriedigung  Ab und zu stellte ich mir vor, meine Finger seien das, wonach ich mich so schrecklich sehnte. Dann glaubte ich, viel gewonnen zu haben, und suchte mit mit einem der Finger voll gierender Lust einen Weg. Das tat manchmal sehr weh, denn auf diese Weise entjungferte ich mich selbst, wenigstens so weit es mir selbst möglich war. Und jedes Mal führte ich dieses einsame Spiel solange fort, bis ich in einem Anflug von Verzückung verging und in die Kissen zurück sank…..

Zweiter Brief – Defloration

Ich lag also da, zitterte vor Sehnsucht nach dem zu erwartenden Angriff; meine Wünsche übertrafen meine Angst bei weitem. Kaum ein anderes Mädchen, das schlank und zauberhaft gewachsen und noch nicht einmal dreizehn Jahre alt war, konnte in der Lage sein, diese Situation so stark zu empfinden, wie ich. Er schob meinen Unterrock und mein Hemd nach oben, und schon öffneten sich meine Beine wie von selbst. Mein natürlicher Instinkt ließ mich die Schenkel so weit wie möglich breiten. Schon allen das Nackt-Daliegen gab mir starke Wollust ein, so sehr hatte das Begehren mein Schamgefühl übertönt…

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Flammende Leidenschaft – Erotik Malerei Marita Zacharias

Die Freude am Kommenden, nicht ein Mich-Schämen färbte meine Wangen dunkelrot. Dann kam seine Hand und berührte den Mittelpunkt all meiner Empfindungen. Welch rieselnde Wärme, welch unendlich verschiedenes Gefühl gegenüber dem, was ich mir bisher selbst mit den Fingern verschafft hatte! Jetzt öffnete er seinen Rock und seine Hose – und dann schoss sie heraus, die Inkarnation all meiner Wünsche  und Träume, meiner ganzen Sehnsucht: der königliche Abgeordnete höchst selbst! Ich musste hinstarren, ihn mit den Augen verschlingen, die Größe und Dicke registrieren! Er aber schob sich alsbald über mich, drängte ihn zwischen meine Schenkel und nahm mir so den köstlichen Anblick…..Doch gleichzeitig gab er mir damit einen viel größeren Genuss an dem Ort, den er jetzt damit berührte. Ich spürte ihn  ganz stark an der winzigen Öffnung, die ich ja in einem relativ kindlichen Alter da unten noch besaß. Ich kam ihm mit geradezu sträflich gutem Willen entgegen und hatte bei dieser ersten Vereinigung viel zu große Lustgefühle, als dass ich den Schmerz, der jetzt folgte, überhaupt empfand. Für dieses reiche Gastmahl sinnlicher Begierden war mir kein Preis zu hoch. Und so empfand ich selbst trotz der Tatsache, dass ich aufgespalten, zerrissen, blutend und verwundet da lag, noch ein Übermaß an lustvoller Glückseligkeit und presste den Urheber dieser Wonne vollen Zerstörung fest auf und an mich….Es dauerte auch nicht lange, da setzte er zum zweiten Angriff an. So verwundert ich auch war, diese nochmalige Stärkung stillte ganz schnell jeglichen Schmerz. Hatte ich bisher nur ganz leise und mehr im Unterbewusstsein kleine Klagelaute ausgestoßen, so verstummten diese nun ganz, nachdem der Schmerz alsbald in reine Wollust überging. Ich überließ mich der Letzteren nun hemmungslos und mit ganzem Körper und ganzer Seele. Ich konnte auch gar nicht mehr denken, sondern lebte nur noch in dem, was mir das Gefühl eingab. Wer kann schon jene Empfindungen, jene Erschütterungen beschreiben, die beim ersten Mal doch so besonders stark sind.
Mein kleiner, gierender Mörser hatte sich gar zu lange nach einem passenden Stößel gesehnt, der nun so herrlich darin wirkte. All meine Lebensgeister flogen begierig an diesen Treffpunkt, um sich dort einzunisten und das Zimmer mit dem süßen Gast zu teilen.
Schon viel zu bald entrichtete dieser seinen Obulus für die herzliche Aufnahme, die ich ihm zuteil werden ließ, mit einem heißen Strom, der heftig pulste und schäumte. Ich war viel zu erregt, und meine lustvollen Wonnen waren viel zu stark, als dass ich ihn ohne Willkommenstrunk begrüßen konnte. Ich bot ihm diesen also mit gleichermaßen sprudelnd kochendem Gegenerguss und dem Wunsche auf unser glückhaftes Verhältnis….Mein junger Freund verließ mich dann, ohne entdeckt zu werden. Aber ich konnte von nun an mein wollüstiges Temperament nicht mehr zügeln. Die Liebe wurde mir zur Lebensnotwendigkeit…..


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Jetzt lehnt er sich an das Fußende ihres Bettes, die Arme verschränkt, eine Hand am Kinn und sieht sie nachdenklich an.
„Es gibt da ...“, Norman lässt eine Pause. Er reibt sich verlegen am Kinn. „Es gibt da einen Knaben, den ich dir gern zeigen möchte. Vielleicht Sechzehn oder kurz davor ..., vielleicht auch schon etwas darüber.“ So genau wisse er das nicht. Sein Alter sei schwer zu schätzen. Aber es müsste so hinkommen.
hemmungslos_frivol_erotische_erzaehlungen „Einen Knaben?“ Daphne, völlig überrascht, sieht sie ihn fragend an. „Was für einen Knaben denn, was habe ich mit einem Knaben zu tun?“
„Du wirst ihn verführen, du wirst mit ihm schlafen, hier bei dir, hier auf diesem Zimmer!“ Das spricht er im Befehlston aus. So als dulde er keinen Widerspruch, so als sei er sich völlig sicher, dass sie ja sagen würde. Sie hingegen ist schockiert, läuft wütend im Zimmer auf und ab. Bleibt hin und wieder stehen, um Norman anzuschauen, der noch immer selbstsicher an ihrem Bett lehnt.
„Du spinnst, du bist völlig übergeschnappt, ich soll mit einem sechzehnjährigen Knaben schlafen?“
Das kann er jetzt nicht ernst meinen, er will sie aufziehen, vielleicht ärgern oder reizen. Am Ende soll es nur eines seiner Spiele sein. Wenige Stunden zuvor versetzte sie dieser Mann in einen ungekannten Sinnesrausch.
Nun bietet er ihr plötzlich an, mit einem Knaben ins Bett zu gehen. Er will sie in Wut bringen. Wenn er meint, sie sei in der richtigen Verfassung, wird er ihr die Sachen vom Leib reißen, sie auf ihr Bett werfen, sie in seiner hemmungslosen Brutalität nehmen, ohne langes darum herum. Sie würde sich zuerst wehren, wenigstens so tun als ob. Er würde sie mit seinen kräftigen Armen festhalten, sich zwischen ihre Beine zwängen, ihre Scham auseinander reißen, danach kraftvoll in sie eindringen. Sie muss lächeln bei diesen Gedanken, sodann geht sie mit versöhnlichem Blick auf ihn zu .. Alle Leseproben>>>

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Gruppensex

Die ersten, die sich erhoben, um den Ball zu eröffnen, waren ein Kavallerie-Fähnrich und die süßeste aller brünetten Schönheiten, die zärtliche und verliebte Louisa. Der Fähnrich führte sie eilfertigst zu der Ottomane, wo er ihr einen Stups gab, so dass sie sogleich darauf fiel. Es sah aus, als ob er es vor gieriger Ungeduld nicht abwarten könne, so brutal und heftig wirkte seine Art. Das Mädchen legte sich nun so hin, wie es für beide am zweckmäßigsten war; es zog ein Kissen unter den Kopf und war derart bei der Sache, dass sie unsere Anwesenheit überhaupt nicht zu bemerken schien. Sie zog den Rock ihres Negligés bis über die Hüften hoch und ließ uns ein paar geradezu wundervoll geformter Beine sehen,die sie nun leicht breitete….

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Dadurch bekamen wir auch den Anblick ihrer reizvollen Grotte, deren einladendes Schwellen von zarten Härchen beschattet war. Auch ihr Partner war jetzt bereit. Er hatte seine spitzen besetzte Kleidung abgelegt und wies uns, indem er sein Hemd hoch hob, seine pralle Männlichkeit, die zur Aktion bereit war. Er ließ uns allerdings keine Zeit, seine Dimensionen zu beurteilen und abzuschätzen, sondern stürzte sich sogleich über sein reizendes Gegenüber und stürmte geradewegs ins Ziel……
Sie küssten, ja bissen sich in ihrer Raserei gegenseitig, und dann kam allmählich der Punkt der Aufgabe des persönlichen Ichs. Louisa war nicht mehr in der Lage, sich zurückzuhalten und stöhnte: „Oh du… du herrlicher Mann, … ja schon`mich nicht…, oh…, ah…“ Und dann gingen ihre Worte in unartikuliertes Aufseufzen über, und sie schloss vergehend die Augen, als sich der Strom des heißen Balsams in sie ergoss. Wir konnten das erkennen, als wir das atemlose, erschauernde Hinsinken des vorher noch so lebhaften Ritters sahen, der in diesem Moment dahin zu sterben schien.
Der zweite führte Harriet zur Ottomane… Ihr leidenschaftlich verliebter Freund war gleich uns in den Anblick vertieft. Dann schien er Zeit genug darauf verwendet zu haben und schritt nunmehr zum zweiten Teil des Vergnügens. Er hob den leinenen Vorhang zwischen uns und seinem Groß-meister des Ordens der Lüste und wies uns diesen, der ihn als echten Frauenheld proklammierte.
Er war wirklich ein vollkommener Mann in blühender, jugendlicher Kraft. Er stand zwischen Harriets Beinen, die die beiden anderen Mädchen so weit wie möglich gespreizt hielten. Zärtlich öffnete er nun mit der einen Hand die Lippen ihres lust trunkenen Mundes, den die Natur dafür ausersehen hat, während er mit der anderen Hand seine kraftvolle Macht in ihrer ganzen Länge gegen ihren zarten Bauch senkte. Dann nahmen die Lippen, unterstützt von seinen öffnenden Fingern, den sich neigenden, korallenrot gefärbten Kopf in sich auf……
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Mein Freund, der an diesem Abend mein Herr und Gebieter war, ging auf alle Wünsche der Gesellschaft ein, worin seine eigenen sicher eingeschlossen waren. Er ließ mich alle möglichen Stellungen einnehmen, um all meine Schönheiten sichtbar zu machen. Dabei küsste er mich immer wieder und war mit seinen Händen so frech, dass ich meine Nacktheit und die Situation schon bald nicht mehr spürte. Ich schämte mich nicht mehr, sondern hatte eher Lust zu hitzigeren Gefechten, wobei mich schon allein der Gedanke daran erglühen ließ…..
….Jetzt konnte ich meinen Feind sehen, mit dem ich zu kämpfen hatte, er stand stolz und aufrecht vor der Front, reckte sein unbedecktes, glühendes Haupt und zeigte mir, was mich erwartet. Es war eines jener recht und gut ausgebildeten Instrumente, dass sein Inhaber besser zu regieren weiß, als ein solches von überdimensionaler Größe und ungebärdigen Eigenschaften….. Er hielt mich an meinen Schenkeln beziehungsweise meinen straffen, rückwärtigen Rundungen fest und trug mich so zur Ottomane, ohne dass wir dabei unsere Umklammerung lösten, oder er aus mir heraus kam…weiterlesen>>>>>

Emilys Abenteuer

Manchmal plagten mich obszöne Begierden, doch ich machte fast einen Sport daraus, diese zu unterdrücken, weil das meine Achtung vor mir selbst stärkte und außerdem nur zur Erhaltung meines frischen, guten Aussehens beitrug. Louisa und Emily trieben keinen solchen Kult mit meiner Mäßigung, obwohl sie weit davon entfernt waren, sich jedem ersten besten an den Hals zu werfen. Nur zwei Abenteuer schienen dem zu widersprechen. Ich will sie ihnen erzählen, weil sie irgendwie merkwürdig sind. Emilys Geschichte mag den Anfang machen:

Eines Abends gingen sie und Louisa auf einen Maskenball. Emily war als Schäfer, Louisa als Schäferin verkleidet. Bevor sie gingen, zeigten sie sich mir in ihrem Staat. Ich muss sagen, dass kaum ein Knabe reizender wirken konnte als Emily, denn sie war wirklich zauberhaft gewachsen. Zuerst blieben sie auf dem Ball zusammen und amüsierten sich gemeinsam. Dann traf Louisa eine alte Bekannte und ließ Emily allein, diese lediglich dem Schutze ihrer Verkleidung, was nicht gerade viel war, und ihrer Klugheit, was noch weniger war, überantwortet. Planlos schlenderte Emily also allein in den Ballräumen umher, guckte hier und schaute dort, um sich sodann an eine Säule zu lehnen und die Maske abzunehmen, weil es ihr heiß war und sie ein wenig frische Luft brauchte.

Fanny_Hill  Wie sie so dastand, wurde sie von einem Herrn im Dominokostüm bemerkt, der sie ansprach und sie in eine Unterhaltung zog. Emily ging auf sein Geplauder ein, weil sie gutmütig war, während ihr Verstand sicher überall war, nur nicht in ihrem Kopf. Schon nach kurzer Zeit machte ihr Mister Domino eine glatte Liebeserklärung, während er sie zu einer Bank in der hintersten Ecke des Saales entführte. Dort bat er sie, neben ihm Platz zu nehmen, nahm sie bei den Händen, streichelte ihr Gesicht und spielte mit ihrem schönen Haar…. Er glaubte, sie sei wirklich ein Junge, wie es ihre Kleidung auswies. Und sie vergaß, dass sie als Mann verkleidet war, und nahm seine Reden als an ein Mädchen adressiert. Wenig später befanden sie sich in einem nett eingerichteten Zimmer, in dessen Ecke ein breites Bett stand. Emily hatte keine Ahnung, wo sie sich befanden, denn außer mit ihrem „Verführer“ hatte sie mit keinem Menschen gesprochen. Kaum war die Tür abgeschlossen, und sie hatte sich ein wenig verpustet, da fing der Liebhaber mit Handgreiflichkeiten an, wobei er natürlich ziemlich schnell feststellen musste, welchen Geschlechts sein angeblicher „Jüngling“ wirklich war. Kein noch so minutiös gemaltes Bild kann wohl dieses Gemisch von Überraschung, Verwirrung, Enttäuschung und Widerwillen darstellen, wie sein Gesicht es jetzt aufwies, und wie es auch in seinem Rufe zum Ausdruck kam: „Ach du meine Güte, ein Weibsstück!“ Da erst merkte sie, wie dämlich sie sich angestellt hatte. Er war aber genügend Kavalier, wenigstens so zu tun, als ob er doch noch in ihr finden könne, was er suchte…
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War es nun ihre außergewöhnliche Schönheit, die ihn im Augenblick vergessen ließ, dass sie ein Mädchen war, oder gab ihm die Männerkleidung noch das Gefühl, einen Knaben vor sich zu haben, jedenfalls änderte sich allmählich sein Verhalten und er blieb nicht mehr so höflich-kühl. Wenig später zog er ihre Hose bis zu den Knien herunter und bog ihren Kopf vornüber auf das Bett. Zweifellos freute er sich an Emilys süßem Popo, dessen wohlgestalteten Wölbungen ihm zwei Möglichkeiten boten. Prompt wählte er auch die falsche und begann, treu seinem Geschmack, dem Mädchen eine Jungfernschaft zu rauben, deren sie sich bisher noch gar nicht bewusst war. Emily war so erschrocken, dass sie ihn zunächst gewähren ließ. Doch als er schon ein ganzes Stück eingedrungen war, fing sie an, sich zu wehren, indem sie ihn zwar liebenswürdig aber entschlossen zurückdrängte. Er sagte keinen Ton, gab seinem Dolche eine andere Richtung und stieß ihn bis an das Heft hinein. Zweifellos stellte er sich dabei vor, doch den ersten Weg eingeschlagen zu haben, wie er es so gerne wollte. Auf diese Art kam er auch zum Ziele und war mit dem Erfolg zufrieden…..
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