Heinz Strunk – Der Goldene Handschuh

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Der Roman von Heinz Strunk – Faszinierend und unheimlich erbarmungslos

Die Geschichte eines Straftäters, der Täter und Opfer zugleich war

Er rüttelt an ihren Schultern, doch sie presst mit aller Kraft die Beine zusammen. Da packt ihn eine unwahrscheinliche Wut. Er reißt mit beiden Pranken diesen gänzlich verballhornten Schädel hoch und haut ihn mehrmals gegen den Nachttischschrank. Anna flüstert: „Aua, aua, bitte loslassen.“ Blut sickert aus ihrem Hinterkopf. Er greift unters Bett, nach dem brettharten, verkrusteten Lappen, den er kaum um ihren Hals bekommt. Dann zieht er zu …

Vorbemerkungen

Wie schon bei Solo für Klarinette werden Buch und Film in einem Beitrag behandelt. Die Verfilmung, die zu Beginn dieses Jahres (2019) in die Kinos kam, hält sich, bis auf unbedeutende, die Geschichte kaum beeinflussende Abweichungen streng an die Roman-Handlung und somit an die Tatsachen eines der abscheulichsten Verbrechen der jüngeren deutschen Kriminalgeschichte. Der Roman von Heinz Strunk erschien im Jahre 2016 und wurde im selben Jahr mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet. Es irritiert weniger als bei Solo für Klarinette, wo auf dem Buchcover zu lesen ist: „Das Buch zum Film“. In der im Februar 2019 erschienenen 7. Auflage des Strunkschen Romans heißt es: „Das Original zum Film“. Mit zwinkerndem Auge kann man dennoch zur Kenntnis nehmen, dass das Erscheinungsdatum vom Verlag nicht zufällig gewählt wurde, nämlich just in der Zeit, als der Film in die Kinos kam. Das tut dem Inhalt keinen Abbruch, selten hat mich ein Buch derart gefesselt wie der Goldene Handschuh.
Nun mag sich die Leserin oder der Leser die Frage ein weiteres Mal stellen, warum ein solcher Stoff in einem einem Blog für erotische Literatur?
Schlagen wir doch einmal nach in der Definition. Als Erotik – von Eros (Mythologie) – bezeichnet man die sinnliche Anziehung zweier oder mehrerer Menschen (Wikipedia). Im 24-bändigen großen Brockhaus aus dem Jahre 1990 heißt es: „Liebesverlangen – semantisch (in der Bedeutung) vieldeutiger Begriff für im weitesten Sinn alle körperlichen und geistig-seelischen Erscheinungsformen der Liebe, soweit sie den Aspekt geschlechtlicher Anziehung und sinnlicher Lust einbeziehen …“ Das gilt auch für jene, die aus Lust morden, oder aus Frust über mangelnde Gegenliebe.
Dabei war Fritz (Fiete) Honka – und ich hoffe, wenn Sie das Buch lesen oder den Film sehen, kommen Sie zu derselben Überzeugung – kein Sexualstraftäter in dem Sinne, wie man sich einen solchen vorstellt. Einer, der seine Opfer quält, der sich an deren Qual ergötzt, je länger dieselbe dauert und der sein Opfer schließlich umbringt, weil seine Lust vorerst befriedigt ist oder weil er keine Zeugin/ keinen Zeugen haben will. Honka war Täter und Opfer zugleich, er tötete, weil seine Opfer ihm nicht den Genuss zu verschaffen in der Lage waren, den er sich wünschte und erhoffte; unbrauchbar schlug er sie tot oder erwürgte sie. Ein Triebtäter, der auch Opfer der Hoffnungslosigkeit in einem Nachkriegsdeutschland war, das nicht alle mitgenommen hatte ins Wirtschaftswunderland, aus verschiedensten Gründen heraus. In einer ersten:

Zeit des Niedergangs

Hamburg zu Beginn der 70 er Jahre. In der Nebenhandlung der Abstieg einer Reederfamilie, ein Abstieg auf höherem Niveau, weitaus höher als das der Stammgäste des „Goldenen Handschuh“. Dennoch ähneln sich die Probleme, die Sehnsucht nach Liebe, die Sucht nach Sex, verkörpert im Enkel des Patriarchen, WH3: Wilhelm Heinrich von Dohren, missgebildet, wenig Chancen bei Frauen und als er diese endlich zu haben scheint, diese eine Chance, pisst ihm ausgerechnet im Kellerklo des Handschuhs ein Stammgast die Hose voll. Die Angebetete verschwindet.
Eine Zeit der Umbrüche, das „Ausflaggen“ der Schiffe begann, tausende deutsche Seeleute verloren ihre Jobs. Der Übergang von Stückgut zu Containern vernichtete weitere tausende Arbeitsplätze in den großen (west)deutschen Häfen. Einigen dieser Abgehängten begegnen wir im „Goldenen Handschuh“.
Die Morde selbst nehmen im Roman vergleichsweise wenig Raum ein, mehr die Lebensumstände des Mörders, die Vorgeschichte, die schonungslose Schilderung des Milieus, in dem Honka sein tristes Leben führt. Obgleich er seine Chance hatte, als Nachtwächter. Für einen, der keinen Beruf erlernt hat, eine respektable Tätigkeit, möchte man meinen.

heinz-strunk-autorDer Autor – Heinz Strunk

Schriftsteller, Musiker und Schauspieler (im Film spielt er die Rolle des Kriegsveteranen), geboren im Jahre 1962 in Hamburg, so kann man im Klappentext lesen. Seinem ersten Roman „Fleisch ist mein Gemüse“ folgten sieben weitere, einer davon der hier behandelte, mit dem er für den Leipziger Buchpreis nominiert war.
Sein bürgerlicher Name: Mathias Halfpape, als unehelicher Sohn einer Musiklehrerin im Hamburger Stadtteil Langenbek aufgewachsen, erhielt er klassischen Musikunterricht (Querflöte, Saxophon). Später gehörte er Michy Reinckes Band an, die mit Liedern wie Valerie Valerie und einer A-cappella-Version von Taxi nach Paris bekannt waren. Heinz Strunks schriftstellerische Laufbahn begann im Jahre 2004 mit seinem Debütroman Fleisch ist mein Gemüse, der sich über 400.000 mal verkaufte.
Er lebt in Hamburg-Altona und ist mit Ciara George-Lynch liiert, die für das Reeperbahn Festival arbeitet.

Der Roman – Leseproben

2. November 1971

Am 2.11.1971 gegen 14 Uhr harkt im Hof (einer aufgegebenen Schokoladenfabrik) der Hausmeister, Herr Engel vor einem leeren Holzfass Laub […] Unter den Kartons kommt, zwischen Laub und lockerer Erde, ein Kopf zum Vorschein. Nachdem Engel noch eine Hand ausmacht, ruft er die Polizei.
Die Mordkommission erscheint wenig später am Fundort …
Man kann deutlich eine Hand, einen Schädel und Knochenteile, vermutlich vom Oberschenkel, erkennen. Es handelt sich um sechs in Zeitungspapier (letzte festgestellte Ausgabe: Bildzeitung vom 4.11.1970), zum Teil auch in Plastikmaterial eingewickelte Körperteile einer Frau, den Kopf, den linken Oberschenkel mit anhängendem Teil des Unterschenkels, den rechten Arm mit frei liegender Gelenkkugel des Oberarmknochens, den linken Arm, den rechten Fuß, mit anhaftenden Teilen des Unterschenkelknochens …
Beim Vergleich mit den in der hiesigen Zehnfingerabdrucksammlung einliegenden Fingerabdrücken wurde festgestellt, dass er identisch ist mit dem Fingerabdruck des rechten Kleinfingers der wegen Diebstahls erkennungsdienstlich behandelten Elisabeth Gertrud Bräuer […]
Zunächst dringend tatverdächtig war der Arbeiter Winfried Schuldig, in dessen Strafsache Körperverletzung mit Todesfolge Frau Bräuer die Hauptbelastungszeugin war.

Ich lernte auf St. Pauli eine ältere Frau kennen

der_goldene_handschuh_honkaDrei Uhr morgens an einem eisigen Tag im Februar 1974, der kleine, schiefe Mann mit dem eingedrückten Gesicht und den riesigen Händen sitzt seit zwölf Stunden auf seinem Stammplatz an der kurzen Seite des L-förmigen Tresens und redet auf seinen Nebenmann ein.
„… Ich kannte ma eine, die hab ich geliebt. Irgendwann war sie weg, aber ich weiß, dass sie wiederkommt … die hat immer so gut gerochen, einmalig war das … dies ganze parfümierte Fleisch, da denk ich noch mein Leben dran …“
Den Nebenmann nennen sie hier Leiche. In Wirklichkeit heißt er Helmut Berger, wie der berühmte Filmschauspieler und amtierende schönste Mann der Welt […] Er schläft mehr als er wach ist, seine Schenkel sind wund gerieben vom In-die-Hose-Pissen. Manchmal rüttelt ihn der Kellner, ob noch Leben in ihm ist …
Manche sitzen zwanzig, dreißig Stunden hier. Einmal hing einer zwei Tage und Nächte bewegungslos auf seinem Hocker, der war schon tot, wegen des Schichtwechsels hat aber keiner war gemerkt […] In der dritten Nacht war jemand gestürzt und hatte im Fallen den Toten mitgerissen, sonst wäre es wohl erst aufgefallen. wenn ihn die Ratten angenagt hätten.
Seit 1962 hat der Handschuh rund um die Uhr geöffnet, 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag. Es gibt einen vorderen und einen hinteren Teil. Hinten sind drei Tische, vorne vier. Rechts vom Eingang steht der L-förmige Tresen. Die Toiletten sind im Keller.
Im „Handschuh“ kann man gut Frauen kennen lernen, viel besser als im „Lehmitz“, im „Schlusslicht“ oder im „Elbschlosskeller“. Wählerisch darf Fiete nicht sein, zerprügelt, zerschunden, zermörsert wie er ist. Bei Frauen seines Alters ist er chancenlos, die bleiben unerreichbar, undurchschaubar, unberechenbar. So lange er denken kann, hatte er Ältere, richtige Omas teilweise. Ihm ist das mittlerweile egal, er würde zur Not auch eine mit Amputation nehmen oder mit drei Arschlöchern …
Gerda ist achtundvierzig, sieht aber aus wie sechzig oder älter, siebzig, vielleicht sogar fünfundsiebzig. Sie hat schon immer so ausgesehen. Die erste und einzige Schwangerschaft hatte den Preis ihrer Jugend gefordert. Bauch und Brüste waren danach komplett im Eimer; hängend, schlaff, verdellt, wabbelig, runzlig, als wäre eine Bombe eingeschlagen oder zumindest ein Feuerwerkskörper …
der_goldene_handschuh_fickszene

ERKLÄRUNG
Hiermit erkläre ich, Gerda Voss, dass ich es
im Leben noch nicht so gut hatte wie bei Herrn Honka.
Ich bin dankbar, dass es mir an nichts mangelt und er
für mich sorgt wie kein Zweiter. Herr Honka weiß
viel besser als ich selber, was gut für mich ist,
und deshalb erkläre ich schriftlich, dass ich mit
allem einverstanden sein werde, was er mit mir macht.
Außerdem will ich von jetzt an keine eigene Meinung
mehr haben und äußern. Zum Zeichen meiner Dankbarkeit
erkläre ich ferner, Herrn Honka bei bei erster Möglichkeit
meine leiblich geborene Tochter Rosi zu zuführen, dass er
sie vernaschen darf. Dieses erkläre ich bei freiem Willen
und klar bei Verstand. Gez. Gerda Voss.

Dies ist kein Alptraum, dies ist ein Todeskampf

der_goldene_handschuh_mordszeneSein Hass auf Frauen wächst. Er hat sich endgültig damit abgefunden, keine Normale mehr ab zubekommen. Dieser schreckliche Triebstau, Tag und Nacht und Nacht und Tag, lässt ihn nicht mehr los. Seine Fantasien werden immer abartiger, er stellt sich vor, es mit einer ohne Arme und Beine zu treiben oder einer mit Hautausschlag oder einer, die an Zahnfleischschwund leidet, deren lockere Vorderzähne sich regelrecht eindrücken lassen […] Besonders erregt ihn die Vorstellung, wie es zwei Weiber nach seiner Anweisung miteinander treiben …
Dann geschieht etwas ganz und gar Entsetzliches, er wird geil. Das sprengt nun wirklich alles, er hat sich ja schon viel vorgestellt, was wohl alles gehen würde, aber das hätte er nicht gedacht. Doch es geht, in Gottes Namen, wie kann das sein, was ist das für ein kleiner, hässlicher Gott, der so etwas zulässt […]
Nach kurzer Zeit macht Fiete schlapp, einfach zu viel intus, selbst für ihn, und dann der Schmutz und die Scheiße […]

Anna ist inzwischen eingeschlafen. Das passt ihm nicht, er kann jetzt wieder und will ran, aber sie liegt da wie eine Tote, ein Brett, ein Stück Dachpappe bei Regen. Er rüttelt an ihren Schultern, doch sie presst mit aller Kraft die Beine zusammen. Da packt ihn eine unwahrscheinliche Wut.
Er reißt mit beiden Pranken diesen gänzlich verballhornten Schädel hoch und haut ihn mehrmals gegen den Nachttischschrank. Anna flüstert: „Aua, aua, bitte loslassen.“ Blut sickert aus ihrem Hinterkopf. Er greift unters Bett, nach dem brettharten, verkrusteten Lappen, den er kaum um ihren Hals bekommt. Dann zieht er zu …
(Bei den in den Text eingebetteten Bildern handelt es sich um Screenshots aus dem Film)

Der Film mit Trailer

mit: Jonas Dassler als Fritz Honka, Uwe Rohde, Marc Hosemann, Heinz Strunk als Kriegsveteran; Regie: Fatih Akin

Der Film beginnt mit dem ersten Mord im November des Jahres 1970. Wirkt der Frauenmörder Honka im Buch zuweilen sympathisch, die Sprache gespickt mit viel trockenem, norddeutschen Humor, so erscheint im Film von Anfang an das zerschundene Gesicht eines Mannes, der beständig auf der Suche nach Frauen ist. Bei Gleichaltrigen blitzt er ab, was in einer Szene des Films deutlich zum Ausdruck kommt. Die Wut kocht schon in ihm, als er eine „Alte abschleppt“, sein nächstes Opfer, vier Jahre später. Der Film bietet mehr Raum für die Morde und deren Vorfeld und Hergang als das Buch, in dem der Leser erst im letzten Viertel erfährt, wen und wie Honka seine Opfer umbrachte und wie er deren Leichen „entsorgte“. Die geringfügigen Abweichungen von der Roman-Vorlage sind unerheblich.
im Film alle weiteren Teile in der Abseite des Hauses, im Buch Dachboden, unerheblich.
Ein Opfer lachte, weil er „keinen hoch“ bekam, weil er einen Gegenstand, einen Kochlöffel benutzte, um sie zu penetrieren. Weil sie immer noch lachte, schlug er sie, bevor er sie erwürgte. Eine weitere schlägt er tot, weil sie ihn beschimpft hat und weil sie ihm, während er im Suff eingeschlafen war, Senf auf den Penis geschmiert hat …

Filmkritik

epd-Film schreibt: Mit »DER GOLDENE HANDSCHUH« hat Fatih Akin eine wütende Bestie von Film gedreht. Die Adaption des gefeierten Romans von Heinz Strunk lief auf der diesjährigen Berlinale und wurde dort kontrovers aufgenommen. Was zu erwarten war. Schließlich taucht Strunk in seinem Buch ins Hamburg der 1970er Jahre ein und erzählt die auf Tatsachen basierende Geschichte des Frauenmörders Fritz Honka. »Eintauchen« ist hier wörtlich zu nehmen, denn wie Strunk mit zotiger Sprache den Ekel und den Gestank des Milieus seiner Geschichte zum Leben erweckt, hat etwas Immersives.
Akin gelingt der Transfer dieser Welt weitestgehend, sein Film ist Gestank in Bildern. Der Geruch von kaltem Rauch, Kotze und Pisse macht sich im Kinosaal breit, wenn wir bei Honka zu Hause sind oder im »Goldenen Handschuh«, der Stammkneipe des Alkoholikers. Da hängen sie herum, Soldaten-Norbert, Tampon-Günther und wie sie alle heißen, und saufen literweise Doornkaat. Sie brüllen und fluchen in Hamburger Dialekt und lassen sich von Schlagern wie Heintjes »Du sollst nicht weinen« einlullen, die die Jukebox ausspuckt. Eine Insel der Gestrandeten mitten auf dem Hamburger Kiez, auf die Akin, wie Strunk, nicht herabblickt, die aber auch nicht verkitscht wird. Sozialromantik jedenfalls sieht anders aus. Dass Akin das Personal des »Handschuhs« teils mit tarantinoesken Stilisierungen vorstellt, erscheint allerdings als unnötige Spielerei. Konsequent ist Akin hingegen bei der Zeichnung des Fritz Honka. Jede auch noch so kleine Menschlichkeit, die in Strunks Version noch leise mitweht, fehlt bei Akin. Der Regisseur versucht nicht einmal, den Mörder zu verstehen. »Der war einfach krank«, erklärte er im Interview und hat dementsprechend einen Film gemacht, der kein objektives Psychogramm eines Gestörten sein will, sondern bildgewordene Verstörung.
Und das tut in fast jeder Sekunde weh, in der Jonas Dassler als Honka im Bild ist, und ist, wenn der Schänder zur Tat schreitet, kaum zu ertragen. Der Film beginnt gleich mit dem Grauen, wenn Honka sich in seiner Wohnung einer Frauenleiche zu entledigen versucht. Die Tote wird die Treppe hinunter und wieder hoch geschleppt, dann ein ekeliges Knallen, als das leblose Fleisch auf dem Wohnzimmerfußboden landet. Honka setzt die Säge an. Man sieht das nicht im Detail, aber die Geräusche alleine sind widerwärtig genug. Und das will nicht enden, zwischendurch macht der Gestörte eine Schnaps­pause und legt Adamos »Es geht eine Träne auf Reisen« auf dem Plattenspieler auf.

Es werden weitere Gewaltexzesse in der Dachgeschosswohnung folgen. Eingefangen in meist langen Einstellungen, stranguliert Honka da die gebrochenen Frauen, die er aus dem Handschuh nach Hause schleppt und penetriert sie mit Kochlöffeln und Knackwürsten. Dassler humpelt buckelig mit verrücktem Blick, schiefer Kauleiste und fettigem Haar durch die Szenerie. Was hart an der Überzeichnung schrammt, ist dennoch über die Maßen eindrücklich. Eine Zumutung ohne empathischen Anker, kontroverses Kino, das nicht kaltlassen kann.
An dieser Stelle, liebe Leserin, lieber Leser, steht in diesem Blog in der Regel ein Trailer, der ein paar erotische Szenen aus dem jeweiligen Film zeigt, die sehenswert, aber nicht youtube-tauglich sind. Bei diesem Film möchte ich lieber darauf verzichten. Stattdessen, sozusagen zur Beruhigung des geschundenen Gemüts, ein paar Fotos aus meinem Bildarchiv – mehr dazu sehen Sie in meiner Rubrik Erotic Art


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Sie lächelte glücklich, während wir uns unablässig küssten. Das bemerkte ich an ihren Mundwinkeln, die immer wieder flohen. Mir rannen die Tränen über die Wangen, Salz, gemischt in unseren Speichel. Jedes Mal, wenn sie den Mund zum Sprechen öffnen wollte, verschlang ich sie aufs Neue.
„Du erdrückst mich, Froonc“, schnaufte sie, nachdem es ihr ein erstes Mal gelang, sich zu befreien ...
Ihre sanfte Stimme, dieses frische, helle Lachen, das ich solange vermisste, verführten mich eher dazu, sie noch leidenschaftlicher zu küssen.
„Froonc, willst du mich hier auf der Straße ausziehen?“, presste sie aus ihren Mundwinkeln heraus, nachdem meine Hände, vom Mantel verdeckt, die Bluse aus dem Rock gezupft hatten. Nachdem ich ihre warme, weiche Haut berührte.
„Ja, chérie. Der Weg bis auf das Zimmer wird mir viel zu lang. Das halte ich nicht aus …“ Sie lachte abermals, lauter als davor. „Du bist verrückt, Froonc, du machst das wirklich …!“ Da lag schon eine Hand in ihrem Schoß, über der Strumpfhose, durch deren dünnen Stoff ich das reizende Höschen ertastete. Darunter das Kätzchen, das ich so liebte. Sie hatte die Schöße ihres langen Mantels um mich herum geschlagen ... Alle Leseproben

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1 Kommentar zu "Heinz Strunk – Der Goldene Handschuh"

  1. Starker Tobak, der Film aber sehenswert, guter Tipp

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