Labyrinth des Eros – Alina Reyes – Leseproben

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Betritt ein Labyrinth der Lust und Versuchung

Alina Reyes – Labyrinth des Eros – Zeitgenössische erotischen Literatur

Sie hatte eine weiche Haut und einen geschmeidigen Körper und war erstaunlich gefügig; ihre Vagina war so elastisch, dass sie einem den Penis gleichzeitig aussaugte und massierte, als würden ein erfahrener Mund und eine geübte Hand gemeinsam ihr Talent entfalten….

Sie steht vor einer geschlossenen Tür.

Sie öffnet sie und geht hindurch

Du betrittst

Das Labyrinth des Eros

Ein Mann und eine Frau betreten nacheinander einen kleinen Zirkus, hinter dem sich jedoch das Königreich des Eros verbirgt: Ein Labyrinth aus dunklen Fluren. Hinter jeder Tür erwartet sie ein neues sexuelles Abenteuer.

Ein Roman in zwei Teilen: einer, in dem die Frau die Türen öffnet, und einer, in dem der Mann den Weg findet.

Alina Reyes wurde in Frankreich mit ihrem Roman „La Boucher“ über Nacht berühmt.

Knaur Verlag

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Der Stier

Hinter der Tür hatte es sich ein Mann auf seinem Bett bequem gemacht und zog hastig eine Hand aus seiner Hose, in der er träge herum gefummelt hatte, während er in einer Zeitschrift blätterte. Ich entschuldigte mich bei ihm und wollte wieder hinaus gehen, doch er beteuerte, dass er im Gegenteil sehr erfreut über meinen Besuch sei und dass er mir gern Auskunft geben würde, falls ich etwas suchte.

Ich dachte natürlich an den Mann mit dem Kabriolett, wollte aber das Thema nicht sofort anschneiden und setzte mich mit ihm an den niedrigen Tisch, wo er mir etwas zu trinken und eine Zigarette anbot.
Der Mann war nicht gerade ein Adonis. Er erinnerte eher an einen Stier. Dabei war er allerdings sehr höflich und schaffte es auf eine sehr gewandte Weise, davon abzulenken, dass ich ihn in einer wenig vorteilhaften Situation überrascht hatte. Seine starken Augenbrauen berührten sich fast, seine tief liegenden Augen funkelten wie winzige Edelsteine, seine Nasenlöcher, die so groß wie Nüstern waren, öffneten und schlossen sich in regelmäßigen Abständen, und sein Mund hatte bemerkenswert volle Lippen.
Während wir einige Reiseimpressionen und Bemerkungen über die Schönheit der Welt austauschten, versuchte ich, unter seiner etwas nachlässigen Kleidung seinen Körper zu erahnen. Vielleicht hatte mich der Anblick heimlicher Intimität, den er mir bei meiner Ankunft geboten hatte, erhitzt; oder es lag an dieser Mischung aus vierschrötiger Sensualität und Selbstbeherrschung, die er ausstrahlte… Jedenfalls erklärte ich ihm ohne Umschweife, dass ich Lust hätte, mit ihm zu schlafen.

Schweigend erhob er sich, nahm mich mit einem beruhigenden Lächeln bei der Hand und führte mich zum Bett. Ich fand ihn so liebenswürdig, dass eine warme Welle mich durchströmte. Ich wollte ihm gerne danken, mich um ihn kümmern, ihm Gutes tun. Ich sagte ihm, dass ich nur mit ihm schlafen würde, wenn er mich alles dirigieren lassen würde.
Er drehte sich um, sah mir in die Augen, und ich wiederholte noch einmal mit sanfter, aber entschlossener Stimme: „Sind Sie einverstanden, mich alles tun zu lassen, was ich will? Ohne zu protestieren?“
Er willigte ein und ich wusste, dass ich mich auf ihn verlassen konnte.

Ich befahl ihm, sich auszuziehen. Währenddessen suchte ich das ganze Zimmer nach interessanten Gegenständen ab. Ich fand eine Kerze und einen Spiegel, die ich auf das Nachttischchen legte. Ich öffnete die Reißverschlusstasche meine Anzugs, holte meinen Lippenstift daraus hervor und schminkte damit vor dem Spiegel meinen Mund und meine Wangen.
Als er nackt vor mir stand, ging ich einmal um ihn herum, um die massige Form seines Körpers zu betrachten. Er war nicht sehr behaart, hatte feste Hinterbacken, ein ziemlich kurzes, aber dickes Glied und große Hoden. Ich hielt meine Nase n seine Achseln, um seinen Geruch zu genießen. Ich bat ihn, sich auf dem Rücken auf dem Bett auszustrecken. Meinen Lippenstift hielt ich immer noch in der Hand. Ich bestrich damit seinen Mund bis er scharlachrot war uund malte dann auch seine Brustspitzen damit an.
„Sieh dich an“, sagte ich zu ihm und hielt ihm den Spiegel hin.

Die drei roten Flecken auf seinem kräftigen Körper verliehen ihm eine unerhörte Schönheit, aber ich wusste nicht, wie ich es ihm sagen sollte. Ich steckte den Lippenstift wieder ein und zog den Reißverschluss meines Anzugs zu.

labyrinth_des_erosDann befahl ich ihm, sich auf allen vieren auf das Bett zu hocken. Ohne meine Stiefel oder meine Kleidung auszuziehen, legte ich mich unter ihn, so dass sein Geschlecht über meinem Gesicht war, aber ohne dass er mich berühren konnte. Ich begann vorsichtig an ihm zu saugen, in der Hoffnung, den Übergang von der Ruhestellung zur vollkommenen Erektion möglichst lange hinzuziehen, aber sein Schwanz wurde sehr schnell hart wie ein Knochen. Ich kniete mich hinter ihn und fing an, von hinten zu lecken.

Als seine Erregung wieder ein wenig zurück gegangen war, packte ich die lange Kerze und führte sie möglichst behutsam, um ihm nicht weh zu tun, in seinen Anus, bis ich sie ganz hinein schieben konnte. Immer noch auf allen vieren, senkte er den Kopf und klammerte sich, ohne etwas zu sagen, denn er hielt sein Versprechen, an den Bettstangen fest. Während ich die Kerze in ihm vor- und zurück schob, begann ich ihm gleichzeitig einen runterzuholen. Er war wieder außerordentlich hart geworden und so dick, dass meine Hand ihn kaum umschließen konnte. Den Kopf im Kissen vergraben, brüllte er wie ein Tier. In diesem Augenblick liebte ich ihn mehr als alles auf der Welt, und ich kam ganz allein, im Leder meines Anzugs, das ich zwischen meine Beine schob. Unmittelbar danach spritzte sein Sperma zwischen meinen Fingern hervor.
Wir ließen uns auf das Bett zurückfallen. Das Kissen, in dem er mit seinem Kopf um sich geschlagen hatte, war vom Lippenstift rot verschmiert. Ich trocknete ihm mit Papiertaschentüchern das Geschlecht und den Mund ab. Dabei war ich wie trunken vor Freude, wollte mich jedoch ruhig und sanft geben, damit er mir die merkwürdige Brutalität meiner Begierde verzieh. Ich zog mich aus und schlief in seinen Armen ein, nackt und rundum glücklich.
Als ich aufwachte, war er verschwunden. Ich duschte, ließ meine Unterwäsche als Geschenk auf seinem Kissen, schlüpfte wieder in das Leder und ging hinaus.
Im Gang hoffte ich, hinter einer der folgenden Türen dem Mann meiner Träume zu begegnen:

Kontrolle

Ich beschloss, noch drei Schritte zu gehen und dann umzukehren, wenn ich keinen Ausgang aus diesem dunklen Gang fand, in den ich offensichtlich geraten war. Die Arme in der Dunkelheit vor mir ausgestreckt, ging ich vorsichtig weiter. Meine Hände stießen an eine Wand, gegen die ich unwillkürlich drückte. Eine Tür öffnete sich.
Ich schloss sofort die Augen, weil mir eine blendende Helligkeit entgegen schlug. Eine herrische Stimme befahl mir, einzutreten.
Hinter einem Tisch thronte in einem abgewetzten Sessel aus Kunstleder eine dicke Frau in Uniform. Sie hatte grau melierte Haare, die sie zu einem tadellosen Dutt hochgesteckt trug, und ein volles, trotz seiner Strenge recht charmantes Gesicht.
Trotzdem wurde ich durch ein Mädchen abgelenkt, die ich noch nicht bemerkt hatte und die nun meine Hand ergriff, um mich herein zu bitten. Sie trug ein minikurzes Sommerkleid mit Rosenblüten und wirkte mit der roten Schleife in ihrem dunkelbraunen Haar lebhaft und fröhlich. Sie hielt meine Hand fest und führte mich zum Tisch in der Mitte des Zimmers.

Die dicke Frau hieß mich mit einer Freundlichkeit willkommen, mit der ich nicht gerechnet hatte. Sie sagte, ich sei ins Reich des Eros eingetreten und könne nun darin alle meine Wünsche erfüllen. Aber zunächst einmal müsse ich einen kleinen Fragebogen ausfüllen, „völlig vertraulich, versteht sich, aber sie wissen ja, für unsere Statistiken…“ Dann forderte sie mich auf, näher zu treten.
Ich ging um den Tisch herum zu ihr. Sie schaukelte auf ihrem Bürosessel zurück und ließ ihren Blick von Kopf bis Fuß prüfend über mich schweifen. Sie trug ein khakifarbenes Leinenkostüm mit Schulterpolstern und einer Reihe Medaillen, die auf ihrer stattlichen Brust prangten und einem russischen General Ehre gemacht hätten.

Die dicke Frau hatte wieder ihre strenge Haltung eingenommen. Ohne sich aus ihrem Sessel zu erheben, streckte sie plötzlich ihre Arme aus und begann, meinen Gürtel zu öffnen. Irgendwie, ich weiß nicht warum, hatte ich Lust, es mir gefallen zu lassen.
„Reine Kontrolle“, sagte sie. Sie knöpfte in aller Ruhe meinen Hosenschlitz auf, zog an meiner Hose, dann an meiner Unterhose und rollte ihren Sessel ein bisschen vor, um näher an mich heranzukommen.
Plötzlich wurde mir bewusst, dass das Mädchen auf der anderen Seite des Tisches stehen geblieben war und den Blick starr auf mein Geschlecht gerichtet hielt. Die dicke Frau bemerkte, dass ich unwillkürlich zurück wich und sagte: „Machen sie sich keine Gedanken, sie ist blind.“ Das Mädchen fing an zu lachen. Ich betrachtete noch einmal ihre Augen und sah, dass sie verdreht waren. Konnte es denn sein, dass ich das vorher nicht bemerkt hatte? Die Frau sagte dann noch: „Wenn sie sich nicht der Kontrolle unterziehen, lässt man sie nicht weiter gehen“, und ich ließ sie weiter agieren. Die dicke Frau nahm vorsichtig meine Eichel zwischen ihre rundlichen Finger, deren Nägel lang und rot waren, schob die Haut zurück und betrachtete das Ganze mit großer Aufmerksamkeit. Dann rollte sie, indem sie sich rasch mit den Füßen vom Boden abstieß, ihren Sessel wieder vor den Tisch und begann, etwas in den Computer zu tippen.
Mit der gleichen Schnelligkeit kam sie wieder zu meinem Geschlecht zurück und fing an, mein Glied in der Hand zu wiegen und dann meine Hoden, die sie eingehend und von allen Seiten musterte, ehe sie zu ihrem Bericht zurück kehrte. So rollte sie mehrmals zwischen mir und dem Computer hin und her. Ihre Brüste, die durch den Büstenhalter, dessen starkes Gestell man erahnen konnte, nach oben geschoben wurden, sahen wie zwei Kanonenkugeln aus. Wenn man aufmerksam hinsah – was ich jedes Mal tat, wenn sie damit beschäftigt war, meine Geschlechtsteile unter die Lupe zu nehmen -, konnte man die Stelle entdecken, an der sich die beiden weißen, weichen Fleischpakete hervor wölbten, die so massiv waren, dass sie nur durch eine schmale Spalte voneinander getrennt wurden, in der winzige Schweißtropfen perlten, je länger die Kontrolle dauerte.


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Ich traute mich nicht, zu dem Mädchen hinüberzusehen, um mich davon zu überzeugen, dass ihre Augen, von denen ich gedacht hatte, sie ruhten auf meinem Geschlecht, verdreht waren. Die Wärme der Spotlights brachte mich zum Schwitzen.
Die dicke Frau erklärte mir, dass die Kontrolle beendet sei. Ich hatte begonnen, Spaß an ihrem Herumtasten zu finden. Anstatt mich wieder anzuziehen, ließ ich die Hose auf dem Boden um meine Knöchel liegen. Ich bat sie um nichts, aber sie sollte wissen, dass mein inzwischen leicht angeschwollener Schwanz ihr zur Verfügung stand, falls sie noch ein bisschen damit spielen wollte.
Sie sah mich auch wirklich recht interessiert an. Dann kam sie wieder auf mich zu. Aber alles was sie tat, war, mich wieder anzuziehen, als wäre ich ein kleiner Junge. Sie steckte mein Glied in meine Unterhose, stopfte mir das Hemd in die Hose, knöpfte den Hosenschlitz zu und machte meinen Gürtel zu.
„Und jetzt“, sagte die dicke Frau, „können sie gehen. Sie werden hier Erfahrungen machen, von denen sie vielleicht noch nie zu träumen gewagt haben. Aber ich nehme an, dass sie vor allem sie wiederfinden wollen.“
„Wen?“
„Man hat mir gesagt, sie sei gleich nach ihnen herein gekommen. Das macht die Sache für sie nicht einfacher. Sie werden sie nicht wiedererkennen können. Offensichtlich ein sehr hübsches Mädchen, die einen eng anliegenden schwarzen Motorradanzug trägt. Aber sie werden so viele hübsche Mädchen treffen… Und außerdem wird sie genug Zeit haben, sich hundertmal umzuziehen, die Frauen lieben das…“
„Von wem reden sie?“
„Na von der Frau, der Frau deines Lebens natürlich!“ Sie duzte mich jetzt.
„Wie dumm du bist, beeil dich! Sie liebt dich bereits leidenschaftlich, und sie sucht dich! Sie sucht dich! Sie sucht dich!“
Das Mädchen stand vor mir und zog mich an der Hand fort. Ich konnte ihre Augen nicht sehen. Sie ließ am Ende des Zimmers eine Tür aufschwingen. Ich drehte mich nach der Frau um, die mir mit einer Kopfbewegung bedeutete, das Zimmer zu verlassen. Ich hätte mich gerne von dem Mädchen verabschiedet, aber sie hielt Kopf und Augen hartnäckig gesenkt. Mit ihrer Hand drückte sie meine Hand etwas fester, dann ließ sie mich los. Als die Tür sich hinter mir schloss, hörte ich, wie sie lachte.
Ich befand mich in einer Art Rundgang. Eine Neonleuchte gab gerade so viel fahles Licht, dass man drei Türen erkennen konnte. Sie sucht dich! Sie sucht dich! Die Worte der Kontrolleurin waren wahrscheinlich reiner Hohn. Aber ich war nun erregt und wollte wissen, sehen und, wenn möglich, nehmen, was mich an diesem merkwürdigen Ort erwartete.
Als ich eine der Türen aufdrücken wollte, glaubte ich zu spüren, wie ein Schatten von hinten auf mich fiel. Aber da die Ungeduld mich gepackt hatte, drehte ich mich nicht um, sondern wählte einen der beiden Eingänge: alles Lesen>>>>>

Die beiden Freunde

Ich wachte herrlich erfrischt auf, mit einem Lächeln auf den Lippen. Meine nächtlichen Begleiter waren nicht mehr da. Ein Lichtstrahl zeigte wie ein Finger auf meinen Bauch. Ich erinnerte mich an mein köstliches Abenteuer und an die beiden männlichen Glieder, an denen ich mich gütlich getan hatte, und sagte mir, dass nichts auf der Welt liebenswerter war als die Männer. Diese Schwänze hatten mir so gut getan, dass ich es plötzlich bedauerte, nicht selbst einen zu haben, denn dann hätte ich ständig an ihm gerieben, um ihn zu ehren und ihn wissen zu lassen, wie wertvoll er für mich war.
Ein Vorhang verbarg einen halbrunden Alkoven, der als Salon eingerichtet war. Auf dem Kanapee saßen zwei junge Männer von außerordentlicher Schönheit. Ich dachte sofort, dass es sich um meine beiden Begleiter der letzten Nacht handelte und war froh darüber, bei ihnen geblieben zu sein.
Sie waren beide groß, schlank und blond, hatten blaue Augen, rosige Lippen und Engelsgesichter. Sie ähnelten sich wie zwei Brüder. Beide waren barfuß, trugen verwaschene Jeans und ein weißes T-Shirt, das ihre gebräunte Haut betonte. Sie sprachen mit sehr leiser Stimme, so dass ich immer noch nichts verstand.
Ich wollte schon durch den Vorhang treten, um mich zu ihnen zu gesellen, als einer der beiden, den ich den Einen nennen werde, eine Bewegung machte, die mich davon abhielt, weiterzugehen. Der Eine hatte sich zu dem Anderen gebeugt, um ihm etwas ins Ohr zu sagen. Der Andere lachte, dann küssten sie sich auf den Mund, wobei sie gegenseitig mit den Händen unter ihre T-Shirts fuhren, um sich den Rücken, die Brust und den Bauch zu streicheln.
Ich hatte genau beobachtet, wie sich ihre Lippen einander näherten und vereinigten, so als würde das Ganze in Zeitlupe ablaufen. Mit so etwas hatte ich nicht gerechnet, doch es war derart erregend, dass es mir zwischen den Beinen fast weh tat.

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Die Erregung ließ mich etwas kühner werden. Ich traute mich, den Vorhang ein bisschen weiter zur Seite zu schieben, so dass ich durch den Spalt sehen konnte, ohne den Stoff halten zu müssen. Meine beiden Freunde waren so beschäftigt miteinander, dass sie nichts bemerkten. Immer noch im Stehen und mit gespreizten Beinen begann ich mich mit beiden Händen zu streicheln, ohne die beiden aus den Augen zu lassen. Diese beiden Männer, die mich in Wonne versetzt hatten, tauschten nun ihre männlichen Lüste aus. Es war wie ein Kampf, in dem ihre Manneskräfte sich gegenseitig ins Unermessliche steigerten, und es war der verwirrendste Anblick, den man sich vorstellen konnte.
Als heimliche Zuschauerin hatte ich schon mehrere Höhepunkte gehabt. Meinen letzten Orgasmus erreichte ich, als ich sah, wie sich in einer heftigen, nervösen Ekstase ihre Hüften anspannten und ihre Gesichter verzerrten. Sie entluden sich gleichzeitig, der Eine im Hintern seines Freundes, der Andere in seiner eigenen Hand. Ich schrie im selben Moment auf wie sie, und meinen Körper durchzuckte es, während ich den schönen, weißen Likör des Anderen weit aus seiner Quelle hervor spritzen sah.
Dann zog ich mich an. Die beiden Freunde hatten mir jetzt genug gegeben, ich verlangte nicht mehr von ihnen. Ich war entschlossen, meinen Weg fortzusetzen.


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Der Sekretär

Es war ein leeres Büro. Ich setzte mich hinter den breiten Sekretär und wartete.
Ich öffnete ein Schriftstück, das in meiner Reichweite lag und begann darin zu lesen. Es ging offenbar um ein internationales Handelsgeschäft.
Es klopfte. Das Klopfen kam von einer Seitentür, nicht von der, durch die ich herein gekommen war.
„Herein“, sagte ich mit einer gewissen Erleichterung
Eine entzückende junge Frau in einem himmelblauen Kostüm, mit zurück gestecktem Haar, grünen Augen hinter einer Schildpatt-Brille, schlank und wie aus dem Ei gepellt, mit lackierten Fingernägeln, feinem Goldschmuck, Seidenstrümpfen und Pumps trat in Erscheinung.
„Ich bin ihre neue Sekretärin“, sagte sie, während sie an den Schreibtisch heran trat. Sie hielt einen Notizblock und einen Kugelschreiber in der Hand.
„Wenn sie für heute Anweisungen haben…“, fügte sie hinzu, bereit, meine Anordnungen entgegen zu nehmen.
„Hören sie, ich glaube, dass wir beide zusammen gute Arbeit leisten werden“, fing ich völlig ernsthaft an. „Sehr gute Arbeit…“
In diesem Augenblick fiel ihr der Kugelschreiber aus der Hand und rollte unter meinen Sekretär.
„Machen sie sich keine Umstände“, sagte sie während sie unter dem Tisch verschwand.
Sie brauchte nicht lange, um mir klar zumachen, dass sie in Wirklichkeit auf der Suche nach etwas ganz anderem war.
Ich schwebte im höchsten Genuss, als sich die Tür öffnete. Blitzartig richtete ich mich in meinem Sessel auf, griff nach dem Schriftstück auf dem Tisch und gab mir so unbefangen wie möglich den Anschein, als würde ich darin lesen. Ein junger Mann im Bürokraten-Anzug kam hereingestürmt.
„Sie hätten anklopfen können“, sagte ich in autoritärem Ton, soweit ich dazu in der Lage war.
„Es tut mir leid“, erwiderte er, „aber es ist dringend. Man hat mich gewarnt, dass sich eine Frau in die Firma eingeschlichen hat, die sich als Sekretärin ausgibt. Sie ist eine Schwindlerin, eine Agentin, mit einem Wort, eine Spionin, deren Auftrag darin besteht, uns unsere Akten zu stehlen, um sie an die Konkurrenz zu liefern.“
„Ich habe niemanden gesehen“, sagte ich. „Sie können jetzt gehen.“

„Sehr gut“, antwortete er, nur halb überzeugt. „Wenn sie etwas brauchen… Vergessen sie nicht, dass ich ihr Sekretär bin…“ Und er ging widerwillig zur Tür.
In diesem Moment fabrizierte meine Spionin im Eifer ihres leidenschaftlichen Gefechts ein leises, saugendes Geräusch.
Der Sekretär drehte sich abrupt um und schoss ebenfalls unter den Tisch, von wo ich ihn rufen hörte: „Ich habe sie, ich habe sie erwischt!“
Wenig später tauchte mein strapaziertes Glied erneut in die Behaglichkeit eines weichen Mundes ein.
Der Sekretär war nicht wieder aufgetaucht und die Fellatio, in deren Genuss mich die Spionin kommen ließ, war jetzt noch gekonnter und energischer. Als ich später aus dem Mund geglitten war, in dem ich mich befriedigt hatte, rückte ich den Sessel zurück, denn ich war neugierig, was sich da unten abspielte – und bekam einen heftigen Schock, als ich gegen das Gesicht des Sekretärs stieß.
Er hatte mir also… Ich konnte mich nicht über seine Leistung beklagen, aber trotzdem… So etwas war ich nicht gewöhnt. Ich richtete mich wieder auf und verließ verärgert das Zimmer, ohne ein Wort an die beiden.
Im Flur folgten mir zwei unsichtbare Schatten, deren Gegenwart ich jedoch genauso deutlich spürte wie die irgendeines Wesens aus Fleisch und Blut. Ich schüttelte sie ab, indem ich eine weitere Tür aufstieß.

Der Schornsteinfeger

Es war ein Speicher mit schrägen Wänden, der ganz mit alten Sachen vollgestopft war. Durch eine Dachluke schien fröhlich das Tageslicht auf das Gerümpel. Durch diese Öffnung konnte ich den klaren, blauen Himmel sehen. Auf einem kleinen runden Tisch lag ein reizender, etwas verblichener Sonnenschirm, der aber noch in perfektem Zustand war. Ich nahm ihn und beschloss, in die Sonne hinauszugehen.
Ich setzte mich vor einen großen Schornstein, um in aller Ruhe den Himmel und die Stadt zu betrachten. Alles war weit und schön, offen und geheimnisvoll. Mein Blick wurde von einem Mansardenzimmer angezogen, das etwas unterhalb meines Beobachtungspostens lag und wo gerade ein Mann und eine Frau eingetreten waren. Sie zogen sich aus und begannen, sich auf dem Bett zu lieben. Ich dachte, dass ich es an ihrer Stelle stehend vor dem Fenster machen würde, den Mann hinter mir, um gleichzeitig den Anblick der Dächer zu genießen.
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Ich drehte mich um, als ich eine bekannte Melodie aus einem Musical hörte. Leichtfüßig spazierte ein Schornsteinfeger mit einem langen Besen in der Hand von Kamin zu Kamin. Der geschmeidige, schlanke Mann, der völlig schwarz vor Ruß war, sang sich fröhlich ein Liedchen. Er kam auf mich zu, grüßte mich und steckte seinen Leinbesen in die Kamin-Röhre, um diese sorgfältig zu säubern.
Er streckte mir seine Arme entgegen und wir begannen, auf den Dachziegeln zu tanzen und miteinander sein Lied zu singen. Dann presste er mich gegen den Schornstein. Ich lüftete mein Kleid, er öffnete den Schlitz seines Overalls und holte daraus ein schönes Werkzeug hervor, das er in meine Röhre hinein schob und dort mit der gleichen Geschicklichkeit und Kraft hin und her bewegte, die er schon bei der Handhabung seines Leinbesens an den Tag gelegt hatte. Dabei sangen wir weiter.
Immer noch eng umschlungen, legten wir uns auf die sanfte Schräge des Daches, wo wir unser Tun weiterführten und dabei weiter sangen, wenn auch in einem immer abgehackteren Rhythmus. Mein Rücken war gegen die Ziegel gepresst und mein Kopf hing über dem Rand des Daches in der Luft, als ich im selben Augenblick kam wie er.
Wir blieben Seite an Seite auf dem Dach liegen, denn das Tageslicht wurde schwächer und der Sonnenuntergang nahte. Als die Sonne verschwunden war und nur noch ihre breiten, roten Streifen am Himmel zurückgelassen hatte, erhob ich mich, öffnete meinen Sonnenschirm, trat an den Rand des Daches und sprang. Ganz langsam sank ich durch die Luft hinab, bis ich auf der Straße landete, wo ich einen Ausgang fand. Ich war in bester Stimmung. Aus einer plötzlichen Eingebung heraus blieb ich stehen und öffnete eine neue Tür…. alles Lesen>>>>>


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Die Straße

Als ich über die Türschwelle getreten war, fand ich mich in einem weiteren Gang wieder, der jedoch viel breiter und heller war. Das Licht – wes war natürlich – fiel durch die Decke, die ganz aus Glas bestand.
Als ich den Kopf hob, begriff ich erregt, dass ich unter einem Bürgersteig einer großen Stadt stand. Der Gang folgte genau dem Verlauf dieses Bürgersteigs, auf dem ich Dutzende von Menschen laufen sah. Unter diesen Passanten gab es selbstverständlich Frauen, und von diesen Frauen trugen viele Röcke, und von meiner Position aus sah ich alles, was man auf der Straße sonst niemals sieht, alles, was sie unter ihren Röcken verstecken.
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So lief ich vierzig, fünfzig Meter daher, mit steifem Glied und hängender Zunge, auf der Suche nach dem schwarzen Diamanten unter diesen Frauen und Mädchen. Als ich an die Straßenecke kam, hielt ich in meiner Jagd inne. Ein wundervolles Wesen mit langen blonden Haaren, das wie hinein gegossen in ein weißes Kleid mit nackten Beinen am Rand des Bordsteins stand, unbeweglich, die Arme vor der Brust gekreuzt, das eine Bein zur Seite gestreckt, während sie das Gewicht auf das andere verlagert hatte. Und ich war der einzige, der wusste, dass diese makellose Blondine, die alle Männer und sogar alle Frauen im Vorbeigehen eingehend musterten, ihre goldene Haarfarbe nur ihrem Friseur verdankte. Denn obwohl ihr Kleid sehr kurz war und es vielleicht genau deshalb sehr eng an ihrem kleinen Hinterteil anlag, trug sie kein Höschen. Ihr Pelz, sehr schmal und sorgfältig rasiert, war das zauberhafteste kleine Ding, das ich jemals in dieser irdischen Welt zu sehen bekommen hatte. Ich legte mich auf den Rücken, genau unter sie, um die Länge ihrer tadellosen Beine und die fleischige Frische ihres prallen, blass rosa schimmernden Pfirsichs zu betrachten, der bereits so weit geöffnet war, dass ich seinen hübschen, leicht glänzenden Kopf und die dunkle Pforte eines klaffenden Spalts erkennen konnte, in dessen Richtung sich mein Schwanz von ganz allein aufrichtete. Diesmal konnte ich mich nicht zurück halten, mir alles zu geben, was mein Körper von mir verlangte, und meiner Lust freien Lauf zu lassen. Um sie herum kamen und gingen die Menschen, ohne von dem frei liegenden Wunderwerk unter ihrem Kleid zu ahnen, das nur durch ein paar Zentimeter weißen Stoffs verborgen war, diese köstliche Möse, die sich meinen Blicken darbot und für die ich mir, ohne ihr Wissen, ohne irgend jemanden Wissens, einen runter holte;
und wenn sie sich in den Hüften wiegte, um das andere Bein zu belasten oder auf ihre Uhr zu sehen, öffnete sie auch ihre Hinterbacken, und einmal zeigte sie mir, ohne es zu bemerken, ihr kleines Arschloch und das ganze Tal, das tief in ihrem Hintern gebettet war und ich sah alles, und mein Samen spritzte ihr wie eine Fontäne entgegen, in glänzenden Strahlen, die in dem Licht, das genau zwischen den Beinen des Mädchens durch die Glasdecke fiel, schimmerten.
In meinem Gang befand sich auf der gleichen Höhe eine Tür. Ich öffnete sie, ohne nachzudenken, so oder so würde ich es schon schaffen, sie wiederzufinden….


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Als ich den Höhepunkt erreicht hatte, wurde mir bewusst, dass um mich herum wieder Ruhe eingekehrt war. Die Geister waren gegangen oder hatten zumindest ihre Attacken beendet. Ich war ein wenig traurig, aber soweit besänftigt, dass ich meine Suche wieder aufnehmen wollte. Ich erhob mich, schob mein Kleid zurecht, ordnete meine noch immer feuchten Haare und öffnete die nächste Tür.

Das Geheimnis

Sofort fand ich mich in einer vergnügten Menge von Männern und Frauen in extravaganten Abendkleidern wieder, die in einer wunderbaren Sommernacht mit Sektschalen in den Händen auf einer großen, erleuchteten Terrasse hin und her gingen. Zunächst wurde keiner von ihnen auf mich aufmerksam.
Ich war von exzentrischen, bezaubernden Mädchen und Jungen umringt. Einer der hübschesten ließ mich nicht aus den Augen und richtete es so ein, dass er immer vor mir tanzte, doch ich brauchte lange, um dies zu bemerken, denn ich hörte und fühlte nichts als das Dröhnen der Musik in meinem Körper.
Irgendwann war die Tanzfläche leer und die Musik hörte auf. Es war Tag. Durch den chaotisch aussehenden Salon schwankend, erreichte ich die Terrasse, die bereits von der Morgensonne erwärmt wurde. Ich legte mich an den Rand des Schwimmbeckens, tauchte einen Finger ins Wasser und plätscherte darin herum, während ich die Lichtreflexe beobachtete. Ich wusste jetzt, dass Hans mit seinem Bart, der so bläulich schimmerte wie das Wasser im Becken, zurück kommen und mich nehmen würde. Ich wartete auf ihn und in der Stille, die nur zarter Vogelgesang durchbrach, hörte ich ihn kommen.

labyrinth_des_eros_leseprobenEr kniete sich zwischen meine Beine, öffnete meinen Gürtel und zerriss meine Shorts, deren Seide zwischen seinen Händen aufzuschreien schien. Dann riss er den Reißverschluss meines Bodys auf. Ich spreizte mit angewinkelten Knien meine Schenkel und schob in Erwartung seines Mundes, seines Kusses das Becken leicht vor. Aber nichts geschah.
Nach einer Weile begann ich, mein Becken ein wenig zu bewegen du dabei ein leises, wollüstiges Stöhnen von mir zu geben, um ihm klar zumachen, dass es jetzt an der Zeit seine Träumereien oder Betrachtungen zu beenden. Um die Sache noch deutlicher zu machen, packte ich ihn mit der einen Hand an den Haaren und versuchte, seinen Mund mit Gewalt in meinen Schoß zu drücken, den ich weit für ihn geöffnet hielt und mit den Fingern der anderen Hand die Tiefen meiner Spalte präsentierte, aber er riss sich los ehe er mich nur berührt hatte.
Zutiefst verärgert und frustriert richtete ich mich mit einem Ruck auf.
„Verzeihen sie“, sagte er. „Ich werde in einer dringenden, sehr dringenden Angelegenheit benötigt.“ Er hatte einen merkwürdigen Gesichtsausdruck, der mir Angst machte. Auf einmal wollte ich ihn nur noch gehen sehen…. Lesen Sie weiter>>>>
Ich leckte gewissenhaft weiter an den Stiefeln. Als ich sah, dass die beiden zu sehr in ihr unzüchtiges Tun vertieft waren, um auf mich acht zu geben, knöpfte ich schnell meine Hose auf und behalf mir selbst, während sie weiter saugte; dabei rieb ich mich an ihrem Bein, genauso wie ein Hund es getan hätte.
Ich kam schneller als der Dicke. Sie hatte nichts bemerkt. Ich befreite mich von meinem Halsband und ging unauffällig auf die Tür zu, wobei ich einen letzten Blick auf meinen Saft warf, der an ihrem Anglerstiefel aus Vinyl herunter lief. Ich musste lachen.
Im Gang knöpfte ich meine Hose wieder zu und stieß die nächste Tür auf.

Jane und der Marsupilami

Alles war grün, alles, außer dem Fluss mit seinem türkisfarbenen Wasser und den Hütten aus Palmwedeln und rotem Holz auf der Lichtung. Es war ein undurchdringlicher Urwald, in dem der Gesang von Kolibris und Kakadus und das leise Rascheln von Schlangen zwischen den Blättern wider hallte. Ich entfernte mich vom Waldrand, um auf die Hütten zu zugehen, die neben einem Pfad errichtet waren. An einer Hütte prangte ein großes Schild mit der Aufschrift „Bar“. Ich begab mich hinein. Sie war dunkel und ganz aus Holz, hatte etwas von einem Saloon. Als ich eintrat, drehten sich die Säufer am Tresen gleichzeitig um, alle mit der gleichen, langsamen Kopfbewegung. Später, ich hatte bestimmt schon literweise Bier in mich hinein geschüttet, doch es war immer noch genauso heiß. Das Gespräch wurde immer verworrener und mein Hemd klebte mir auf der Haut. Ich erkundigte mich nach dem Weg zu den Toiletten. Man zeigte mir einen Gang am Ende des Raumes.
Als ich wieder zur Bar zurück ging, hörte ich, dass man mich aus den Käfigen an den Seiten des Ganges heraus, die ich bereits vorher bemerkt hatte, von allen Seiten anrief. Es waren wispernde Stimmen, die jedoch nicht denen der Schatten im Gang glichen, die, die mich immer beim Namen nannten, während diese hier sich der Sprache der Prostituierten bedienten, wie: „Kommst du, Liebster?“ und anderer süßer Worte. Obwohl ich noch betrunken war, begriff ich alles: In diesem Dorf, das nur aus ein paar Hütten primitiver Goldsucher bestand, gab es dennoch eine Bank, die zwar klein, jedoch über moderne Kommunikationsmittel mit den Banken und Börsenplätzen der ganzen Welt verbunden war, eine Bar, wo Bier und Schnaps in Strömen flossen, und einen Puff.
Ich lehnte mich gegen das Gitter eines Käfigs, um irgendetwas im Inneren erkennen zu können, worauf die Tür von selbst aufging. Am Ende des Raumes sah ich auf der rechten Seite ein Bett, auf dem sich die sinnlichen Umrisse einer jungen nackten Frau erkennen ließen, die mir den Rücken zu wandte.
„Komm, oh bitte komm schnell“, flüsterte sie mehrmals mit einer vor Lust brennenden Stimme.
Ich entledigte mich meiner Kleider, die ich auf den Boden fallen ließ, und gesellte mich zu ihr auf das Bett. Sie wandte mir weiter den Rücken zu, doch ihr herrliches Gesäß war so wohlgeformt, dass ich gar nicht auf die Idee kam, mich über ihre Position zu beschweren, sondern sie an den Hinterbacken packte und mit meinem Schwanz dazwischen stieß, wo er wie von allein in sie hinein glitt, denn das Mädchen war so erregt, dass sie eine glitschige Salbe zwischen den Beinen zu haben schien. Sie ließ es mit sich geschehen, ohne ein Wort zu sagen.
Sie hatte eine weiche Haut und einen geschmeidigen Körper und war erstaunlich gefügig; ihre Vagina war so elastisch, dass sie einem den Penis gleichzeitig aussaugte und massierte, als würden ein erfahrener Mund und eine geübte Hand gemeinsam ihr Talent entfalten. Wegen des Alkohols musste ich mich recht lange betätigen, bis ich spürte, wie langsam die Erregung hoch stieg und ich mich in dem Mädchen ergoss. Ich schlief sofort ein, wobei ich sie fest in meine Arme nahm, ohne mich aus ihr zurück zu ziehen.
Erst als ich aufwachte, wurde mir bewusst, dass ich eine aufblasbare Puppe gevögelt hatte, deren lüsterne Rufe aus einem kleinen Kassettenrekorder drangen, der auf dem Nachttischchen stand…. Lesen Sie weiter>>>>

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