Sonia Rossi – Fucking Berlin – Leseproben

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Sonia Rossi – Studentin und Teilzeit-Hure

Ein Doppelleben zwischen Rotlicht und Hörsaal

Der erste Freier, mit dem ich es trieb, war ein junger, sportlicher Typ Anfang dreißig. Ich lag regungslos auf der Matratze und ließ mich von ihm ficken, ohne irgendetwas zu empfinden, und hoffte, dass er schnell kommen würde …

Erotik – das Sinnliche, Prostitution ist Arbeit

Das Buch von Sonia Rossi steht in meinem Bücherregal. Kein Klassiker, Gegenwartsliteratur. Ich kaufte es bereits, bevor ich mit diesem Blog begann. Eine Weile überlegte ich, ob man ein solches Buch, die Lebensbeichte einer „Teilzeit-Hure“, unter der Rubrik „Erotik“ vorstellen sollte. Erotik – das Sinnliche. Prostitution ist Arbeit, eine harte Arbeit, wie man weiß. Oft findet sie unter Zwang statt – das üble Kapitel „Kinderprostitution“ möchte ich hier erst gar nicht erwähnen – und wenn es kein körperlicher Zwang ist, keiner, der mit Gewalt verbunden, dann handelt es sich häufig um einen Zwang, der aus der Not heraus entspringt. So ähnlich beschreibt es Sonja Rossi, Studentin, ohne Anspruch auf Bafög, ohne Hilfe aus der Familie heraus, von kleinen Geldspritzen in der Not abgesehen.

Doch weil ihre Schilderung nicht nur den Ekel, nicht nur die schwarzen Seiten des Geschäfts beleuchtet, sondern auch die Lust, entschloss ich mich, das Buch hier vorzustellen. Weil sie auch Erlebnisse beschreibt, die angenehm verliefen, Freier, bei denen sie einen Orgasmus erlebte, in deren Armen sie sich gehen ließ. Einer, den sie regelmäßig zu Hause besuchte, der „schwer einen hoch bekam“, sie dafür aber mit einer Kartoffelsuppe nach Alt-Berliner Rezept verwöhnte. Oder Steve, der Amerikaner, den sie im Hotel besuchte, weil sie es mit ihm nicht nur des Geldes wegen wollte. Und wer im richtigen Leben die Höhen und Tiefen erfuhr, die das Leben dem einen oder anderen bisweilen beschert, der weiß, dass es selbst in gut funktionierenden Partnerschaften Zeiten geben kann, während derer der eine Lust, der andere Ekel im Bett empfindet. Und es gibt Frauen, die gehen „auf dem Strich“, weil sie einfach Spaß daran finden, mehrmals am Tag mit verschiedenen Männern zu schlafen. So breit ist die Palette in diesem Geschäft, genauso breit gefächert, wie unser Leben selbst.

Als ich über diesen Text nachdachte, fiel mir ein Erlebnis aus der Zeit der Wende ein. In einem für kurze Zeit völlig rechtsfreiem Raum entstanden nicht nur schwarze Kneipen in irgendwelchen Wohnungen, sondern noch mehr illegale Bordelle in denselben. Die Gäste rekrutierte man über Mundpropaganda. Ich besuchte eine solche Wohnung, wurde in ein Zimmer geführt, in dem wenig später, zu meiner Überraschung, eine junge Frau erschien, die ich bereits seit einiger Zeit kannte. Sie war Stammgast in dem Laden, in dem ich vor der Wende Musik machte. Bildhübsch mit einem leichten Hauch der Südländerin, noch keine Achtzehn, als sie zum ersten Mal dort erschien (das wusste jemand zu berichten, den ich kannte). Ihre langen, schwarzen Haare stets streng zu einem dicken Zopf geflochten, strahlte sie etwas unnahbares aus. Sie kam immer in Begleitung einer etwas älteren Freundin und verließ jedes Mal, das beobachtete ich genau, das Lokal in Begleitung eines anderen Mannes. Leider gehörte sie nicht zu den jungen Frauen, die kamen, um sich einen Musiker zu angeln. 🙁

Sie erkannte mich sofort und wirkte nervös, erweckte nicht den Eindruck, dass ich als zahlender Kunde willkommen war.
Das geschah noch lange vor der Währungsunion. Die Rufe auf den Demos hatten sich inzwischen von „Wir sind das Volk“ in „Wir sind ein Volk“ und „Wenn die D-Mark nicht zu uns kommt, dann gehen wir zu ihr“, gewandelt. Die Stunde sollte zweihundert Ostmark kosten, das erfuhr ich bereits von der Empfangsdame.
Ich gab ihr hundert, weitere zwanzig für die Flasche billigen Schaumweins, „Juwel“, neun Ostmark im Handel, die sie, zusammen mit zwei Gläsern in den Händen hielt. Dann fragte ich sie, wie sie zu diesem Job käme. Sie antwortete völlig unverblümt, dass sie früher gern öfter und mit ständig wechselnden Männern geschlafen habe, nur aus Spaß an der Lust, aus Freude am Sex. Inzwischen könne man damit Geld verdienen. Die Gelegenheit wolle sie sich nicht entgehen lassen. Ob das der einzige Grund war weiß ich nicht. Wir tranken die Flasche Sekt aus und redeten über Musik. Mehr nicht.
Ich sehe sie heute noch öfter. Der lange, schwarze Zopf ist geblieben. Was sie inzwischen, 28 Jahre später, treibt, weiß ich nicht.
Das war mein erster Besuch im Puff. Nur wenige Tage später lud mich ein Geschäftsfreund aus dem Westen in einen Nobel-Club in der Nähe von Köln ein. Als ich die Preise las, wurde mir schwindlig. Die Damen alle garantiert „sauber“, gab es für gut zahlende und bekannte Gäste Sex ohne Kondom, inklusive allem, worauf man Lust hatte. Selbst knutschen, was, wie ich später erfahren sollte, allgemein nicht üblich war. Offenbar hatte mein Begleiter für mich gebürgt. Wie viel er für die Nacht hinblättern musste, erfuhr ich nie. Nur eins wurde mir in dieser Nacht sehr frühzeitig klar: die ungewöhnliche Härte der D-Mark.

sonia_rossiSonia Rossi

Was über sie bekannt ist: 1982 in Italien geboren. Wie sie selber schreibt, auf einer der Sizilien vorgelagerten Vulkaninseln. Andere Berichte schreiben ihr Sizilien als Geburtsinsel zu. Italien wäre in jedem Falle richtig. Der Name – Pseudonym, ihr bürgerlicher Name ist nicht bekannt. Sie stammt aus „gutbürgerlichen“ Verhältnissen.
Rossi studierte in Berlin Mathematik, erlangte einen Universitätsabschluss und arbeitet in der IT- Branche. Sie ist Mutter zweier Söhne.
Ihre wahre Identität hält sie bislang geheim. Wie sie selbst zugibt, wissen ihre Eltern und nähere Bekannte inzwischen über ihre Vergangenheit als Prostituierte bescheid. Nach dem Universitätsabschluss gab sie ihren Job als Sex-Arbeiterin auf.
Das Buch stand lange in Bestsellerlisten und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. 2015 erfolgte die Verfilmung.
Die Veröffentlichung löste eine Reihe von Diskussionen aus. Von Doppelmoral bis erfunden. Rossi selbst sagte, sie habe mit dem Buch für mehr Akzeptanz für den Beruf der Prostituierten werden wollen.
Die öffentliche Kritik ging soweit, dass man ihr (Plasberg) vorwarf, die Geschichte nur erfunden zu haben. Die, als Autobiografie getarnt, nur ein Marketing-Trick darstelle.
Wie dem auch sei: die ganz große Story, die ganz große Enthüllung bekommen wir nicht zu lesen. Das mag auch daran liegen, dass zum Thema bereits vorher viel geschrieben, gefilmt und berichtet wurde. Bis hin zu den allseits bekannten outings, Domenica Niehoff, Natalie McLennan, eines der teuersten Excort-Girls, um nur zwei zu nennen.
Ein Buch, in schlichter Sprache geschrieben, das sich flüssig liest und uns ein paar Erfahrungen sowie eine nicht ganz alltägliche Sicht auf Lebensereignisse liefert, die dem einen oder anderen in ähnlicher Form bereits passiert sein könnten. Vielleicht als Freier? Vielleicht findet sich der eine oder andere Bordell-Besucher hier wieder?
Was mich ein wenig wunderte, oder besser gesagt, was einem an sich gar nicht mehr wundern sollte, da es mittlerweile üblich zu sein scheint in Gegenwartsliteratur und Film: bereits auf der ersten Seite erfahren wir, dass die Heldin Marlboro raucht und Becks-Bier trinkt. Gab es da vielleicht einen kleinen Zuschuss zum Werbebudget?
Nach Fucking Berlin erschien 2010 als zweites Buch Dating Berlin. Auf der Jagd nach Mr. Right und 2014 das eBook Kinderwunsch-Tage
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Fucking Berlin – Leseproben

Endlich Berlin

Ich stamme aus einer typisch bürgerlichen italienischen Familie und habe eine durchaus behütete Kindheit hinter mir. Wir wohnten auf einer der liparischen Inseln bei Sizilien; mein Vater war Gastwirt eines kleinen Hotels, meine Mutter arbeitete als Bibliothekarin.
Kaum war ich achtzehn geworden, wurde mir diese Welt zu eng. Ich hatte das Gefühl, an der Liebe und Fürsorge meiner Eltern zu ersticken, und sehnte mich nach Freiheit und Abenteuer, all dem, was ich in der engen Welt meines Geburtsortes nicht finden konnte. Und unter allen Städten, die für ein neues Leben in Frage kamen, erschien mir Berlin am verheißungsvollsten.

Neukölln – Das erste Mal für Geld

frank_c_mey_reportagenDas Geld, insgesamt fünfhundert Euro, war innerhalb von zehn Tagen weg. Miete bezahlt, Essen gekauft, einmal den ganzen Nachmittag im „Rainbow“ gesessen, mir einen Pulli und ein paar Turnschuhe gegönnt – dann waren wir wieder abgebrannt, hatten zu zweit nur noch dreißig Euro und keinen Job in Sicht.
Die meisten Prostituierten und Stricher kommen aus purer Geldnot überhaupt erst auf den Gedanken, anschaffen zu gehen. Für viele ist das alles andere als eine leichte Entscheidung, aber eine finanzielle Misere fegt schnell jegliche Bedenken beiseite.
Schon vor einiger Zeit hatte ich eine einschlägige Anzeige aus der Zeitung rausgeschnitten. Als Ladja weg war, holte ich sie aus der Schublade und las die verheißungsvollen Zeilen wieder: „Hübsche, nette Frau bis 35 J. für erotische Massagen gesucht. Unkompliziertes Team, Superverdienst. Nur Mut!“
„Letzte Tür rechts am Ende des Flurs“, sagte sie. „Der Gast wartet schon auf dich. Ein Stammkunde. Zahlt immer vierzig Euro für das kurze Programm. Harmlos eigentlich …“
„Was soll ich dort tun?“, fragte ich in die Runde. „Ich habe doch keine Ahnung von Massagen.“
„Du wirst wohl n der Lage sein, jemandem einen runterzuholen, oder?“, erwiderte Nora. „Geh rein, greif zuerst das Geld ab und dann mach deinen Service. Zehn Minuten, nicht länger.“
Der Mann lag nicht auf dem Bett, wie ich vermutet hatte, sondern saß nackt auf dem Sessel. Er war ungefähr Mitte dreißig, hatte dunkle Haare und kleine Augen, die mich gierig anschauten. Er sah aus wie diese Typen, die mich manchmal auf der Straße anquatschten und prompt einen Korb bekamen – seine ganze Art war schleimig und er roch stark nach Schweiß. Als ich hereinkam, wichste er schon. Die Scheine lagen auf einem kleinen Glastisch neben dem Bett …
Zunächst sollte ich ihm heißes Wachs auf die Brust tropfen. Ich nahm dafür ein Teelicht. Dann wollte er, dass ich mit der einen Hand seine Eier kräftig schlage und mit der anderen seine Brustwarzen quetsche.
Während ich ihn malträtierte, wichste er de ganze Zeit, fasste mich aber nicht an. Nach ein paar Minuten kippte er den Kopf nach hinten und stieß einen spitzen Schrei aus. Sperma spritzte auf mein Bein. Panisch griff ich nach einem Taschentuch – das Letzte, was ich wollte, war die Körperflüssigkeit eines fremden Mannes auf meiner Kleidung.
Ich gewöhnte mich schnell daran, Männer gegen Geld überall zu massieren. Viele Kunden versuchten auch mehr mit mir zu machen und ein paar Mal ließ ich es geschehen, weil sie echt gut bezahlten. Sex kostete fünfzig Euro extra, die ich für mich behalten durfte. Der erste Freier, mit dem ich es trieb, war ein junger, sportlicher Typ Anfang dreißig. Ich lag regungslos auf der Matratze und ließ mich von ihm ficken, ohne irgendetwas zu empfinden, und hoffte, dass er schnell kommen würde …

Wedding – zwischen Hörsaal und Puff

Die Vorstellung, mit mehreren Männern am Tag rummachen zu müssen, störte mich inzwischen nicht mehr. Ich wusste ja, dass es meist nur eine halbe Stunde ging, dann waren die Kerle weg und ich hatte mein Geld. Dass ich dafür mit Fremden Sex haben musste, nahm ich in Kauf, die andere Alternative, nämlich ohne Geld dazustehen, fand ich schlimmer.
„Du musst lernen, abzuschalten. Wenn du mit dem Gast poppst, bist du eben nicht Sonia, sondern Nancy, so als ob du deinen Körper vorübergehend verlassen würdest“, sagte ich mir und fühlte mich mehr und mehr davon überzeugt, dass das tatsächlich möglich war …
Insgesamt hatte ich von dem Laden keinen positiven Eindruck, aber ich brauchte dringend Geld, und so zog ich noch an Ort und Stelle meine Klamotten aus, setzte mich in Slip und BH in die Küche, packte meine Bücher aus und fing an, für die Uni zu lernen.
Außer mir saß noch eine Frau namens Leyla am Tisch, die mich eine Zeit lang musterte und dann sofort anfing, mir intime Geschichten aus ihrem Leben zu erzählen. Offiziell war sie fünfunddreißig, wie sie sagte, sah aber wie fünfzig. Sie hatte gelbe Zähne vom Rauchen und Falten wie ein Mops.
Nach solchen und ähnlichen Storys war ich diesmal ausnahmsweise froh, als ich meinen ersten Kunden hatte. Ein junger Typ, höchstens zwanzig, mit rosigen Wangen und blonden Locken.
Nachdem Leyla und ich uns vorgestellt hatten, wählte er mich aus. Er war total schüchtern und entschuldigte sich, dass er nicht so viel Geld hatte. Wir einigten uns auf einen Quickie für dreißig Euro. Er war unglaublich aufgeregt, traute sich kaum, mich anzurühren, und spritzte sofort ab, als ich seinen Schwanz anfasste. Danach zog er sich schnell an, bedankte sich und ging. Eigentlich doch eine ganz leichte Arbeit, dachte ich in diesem Moment …

Charlottenburg – Ein cooler New Yorker

Hoffnungsvoll rief ich in einem bekannten Klub in Charlottenburg an. Ich hatte von ehemaligen Kolleginnen gehört, dass die Gäste dort besonders stilvoll und wohlhabend seien. Die Preise für die Getränke und für den Sex waren angeblich hoch und ungepflegte oder abgerissene Gestalten ließ man erst gar nicht rein. Sogar Hollywoodstars sollten dort gewesen sein.
Bereits am anderen Tag fand mein Debüt im „Lˋamour statt. Obwohl ich kein völliger Neuling in der Branche war, hatte ich ein mulmiges Gefühl, weil in Nachtklubs ganz andere Regeln als in Tagesläden galten, allein schon deswegen, weil man mit den Gästen trinken und quatschen musste, bevor sie sich eventuell dafür entschieden, Sex mit einem haben zu wollen …
Keiner hatte mir gesagt, was ich hier überhaupt tragen sollte. Bisher hatte ich fast immer in Unterwäsche gearbeitet, aber ich hatte angenommen, dass man in einem feinen Club ein Abendkleid trug.
Der Blick der anderen Frauen wurde ziemlich eisig, als ich ein schwarzes Kleid mit mit Pailletten glatt strich, das mir eines der Mädchen aus dem Puff im Wedding geschenkt hatte. Zwei dürre Wasserstoff-Blondinen, die aussahen wie Zwillinge, guckten sich an und lachten.
„Hier tragen wir nur einen Slip. Das ist nämlich ein FKK-Club“, sagte endlich eine der beiden, als ich mich schon angezogen hatte.
Ich hatte mich schon entschlossen, nach dieser Nacht nie wiederzukommen, als das Schicksal sich zu meinen Gunsten wendete. Ein kleiner Mann in Polohemd und weißer Jeans kam herein und setzte sich neben mich. Er stellte sich als Steve vor, war Amerikaner und beruflich in Berlin.
Natürlich wollte auch er irgendwann Sex. Er zahlte für zwei Stunden und kam schon nach zehn Minuten. Anders als bei den meisten Kunden schaltete ich diesmal nicht innerlich ab, sondern ich entspannte mich, während er mich zärtlich streichelte und mich gekonnt auf alle möglichen Weisen verwöhnte. Ich hatte sogar einen Orgasmus, was mir schon fast Schuldgefühle gegenüber Ladja bereitete…

Das Leben im Bordell, offen, selbstbewusst und beeindruckend geschildert. Freundschaft, Hass, Missgunst, Konkurrenz, alles dicht beieinander. „Fotzenneid“ heißt das im Buch, „Futterneid“ anderswo. Wenn man über das eigene Arbeitsleben im „normalen“ Beruf nachdenkt, fallen einem eine ganze Reihe Parallelen ein.


Fucking Berlin – Der Film

Das Buch wurde im Jahre 2013 unter der Regie von Florian Gottschick verfilmt, der Film erschien ab 2016 als DVD im Handel. Die Rolle der Sonia, alias Nancy und andere, spielt Svenja Jung.
Der in manchen Fällen zutreffende Spruch: „Wenn du zu faul bist, das Buch zu lesen, dann schau dir den Film an …“, trifft in diesem Falle nur bedingt zu, da der Film von der Handlung des Buches abweicht. Ich kann gar nicht so genau sagen, was mir besser gefiel, Buch oder Film. Oft ist man enttäuscht, wenn man zuerst das Buch las und danach die Verfilmung sah. Hier war das nicht der Fall, da der Regisseur, der auch das Skript schrieb, die Dinge aus einer anderen Sicht heraus betrachtet. Im Buch schreibt die Hauptfigur, alles scheint irgendwie noch ganz easy abzulaufen. Ende gut, alles gut. Gottschick hingegen konfrontiert uns mit einer Figur, die in einen gefährlichen Strudel am Rande der Legalität gerät und spart nicht mit exorbitanter Freizügigkeit, wenn es um Sexpraktiken und deren Darstellung geht. Die „Unter Uns“-Darstellerin Svenja Jung geizt nicht mit ihren Reizen und scheint mit einem kein Problem zu haben: mit ihrer häufigen Nacktheit. Wer ein wenig in die Berliner Szene abtauchen möchte, dazu mit guter Musik und viel Sex, das sollte den Film gesehen haben. Mehr zum Film>>>


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