Marquerite Duras Der Liebhaber

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Der Roman mit Leseproben

Der Film mit Trailer

Und weinend tut er es. Zuerst ist der Schmerz da. Dann wird dieser Schmerz genommen, wird umgewandelt, langsam herausgerissen, der Lust zugeführt, mit ihr vereint. Das Meer, formlos, einfach unvergleichlich …

Die Autorin – Marquerite Duras

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Quelle: La Pluie d’été au Stella

Marguerite Duras, bürgerl. Donnadieu am 4. April 1914 in Gia Định bei Saigon, Vietnam geboren. In der Zeit, als Indochina (das heutige Vietnam, Kambodscha und Laos) französische Kolonie war. Tochter eines Lehrerehepaares, in Vietnam aufgewachsen und mit siebzehn nach Paris gegangen, um zunächst Mathematik, danach Jura und Politikwissenschaft zu studieren. Den Künstlernamen Duras entnahm sie dem Familiensitz ihres Vaters im Département Lot-et-Garonne.
Vielseitigkeit, ihr Prädikat als Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Internationale Bekanntheit erlangte Duras nicht mit einem Buch, sondern im Jahre 1959 mit dem Drehbuch zu dem Film „Hiroshima, mon amour“.
Der in diesem Beitrag behandelte Roman „Der Liebaber“ (L’amant), erschienen im Jahre 1984, entstammt ihrer letzten Schaffens-Periode. Vorausgegangen waren seit Mitte der sechziger Jahre Arbeiten am Theater (Drama „La musica“) sowie Regie in Filmproduktionen in den Siebzigern und der ersten Hälfte der achtziger Jahre.
Ihre politische Orientierung glich einer Berg- und Talfahrt. Setzte sie sich anfänglich für ein starkes französisches Kolonialreich ein, wurde sie während des zweiten Weltkrieges Mitglied der Résistance. Ehemann Robert Antelme wurde von der Gestapo verhaftet und ins KZ Dachau verschleppt. Duras trat 1944 der Kommunistischen Partei Frankreichs bei. Weil sie Ende der vierziger Jahre gegen die Behandlung von Schriftstellern in der Sowjetunion protestierte, wurde sie 1950 aus der KP ausgeschlossen.
Der Roman „Der Liebhaber“ trägt autobiographische Züge, die Autorin verarbeitet ihre frühzeitigen Liebeserfahrungen vor dem Hintergrund der französischen Kolonialherrschaft in Indochina.
Marquerite Duras verstarb am 3. März 1996 in Paris.

Der Roman

Wie bereits im vorangegangenen Beitrag „Erinnerung an meine traurigen Huren“ handelt es sich auch hier um eine originalgetreue Verfilmung des Romans bis in die Dialoge, bis in die Stimme der Erzählerin hinein. Wer also nicht zu den „Leseratten“ gehört und dennoch Interesse am Stoff empfindet, dem kann damit geholfen werden, dass er sich den Film anschaut.
Der Liebhaber ist Duras erfolgreichstes Buch, für das sie im Jahre 1984 den Prix Goncourt und im Jahre 1986 den Prix Ritz Paris Hemingway erhielt. Ein Lese-Genuss, einfühlsam geschrieben, fesselnd, die 195 Seiten habe ich an einem Nachmittag gelesen.

Leseproben

Bruno Nuytten

marquerite_duras_der_liebhaber_leseprobenEines Tage, ich war schon alt, kam in der Halle eines öffentlichen Gebäudes ein Mann auf mich zu. Er stellte sich vor und sagte: „Ich kenne sie seit jeher. Alle sagen, sie seien schön gewesen, als sie jung waren, ich bin gekommen, ihnen zu sagen, dass ich sie heute schöner finde als in ihrer Jugend, ich mochte ihr junges Gesicht weniger als das von heute, das verwüstete.“
Ich denke oft an jenes Bild, das einstweilen nur ich sehe und von dem ich nie gesprochen habe. Es ist immer noch da, in der gleichen Stille, wunderbar. Es ist das einzige Bild von mir, das mir gefällt, das einzige, in dem ich mich wiedererkenne und welches mich entzückt …

Die Überquerung des Flusses

Die Geschichte meines Lebens gibt es nicht. So etwas gibt es nicht. Es gibt nie einen Mittelpunkt. Keinen Weg, keine Linie. Es gibt weiträumige Orte, von denen man glauben macht, es habe hier jemanden gegeben, das stimmt nicht, es gab niemanden. Die Geschichte eines winzigen Teils meiner Jugend habe ich mehr oder weniger schon beschrieben, sozusagen erkennbar gemacht, ich spreche von ihr, der Geschichte der Flussüberquerung […]
Hier spreche ich von verborgenen Zeiten dieser selben Jugend, von gewissen von mir verschütteten Tatsachen, Gefühlen, Ereignissen. Ich habe unter Leuten zu schreiben begonnen, die mich streng zum Schamgefühl erzogen. Schreiben galt ihnen noch als moralisch. Heute scheint Schreiben recht oft nichts mehr zu sein …
Jetzt sehe ich, dass ich sehr jung, mit achtzehn, mit fünfzehn, ein Gesicht hatte, in dem jenes andere vorweggenommen war, das mir später der Alkohol in mittleren Lebensjahren beigebracht hat. Der Alkohol übernahm die Funktion, die Gott nicht gehabt hat, auch jene, mich zu töten, zu töten. Dieses vom Alkohol gezeichnete Gesicht habe ich vor dem Alkohol bekommen. Der Alkohol sollte es nur bestätigen. Es war in mir ein Platz dafür, ich wusste es wie die anderen, nur seltsamerweise im voraus. So wie in mir auch ein Platz für das Begehren war. Ich hatte mit fünfzehn ein Gesicht der Lust und kannte die Lust nicht. Dieses Gesicht war sehr deutlich. Selbst meine Mutter musste es gesehen haben. Meine Brüder sahen es. Alles begann für mich so, mit diesem sehenden, mitgenommenen Gesicht, diesen vor der Zeit umränderten Augen, vor dem Experiment.
Fünfzehneinhalb. Die Überquerung des Flusses.

Sie steigt in das schwarze Auto ein

Auf der Fähre, neben dem Bus, steht eine große schwarze Limousine mit einem Chauffeur in weißleinener Livree. Ja, es ist der große Leichenwagen meiner Bücher. Es ist ein Morris Léon-Bollée. Der schwarze Lancia der Botschaft in Kalkutta hat noch nicht Einzug in die Literatur gehalten.
Zwischen den Chauffeuren und den Herren gibt es noch Schiebefenster. Es gibt noch Klappsitze. Noch ist alles geräumig wie ein Zimmer.
In der Limousine sitzt ein sehr eleganter Mann, der mich ansieht. Es ist kein Weißer. Er ist europäisch gekleidet, er trägt den hellen Tuschseidenanzug der Bankiers von Saigon. Er sieht mich an. Ich bin es schon gewohnt, dass man mich ansieht. Man sieht die Weißen in den Kolonien an, und die weißen zwölfjährigen Mädchen auch. Seit drei Jahren sehen mich auch die Weißen auf der Straße an, und die Freunde meiner Mutter laden mich liebenswürdig zum Kaffee ein, wenn ihre Frauen im Sportklub Tennis spielen …
Der elegante Mann ist aus der Limousine gestiegen, er raucht eine englische Zigarette. Er betrachtet das junge Mädchen mit dem Männerhut und den Goldschuhen. Er geht langsam auf sie zu. Man sieht, er ist verschüchtert. Er lächelt nicht, zunächst. Zunächst bietet er ihr eine Zigarette an. Seine Hand zittert. Es gibt diesen Rassenunterschied, er ist keine Weißer, er muss ihn überwinden, darum zittert er. Sie sagt ihm, sie rauche nicht, nein danke. Mehr sagt sie nicht, sie sagt nicht, lassen sie mich in Ruhe. Da schwindet seine Angst. Da sagt er ihr, er glaube zu träumen […]
Sie steigt in das schwarze Auto ein. Der Wagenschlag schließt sich. Eine kaum spürbare Angst ist plötzlich da, eine Mattheit, das Licht auf dem Fluss wird trüb, eine Spur nur. Eine sehr leichte Taubheit, ein Dunst, überall.
Ich werde nie mehr im Eingeborenenbus reisen. Von jetzt an werde ich eine Limousine haben, die mich ins Gymnasium bringt und zurück ins Pensionat. Ich werde in den elegantesten Lokalen der Stadt zu Abend speisen. Und ich werde immer alles bereuen, alles was ich tue, alles was ich lasse, alles was ich nehme, das Gute wie das Schlechte, werde den Bus vermissen, den Busfahrer, mit dem ich lachte, die Betel kauenden alten Frauen auf den hinteren Plätzen, die Kinder in den Gepäcknetzen, die Familie in Sadec, die Schrecken der Familie in Sadec, ihr geniales Schweigen.

Er hat ihr das Kleid vom Leib gerissen

Es geschah sehr schnell an jenem Tag, einem Donnerstag. Er holte sie täglich vom Gymnasium ab, um sie ins Pensionat zurück zubringen. Und einmal kam er an einem Donnerstagnachmittag ins Pensionat. Er nahm sie mit im schwarzen Automobil […]
Es ist früh am Nachmittag. Sie ist dem vorgeschriebenen Spaziergang der Pnsionatsschülerinnen entwischt. Es ist eine Wohnung im Süden der Stadt. Modern, auf die Schnelle möbliert, würde man sagen, mit Möbeln im modern style. Er sagt: ich habe die Möbel nicht ausgesucht. Es ist dunkel in diesem Raum, sie bittet nicht, die Jalousien hochzuziehen. Sie ist ohne ein bestimmtes Gefühl, ohne Hass, auch ohne Abscheu, dann ist vermutlich schon Begehren im Spiel […]
Er, er zittert. Er sieht sie zunächst an, als erwarte er, dass sie zu sprechen beginne, aber sie sagt nichts. Also rührt auch er sich nicht, er zieht sie nicht aus, er sagt, er liebe sie wie wahnsinnig, er sagt es ganz leise.
Sie sagt zu ihm: ich würde es vorziehen wenn sie mich nicht liebten. Doch selbst wenn sie mich lieben, möchte ich, dass sie tun, was sie üblicherweise mit Frauen tun. Er sieht sie entsetzt an, er fragt: ist es das, was sie wollen? Sie sagt ja. Hier in diesem Zimmer hat er zu leiden begonnen …
Er hat ihr das Kleid vom Leib gerissen, er wirft es zu Boden, er reißt den kleinen weißen Baumwollslip weg und trägt sie nackt zum Bett. Und dann dreht er sich zur anderen Bettseite und weint. Und sie, langsam, geduldig, holt ihn zu sich zurück und beginnt ihn auszukleiden.
Sie berührt ihn. Sie berührt die Zartheit seines Geschlechts, seiner Haut, sie liebkost seine goldgelbe Farbe, das unbekannte Neuland. ER stöhnt, er weint. Er ist in einer erbärmlichen Liebe.
Und weinend tut er es. Zuerst ist der Schmerz da. Dann wird dieser Schmerz genommen, wird umgewandelt, langsam herausgerissen, der Lust zugeführt, mit ihr vereint.
Das Meer, formlos, einfach unvergleichlich.
Auf der Fähre schon, vor seiner Zeit, hätte also das Bild an diesem Augenblick teilgehabt …

Stimmen

marquerite_duras_der_liebhaber_leseprobenKein Geringerer als Marcel Reich-Ranicki begeisterte sich an diesem Buch: „Ein Buch verführt seine Leser. Sie (Duras) erzählt die heikle, zwischen Liebe und Prostitution schwankende Geschichte ohne Scham und ohne Stolz und ohne eine Spur von Koketterie … Keines ihrer Bücher ist auf so konsequente Weise in sich gekehrt wie dieses, und noch hat sie so gelassen und entspannt berichtet … Dieses übertrifft alles an Reife, an Souveränität. Mag jeder dieses Buch auf seine Weise verstehen. Mir scheint, dass Marquerite Duras sagen wollte: Die Liebe ist doch kein leerer Wahn.“


Der Film – Große Kinomomente

mit: Jane March, Tony Leung Ka-Fai, Frederique Meininger, Arnaud Giovaninetti, Melvil Poupaud, Lisa Faulkner; Regie: Jean-Jacques Annaud

Die Verführung

der_liebhaber_film_mit_trailerEs gibt einen Moment im Film, bei dem man meint, der Regisseur habe sich einen Kredit bei Nabokov geholt. Die Szene (weiter unten im zweiten Trailer zu sehen), als sie, vor der Limousine stehend, die Lippen über die Scheibe gleiten lässt, diese zarten, weichen Mädchenlippen, die in Begierde nach ihm greifen, dem doppelt so alten Mann, die Neugier, die erwachende Begierde der nur halb so alten jungen Frau. Das Mädchen mit dem Männerhut und den Gold bestickten Schuhen, mit dem einfachen Kleid, zusammen geschnitten aus längst abgelegter Garderobe, gehalten an der schlanken Hüfte von einem schmalen Ledergürtel. Sie hat ihn verführt, den Chinesen (Tony Leung Ka-Fai), der kein Weißer ist, ein Eingeborener, der dennoch zu den Reichen gehört. Sie, die arme Tochter einer armen Familie aus dem Land der Kolonialherren, arm, weil die Mutter (Frederique Meininger) sich bei einem Landkauf verspekulierte, hervorragend und authentisch gespielt von der Engländern Jane March.
Die Verführung beginnt bereits auf der Fähre, sie weist ihn nicht ab, nachdem er ihr eine Zigarette anbietet, sie steigt in die große schwarze Limousine ein, nachdem er sie einlädt. Nie wieder wird sie im Eingeborenenbus fahren, das denkt sie, als der Wagen von der Fähre rollt. Sie wird nur noch in diesem großen Auto fahren, in teuren Restaurants essen und als er sie in seine Stadtwohnung einlädt, sagt sie zu ihm, er solle mit ihr dasselbe tun, was er mit anderen Frauen tut. Er, den man heute als Playboy bezeichnen würde, der nicht arbeiten muss, der weint, als er ihr die Unschuld nimmt, die sie selbst ihm anbot, und als der Schmerz der neu entdeckten Lust wich, beginnt eine Liebe voller Leidenschaft, volle Gier und Hingabe. Für die Einstufung als FSK 12 zeigt der Film außerordentlich offen die Lust zweier Menschen, die sich hemmungslos ihrer Lust hingeben.

Stimmen – Klappentext

Keine übertriebene Ankündigung, eher zurückhaltend: Saigon in den zwanziger Jahren. Am Ende der Schulferien kehrt das junge weiße Mädchen aus ihrem Dorf in Indochina nach Saigon zurück, wo sie ein Gymnasium besucht und in einem Pensionat wohnt. Auf der Fähre über den Mekong begegnet die Fünfzehnjährige mit dem Männerhut zum ersten Mal und wohlhabenden Chinesen. Obwohl die Beziehung gesellschaftlich nicht tragbar ist, entwickelt sich eine leidenschaftliche Affäre zwischen den beiden …
Die authentische Romanverfilmung des französischen Kultregisseurs Jean-Jacques Annaud ist ein Meilenstein des erotischen Films, der den Zuschauer durch die Suggestivkraft der Bilder und den exotischen Schauplatz unweigerlich in seinen Bann zieht.
Hier für Ihr Auge ein paar Ausschnitte, die nicht youtube-tauglich sind.

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Der zweite Kurzurlaub also, drei Tage jenseits der Front, weitab vom Kampfgetümmel des kalten Krieges. Heimaturlaub als Belohnung für die dritte Eichel der Schützenschnur. Zum Glück zwangen ihn die Dienst- und Lebensumstände nicht ein einziges Mal dazu, seine Schießfertigkeiten an einem im Ostseewasser paddelnden oder schwimmenden Republikflüchtling auszuprobieren. Wenn du nicht schießt, wirst du selber erschossen, lautete die Parole. Der Flüchtling, der nichts weiter wollte, als seine Freiheit, war der Feind, der Verräter. Der, der später vielleicht in eine NATO-Uniform gesteckt, auf seine ehemaligen Landsleute schießen würde.
Wer nicht schießt, der wird erschossen, die Perversion eines jeden dieser Dreckskriege. Aber man gehörte ja zu den Guten, zu denen, die der Welt eine bessere Zukunft bringen würden. Notfalls mit Gewalt. Es herrschte Krieg, kalter Krieg, mehrmals am seidenen Faden hängend, mehrmals drohte ein heißer.
Für die Drecksarbeit, DDR-Bürger mit Waffengewalt in ihrer heilen Welt zurück zu halten, war die Marine ohnehin nicht zuständig. Das erledigte die Grenzbrigade Küste. Die trugen zwar ebenfalls Marineuniformen, diese aller-dings mit einem grünen Rand an den Schulterstücken. Igitt, wie unpassend, Blau und Grün. Manch Modedesigner drehte sich mehrmals im Grabe her-um, sähe er das.
Der Marine kam vielmehr die ehrenvolle Aufgabe zu, die größeren Brocken an der Okkupation der Arbeiter- und Bauernäcker wie der sozialistischen Großplattenbauten zu hindern:
hemmungslos_frivol_erotische_erzaehlungenetwa das Raumschiff Enterprise an einer Landung von See her auf dem Territorium der DDR, von der NATO verseuchte Kartoffelkäfer, mit Nuklearwaffen bestückte Delphine, mordlüsterne dänische Robben und sonstige westliche Seeungeheuer. Man erkannte sie daran, dass ihnen die „stars and stripes“ wie die Dollarzeichen aus den Augen gierten. Oder aber einen dänischen Fischkutter abzudrängen, dem das Satelliten-Navigationsgerät ausgefallen war.
Apropos Satelliten-Navigation. Die verfügten bereits über solche Dinger, die NATO, ja, Anfang der Siebziger. Wow, das will man heutzutage gar nicht mehr glauben. Die Russen, Verzeihung, die ruhmreichste und kampfstärkste Armee der Welt, die Sowjetarmee, verfügte ebenfalls seit Anfang der Siebziger Jahre über solche Navigationsinstrumente. Als man die Schiffe der DDR-Marine mit den Basisstationen ausrüstete, mussten zu deren Installation größere Löcher aus den Oberdecks geschweißt werden.
Vor Bernau fahren sie am größten Stützpunkt der Russen in der DDR vorbei. Bei Tag kann man die Kasernen sehen, die Unterkünfte der Gott weiß wievielten Gardedivision der Roten Armee. Manchmal denkt er, die haben nur Gardedivisionen, Gardebrigaden und Gardeflotten zur See. Direkte Verbündete seiner Waffengattung war die „Ruhmreiche Baltische Rotbannerflotte“. Scherzhaft die RUMBALOTTE genannt. Dass die Soldaten da draußen arme Hunde sind, das wusste man damals schon. Dass sie schlechter als Vieh behandelt wurden, und einiges mehr, erfuhr man erst nach der Wende. Er stellt sich gerade vor, im hell erleuchteten Abteil Consuela im Stehen von hinten am Fenster zu vögeln. Ihr offener Mund wie ihre nackten Brüste pressen sich an die Fensterscheibe. Der Zug bekommt keine Einfahrt, er muss anhalten. Draußen neben dem Gleis steht eine Horde Rotarmisten. Die Hosenställe geöffnet, wichsen sie beim Zuschauen … Ich gönne euch das, Jungs! ... Alle Leseproben>>>

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2 Kommentare zu "Marquerite Duras Der Liebhaber"

  1. Buch gelesen, Film gesehen, guter Tipp, beides sehens- und lesenswert

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