Eine Sommerliebe in Paris- Louise Auger

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Leseproben aus einem Roman voller Leidenschaft

Eine Sommerliebe in Paris -Betörende Liebesgeschichte voller Lust und Zärtlichkeit

Ev redet, und ihre Schamlosigkeit erregt Isabelle ebenso sehr, wenn nicht mehr, wie ihr Mund, der sie gierig verschlingt. Isabelle ist gekommen, im Stehen, mit weichen Knien. Dann noch einmal auf dem Bett, auf das Ev sie danach legte, während sie mit dem Blick tief in sie eindrang …

Krug & Schadenberg – Verlag für lesbische Literatur

Louise Auger

… geboren 1949 in Montreal, Quebec, kam über das Chanson und die Poesie zum Schreiben. Sie veröffentlichte zwei Gedichtbände und trug ihre Chansons in den siebziger Jahren im Radio, im Fernsehen und live auf den Bühnen Montreals vor. Mit Ende zwanzig nahm sie ein Studium auf und promovierte 1987 in Sozialpsychologie. »Ev Anckert« war Louise Augers erster Roman, der 2001 unter dem Titel »Eine Sommerliebe in Paris« auf Deutsch erschien

Eine Sommerliebe in Paris

Es war ganz hinten in einer Garderobe. In einer Februarnacht. Das Lokal hatte einen englischen Namen, Malcolm`s oder Harris Bar. Pascal hatte sie hingeführt. Um zwei Uhr morgens, sagte er, ist das der einzige Laden, wo es noch swingt. Da keine Garderobenfrau da war, mussten sie sich selbst in einen langen, schmalen Gang bemühen. Ein Gedränge war das, Leute, die schubweise mit ihren Mänteln heraus quollen; andere standen Schlange, um hinein zu gelangen, ein Mordsrummel! Sie zog ihren Mantel aus und Pascal ging ihn, zusammen mit seinem riesigen Cape aufhängen. Mit glühendem Gesicht kam er wieder heraus und besetzte eilends einen Tisch direkt gegenüber der Garderobe, der soeben frei geworden war. Während sie ihm folgte, wühlte sie in ihrer Tasche herum, sie hatte ihre Zigaretten in der Manteltasche vergessen. Also ging sie zurück, um sie zu holen: „Wenn ich in einer halben Stunde nicht wieder da bin, ruf die Feuerwehr, dann bin ich die Wände hoch gegangen.“
Die Garderobe war nun leer, sie ging ganz nach hinten durch, tastete ihre Tasche ab, nahm die Zigaretten heraus, und als sie sich umdrehte, kam gerade eine Frau herein, ihren Pelz über den Arm gehängt. Eine große, geschminkte Schwarze, die nach Parfüm und Puder roch und mit ihrem bonbonrosafarbenen Mund breit lächelte. Aunt Jemima hat Ausgang, das Bild hatte sich ihr aufgedrängt. Sie nahm allen Platz ein mit ihrem Pelz, ganz zwanglos und warf ihr ein höchst laszives Hello! zu. Sie ist beschwipst, schlussfolgerte Isabelle und versuchte, sich links um sie herum zu schlängeln, auf der anderen Seite des Nerzes, den die große Jemima lässig von der Hüfte bis zum Boden hängen ließ.

Da geschah es, so unaufhaltsam wie ein Stein einen Hügel hinab rollt. Die Frau schlang ihren rechten Arm um Isabelles Taille, drückte sich an sie, wobei sie sie sehr sanft gegen die Mäntel schob, und küsste sie auf den Mund, langsam, sehr langsam, und murmelte dabei etwas auf Englisch, drei oder vier Worte, von denen sie nur „Honey“ verstand. Inmitten von Wolle und Pelz schmolz sie dahin. Eine Ewigkeit, eine Sekunde, höchstens eine Minute. Gerade Zeit genug für die schöne Jemima, um ihren Mund in Besitz zu nehmen, ihn mit ihrer Zunge zu befeuchten, als sie ihn öffnete wie eine Auster, ihre Unterlippe zwischen ihre vollen Lippen zu nehmen, Zeit genug um den süßen Geschmack ihres bonbonrosafarbenen Mundes auf dem ihren zu schmecken, Zeit genug für das kleine feuchte Geräusch, als sie sich wieder löste, das war alles. Ihr Arm führte Isabelle zurück in die Mitte der Garderobe, während sie irgend etwas murmelte und dabei lachte. Isabelle konnte die Worte nicht verstehen, aber die Stimme klang laut und fröhlich, als sei das, was gerade passiert war, das Gewöhnlichste von der Welt! Wie ein Blitz in Farbe ging es ihr auf, dass sie eine naive Gans war. Sie manövrierte sich aus dem Gang heraus, strich sich die Haare glatt, die von der Reibung an den Mänteln elektrisch aufgeladen waren. Kein Mensch würde ihr glauben; sie hatte sich das alles eingebildet. Ihre Hände zitterten, die Härchen auf den Armen waren aufgestellt, ihre Knie weich, das Höschen feucht, sie träumte nicht, eine Frau hatte sie geküsst…

Paris, Freitag, den 28. April

Die Blauglockenbäume an der Place Fürstemberg stehen in voller Blüte. Ein verspäteter Frühling in diesem Jahr, sagt man mir. Ich habe mir gerade mit Genuss die Ausstellung „Floralies Natíves“ in dem nahe gelegenen kleinen Museum für naive Kunst (ja, ganz recht!) angeschaut. Es hätte Dir nicht gefallen: kein schwarz-weiß! Paris ist immer noch so berauschend. Habe mein Herz verloren … eine prachtvolle Blonde, die ich gestern Abend kennengelernt habe. Fortsetzung folgt in meinem nächsten Brief. Ich umarme Dich.

Timothée, seit zehn Jahren Komplizin ihres Liebeslebens, wird vor Ungeduld mit den Füßen scharren, wenn sie diese Postkarte liest. Wenn ihre Finanzen nicht so knapp wären, hätte sie sie in Montreal angerufen, einfach um der Freude willen, sie quer über den Atlantik in Lachen ausbrechen zu hören.
Timothée, die Fotografin, die einen Schritt zurück zu treten weiß, ehe sie handelt; Timothée die Weise, die ihre eigene zurückhaltende Natur kompensiert, indem sie in den Höhen und Tiefen von Isabelles Liebesleben schwelgt. Timothée, flüstert Isabelle für sich, du fehlst mir, und ich werde am Dienstag an dich denken, wenn ich versuche, deinen Rat zu befolgen und nicht umzufallen, ehe die andere auf dem Boden liegt. Aber wenn mir das gelingt, wenn ich es schaffe, vorsichtig zu bleiben, wirst du dich vielleicht langweilen – sogar mehr als ich mich selbst -, mich so brav zu sehen… alles lesen>>>

Am Ufer der Loire

Ev hatte alles vorbereitetund kaum etwas dem Zufall überlassen. Zuerst ihre Adresse, die sie sich von Lescop hatte geben lassen. Dann dieses behagliche Gasthaus, das sich am Ufer dre Loire in ein atemberaubendes mittelalterliches Ambiente einfügte.
Als Isabelle die Tür öffnet, fällt ihr Blick sofort auf sie. Ev sitzt in einem Sessel im Empire-Stil, die die Besitzer des Gasthauses großzügig in der Nähe der Toiletten platziert haben, in einer Nische, die durch eine Glaswand vom Korridor abgetrennt ist und wie ein Vorzimmer wirkt. Isabelle errötet, geschmeichelt, dass Ev hier auf sie gewartet hat, und sagt ihr in scherzhaftem Ton, sie passe perfekt in dieses sinnliche Ambiente. Ev steht lachend auf, kommt auf sie zu und sagt leise: „Es ist elf Uhr vorbei… Ich lasse Ihnen die Wahl.“ Ihr Gesicht ist ganz nah an dem ihren. „Wir fahren zurück nach Paris, und ich bringe Sie ganz brav in Ihr Hotel…“ Isabelle hat nicht die geringste Lust, brav zu sein; sie legt ihre Hand auf Evs Taille, „oder wir verbringen die Nacht hier…“ Mit beiden Händen öffnet Ev einen Knopf ihrer Bluse, lässt ihren Blick in den noch sehr diskreten Spalt gleiten, den sie mit den Fingerspitzen erweitert. „… und ich verspreche Dir, nicht brav zu sein.“ Das plötzliche Du ist bereits eine Liebkosung. Ev taucht ihre Augen wieder in die ihren, erwartet ihre Antwort. Isabelles Finger gleiten ihren Rücken hinauf bis zum Nacken, sie reckt Ev ihre Lippen entgegen, ihre Brüste, ihren Bauch, ihre Schenkel, ihr feuchtes Geschlecht, Isabelle sagt mit dem ganzen Körper ja.

Ev macht Liebe wie sie ein Menü bestellt oder einen Termin vereinbart, mit der ruhigen Sicherheit einer Frau, die genau weiß, was sie will, ohne Arroganz, gelassen und friedlich, überzeugt von ihren Rechten, ganz ohne Selbstgefälligkeit, aber ihrer Ziele gewiss und der Mittel, über die sie verfügt, um sie zu erreichen. Ev nimmt ihr Geschlecht in den Mund, genißt ihre Lust wie eine Feinschmeckerin, die sich am Ende eines Mahls eine Frucht gönnt. Isabelle ist der samtene Pfirsich, den sie benetzt und den sie leckt, die Himbeersauce, die Ev im Mund zergehen lässt, die Kirsche, an der sie knabbert, die in Sahne getauchte Erdbeere, die sie mit einem Happen verschlingt, sie ist die saftige, rosige, triefende Mango, an der Ev zart nagt und lutscht.
Das Zimmer, endlich, das zusammen mit dem Tisch reservierte Zimmer, vorgesehen für die flammende Nacht, von der Ev ohne zu zögern ausgegangen ist. Ein sinnliches, lauschiges Zimmer, gemacht für rückhaltloses, schanfreies Schwelgen in der Lust. Als Isabelle es ihrerseits unternimmt, Ev die Bluse aufzuknöpfen, schiebt diese ihre Hand ruhig weg: „Nein, nicht jetzt. Ich will mich erst an deiner Lust erfreuen…“ Ev zieht sie aus, streichelt sie und redet dabei: „Mmmh… Du hast Brüste wie eine Nixe!“, als sie mit der Hand über ihren Hintern fährt: „… zwei frische Brotlaibe!“, als sie mit dem Kopf zwischen ihre Schenkel taucht: „… du bist genau reif, scheint mir…“ Ev redet, und ihre Schamlosigkeit erregt Isabelle ebenso sehr, wenn nicht mehr, wie ihr Mund, der sie gierig verschlingt. Isabelle ist gekommen, im Stehen, mit weichen Knien. Dann noch einmal auf dem Bett, auf das Ev sie danach legte, während sie mit dem Blick tief in sie eindrang, tief in Isabelles Augen verankert, bis diese überliefen, bis sie unter ihren fiederblauch Augen explodierte und bei Evs letztem Vorstoß in ihren Leib die ihren schloss. Erst danach zog Ev sich ohne Eile aus, und sie durfte sie streicheln, während Ev sie sanft noch einmal nahm.
Später in der Nacht hat Ev sich nehmen lassen, mit dergleichen aufmerksamen Leidenschaft, die sie daran gesetzt hatte, Isabelle alles zu entlocken, was sie geben konnte… alles lesen>>>


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Zum Buch könnte Sie ein Film interessieren, dessen Handlung vom Spiel um Begierde und Besitzergreifung geprägt ist. Rigoroses, explizites, erotisches Kino…
„Schau mich nicht so an“ – als DVD und „Eine Sommerliebe in Paris“ Der Roman
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Schau mich nicht so an
Hedi und Iva sind Nachbarinnen, sie kennen sich über Ivas Tochter Sofia. Die aufgeweckte Kleine ist das erste Bindeglied zwischen den beiden jungen Frauen, doch schon bald entwickelt sich aus der Freundschaft eine leidenschaftliche Beziehung.
Iva ist von Hedis geheimnisvoller und exotischer Art fasziniert und lässt sich mit Leib und Seele auf die Beziehung zu ihr ein. Als jedoch Ivas Vater (Josef Bierbichler) nach vielen Jahren wieder auftaucht, um das belastete Verhältnis zu seiner Tochter in Ordnung zu bringen, verändern sich schlagartig Hedis Gefühle gegenüber Iva. Sie beginnt ein seltsames Spiel und zieht Vater und Tochter immer weiter in ein Netz aus Begierde, Verrat und Schuld, bis die Situation schließlich eskaliert.
Die Geschlechterrollen werden in Uisenma Borchus fulminantem Erstlingsfilm provokant in Frage gestellt.


Madeleine

„Sag mal, meine Löwin, die ist ja faszinierend, deine Quebecerin! Wann entschließt du dich, sie mal zu uns mitzubringen?“ Das ist Madeleine, wie sie leibt und lebt. Weder Begrüßung, noch Einleitung, gleich mit der Tür ins Haus. Ev wird sich nie daran gewöhnen; sie braucht immer ein paar Sekunden, um am Ende der Leitung wieder zu Atem zu kommen.
„Mado, du bist eine unverbesserliche Spionin! Schaust jetzt schon Mittags fern?“
„Und du – seit wann bist du schon um die Mittagszeit zu Hause?“
„Höhere Gewalt, Sherlock! Ich packe meine Koffer… Hast du die ganze Sendung gesehen?“
„Du packst? Das ist ja ganz was Neues! Hat Janine dich verlassen?“ Madeleines Lachen, ein Balsam, eine Zuflucht, eine reine Freude, Ev muss lachen.
„Nein, noch nicht, sie hält durch… In Wirklichkeit packt sie!“
„Ah, gut! Dann bin ich ja beruhigt, zumindest was dein häusliches Leben mit Janine angeht.“
„Sag mal, rufst du mich jetzt an, um über Koffer packen und Haushaltsführung zu reden?“
„Über deine Nixe, mein Schatz. Die ist ja wirklich bezaubernd. Ein Ausbund an Frische, diese Frau! Und Köpfchen hat sie. Paillé hatte alle Hände voll zu tun, sie schien völlig in ihrem Bann…

„Wann fährst du überhaupt und wohin?“
„In zwei Stunden nach Genf.“
„Nur für heute?“, erkundigt sich Madeleine.
„Nein, vier Tage. Ich komme am Sonntag zurück.“
„Und deine Quebecerin lässt du einsam in Paris darben?“
„Ich werde sie doch wohl nicht bei der Arbeit hinter mir her schleppen, oder? Im Übrigen kommt sie sehr gut ohne mich zurecht, mach dir keine Sorgen!“
„Hör mal, du klingst ja ganz schön gereizt. Bist du sicher, dass alles in Ordnung ist? Es ist doch nicht etwa aus?“
Ev merkt, dass sie Mado hat abblitzen lassen, ohne es zu wollen. Sie antwortet sanft, mit tiefer, entspannter Stimme, um sie zu beruhigen.
„Nein, Madeleine, es ist nicht aus, und ja, es geht mir sehr gut, sei unbesorgt.“
„Gut, so wie du nämlich eben geklungen hast, habe ich schon befürchtet, dass du sie massakriert hast oder gerade drauf und dran bist, es zu tun, dass sie dich verlassen hat oder schlimmer, dass deine hinreißende Geliebte dich mit allem betrügt, was in Paris herumläuft! Das ist doch nicht der Fall, hoffe ich?“
„Das wäre ja noch schöner! Allerdings habe ich sie nie danach gefragt, und sie ist eher von der diskreten Sorte, aber ich wette, dass sie meine Abwesenheit eher dazu nutzt, wieder zu Kräften zu kommen, als sich weiter zu verausgaben.“
„Philippe hat es mir erzählt… Beschert sie dir noch immer schlaflose Nächte? Und hältst du das Ruder fest in der Hand?“

„Schlaflose Nächte, schlaflose Nächte! Das sagt man halt so! Ich schlafe wie jeder andere Mensch, und sie auch…“
„Ach zum Kuckuck, Ev, hör doch auf, mir auszuweichen! Du kannst einen vielleicht auf die Folter spannen! Los, erzähl schon!“
„Aber was soll ich dir denn erzählen? Phil hat dir doch schon alles gesagt, was bleibt da noch zu reden!“
„Du tust ja verschämt wie eine Jungfrau, mir reißt gleich der Geduldsfaden! Bumst du sie noch jede zweite Nacht, ja oder nein?“ Ev prustet los. Sie wird nicht davon kommen.
„Ja, verflixt! Ich bumse sie noch jede zweite Nacht. Und wenn du nichts dagegen hast – sie mich auch. Unsere Liebesspiele dauern etwa drei Stunden, sie plaudert, sie lacht, sie vögelt wie eine Ausgehungerte, sie ist unermüdlich, und ich lasse es mir an nichts fehlen. Und in den frühen Morgenstunden, wenn sie noch schläft, nehme ich sie von hinten und erzähle ihr lauter Schweinereien dazu, das liebt sie!“ Ev ist in Fahrt. Madeleine macht oh und ah, tut schockiert, kichert, staunt, prustet. Ev erzählt immer weiter mit ihrer Mezzostimme auf einer Note verharrend. „Dann gehe ich joggen, um nicht außer Form zu kommen, wenn du weißt, was ich meine, und bei meiner Rückkehr fällt sie über mich her, aber das wechselt, ja nach ihren und meinen Gelüsten. Ich meine, manchmal kommt es auch vor, dass wir frühstücken, statt zu vögeln. Du siehst, wir sind vollkommen animalisch. Und mittags ein Quicky nach dem Essen, wenn unsere Termine es zulassen, natürlich. Und abends, bevor wir zum Essen ausgehen, zum Aperitif, also da könnte ich dir nicht sagen, wer wen nimmt, das passiert auch unter Frauen, osmoseartig. Und neulich Abend im Aufzug, da habe ich sie fast vergewaltigt, ich betone fast, denn sie war mehr als willig…“ alles lesen>>>


Eine Sommerliebe in Paris, die allerdings weit länger anhält als die Liebe zwischen Isabelle und Ev, erleben die beiden Heldinnen meines Roman-Zweiteilers – Chrissys Tagebuch – Chronik einer lesbischen Liebe – ebenso. Voller ungezügelter Lust und hemmungsloser Leidenschaft, und, genau wie in dem auf dieser Seite behandelten Roman, nicht immer ohne Komplikationen und Machtkämpfe. Ein Roman, der die Liebe zwischen Frauen anbetet, erzählt von zwei Frauen, die eine ähnliche Geschichte selbst erlebten. Niedergeschrieben von Frank C. Mey. Erhältlich als eBook und Taschenbuch bei allen einschlägigen Händlern – ISBN – 9781511592673 (Teil I) – (Teil II) ISBN – 9781511581356
chrissys_tagebuch_chronik_einer_lesbischen_liebeLeseprobe aus Chrissys Tagebuch – Teil II:  Das Mittagessen nahmen wir in einem gemütlichen Restaurant im Ort ein. Viola bestand als Vorspeise auf Austern, drei an der Zahl für jede von uns. Dazu Baguette mit einem Aufstrich, der mich später, als wir nach langem Vorspiel endlich bestellten, vom Geschmack her an den erinnerte, den wir in unserem „Lieblingshotel“, eine Woche nach meinem achtzehnten Geburtstag einnahmen. .
 Der Verzehr von Austern, ein weiteres Novum, da diese bislang für mich einzig verbal eine Rolle spielten. Dads Freund Johann schwärmte von den Atlantik-Austern und deren Wirkung, man weiß, was gemeint ist. Da es im Sommer keine Atlantikaustern gäbe und die aus der Karibik oder aus Afrika per Flugzeug frisch importierten ihm zu teuer seien, verzichte er lieber darauf. Da Mam wie Dad ähnlich dachten, wurde ich bis dahin nie mit dieser Frage konfrontiert …
Mich quälte ein gespaltenes Gefühl wegen dieser Vorspeise, daher versuchte ich, die Bestellung zunächst mit Hinweis auf den Preis zu verhindern. Das Stück kostete acht Euro. Mit allen Zutaten waren das allein für das Entree insgesamt mehr als dreißig Euro pro Person.
„Du ekelst dich, sei ehrlich“, scherzte Viola. Anschließend schob sie mir unter dem Tisch zärtlich die Hand zwischen die Beine.
„Fast derselbe Geschmack, wie wenn du meine süße Auster auslutschst“, raunte sie mir über die Tischkante zu, während sie einen Finger unter mein Höschen schob. Sie sprach leise, als könne jemand zuhören. Obgleich alle Tische um uns herum leer waren und der Kellner, wie wir bei der Bestellung bemerkten, vermutlich kein Wort Deutsch verstand.
„Wenn du tiefer gehst mit deinem Wunderfinger, kannst du gleich auf die Bestellung verzichten. Unter dem Tisch bekommst du die Auster gratis“, entgegnete ich. Der beabsichtigte Lacher blieb mir im Halse stecken, da Viola meiner Einladung zum Vertiefen unseres intimen Gesprächs ohne zu zögern nachkam.
„Mit Baguette-Aufstrich oder ohne?“, antwortete sie, während sie langsam, aber zielstrebig Bewegung aufnahm. Über dem Tisch lehnte sie sich an mich, um anschließend mit ihrer Zungenspitze süffisant einmal quer über meinen Mund zu lecken.
„Mit Sahne oder Honig, oder wonach dir gerade ist“, entgegnete ich. Meine Stimme begann zu zittern. Ich erinnerte sie an all die Süßigkeiten während unsere Nacht zu Dritt in Marias Hotelzimmer.
„Das gefiel dir, mein Teufelchen, meine kleine Wildkatze.“ Mit gespitztem Mund gab sie mir nach jedem Wort ein Küsschen auf einen Mundwinkel. Ihr Spiel mit der Hand setzte sie fort. Wenig später bewies sie ihre Kunst, im richtigen Moment aufzuhören. Immer dann, wenn sie bemerkte, dass ich den Weg nach oben anzutreten begann, sie aber noch nicht wollte, dass ich am Ziel ankomme. Außerdem saßen wir in einem pikfeinen Restaurant.
„Deine Auster, dein schmaler, enger Kelch liegt leider zu weit entfernt von meinem gierigen Mund, als dass ich unbemerkt aus ihm trinken könnte“, scherzte sie weiter. „Also müssen wir Austern bestellen …“ Jetzt küsste sie mich auf den Mund. Wir sahen uns für einen Moment in die Augen, die aus dieser Nähe riesig groß erschienen. Wie zwei völlig identische Monde, einer neben dem anderen.
„Als wenn dich das schon jemals gestört hätte …“, lallte ich, da sie sich an meine Lippen saugte.
Der Kellner erschien zwischendurch mehrmals am Tisch. Wir bestellten bis dahin allein zwei Wasser. Jedes Mal schickte Viola ihn mit dem Hinweis weg, wir hätten uns noch nicht entschiedenAlle Leseproben>>>


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Sie wusste nicht genau, was sie wirklich mit Jo an dessen Auto wollte. Es ging ihr lediglich viel zu schnell, als er, kaum angekommen versuchte, sie auf die Motorhaube zu schieben.
„Ich weiß, du bist Jungfrau“, keuchte er, als er versuchte ihren Rock nach oben zu schieben, als er nach ihrem Höschen griff.
„Ich bereite dich vor, damit du locker wirst. Im Auto habe ich eine Decke für den Rest… Wir können auch zu mir fahren, wenn du willst.“
mutterliebe_taschenbuchSeine Hand lag kalt auf ihrem nackten Schenkel. Alles in ihr wurde mit einem Mal kalt. Er küsste sie nicht einmal, er schob sie nur auf das kühle Metall wie ein Stück Fleisch. Sie spürte sein steifes Glied an ihrem Bauch, nachdem er sich über sie lehnte. Er musste wohl während der letzten Schritte, ohne dass sie es bemerkte, bereits seine Hose geöffnet haben. Bevor seine Hand ihren Schoß erreichte, stieß sie ihn zur Seite, wütend lief sie den Weg zurück.
„Du bist gar nicht mein Typ, du blöde Fotze!“ rief er ihr nach.
Sie war gekränkt. Nicht von dem, was er gerade vor hatte. Sie war gekränkt von seinen Worten. Blöde Fotze, das sagte noch niemand zu ihr.
Nach dem letzten Wort stellte er die Flasche weg, um sie anschließend auf den Bauch zu drehen. Die nächste Wanderung begann er an ihren Füßen, er umschiffte mehrmals den Hafen, in den die bis zum Rand gefüllten Schiffe gewöhnlich irgendwann einlaufen, um sich zu entladen. Am Ende war es sein Mund, den er ein zweites Mal eintauchte, seine Zunge am Molenkopf, an der engen Einfahrt.
Ein Rausch der Sinne, dem sie sich hingab. Große, kräftige, dennoch solch wunderbar zärtliche Hände, die zupackten als er ihre Po-Backen auseinander zog, um danach erneut so sanft über ihre Haut zu gleiten, wie ein Pianist, der die Tasten des Klaviers streichelt. Sie kam mehrmals, ein einziger nicht enden wollender Orgasmus ... Alle Leseproben>>>

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1 Kommentar zu "Eine Sommerliebe in Paris- Louise Auger"

  1. Sehr gute Bücher!

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