Choderlos de Laclos – Gefährliche Liebschaften

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Leseproben aus Klassikern der erotischen Weltliteratur

Choderlos de Laclos – Das Lehrbuch des Ränkespiels um Liebe, Macht und Verführung

Es tut mir leid, dass ich nicht Zeit hatte, eine Abschrift von meinem Brief zu machen, um Sie durch die Strenge meiner Moral erbauen zu können. Sie würden sehen, wie ich die Frauen verachte, die so verdorben sind und sich einen Liebhaber halten … Marquise de Merteuil an den Vicomte de Valmont

Mit Choderlos de Laclos zurück zu den Klassikern

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Szene aus dem gleichnamigen Film

Ging es in den letzten Beiträgen dieser Rubrik um Werke der Gegenwartsliteratur oder der jüngeren Geschichte, lassen wir nun heute wieder einmal unseren Blick zurück schweifen zu den Klassikern. Im vorliegenden Falle in das Paris der 80er Jahre des 18. Jahrhunderts. In die Zeit kurz vor Beginn der Französischen Revolution.
Den Briefroman hielt ich zum ersten Mal in den Händen, da hatte ich gerade die Schwelle zur Dreißig überschritten. Seinerzeit noch in einer älteren Ausgabe in deutscher Schrift mit dem Titel „Die gefährlichen Liebschaften“. Ich weiß nicht mehr, bis zu welcher Seite ich damals gelangte; mehr als dreißig waren es sicher nicht. Wahrscheinlich muss man erst ein gewisses Alter erreichen, um das eine oder andere hinreichend verarbeiten zu können.
Es war ein Zufall, dass ich auf die hier behandelte Neuauflage aus dem Jahre 2014, Anaconda Verlag Köln, stieß. Mit behutsam überarbeitetem Text, wie der Herausgeber schreibt.
Wer die Kunst der Intrige zu lernen oder zu beherrschen sucht, für den sollte der Roman Pflichtliteratur sein. Man lernt, mit spitzzüngigen Sätzen die psychische Vernichtung eines Menschen derart schön zu malen, dass es am Ende geradezu harmlos erscheint, wenn er am Boden liegt. Ob nachahmungswürdig, das muss jeder für sich entscheiden.
Wenn es im Klappentext heißt: „Brillant zeichnet dieser Roman das Bild der dekadenten höfischen Gesellschaft am Vorabend der Französischen Revolution…“, so kommt man bisweilen nicht um Vergleiche herum, die sich durchaus auch auf unsere moderne Zeit beziehen lassen. Eine bestimmte Berufsgruppe besonders hervor gehoben…
„Es ist ein bezauberndes Ränkespiel um Liebe, Macht und Verführung, das dieser große, in viele Sprachen übersetzte und mehrfach verfilmte (die bekanntesten Verfilmungen stelle ich hier ebenfalls vor…) Roman entfaltet. Die gewissenlose Marquise de Merteuil hält alle Fäden in der Hand und benutzt den selbstgefälligen Libertin Vicomte de Valmont, um sich an einem ehemaligen Geliebten zu rächen. Valmont verfolgt jedoch eigene Interessen, die die gesamte Kunst des Verführens herausfordern und zu gefährlichen Verwicklungen führen…“

Der Autor

pierre-ambroise-francois-choderlos-de-laclosPierre-Ambroise-Francois Choderlos de Laclos, geboren am 18. Oktober 1741 in Amiens, schrieb nur diesen einen Roman, den er im Jahre 1782 fertigstellte. Sein berufliches Interesse galt zunächst dem Militär. Doch führte seine Familien erst seit kurzer Zeit den Adelstitel. Somit war ihm eine Laufbahn in die oberen Offiziersränge verwehrt. Dies mag ein Grund für seinen Groll gewesen sein, den er gegen den Hochadel hegte und im Roman verarbeitet. Der Text wurde sehr lange als unmoralisch, sogar als pornografisch verworfen. Erst nach dem Skandalerfolg kurz vor Beginn der Revolution wurde er Sekretär des Herzogs Philippe-Joseph d` Orléans und entkam als solcher knapp der Gouillotine.
Unter Napoleon wurde Choderlos de Laclos schließlich doch noch General. Er starb am 5. September 1803 in Tarent.

Der Roman – Leseproben

Erster Teil

Die alternde Marquise de Merteuil gewinnt den Vicomte de Valmont zu einer Intrige gegen einen früheren Liebhaber, der sie verschmähte und nun die blutjunge Adlige Cécile Volanges, zarte fünfzehn Jahre alt, auf Wunsch deren Mutter heiraten soll. Die junge Cécile wird eigens dazu aus dem Kloster geholt. Es beginnt ein feingliedriges, verästeltes Ränkespiel, bei dem die Marquise de Merteuil alle Fäden in der Hand zu haben glaubt.
Die Marquise de Merteuil an den Vicomte de Valmont – aus dem zweiten Brief
Madame de Volanges verheiratet ihre Tochter: Es ist zwar noch ein Geheimnis, aber mir hat sie es gestern mitgeteilt. Und wen, glauben Sie wohl, hat sie zum Schwiegersohn erwählt? den Grafen de Gercourt. Wer hätte mir je gesagt, dass ich Gercourts Cousine würde. Ich bin wütend darüber… Nun also! Sie erraten noch nicht? Oh, wie schwer von Begriff! Haben Sie ihm denn das Abenteuer mit der Intendantin verziehen? Und ich, habe ich denn nicht noch mehr über ihn zu klagen, Sie Ungeheuer? Aber ich gebe mich zufrieden, und die Hoffnung, mich zu rächen, heitert meine Seele wieder auf.
Sie haben sich, gerade wie ich, hundertmal darüber gelangweilt, welche Wichtigkeit Gercourt seiner künftigen Frau angedeihen lässt, und über die dumme Anmaßung, die ihn glauben lässt, er werde das unvermeidliche Geschick vermeiden. Sie kennen seine lächerliche Voreingenommenheit für die KLostererziehung und sein Vorurteil zugunsten der Zurückhaltung der Blonden, das noch lächerlicher ist. In der Tat möchte ich wetten, dass er trotz der 60.000 Franken Rente der kleinen Volanges diese Heirat nie eingegangen wäre, wenn sie braun oder nicht im Kloster gewesen wäre. Wir wollen ihm aber beweisen, dass er nur ein Dummkopf ist: Eines Tages wird es ohne Zweifel sein, darum ist mir nicht bange. Aber spaßig wäre es, wenn er gleich damit anfinge. Wie würden wir am anderen Tage lachen, wenn wir ihn prahlen hören!

Der Vicomte de Valmont an die Marquise de Merteuil – aus dem vierten Brief
Ihre Befehle sind reizend; Ihre Art, sie zu geben, ist noch liebenswürdiger: Sie könnten einem den Despotismus angenehm machen. Wie Sie wissen, ist es nicht das erste Mal, dass ich bedaure, nicht mehr Ihr Sklave zu sein. Und obwohl ich nach Ihren Worten ein Ungeheuer bin, denke ich niemals ohne Vergnügen an die Zeit zurück, wo Sie mich mit süßeren Namen beehrten. Oft sogar wünsche ich, sie mir von Neuem zu verdienen und schließlich zusammen mit Ihnen der Welt ein Beispiel von Beständigkeit zu geben. Aber größere Aufgaben rufen uns; erobern heißt unsere Bestimmung, und man muss ihr folgen. Vielleicht dass wir uns am Ende der Laufbahn noch einmal treffen. Denn ohne Sie erzürnen zu wollen, wunderschöne Marquise, sei es gesagt. Sie halten wenigstens gleichen Schritt mit mir; und seit wir uns zum Heil der Welt getrennt haben und jeder von uns seinerseits den Glauben predigt, scheint es mir, Sie haben in dieser Liebesmission mehr Anhänger gefunden als ich.
Da es dem Vicomte zu einfach erschien, sich selbst der kleinen Volanges anzunehmen, spinnt er einen Faden zu dem jungen Chevalier Danceny, der das Herz der Cécile Volanges erobern soll. Zunächst hält sich die im Kloster zu Keuschheit und ehelicher Treue erzogene Cécile zurück, doch nach kurzer Zeit entbrennt eine glühende Leidenschaft der beiden zueinander, wovon der Briefwechsel zeugt.
Indes strebt der Vicomte de Valmont eigenen Zielen nach und sucht das Herz der im Schloss seiner Tante als Gast anwesenden und überaus reizenden, aber verheirateten und treuen Präsidentin de Tourvel zuerst zu erobern, und wie unschwer zu erkennen ist, dasselbe danach zu brechen. Die Marquise ist erzürnt, da sie fürchtet, ihre eigenen Pläne könnten in Verzug geraten.
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Die Marquise de Merteuil an den Vicomte de Valmont – aus dem zehnten Brief
Schmollen Sie mit mir, Vicomte? Oder sind Sie gar tot? Oder, was dem sehr ähnlich wäre, leben Sie nur noch für Ihre Präsidentin? Diese Frau, die Ihnen die Illusionen der Jugend wiedergegeben hat, wird Ihnen bald auch die lächerlichen Vorurteile der Jugend wiedergeben, schon sind Sie furchtsam und untertänig; ebenso gut könnten Sie verliebt sein. Sie verzichten auf Ihre glückliche Verwegenheit. So leben Sie jetzt also ganz ohne Grundsätze und stellen alles dem Zufall oder vielmehr der Laune anheim. Erinnern Sie sich nicht mehr daran, dass die Liebe, wie die Medizin, nur die Kunst ist, die Natur zu unterstützen? Sehen Sie, ich schlage Sie mit Ihren eigenen Waffen: stolz will ich aber darauf nicht sein; denn wie könnte ich es, wenn ich einen Mann schlage, der bereits darnieder liegt. Sie muss sich geben, sagen Sie mir. Ohne Zweifel muss sie es; und sie wird sich auch hingeben, ganz wie die anderen, nur mit dem Unterschied, dass es mit wenig Anmut sein wird. Aber dafür, dass sie sich schließlich gibt, wäre das wahre Mittel, Sie nehmen sie sich zunächst. Dieser lächerliche Unterschied, den Sie machen, ist wirklich ein großer Blödsinn der Liebe! Ich sage der Liebe, denn verliebt sind Sie doch. Anders mit Ihnen zu sprechen wäre ein Verrat an Ihnen und würde Ihnen Ihre Krankheit verheimlichen. Sagen Sie doch, schmachtender Liebhaber, glauben Sie, die Frauen, die Sie hatten, vergewaltigt zu haben? Aber wie große Lust man auch hat, sich hinzugeben, und wenn man es noch so eilig hat, einen Vorwand muss man doch haben; und gibt es einen gelegeneren Vorwand für uns alle als den, der uns den Anschein gibt, wir wichen der Gewalt? Für mich, ich gestehe es, ist eine der schmeichelhaftesten Sachen ein lebhafter und gut ausgeführter Angriff, wobei alles schnell, jedoch mit Ordnung vonstatten gehen muss, ein Angriff, der uns niemals in die peinliche Verlegenheit versetzt, eine Ungeschicklichkeit wiedergutzumachen – die wir im Gegenteil hätten ausnutzen können -, der den Schein der Vergewaltigung selbst bis in die Dinge bewahrt, die wir gern bewilligen, und geschickt unseren zwei Hauptleidenschaften zu schmeicheln weiß, dem Ruhm der Verteidigung und dem Vergnügen der Niederlage…

In ihrem regen Briefverkehr sparen die beiden Intriganten nicht mit Schilderungen eigener amouröser Erlebnisse. Die Marquise wohl mehr, um den Vicomte anzuspornen, hofft er doch, noch einmal zu den gemeinsamen Zeiten zurückkehren zu dürfen. Andererseits scheinen beide nicht bereit zu sein, die Verluste an Gunst, die zunehmendes Alter mit sich bringt, widerstandslos hinzunehmen.
Der Vicomte de Valmont an die Marquise de Merteuil – aus dem siebenundvierzigsten Brief
Die Fröhlichkeit und besonders meine lange Zurückgezogenheit ließen mich Emilie so begehrenswert finden, dass ich ihr versprach, bis zur Auferstehung des Hölländers bei ihr zu bleiben.
Diese Gefälligkeit meinerseits ist der Lohn für den Gefallen, den sie mir eben dadurch erwiesen hat, dass sie mir als Pult diente, um an meine schöne Betschwester zu schreiben (gemeint ist die Präsidentin de Tourvel). Es hat mir Spaß gemacht, ihr einen Brief zu schicken, der im Bett und fast in den Armen eines Mädchens geschrieben – und sogar von einer vollständigen Untreue unterbrochen wurde – und in welchem ich ihr genauen Bericht über meine Lage und mein Verhalten gebe. Emilie, die den Brief gelesen hat, hat wie närrisch darüber gelacht, und hoffentlich lachen auch sie.
PS: Ich öffne meinen Brief noch einmal. Ich habe Emilie beredet, in die italienische Oper zu gehen… Diese Zeit werde ich benutzen, Sie zu besuchen. Spätestens um sechs Uhr werde ich bei Ihnen sein, und wenn es Ihnen lieb ist, gehen wir zusammen gegen sieben Uhr zu Madame de Volanges. Es wird schicklich sein, dass ich die Einladung, die ich ihr von Madame de Rosemonde zu überbringen habe, nicht länger hinaus schiebe. Außerdem wird es mich freuen, die kleine Volanges zu sehen. Adieu, wunderschöne Frau. Ich so viel Vergnügen dabei haben, wenn ich Sie küsse, dass der Ritter darauf eifersüchtig sein wird.


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Zweiter Teil

Indessen erhielt Madame de Volanges Kunde von der heimlichen Liebe ihrer Tochter Cécile zu dem jungen Chevalier Danceny. Nach anfänglichem Groll und der Drohung, die Tochter zurück ins Kloster bringen zu lassen, ist sie nahezu daran, einzulenken und von der Heirat mit dem mehr als doppelt so alten Grafen de Gercourt abzusehen. Das würde die Pläne der Marquise durchkreuzen. Der Vicomte muss einspringen, um das zu vollenden, wozu der Chevalier nicht in der Lage war. Inzwischen will er das sogar.
Der Vicomte de Valmont an die Marquise de Merteuil – aus dem sechsundneunzigsten Brief
Da ich seit einigen Tagen von meiner zärtlichen Betschwester besser behandelt wurde und folglich weniger mit ihr beschäftigt war, entdeckte ich, dass die kleine Volanges in der Tat sehr hübsch ist, und wenn es auch eine Albernheit wäre, sie wie Danceny in sie zu verlieben, so wäre es doch vielleicht nicht weniger dumm, wenn ich meinerseits nicht bei ihr ein wenig Zerstreuung suchte, die mir meine Einsamkeit notwendig macht. Auch schien es mir recht und billig, mich für die Mühe, die ich mir für sie gab, bezahlt zu machen. Außerdem erinnere ich mich, dass Sie mir das Mädchen angeboten hatten, bevor Danceny irgendeinen Anspruch auf sie geltend machen konnte; und ich fühlte mich berechtigt, einige Ansprüche auf ein Gut zu erheben, das er nur durch meine Weigerung und meinen Verzicht besaß. Das hübsche Aussehen dieser kleinen Person, ihr so frischer Mund, ihr kindliches Wesen, selbst ihre Unbeholfenheit, bestärkten mich in diesen klugen Überlegungen; demgemäß beschloss ich zu handeln, und der Erfolg hat das Unternehmen gekrönt…

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Der Roman

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Der Film

Die „behutsame Überarbeitung“ des Textes zahlt sich aus. Ich hatte Mühe, das Buch aus den Händen zu legen. Die Spannung, wie das Ränkespiel ausgeht. Das eine um die junge Volanges, das andere um die Eroberung und Vernichtung der schönen Präsidentin Tourvel, hält bis zu den letzten Seiten an.
Wem der Roman zu lang ist, kann sich den gleichnamigen Film anschauen, der sich streng an die Romanvorlage hält. Im Übrigen in Starbesetzung mit Glenn Close, John Malkovich, Michelle Pfeiffer und Uma Thurman. Mehr zum Film finden Sie hier>>>


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„Oh, Frank, Froonc“, sie wiederholte den Namen mehrmals in ihrem Akzent, was genau so klang, als spräche sie den Namen der französischen Währung aus.
„Mein Name ist Hélène“, reagierte sie postwendend. Das klang bezaubernd. Sie sprach den selbstverständlich französisch aus. Älän h, das "H" am Ende daran gehaucht. Nicht wie man es hierzulande kennt, wie die Birne Helene. Nein, Älän h, das klang, wie sie es aussprach, als stünde sie kurz vor einem Orgasmus ...
dunkle_perlen_erotiknovellen„Sag jetzt nichts, sag jetzt bitte gar nichts …“, flüsterte ich nur, bevor sich unsere Lippen trafen. Rund herum ein einziges Nichts, für eine Ewigkeit schien die ganze Welt still zu stehen. Lebensstille, ein leises Rauschen, zu dem Stimmen, Motorengeräusche und das Dröhnen der Triebwerke startender Flugzeuge verschmolzen. Es gab nur uns. Meine Arme, die sie umklammerten, ihren vollen, weichen Mund, ihren zierlichen, schlanken Körper, ihre schmalen Hüften, die ich unter dem Mantel ertastete.
Sie lächelte glücklich, während wir uns unablässig küssten. Das bemerkte ich an ihren Mundwinkeln, die immer wieder flohen. Mir rannen die Tränen über die Wangen, Salz, gemischt in unseren Speichel. Jedes Mal, wenn sie den Mund zum Sprechen öffnen wollte, verschlang ich sie aufs Neue.
„Du erdrückst mich, Froonc“, schnaufte sie, nachdem es ihr ein erstes Mal gelang, sich zu befreien ...
Ihre sanfte Stimme, dieses frische, helle Lachen, das ich solange vermisste, verführten mich eher dazu, sie noch leidenschaftlicher zu küssen.
„Froonc, willst du mich hier auf der Straße ausziehen?“, presste sie aus ihren Mundwinkeln heraus, nachdem meine Hände, vom Mantel verdeckt, die Bluse aus dem Rock gezupft hatten. Nachdem ich ihre warme, weiche Haut berührte.
„Ja, chérie. Der Weg bis auf das Zimmer wird mir viel zu lang. Das halte ich nicht aus …“ Sie lachte abermals, lauter als davor. „Du bist verrückt, Froonc, du machst das wirklich …!“ Da lag schon eine Hand in ihrem Schoß, über der Strumpfhose, durch deren dünnen Stoff ich das reizende Höschen ertastete. Darunter das Kätzchen, das ich so liebte. Sie hatte die Schöße ihres langen Mantels um mich herum geschlagen ... Alle Leseproben

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