Jacqueline Susann – Die Liebesmaschine

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Ein internationaler Bestseller

Jacqueline Susann – Leseproben aus Klassikern der Erotik

Fast wie in Hypnose betrat sie das Apartment. Ohne jede Furcht stand sie vor ihm, zog sich aus, dachte nicht an ihren Busen. Als sie zögerte, den Büstenhalter abzunehmen, trat Robin zu ihr und streifte ihn ab. „Bist du enttäuscht?“ fragte sie. Er schleuderte den ausgestopften Büstenhalter durchs Zimmer. „Nur Kühe brauchen Zitzen!“

Jacqueline Susann

jacqueline-susannGeboren am 20. August 1918 in Philadelphia, Pennsylvania; gestorben am 21. September 1974 in New York City an den Folgen einer Krebserkrankung. Jacqueline Susann verließ mit sechzehn Jahren Philadelphia, um Schauspielerin zu werden. Dreizehn Jahre lang spielte sie am Broadway, in Fernsehdramen und Werbefilmen. Und dann schrieb sie eines Tages auf, was sie gesehen und erlebt hatte. Die Autorin kannte ihr Thema als Insider. Ihre Bücher decken schonungslos und sozialkritisch die Schwächen der Welt des Showgeschäfts auf. Life urteilte: „Diese Frau hat auf Anhieb den großen Bestseller geschrieben. Sie ist die meistgelesene amerikanische Schriftstellerin unserer Tage und schreibt die rasantesten Dialoge von allen Autoren, deren Erfolge nach internationalen Bestsellerlisten gemessen werden…“

Robin Stone

Drei Frauen lieben ihn, den brillanten, rücksichtslosen Robin Stone.
Maggie, die ehrgeizige junge Schauspielerin, die weiß, was sie will…
Amanda, das Top-Modell, schön und jung und doch schon vom Tode bedroht…
Judith, aristokratisch, reich, verheiratet, die verzweifelt nach Liebe sucht, ehe es zu spät ist….
Sie sind die Hauptakteure in jener harten, überhitzten Welt der Unterhaltungsindustrie. Eine Welt, von der die Öffentlichkeit nichts weiß – eine Welt zügelloser Orgien, „freier“ Partys und zwielichtiger Geschäfte, bei denen Gefühl und Sex freizügig verschachert werden…

Der Mensch schuf die Maschine.
Eine Maschine empfindet keine Liebe, keinen Hass, keine Furcht; sie leidet werde an Magengeschwüren noch an Herzanfällen oder seelischen Störungen.
Vielleicht besteht die einzige Überlebenschance des Menschen darin, zur Maschine zu werden.
Einigen Menschen ist das gelungen.
Oft werden Gesellschaften von einer Maschine, die sich als Mensch ausgibt, regiert – ein Diktator zum Beispiel ist in seinem Land eine Machtmaschine. Ein begabter Künstler kann sich in eine Talentmaschine verwandeln.
Manchmal merkt der Mensch gar nicht, dass er zur Maschine wird. Vielleicht beginnt es damit, wenn er zum ersten Mal sagt: „Ich bin verletztzt“ und sein Unterbewusstsein erwidert: „Wenn ich alles Gefühl aus meinem Leben verbanne, kann ich nicht verletzt werden!“
Hätte man Amanda gesagt, dass es sich bei Robin Stone so verhalte, hätte sie gelacht – denn Amanda liebte ihn.
Robin Stone war ein gut aussehender Mann.
Er konnte nur mit den Lippen lächeln.
Er konnte beim Denken die Gefühle ausschalten.
Er konnte sie nur mit dem Körper lieben.
Robin Stone war die Liebesmaschine.

Robin Stone platzte auf einem Wohltätgkeitsball in ihr Leben. Zusammen mit fünf Kolleginnen war Amanda ausersehen worden, bei einem Wohltätigkeitsfest im Waldorf Kleider vorzuführen. Die Plätze kosteten hundert Dollar. Tanz und Unterhaltungseinlagen fanden wie üblich im großen Saal statt, und wie üblich kamen die Spitzen der Gesellschaft. Eines allerdings unterschied diesen Ball von all den anderen glanzvollen Wohltätigkeitsveranstaltungen: Mrs. Gregory Austin stand beim Festausschuss vor. Mrs. Gregory Austins Ball fand nicht nur in der gesamten Presse Beachtung, sondern wurde im Reginalprogramm des Senders IBC übertragen. – Warum auch nicht? Mr. Austin gehörte ja schließlich die Sendeanstalt.
Es klopfte und Robin Stone kam herein, um die Namen aufzuschreiben. Sie sagte „Amanda“. Er schrieb es auf und wartete. Lächelnd belehrte sie ihn: „Nur Amanda – das ist alles.“ Ihre Augen trafen sich auch, er lächelte.
Amanda sagte sich, dass er wahrscheinlich mit einer Frau verheiratet war, die so aussah wie Mrs. Austin. Bis zum Ende der Modeschau hatte sie sich dazu noch zwei Kinder vorgestellt, die ihrem Vater aufs Haar glichen.
Als es klopfte, war sie schon umgezogen. „Hallo, Miss Vorname“, sagte er grinsend. „Gibt es einen Mr. Vorname, der zu Hause auf sie wartet, oder haben sie Zeit, mit mir ein Bier zu trinken?“
Sie ging mit Rbin ins P. J., drehte ein Glas Coca-Cola in der Hand uind sah staunend, wie er fünf Wodkas trank und dabei völlig nüchtern blieb. Dann ging sie, ohne dass ein Wort darüber gewechselt wurde, mit ihm in seine Wohnung. Nur der Druck seiner Hand verriet, was er wünschte.
Fast wie in Hypnose betrat sie das Apartment. Ohne jede Furcht stand sie vor ihm, zog sich aus, dachte nicht an ihren Busen. Als sie zögerte, den Büstenhalter abzunehmen, trat Robin zu ihr und streifte ihn ab.
„Bist du enttäuscht?“ fragte sie. Er schleuderte den ausgestopften Büstenhalter durchs Zimmer. „Nur Kühe brauchen Zitzen!“ dann schloss er sie in die Arme, beugte sacht den Kopf und küsste ihre Brust. Noch nie hatte ein Mann das getan. Zitternd umfasste sie seinen Kopf.
In jener ersten Nacht nahm er sie wortlos und behutsam, bis ihre erschöpften Körper voneinander ließen. Robin zog sie an sich. „Willst du mein Mädchen sein?“ fragte er. Statt einer Antwort klammerte sie sichnur noch fester an ihn. Er löste sich aus der Umarmung, seine klaren, blauen Augen suchten ihr Gesicht. Die Lippen lächelten. Aber die Augen blieben ernst. „Kein Gängelband, keine Versorechungen, keine Fragen – auf beiden Seiten nicht, okay?“
Sie nickte stumm. Wieder griff er nach ihr und drang in sie mit einer seltsamen Mischung aus Gewalttätigkeit und Zärtlichkeit. Schließlich sanken sie erschöpft und befriedigt zurück.
Sie fuhren zu ihrer Wohnung. Dort gab sie sich ihm zum dritten Mal hin. Als sie in seinen Armen einschlief, war sie von einem so brennenden Glücksgefühl erfüllt, dass ihr alle anderen Frauen auf der Welt leid taten, weil sie Robin Stone nicht kennenlernen würde.
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Amanda

Sie verbrachten die Nacht eng umschlungen. Von Christi Lane wurde nicht mehr gesprochen. Es schien, als wäre Robin nie fort gewesen. Es war wie zu Anfang, wie immer, wenn sie zusammen ins Bett gingen: voller Sinnlichkeit und Zärtlichkeit.
Später, als sie erschöpft nebeneinander lagen und rauchten, fragte Amanda: „Wer ist die Baronin?“ Kaum war es heraus, hätte sie sich am liebsten die Zunge abgebissen.
Gleichgültig gab Robin zur Antwort: „Ein verkommenes Stück.“
„Na hör mal, ich habe gelesen, dass sie Baronin ist.“
„Das stimmt. Trotzdem ist sie ein verkommenes Stück. Eines dieser durch den Krieg verdorbenen Kinder. Als Zwölfjährige tat sies für Schokolade mit amerikanischen Soldaten. Später heiratete sie den Baron – er war schwul und dazu noch Voyeur. Erika wusste bald auf jedem Gebiet Bescheid. Sie ist ansich kein übler Kerl. Die Heirat brachte ihr Titel und Geld. Sie genießt das Leben. Ich habe sie auf einer Orgie kennengelernt.“
die_liebesmaschine_gruppensexAmanda fuhr im Dunklen hoch. „Eine Orgie?“
„Die sind in London weit verbreitet, und in Los Angeles sollen sie auch im Kommen sein.
„Und du magst so etwas?“
Er grinste. „Was gibt es daran nicht zu mögen? Die Orgien sind drüben besser als das Fernsehen. Das hat nämlich nur zwei Kanäle.“
„Robin, sei doch mal ernst!“
„Das ist mein voller Ernst. Ist dir jemals ein Mann namens Ike Ryan begegnet?“
Der Name kam ihr bekannt vor. Plötzlich erinnerte sie sich. Ryan war ein amerikanischer Filmproduzent, der sich in Frankreich und Italien niedergelassen hatte und recht bekannt geworden war.
„Ich habe von ihm gehört, aber begegnet bin ich ihm noch nicht“, erwiderte sie.
„Er würde dir gefallen. Wir haben uns in London kennengelernt. Ich hatte miserable Laune. Das Wetter war grauenhaft, und Ryan lud mich zu einer seiner Partys ein. Anwesend waren drei italienische Filmschauspielerinnen, die Baronin, Ike und ich. Überschrift: Die Schönen der Nacht im türkischen Bad.“
„Und da hast du mitgemacht?“
„Klar, warum nicht? Erst haben wir den Damen zugesehen, dann haben Ike und ich uns vom Harem verwöhnen lassen. Erika war die Beste – typisch deutsche Perfektion -, darum reservierte ich sie für mich. Ike ist wirklich ein feiner Kerl.Er will in Los Angeles eine eigene Filmgesellschaft gründen. Das wird allerhand Wirbel geben.“
„Mit den Orgien?“
„Nein, mit Filmen. Er ist eine Spielernatur und hat Stil. Außerdem sieht er gut aus. Frauen mögen ihn.“

Er war müde. Das Wetter in London war sehr schlecht gewesen, aber dieses englische Mädchen hatte sich als tolle Puppe erwiesen. Und als er sie mit der Baronesse zusammenbrachte, hatte sie sofort mitgemacht. Ike Ryan hatte ihn in das Spiel eingeweiht. Na ja, es waren keine Orgien – nur Gruppensex. Ike Ryan vertrat eine eigene Theorie darüber, wie man ein Mädchen richtig in eine Orgie mit einbezog. Zuerst nahm man sie selbst, dann lies man sies mit einem Freund machen, während man zuschaute, dann mit einem anderen Mädchen – und wenn es erst einmal soweit war, hatte man sie wieder zu dem gemacht, was jede Frau ohne ihr aufgeblasenes Getue war: zu einer Hure.
Vielleicht solte er es einmal mit Amanda probieren. Das würde diesem Gerede von Heirat und Ehe zweifellos ein Ende setzen…


Die Liebesmaschine – Dazu für den Abend zu zweit – Die große Orgie in der ungeschnittenen Langfassung auf DVD – mehr zum Film mit Trailer>>>
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Der österreichisch-ungarische Thronfolger, der junge Kronprinz Rudolf, führt in einer abgelegenen, sonnigen Villa ein lasterhaftes und frivoles Leben. Umgeben von einem bizarren Gefolge verspottet er durch sein zügelloses Leben den väterlichen Puritanismus. Er lädt die Töchter und Söhne der einflussreichsten Familien des Kaiserreiches zu einem rauschenden Fest ein. Enthemmt von Champagner, der mit einem geheimnisvollen Pulver versetzt ist, fallen schon bald alle Hüllen. Rudolf will diese zügellosen Szenen der Dekadenz fotografieren und veröffentlichen und so die verhüllte Degeneriertheit der herrschenden Klasse bloß stellen. Eine ausschweifende Orgie beginnt, die sich bis in den nächsten Morgen hinein steigert….


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chrissys_tagebuch_eBook_teil1_und2 „Oh Gott, was ist das denn alles?“ Ich war völlig platt. Viola lachte, außer Französisch kenne sie leider keine weitere Variante, die für Frauen geeignet sei. Stets sei der Penis im Spiel, außer bei Englisch, doch von SM halte sie rein gar nichts. Unsere Vorliebe für das Auslutschen nasser Höschen könnte man vielleicht unter Fetischismus einordnen.
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