D. H. Lawrence – Lady Chatterley

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Lady Chatterley – Die Geschichte einer Leidenschaft

Leseproben aus einem der fünf großen Skandal-Romane

… wild und leidenschaftlich aktiv kam sie zu ihrem eigenen Höhepunkt. Und als er ihre Verzückung über ihre eigene Befriedigung im Orgasmus durch seine steife, erigierte Passivität spürte, erfüllte ihn ein seltsames Gefühl von Stolz und Befriedigung…

Da war doch noch was…

Noch stehen einige Klassiker aus, mehr oder weniger erotisch, wenigstens aus heutiger Sicht; dem herrschenden Geschmacke nach, der bisweilen unter einer Flut mehr oder weniger erotischer Literatur zu ersticken droht.
Dieser Tage überlegte ich: Da war doch noch was, da war doch noch was? Und siehe da, völlig abgelegen, in einer Ecke des Bücherregals: D. H. Lawrence – Lady Chatterley. Ein wirklicher Klassiker, den auszulassen eine wahrhaftige Sünde gewesen wäre.
In Wikipedia heißt es: „Der Liebesroman gilt als eines der ersten seriösen Werke der Weltliteratur, in dem menschliche Sexualität detailliert und ausdrücklich dargestellt wird…“ Eines der ersten seriösen Werke. Was zum Teufel bedeutet seriös?
Die erste Fassung erschien im Jahre 1926, die zweite ein Jahr später. Erst die dritte Fassung, erschienen 1929, enthält die explizite Beschreibung sexueller Handlungen. Ende der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Das Buch wurde als „obszön“ bezeichnet. Nur wenige Jahre später tauchten die ersten Werke Millers und Nins auf. Clelands Fanny Hill erschien 1748, von de Sade ganz abgesehen. Schlägt man „seriös“ nach, dann steht es für anständig, ordentlich, zuverlässig, vertrauenswürdig… Auf eine Reihe von Leser|innen werden wohl selbst heute noch einige Passagen als „unanständig“ wirken. Daher erscheint es mir fragwürdig, ob man eine solche Einstufung überhaupt vornehmen kann, weil gerade in der Kunst nahezu alles dem Auge des Betrachters überlassen sein sollte.
Unter dem Titel „Porno auf Papier“ stufte die Huffpost in einem Artikel aus dem Jahre 2013 den Roman sogar als eines der fünf Skandalbücher ein, die es teilweise in den Kanon der klassischen Weltliteratur geschafft haben. Neben Lady Chatterley stehen da noch: Die Geschichte der O, Lolita, Opus Pistorium und „Walter“ – My Secret Life.
So weit, so gut, auf mich wirkte das Buch, das ich erst nach der Wende in die Hände bekam (eine englische Verfilmung aus dem Jahre 1981 lief in den DDR-Kinos) als eine sehr feinfühlig beschriebene Liebesgeschichte, in der körperlicher wie geistiger Part ausführlich und sehr tiefgründig beschrieben sind. Ich schließe mich daher voll und ganz dem deutschen Verlags-Text an, der da lautet: „Diese Geschichte einer alle Fesseln der Konvention sprengenden Leidenschaft ist ein klassisches erotisches Meisterwerk und einer der großartigsten Romane des 20. Jahrhunderts…“

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D. H. Lawrence

D. H. Lawrence

David Herbert Lawrence, geboren am 11. September 1885 in Eastwood, Nottinghamshire, als Sohn einer Arbeiterfamilie. Die Mutter, Lehrerin, stammte aus bürgerlichem Haus. Sie nahm entscheidenden Einfluss auf die Erziehung des Sohnes, der von 1906 bis 1908 unter anderem Pädagogik am Nottingham University College studierte. Seine spätere Tätigkeit als Lehrer musste Lawrence im Jahre 1912 wegen einer Erkrankung an Tuberkulose aufgeben. Seither widmete er sich der Schriftstellerei.
Aus einem Verhältnis zur Ehefrau eines seiner Lehrer wurde 1914 die Ehe mit Frieda, einer Deutschen, einer geborenen von Richthofen, entfernte Verwandte des Roten Barons Manfred von Richthofen.
Beide führten ein unstetes Wanderleben. Ab 1919 bereisten sie verschiedene Länder in Europa, wie etwa die Schweiz und Italien. Später Ceylon und Australien. Im September 1922 trat das Paar eine Reise in die Vereinigten Staaten an. Im Tausch gegen sein Manuskript von Sons and Lovers kaufte Lwawrence im Jahre 1924 eine Ranch bei Taos in New Mexico. Wegen einer im Jahre 1925 erneut diagnostizierten Tuberkulose, kehrte er daraufhin nach Europa zurück und verbrachte ab 1925 seine letzten Lebensjahre in Italien.
Lawrence verstarb im Alter von 44 Jahren am 2. März 1930 in Vence in der Nähe von Cannes, Südfrankreich, an Tuberkulose. Seine Frau Frieda ließ später seine Asche auf die Farm nach Taos bringen.

Lady Chatterley – Leseproben

Constance und Clifford
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Szene aus dem Film

Unser Zeitalter ist seinem Wesen nach ein tragisches, also weigern wir uns, es tragisch zu nehmen. Die Katastrophe hat sich ereignet, wir stehen zwischen den Ruinen, wir beginnen, uns neue, kleine Behausungen aufzubauen, und neue, kleine Hoffnungen zu hegen. Das ist harte Arbeit. Es gibt keinen ebenen Weg in die Zukunft, aber wir umgehen die Hindernisse oder klettern über sie hinweg. Wir müssen lieben, ganz gleich, wie viele Hindernisse eingestürzt sind.
Das war ungefähr die Lage, in der Lady Chatterley sich befand. Der Krieg hatte das Dach über ihrem Kopf zusammen brechen lassen, und sie hatte erkannt, dass einem nichts weiter blieb, als zu leben und zu lernen.
1917 heiratete sie Clifford Chatterley, als er für vier Wochen auf Urlaub zu Hause war. Ihre Flitterwochen währten einen Monat. Dann ging er zurück nach Flandern, um sechs Monate später, mehr oder weniger zerstückelt, per Schiff wieder nach England verfrachtet zu werden. Seine Frau Constance war damals dreiundzwanzig Jahre alt, er war neunundzwanzig.
Sie war ein rotwangiges Mädchen vom Lande, mit weichem, braunen Haar und von kräftigem Wuchs. Ihre bedächtigen Bewegungen zeugten von ungewöhnlicher Energie. Sie hatte große staunende Augen und eine sanfte, milde Stimme und wirkte, als wäre sie gerade erst aus ihrem Heimatdorf gekommen. Dem war jedoch überhaupt nicht so. Ihr Vater, der alte Sir Malcolm Reid, war ein wohlbekanntes Mitglied der königlichen Akademie. Ihre Muttere hatte in den glorreichen , eher präraphaelitischen Zeiten der kultivierten Fabier-Gesellschaft angehört. Unter Künstlern und gebildeten Sozialisten genossen Constance und ihre Schwester Hilda so etwas wie eine ästhetisch unkonventionelle Erziehung. Sie wurden nach Paris, Florenz und Rom mitgenommen, um Kunst zu atmen, und man hatte sie auch in die andere Richtung geführt, nach Den Haag und Berlin, zu großen sozialistischen Versammlungen, wo die Redner in allen Zungen der zivilisierten Welt sprachen und wo sich niemand für irgend etwas schämte…
Er ging noch jungfräulich in die Ehe, das Sexuelle bedeutete ihm nicht viel. Sie waren einander auch ohne so nah, er und sie. Und Connie schwelgte ein wenig in dieser Intimität jenseits des Sexuellen, jenseits der „Befriedigung“ des Mannes. Clifford war ohnehin nicht so erpicht auf seine „Befriedigung“, wie es so viele Männer zu sein schienen. Nein, ihre Vertrautheit ging tiefer, war persönlicher als das . Das Sexuelle war lediglich Beiwerk, ein Anhängsel, einer dieser merkwürdigen, obsoleten organischen Prozesse, die in ihrer Plumpheit weiterbestanden, ohne wirklich notwendig zu sein.
Doch Anfang 1918 wurde Clifford, in Stücke geschossen, nach Hause verfrachtet, und aus dem Kind wurde nichts…

Michaelis

Connie wurde sich einer wachsenden Unruhe bewusst. Aus ihrer Bezuglosigkeit heraus nahm diese Unruhe wie ein Wahnsinn von ihr Besitz. Es trieb sie innerlich, irgendwo in ihrem Körper, in ihrem Unterleib, so um, bis sie das Gefühl hatte, ins Wasser springen und schwimmen zu müssen, um dem zu entkommen.
Ihr Vater warnte sie: „Warum legst du dir keinen Kavalier zu, Connie? Das würde dir gut tun.“
In diesem Winter kam Michaelis ein paar Tage zu Besuch. Er war ein junger Ire, der mit seinen Theaterstücken in Amerika bereits ein großes Vermögen gemacht hatte.
Eine gelegentliche Liebschaft, als Trost und Linderung, war eine gute Sache, und er war nicht undankbar. Im Gegenteil, er war von tiefer und ergreifender Dankbarkeit für ein wenig natürliche, spontane Zuneigung, sie rührte ihn beinahe zu Tränen. Hinter seinem bleichen, unbeweglichen und desillusionierten Gesicht verzehrte sich seine kindliche Seele voller Dankbarkeit nach der Frau und brannte darauf, wieder bei ihr zu sein. Zugleich wusste seine ausgestoßene Seele, dass er sich letztlich von ihr fern halten würde.
Als in der Halle die Lichter angezündet wurden, fand er eine Gelegenheit, ihr zu sagen: „Darf ich zu ihnen kommen?“
„Ich werde zu ihnen kommen“, sagte sie.
„Ah, gut!“
Er wartete lange auf sie… aber sie kam.
Er gehörte zu diesen höchst erregten Liebhabern, die schnell zum Höhepunkt und zum Ende kamen. Sein nackter Körper hatte etwas seltsam Kindliches und Schutzloses, so wie die Nacktheit von Kindern. Sein Schutz bestand ganz aus seinem geistreichen, listigen Verstand und Instinkt, und wenn diese außer Gefecht gesetzt waren, wirkte er doppelt nackt und wie ein Kind, mit unfertigem, zartem Fleisch und irgendwie hilflos strampelnd.
Er weckte in den Frauen eine wilde Art von Leidenschaft und Sehnsucht, und ein wildes, flehendes körperliches Verlangen. Das körperliche Verlangen in ihr ließ er unbefriedigt, er kam immer schnell und war fertig, dann sank er auf ihre Brust und erlangte seine Unverfrorenheit wieder, während sie benommen, enttäuscht und verloren da lag.
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Aber bald lernte sie, ihn zu halten, ihn dort in sich zu halten, wenn sein Höhepunkt vorüber war. Und da war er freigebig und merkwürdig potent; seine Erektion ließ nicht nach, er war gebend, während sie aktiv war… wild und leidenschaftlich aktiv kam sie zu ihrem eigenen Höhepunkt. Und als er ihre Verzückung über ihre eigene Befriedigung im Orgasmus durch seine steife, erigierte Passivität spürte, erfüllte ihn ein seltsames Gefühl von Stolz und Befriedigung.
„Ah, wie schön!“ wisperte sie unter Zittern. Sie wurde sehr ruhig und schmiegte sich an ihn. Und er lag da in seiner eigenen Isoliertheit, doch irgendwie stolz… Alles lesen>>>

Mellors

Sie bemerkte einen braunen Spaniel, der aus einem Seitenweg hervor gelaufen kam, sie mit erhobener Schnauze ansah und ein leises und tiefes Bellen von sich gab. Ein Mann mit einem Gewehr schritt geschwind und geschmeidig hinter dem Hund her und schaute in ihre Richtung, als ob er sie attackieren wollte. Statt dessen hielt er an, grüßte und wandte sich hügelabwärts.
„Connie, das ist der neue Wildhüter, Mellors. Sie haben noch nicht mit der gnädigen Frau gesprochen, Mellors?“
„Nein, Sir!“ kam rasch und gleichgültig die Antwort.
Der Mann nahm den Hut ab, ohne sich von der Stelle zu rühren, und man konnte sein dichtes, fast blondes Haar sehen. Er sah Connie direkt in die Augen, mit einem völlig furchtlosen, unpersönlichen Blick, als ob er sehen wollte, von welcher Art sie sei. Er verschüchterte sie. Sie neigte scheu den Kopf, und er nahm seinen Hut in die linke Hand und verbeugte sich leicht, wie ein Gentleman, sagte aber kein Wort. Einen Moment lang verharrte er, seinen Hut in der Hand.
„Sie sind schon eine Weile hier, nicht wahr?“ sagte Connie zu ihm.
„Acht Monate, Madam… gnädige Frau!“ korrigierte er sich ruhig.
„Und, gefällt es ihnen?“ Sie sah ihm in die Augen. Seine Augen verengten sich ein wenig, vor Ironie, vielleicht aus Unverfrorenheit.
„Nun ja, vielen Dank, gnädige Frau! Ich bin hier aufgewachsen…“

Wochen später:
Sie ging ums Haus herum. Auf der Rückseite stieg das Gelände steil an, so dass der rückwärtige Hof vertieft und von einer niedrigen Steinmauer eingefasst war. Sie bog um die Ecke und blieb stehen. In dem kleinen Hof, ein paar Schritte von ihr entfernt, wusch sich der Mann, völlig nichtsahnend. Er stand mit nacktem Oberkörper da, seine Hosen aus Baumwollsamt waren über seine schmalen Hüften gerutscht. Sein schlanker weißer Rücken beugte sich über eine Schüssel mit Seifenwasser, in die er seinen Kopf tauchte, dann schüttelte er seinen Kopf mit einer seltsamen, schnellen, kleinen Bewegung, hob seine schlanken weißen Arme und presste das Seifenwasser aus seinen Ohren, schnell und gewandt wie ein Wiesel, mit dem Wasser spielend, und völlig allein. Connie zog sich um die Ecke das Hauses zurück und eilte fort in den Wald. Ganz gegen ihre Absicht hatte sie das schockiert. Schließlich war es ja nur ein Mann, der sich wusch, weiß Gott, alltäglich genug!
Dennoch war es auf eigenartige Weise eine visionäre Erfahrung: Es hatte sie mitten im Leib getroffen…
Es war die Schweigsamkeit und die zeitlose Art der Geduld in einem ungeduldigen und leidenschaftlichen Mann, die Connies Schoß berührte… Sie spürte, dass seine Erfahrung tiefer und weiter war als ihre eigene, viel tiefer und weiter, und vielleicht tödlicher. Und das befreite sie von ihr selbst, als wäre sie frei von jeder Verantwortung.
Sie saß wie in einem Traum im Eingang der Hütte, von Zeit und besonderen Umständen vollständig losgelöst. Sie war so sehr entschwunden, dass er kurz zu ihr aufschaute und den vollständig ruhigen, abwartenden Ausdruck auf ihrem Gesicht erkannte. Für ihn war es ein abwartender Ausdruck. Und plötzlich züngelte eine kleine Flamme in seinen Lenden und der Wurzel seines Rückens empor, und er stöhnte im Geiste auf. Er fürchtete mit beinahe tödlichem Widerwillen jeden engeren menschlichen Kontakt. Er wünschte vor allem, dass sie weggehen und ihn seiner persönlichen Abgeschiedenheit überlassen würde. Er fürchtete ihren Willen, ihren weiblichen Willen, und ihre moderne weibliche Beharrlichkeit. Und vor allem fürchtete er die ihr eigene kühle Unverschämtheit der Oberschicht, ihren Willen durchzusetzen. Schließlich war er hier nur Bediensteter. Er hasste ihre Anwesenheit an diesem Ort…
Wochen vergehen, beide kommen sich näher, frisch geschlüpfte Küken entzücken die Lady, erinnern sie an ihren eigenen, unerfüllten Kinderwunsch:
Er schloss seine Hand sanft um ihren Oberarm, zog sie hoch und führte sie langsam zur Hütte und ließ sie nicht los, bis sie drin war. Dann schob er Tisch und Stuhl beiseite, nahm eine braune Armeedecke von der Werkzeugkiste und breitete sie langsam aus. Sie stand regungslos da und schaute in sein Gesicht.
Sein Gesicht war blass und ausdruckslos, wie bei einem Mann, der sich dem Schicksal fügt.
„Legen sie sich dort hin“, sagte er sanft und schloss die Hüttentür, so dass es dunkel wurde, sehr dunkel.
Mit eine seltsamen Fügsamkeit legte sie sich auf die Decke. Dann spürte sie die sanfte, hilflos sehnsüchtige Hand ihren Körper berühren und nach ihrem Gesicht suchen. Die Hand streichelte sachte ihr Gesicht, ganz sachte, unendlich besänftigend, beruhigend, und schließlich spürte sie die sanfte Berührung eines Kusses auf ihrer Wange.

Sie lag ganz still, in einer Art von Schlaf, in einer Art von Traum. Dann erschauderte sie, als sie spürte, wie seine Hand sich sanft, doch mit einer seltsam vereitelnden Unbeholfenheit zwischen ihren Kleidern bewegte. Aber die Hand wusste auch, wie sie zu entblößen war, um ihr Ziel zu erreichen. Er zog die dünne, seidene Hülle langsam, behutsam hinab, ganz bis nach unten über die Füße. Dann berührte er in einem Erbeben von höchstem Genuss den warmen, weichen Körper und berührte mit einem Kuss einen Augenblick ihren Nabel. Und er musste sofort in sie eindringen, um eins zu werden mit dem Frieden auf Erden ihres weichen, ruhenden Körpers. Es war ein Augenblick des reinen Friedens für ihn, dieses Eindringen in den Körper der Frau.
Sie lag ruhig, wie in einer Art von Schlaf, die ganze Zeit wie im Schlaf. Der aktive Teil, der Orgasmus, war seine Sache, nur seine, sie konnte für sich nichts mehr tun. Selbst seine Umarmung, sogar die heftige Bewegung seines Leibes und das Ergießen seines Samens empfand sie wie in einem Schlaf, aus dem sie nicht erwachte, bis er fertig war und leicht keuchend auf ihrer Brust lag.
Dann wunderte sie sich ganz allmählich, warum? Warum war das notwendig? Warum hatte es eine düstere Wolke vertrieben und ihr Frieden gegeben? War es wirklich? War es wirklich?
Ihr gepeinigter moderner Frauenverstand hatte noch immer keine Ruhe. War das wirklich? Und sie wusste, wenn sie sich den Männern hingab, war es wirklich. Nur wenn sie sich vor allem bewahrte, sich für sich, dann war es nichts. Sie hatte das Gefühl, alt zu sein, Millionen Jahre alt. Und zuletzt konnte sie die Bürde ihrer selbst nicht mehr tragen. Sie war da, um genommen zu werden. Da für den, der sie nahm… Alles lesen>>>


Ein Film zum Thema. Ein Film, auf den ich stieß, nachdem ich das Buch erneut zur Hand nahm. Ein Sprung aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts hinein in die Moderne: Der andere Liebhaber, Regie: François Ozon
Die attraktive, doch labile und unter Depressionen leidende Chloé verliebt sich in ihren Psychotherapeuten Paul. Alle ihre Probleme scheinen plötzlich gelöst zu sein. Beide ziehen zusammen. Es dauert nicht lange, bis Chloé bemerkt, dass Paul ihr etwas verheimlicht. Zufällig entdeckt sie, dass er einen Zwillingsbruder, ebenfalls Therapeut, hat. Louis sein Name. Sie ist von Neugier getrieben und begibt sie sich anonym beim Zwillingsbruder in Behandlung. Da erleidet sie einen Schock…
Der Film adaptiert den Roman „Der Andere“ von Joyce Carol Oates aus dem Jahre 1987, den sie unter dem Pseudonym Rosamond Smith veröffentlichte. Es ist die Geschichte einer Therapie. Marine Vacth, wie in Jung & Schön immer wieder nackt. Hier als Patientin, als Geliebte und als Motor einer heftigen Intrige… Der Film läuft noch in den Kinos und ist ab Mai 2018 im Handel als DVD und BluRay erhältlich… Mehr zum Film>>>


Wem der Roman „Lady Chatterley“ mit seinen etwas mehr als vierhundert Seiten zu lang sein sollte, dem möchte ich die vier bekanntesten Verfilmungen vorstellen:

Lady Chatterley

Die bekanntesten Verfilmungen des Romans
Für erwähnenswert halte ich auf jeden Fall die französische Verfilmung aus dem Jahre 2006, Regie: Pascale Ferran, mit Marina Hands und Jean-Louis Coullo'ch. Es gibt eine Reihe sehr freizügiger Liebesszenen, die mit beeindruckender Behutsamkeit aufgenommen wurden.
Ich habe für Sie einen Trailer aus der französischen Verfilmung geschnitten. Sie lief vor einigen Jahren im Sommerkino des ZDF, geringfügig verkürzt. In der Kinoversion, die auf DVD und als Stream erhältlich ist, geht es noch ein wenig deftiger zu.
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Mehr zu den Filmen finden Sie hier>>>


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