Lustreigen garantiert – Frank C. Mey 2021

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Eine pornografische Adaption

Lustreigen – Moral ist etwas für die Anderen – Leseproben

Lustreigen – Ich möchte deinen Körper genießen, du göttliches Wesen, bevor ich in dich hinein krieche, bevor ich dich ficke, bevor ich das letzte Stück Mark aus meinen Knochen deiner himmlischen Venus zum Fraß vorwerfe, du bist so ein Teufelsweib …

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Aus dem Vorwort

lustreigen_frank_c_mey_leseprobenMan muss kein Literaturkenner sein oder, wie in diesem Falle, kein Liebhaber des Theaters, um bereits beim Lesen des Titels und des Inhaltsverzeichnisses zu dem Schluss zu gelangen, dass es sich hier um nichts anderes als um eine Adaption auf Arthur Schnitzlers Theaterstück „Reigen“ handelt. Das Skandalstück aus einer Zeit der Prüderie, in dem selbst die Wortwahl weit von dem entfernt bleibt, woran man sich heutzutage schon gewöhnt hat. Allein der Umstand, dass es in jedem Aufzug letztendlich auf Dasselbe hinausläuft, den Wunsch auf sexuelle Vereinigung, reichte zum Skandal, sogar zu einem Prozess, was am Ende soweit führte, dass Schnitzler ein Aufführungsverbot verhängte, welches bis 1982 galt.

Der Wunsch

… spanisch Deseo – Titel eines im Jahre 2013 in Mexiko produzierten Spielfilms, gedreht nach Schnitzlers Theaterstück, geht schon etwas kühner mit dem Thema um, erotische Adaption genannt. Knisternd in der Tat, obgleich man sich, angesichts der Schönheit der Darsteller, hie und da vielleicht ein kleines Stück mehr Haut gewünscht hätte, doch Erotik muss nicht zwangsläufig gleichzusetzen sein mit Nacktheit oder dieselbe voraus-setzen, wenn man die ganze Breite des von Eros, dem griechischen Gott der Liebe, abgeleiteten Begriffs beleuchtet. Die Kunst oder Lehre vom Gefühl der Liebe, so steht es im Lexikon. Aber was ist Liebe? Mehr zum Film erfahren Sie hier>>> amazon_audible

Lustreigen

Weil man erotischer Literatur, was auch für Film und Theater gilt, zwar in den gängigen Definitionen einräumt, beim Leser (oder Zuschauer, die -innen und diversen eingeschlossen) sexuelle Erregung auslösen zu dürfen, ihr aber gleichermaßen abverlangt, mit künstlerischem Sachverstand geschrieben zu werden sowie ästhetische Kriterien zu erfüllen, um also möglichen Verwechslungen oder Falschauslegungen vorzubeugen, habe ich diese Adaption rein vorsorglich als pornografisch bezeichnet. Obgleich ich mir nicht vollumfänglich darüber im Klaren bin, ob diese Fassung des Reigen von ästhetische Kriterien so erheblich abweicht, als dass man sie pornografisch bezeichnen müsste. Und wer legt das im Übrigen fest?

Leseproben

Die Prostituierte

… und der Soldat
Die Prostituierte, dieses Mal lacht sie trocken, ein kurzes Lachen:
„Nun bist du enttäuscht, Soldat, oder? Dachtest, ich bin so ein Disco-Girl, das man vielleicht die Nacht aufreißen kann. Oder denkst du etwa an Moral? Vielleicht an die Scheinmoral in dieser Gesellschaft, wo man für Geld alles bekommt, hat man genug davon. Moral muss man sich leisten können, Soldat. Wer nichts hat, kann gut darüber reden und die, die genug haben, die scheißen darauf. Man muss den Menschen, die in der Lage sind, teure Ware zu kaufen, diese auch bereitstellen, sie muss ständig verfügbar sein …“

Sie lacht

… abermals, bevor sie fortfährt:
„Häng doch mal zehn willkürlich ausgewählte Frauen dieser feinen Gesellschaft an einen Lügendetektor und frag sie, ob sie ihre reichen Männer aus Liebe oder ihres Geldes wegen geheiratet haben. Na, was meinst du, was da rauskommt? Die, die lügen sind unmoralisch, unmoralischer als ich, denn ich sage meinen Kunden wenigstens, dass ich es allein des Geldes wegen mache und die wissen das, zudem dass ich professionell bin und daher sehr diskret, dass da nichts nach draußen dringt. Und wenn doch, dann weiß ich, dass ich ein paar Tage später vielleicht tot sein würde.“ Lustreigen – alles lesen>>>

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Der Bruder

… und die Schwester
Unter der Dusche gehen ihm ein weiteres Mal die berauschenden Bilder durch den Kopf, leise flüstert er vor sich hin: „Die festen Brüste, diese pralle Möse, ich kam nicht einmal dazu, sie anzufassen, weder diese Supertitten, das andere schon gar nicht.“
Einzig ihren Nacken berührte er, nachdem sie sich über ihn gebeugt hatte, diese weiche, warme Haut und sie roch so gut. Mit einem Mal fühlt er sich wieder frisch, der Schweiß, der Staub vom Übungsgelände, der Gestank aus dem Schützenpanzer, alles abgewaschen, er muss gestunken haben wie ein Wiedehopf, wie ein Skunk, wie kann eine Frau das gut finden? – Lustreigen

Er schüttelt

… den Kopf, „verrückt, manche Weiber“, raunt er in das Rauschen des Wasserstrahls, sein Penis wird steif, das Kopfkino springt an, bei der Vorstellung, wie nah er dran war, als sie über ihm kniete. An die Glaswand gelehnt, schließt er beide Augen, abermals spricht er leise vor sich hin:
„Warum hab` ich bloß nicht gleich den Schwanz rausgeholt? Wenn sie ihn erst einmal gespürt hätte, wäre alles wie geschmiert gelaufen … Scheiße!“ Das letzte Wort, ein Fluch.
Frisch geduscht bekommt er Lust, zu später Stunde etwas zu unternehmen. Ein Uhr nachts, da geht es für manche erst richtig los, aber wohin? In einen der Nachtclubs, in eine Diskothek? Er kann das nicht, einfach auf eine Frau zugehen, sie anbaggern, wenn er den ersten Korb bekommt, hat er die Nase voll. Puff kam für ihn nie in Frage, also wichsen …

Zuerst

… bemerkt er es gar nicht, schon fast instinktiv, der Griff zum Schwanz. Vorhin auf der Bank war ihm selbst dieses erlösende Gefühl entgangen. Er kämpfte gegen den drängenden Erguss, in diesem Kampf war ihm einfach einer abgegangen. Der befreiende Moment, der Ruck im Schwanz, die drei, vier Stöße, das Kribbeln im Sack und im Steiß, nichts davon hatte er bemerkt. Die Augen weiter geschlossen, lehnt er an der Wand, der Porno läuft in seinem Kopf, diese prächtigen Titten, diese pralle Fotze, diese ellenlangen Beine, oh mein Gott, er macht langsam und schnell, wichsen kann er, er weiß wie er das maximale Gefühl erreicht. In seinem Eifer hört er nicht die Tür zum Badezimmer, erst als er sich mit mehreren Seufzern entleert, bemerkt er das Scharren der Glastür zur Duschkabine – Lustreigen

Die Ehefrau

… der Bildhauer und der Bauunternehmer
Plötzlich erstarrte seine Miene zu Eis, er sah ihr forschend in die Augen. Und wie er ihr in die Augen blickte, so als schaue er ihr bis ins Herz und tiefer.
Du bist nicht glücklich, Franziska, mein Mädchen, sagte er trocken, und jetzt lüg mich nicht an. Für gefühlte Minuten herrschte plötzlich Stille, dann sprach er in diese Stille hinein mit seiner sonoren Stimme, die ihr den ersten Schauer durch die Wirbelsäule jagte:
Ich habe mein Leben lang Männer gefickt und deren Schwänze gelutscht oder mich von Männern ficken und meinen Schwanz lutschen lassen. Ich möchte jetzt mit dir ficken, Franziska, ich will deine Prachtmöse lecken, bis du vor Geilheit lachst. In deinen Augen sehe ich, dass du das bitter nötig hast.

Und ohne

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… darauf zu warten, was sie erwidert, baute er sich vor ihr auf, zog das verschwitzte T-Shirt über den Kopf, dann streifte er die Hose mitsamt Unterhose herab, und sie musste feststellen, dass er über einen erstaunlich straffen Körper verfügt, wie sie ihn so, angesichts seines fortgeschrittenen Alters, nicht erwartet hätte. Aus seinen Lenden heraus ragte ein ansehnliches Glied.
Benommen von dieser unerwarteten Wendung, folgte sie ihm nach nebenan in seine Wohnung, dort in sein Schlafzimmer. Und als sie beide auf dem Bett lagen, sagte er zu ihr, er wolle sie zuerst lange anschauen. Ich möchte deinen Körper genießen, du göttliches Wesen, bevor ich in dich hinein krieche, bevor ich dich ficke, bevor ich das letzte Stück Mark aus meinen Knochen deiner himmlischen Venus zum Fraß vorwerfe, du bist so ein Teufelsweib – Lustreigen

Dann beschrieb

… er mit kraftvollen Worten ihren Körper, mit diesen Worten, die sie stets so erregten, wenn sie mit Gudrun und Cornelia schlief, bei denen Paul, ihr Gatte, sich so schwer tat, eine Hand stets an den Orten, die er gerade beschrieb. Eine so sinnliche Begegnung mit einem Mann, wie diese mit Karl, hatte sie bis dahin nie erlebt, und genauso sinnlich brachte er es zum Ende … Lustreigen alles lesen>>>

Text Copyright © 2021 Frank C. Mey
Cover Copyright © 2021 Frank C. Mey/ KDP
Erfurt, Germany
Alle Rechte vorbehalten
1. Auflage 07. Dezember 2021
ISBN Hardcover 9798781348800
ISBN Taschenbuch 9798781328376


Der Filmtipp

Deseo – Der Wunsch
deseo_filmtipp Armut und aristokratische Dekadenz dicht beieinander, wie im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts, wo Schnitzlers Bühnenstück spielt, so im Mexiko der Gegenwart.
Alles im Film dreht sich um die Gier nach „Beischlaf“, ohne denselben explizit zu zeigen, wie man es vielleicht wegen der FSK 16-Einstufung erwartet hätte. Darin, wie im Handlungsrahmen, bleibt der Film seiner Vorlage treu. Dennoch voller knisternder Erotik, auch ohne viel Nacktheit, doch mit schönen und interessanten Menschen, von der ersten bis zur letzten Minute – Deseo – außerordentlich sehenswert. Mehr zum Film mit Trailer finden Sie hier>>>

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Chronik einer lesbischen Liebe – Als eBook zwei Teile zum Preis von einem
Abends im Bett fragte ich Viola wegen der Reaktionen, die das Wort „Französisch“ auslöste. „Was, das kennst du nicht? Haben wir nie darüber gesprochen?“, amüsierte sich Viola. Anschließend küsste sie sich abwärts, bis heran an den Ort meiner größten Lust. Das bezeichne man als „Französisch“. Zurück an meinem Ohr gab es einen Vortrag über weitere Bezeichnungen für Liebesspiele in Verbindung mit bestimmten Ländern: Griechisch – Analverkehr, Italienisch – Der Penis werde in die Achselhöhle geschoben, Englisch – Sado-Maso-Sex, Spanisch – Busen-Sex, Titten-Fick genannt, Russisch – Der Penis dringe nicht ein, sondern bewege sich zwischen den eingeölten Oberschenkeln, Japanisch – Der Mann spritze der Frau sein Sperma ins Gesicht.
chrissys_tagebuch_eBook_teil1_und2 „Oh Gott, was ist das denn alles?“ Ich war völlig platt. Viola lachte, außer Französisch kenne sie leider keine weitere Variante, die für Frauen geeignet sei. Stets sei der Penis im Spiel, außer bei Englisch, doch von SM halte sie rein gar nichts. Unsere Vorliebe für das Auslutschen nasser Höschen könnte man vielleicht unter Fetischismus einordnen.
„Japanisch, abgewandelt“, korrigierte ich sie. „Du spritzt mir zwar kein Sperma ins Gesicht, aber manchmal, wenn du weit oben ankommst, so was Ähnliches.“
„Du lernst ja schnell, meine erwachsene Frau“, sagte Viola. Erst jetzt, nachdem ich mein Zeugnis in der Tasche habe, sei ich wirklich erwachsen. Violas liebevoller Blick verschlang mich, als sie sagte:
„Und das letzte Stück Kindheit verlierst du in einer Woche.“ Ich ließ mich auf den Rücken rollen. Die Knie angewinkelt, spreizte ich meine Schenkel soweit es nur ging.
„Kannst du das nicht lieber selber machen?“, schmollte ich, während ich Viola über mich zog. „Wenn du dir den Vibrator zwischen die Beine klemmst, ist es dasselbe wie wenn ein Mann mich entjungfert.“
Viola bewegte sich über mir wie Maria am Morgen unserer ersten gemeinsamen Nacht. „Ficken, ficken, ficken“, sagte sie mehrmals, jedes Mal stieß sie ihr Becken nach vorn. „Wenn du Spaß daran findest, suchen wir uns einen, den wir ein, zweimal im Monat einladen.“ Mehr wolle sie gar nicht.
Plötzlich warf sie sich auf den Rücken. „Wir wollten nicht mehr darüber reden, bis nächsten Samstag nicht“, sagte sie. Je öfter ich mir das ein- und wieder aus rede, umso unsicherer würde ich. „Wir gehen zu Viert essen, anschließend tanzen, und dann schauen wir mal, o. K?“ ... Alle Leseproben>>>

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Lustreigen - Eine pornografische Adaption

... bemerkt er es gar nicht, schon fast instinktiv, der Griff zum Schwanz. Vorhin auf der Bank war ihm selbst dieses erlösende Gefühl entgangen. Er kämpfte gegen den drängenden Erguss, in diesem Kampf war ihm einfach einer abgegangen. Der befreiende Moment, der Ruck im Schwanz, die drei, vier Stöße, das Kribbeln im Sack und im Steiß, nichts davon hatte er bemerkt. Die Augen weiter geschlossen, lehnt er an der Wand, der Porno läuft in seinem Kopf, diese prächtigen Titten, diese pralle Fotze, diese ellenlangen Beine, oh mein Gott, er macht langsam und schnell, wichsen kann er, er weiß wie er das maximale Gefühl erreicht. In seinem Eifer hört er nicht die Tür zum Badezimmer, erst als er sich mit mehreren Seufzern entleert, bemerkt er das Scharren der Glastür zur Duschkabine - Lustreigen

URL: Lustreigen: Eine pornografische Adaption

Autor: Frank C. Mey

Bewertung des Redakteurs:
5

4 Kommentare zu "Lustreigen garantiert – Frank C. Mey 2021"

  1. Geil, Georg, habe abgestimmt zur Misswahl, ich Wil das Buch

  2. Deftig, lustvoll schön. Danke für die tolle Rezension!

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