Georges Bataille – Das obszöne Werk

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Georges Bataille – Buchvorstellung mit Leseproben

Kammermusik der pornografischen Literatur (Susan Sontag)

Ein Buch, das jeder lesen sollte, für den sich Sexualität nicht auf die gelegentliche Kopulation zum Zwecke der Auflösung eines mehr oder weniger öfter auftretenden Samen- oder Lust-Staus beschränkt. Sondern der darunter eine Komposition aus der Verschmelzung von Körper und Geist zum Zwecke des Eintritts in einen Zustand der Ekstase, des Außer-sich-Seins sieht …

Georges Bataille

georges_bataille_das_obszoene_werkAls Sohn reicher Bauen 1897 in der Auvergne (Frankreich) geboren, studierte er Bibliothekswissenschaften und arbeitete seit 1922 als Konservator in verschiedenen Bibliotheken. Später arbeitete er für die 1929 gegründete Zeitschrift „Documents“. 1946 gründete er die noch heute existierende Zeitschrift „Critique“, die er bis zu seinem Tode im Jahre 1962 herausgab.
Die erotische Erfahrung ist für Bataille eine zweifache: die des Tabus und die seiner Überschreitung; erst die Überschreitung, die das Tabu zur Voraussetzung hat, ermöglicht den Personen Batailles – Sartre nannte ihn einen „neuen Mystiker“ – auch die Transzendierung des Ich.
Die obsessionelle Besudelung steht für eine Kategorie, der auch der Philosoph, Ökonom und Anthropologe Bataille verpflichte ist: die Verschwendung.
In anarchischer Revolte gegen vorherrschende Rentabilitäts- und Profitprinzipien hebt Bataille die gesellschaftlich Unterdrückten – für das Akkumulationsdenken unproduktiven – Momente wie Tod, Wahnsinn und Selbstverschleuderung wieder ans Licht. In solcher Verschwendung erst findet der Mensch für Bataille seine Souveränität: die orgiastische Feier sexueller Besessenheit in seinem obszönen Werk ist eine ihrer Metaphern (aus dem Waschzettel)..

„Heute weiß man es: Bataille ist einer der wichtigsten Schriftsteller seines Jahrhunderts. oder brechen mit einer Tradition von Erzählungen… Und wenn es gälte, dem Erotismus – im Gegensatz zur Sexualität – einen präzisen Sinn zu geben, dann sicher diesen: eine Erfahrung der Sexualität, die um ihrer selbst Willen das Überschreiten der Grenze mit dem Tod Gottes verbindet…“ Michel Foucault

Die Geschichte des Auges

Das Auge der Katze

Ich bin allein aufgewachsen, und so weit ich zurück denken kann, hatte ich vor allem, was sexuell war, Angst. Ich war fast Sechzehn, als ich Simone, ein Mädchen in meinem Alter, am Strand von X… kennen lernte. Da unsere Familien entfernt verwandt waren, wurden wir rasch vertraut. Wir kannten uns gerade drei Tage, als Simone und ich zum ersten Mal allein bei ihr im Haus waren. Sie hatte eine schwarze Kittelschürze an und trug einen gestärkten Kragen. Langsam begann ich zu begreifen, dass sie meine Angst teilte, die an jenem Tag umso heftiger war, als sie unter der Schürze nackt zu sein schien.
Sie trug schwarze, seidene Strümpfe, die ihr bis über das Knie reichten. Noch immer hatte ich sie nicht bis zum Arsch sehen können (dieses Wort, das ich mit Simone immer gebraucht habe, schien mir die schönste Bezeichnung für das Geschlecht). Ich stellte mir vor, dass ich ihren Kittel nur hoch zu heben brauchte, um ihren nackten Hintern zu erblicken. Im Flur stand ein Teller mit Milch für die Katze.
-Teller sind doch zum Hinsetzen da, sagte Simone. Wollen wir wetten? Ich setze mich auf den Teller.
-Ich wette, dass du es nicht wagst, versetze ich atemlos.
Es war heiß. Simone hob den Teller auf einen Fußschemel, stellte sich vor mich hin, und ohne mich aus den Augen zu lassen, hockte sie sich nieder und tauchte ihren Hintern in die Milch. Eine Zeit lang stand ich regungslos da, das Blut war mir in den Kopf geschossen, und ich zitterte, während ich zusah, wie mein steifer Schwanz die Hose spannte. Ich legte mich zu ihren Füßen nieder. Sie rührte sich nicht mehr; zum ersten Mal sah ich ihr „rosaschwarzes Fleisch“, das sich in der weißen Milch badete. Lange Zeit verharrten wir regungslos, einer so rot wie der andere.
Plötzlich erhob sie sich: die Milch rann ihr an den Schenkeln bis zu den Strümpfen nieder. Sie setzte einen Fuß auf den kleinen Schemel und trocknete sich im Stehen, über meinem Kopf, mit ihrem Taschentuch ab. Ich rieb mir den Schwanz und wand mich am Fußboden…
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Das Auge Graneros

Am 7. Mai sollten die Toreros La Rosa, Lalanda und Granero in der Arena von Madrid auftreten. Belmonte befand sich in Mexiko, Lalanda und Granero waren die großen spanischen Matadore. Granero galt gemeinhin als der beste. Mit seinen zwanzig Jahren war der schöne, hochgewachsene Torero, der über eine kindliche Ungezwungenheit verfügte, bereits populär. Simone interessierte sich für ihn; als Sir Edmond ihr erzählte, der berühmte Stierkämpfer werde am Abend nach der Corrida mit uns essen, war ihre Freude groß.
Simone, die zwischen Sir Edmond und mir stand – außer sich vor Erregung, wie ich auch -, lehnte es ab, sich nach dem Beifallssturm wieder zu setzen. Wortlos nahm sie meine Hand und führte mich in einen der äußeren Höfe der Arena, wo es nach Urin stank. Ich griff nach Simones Arsch, während sie hitzig meinen Schwanz hervor zog. So betraten wir die stinkenden Aborte, wo winzige Fliegen einen Sonnenstrahl beschmutzten.
Sobald Simone entblößt war, stieß ich meinen rosigen Schwanz in ihr schäumendes, blutrotes Fleisch; während er noch in diese Lieblingshöhle eindrang, streichelte ich ihr wie toll den Anus, und unsere Münder vermischten sich in wildem Aufbegehren.
Der Orgasmus des Stiers kann nicht stärker sein als der, der unsere Lenden bersten ließ und uns zerriss, ohne dass mein Glied zurück wich, die zuckende Vulva vom Samen überströmt.
Das Pochen in unserer Brust – unsere Leiber brannten, begierig, nackt zu sein – besänftigte sich nicht. Simone, mit noch seligem Arsch, und ich, mit noch steifem Schwanz, kehrten zum ersten Rang zurück. Allein, auf dem Platz, auf den meine Freundin sich setzen wollte, stand ein Teller mit zwei nackten Hoden darauf; diese Drüsen von der Größe und der Form eines Eis, waren von einem Perlmutt glänzenden, rot geäderten Weiß, ähnlich dem des Augapfels…

Madame Edwarda

Aus diesem Stumpfsinn riss mich eine allzu menschliche Stimme heraus. Die Stimme Madame Edwardas, sie war, wie ihr graziler Körper, obszön:
-Willst du meine Falle sehen? fragte sie.
Beide Hände an den Tisch geklammert, drehte ich mich zu ihr herum. Sitzend hielt sie das eine abgespreizte Bein hoch: um die Spalte besser öffnen zu können, zog sie die Haut mit beiden Händen auseinander. So schaute mich Edwardas „Falle“ an, behaart und rosa, voller Leben wie ein abstoßender Krake.
Leise stotterte ich:
-Warum tust du das?
-Siehst du, sagte sie, ich bin GOTT…
-Ich bin wahnsinnig…
-Nein, nein, du musst her sehen: sieh her!
Ihre raue Stimme wurde sanft, sie wurde fast kindlich, um mir matt und mit dem Lächeln grenzenloser Hingabe zu sagen: „Ich habe es sehr genossen!“
Aber sie hatte ihre aufreizende Haltung nicht aufgegeben. Sie befahl:
-Küss es!
-Aber… protestierte ich, vor den Leuten?
-Natürlich!
Ich zitterte: ich sah sie an. Sie blieb unbewegt und lächelte mir so sanft zu, dass ich zitterte. Schließlich kniete ich nieder, ich schwankte, und ich legte meine Lippen auf die lebendige Wunde. Ihr nackter Schenkel liebkoste mein Ohr: mir war, als hörte ich das Rauschen einer Meereswoge, das gleiche Geräusch, das man vernimmt, wenn man das Ohr an eine große Muschel legt. In der Absurdität des Bordells und der Wirrnis um mich her (ich kam mir vor wie erstickt, ich war rot, ich schwitzte) blieb ich allein, seltsam schwebend so als hätten Edwarda und ich uns in einer stürmischen Nacht am Meer verirrt.


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Meine Mutter

Ich war ein Kind der Liebe, die er (mein Vater) vor der Hochzeit für meine vierzehnjährige Mutter empfunden hatte. Die Familie musste die beiden jungen Ungeheuer verheiraten, und das kleinste Ungeheuer war in dem Chaos, das bei ihnen herrschte, groß geworden. Ihr Reichtum hatte für mancherlei gesorgt, doch in der Bibliothek meines Vaters hatte nichts das Durcheinander begrenzen können, das der Tod jetzt vollendet und dem Staub anheim gegeben hatte. In einem solchen Zustand hatte ich das Zimmer noch nie gesehen…
Hinter den Büchern in den verglasten Schränken, die mein Vater immer verschlossen hielt, zu denen aber meine Mutter mir den Schlüssel gegeben hatte, fand ich Stöße von Fotografien. Die meisten waren mit Staub bedeckt. Alsbald stellte ich jedoch fest, dass es sich um unglaubliche Obszönitäten handelte. Ich errötete, ich knirschte mit den Zähnen, und ich musste mich setzen, aber ich hielt einige dieser abstoßenden Bilder in der Hand…
Mein Vater, meine Mutter und dieser Sumpf von Obszönität… in meiner Verzweiflung beschloss ich, bis ans Ende dieses Grauens zu gehen. Schon begann ich, mich als Affe zu fühlen: ich schloss mich in dem Staub ein und zog mir die Hose herunter…
Ich fühlte mich verloren. Ich beschmutzte mich, angesichts der Schweinereien, in denen mein Vater – und vielleicht meine Mutter – sich gesuhlt hatten. Das war eine gute Lehre für mich, den künftigen Schmutzfinken, der hervor gegangen war aus der Paarung des Schweins – und der Sau.

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Die Leidenschaft

Niemals habe ich in der gewaltigen Leidenschaft, die meine Mutter mir einflößte, auch nur einen Moment daran gedacht, dass sie selber, und sei es in höchster Sinnesverwirrung, meine Geliebte werden könnte. Welchen Sinn hätte diese Liebe gehabt, wenn ich nur eine Spur der grenzenlosen Achtung verloren hätte, die ich für sie empfand – und an der ich, das ist wahr, verzweifelte. Manchmal wünschte ich mir geradezu, meine Mutter schlüge mich. Ich hatte einen solchen Horror vor diesem Verlangen, dass es zuweilen bohrend wurde; ich erkannte den Selbstbetrug, meine Feigheit. Niemals konnte es zwischen ihr und mir etwas Mögliches geben…
Das Dunkelste in den Liebesbeziehungen zwischen mir und meiner Mutter ist die Zweideutigkeit, die ihnen eine Anzahl gewagter Episoden verlieh – Episoden, die im Einklang standen mit der Libertinage, die das ganze Leben meiner Mutter ausmachte und nach und nach auch von meinem Leben Besitz ergriff. Es ist war, zweimal haben wir dem Delirium erlaubt, uns tiefer und auf eine schwerer zu verteidigende Art zu verbinden, als es die fleischliche Vereinigung vermocht hätte. Wir waren uns dessen bewusst, meine Mutter und ich, und selbst in der unmenschlichen Anstrengung, der wir uns gemeinsam unterziehen mussten, um das Schlimmste zu vermeiden, haben wir doch lachend den Umweg erkannt, der es uns erlaubte, weiterzugehen und das Unerreichbare zu erreichen…

Réa

Meine Mutter sah mich lange an. Réa drängte sich zwischen uns auf das Sofa. Ihr Schlüpfer war verrutscht, die linke Hand unter dem rosa Kleid verschwunden.
-Die Gläser auf dem Tisch sind leer. Schade, sagte meine Mutter.
-Ich hole die Flasche, sagte Réa.
Sie stand auf, ihr Kleid war aufgeknöpft, und ihr Schlüpfer glitt hinunter. Meine Mutter lachte, ihre Unterlippe verschwand in ihrem Mund. Ich nahm Réa die Flasche aus der Hand. Mit nacktem Hintern setzte sie sich wieder, und ihre Hände nahmen ihre heimliche Beschäftigung wieder auf.
-Hélène, sagte Réa mit leiser Stimme, ich bin noch nicht ganz in der Séparée-Aufmachung. Du solltest mir meine Corsage ausziehen. Du siehst doch, ich bin beschäftigt.
Réa hatte nur ein leichtes schwarzes Spitzenkorsett anbehalten, das die Brüste frei gab, an dem aber die Strümpfe befestigt waren.
-Wenn wir allein wären, würde ich davon laufen, dachte ich. Ich würde mich vor Réa fürchten.
-Wir wollen jetzt essen, sagte Réa und nahm ihre Hände fort. Aber zuerst wollen wir trinken. Meine Mutter und ich beugten uns beide über Réa, die zwischen uns saß und trank. Erst in diesem Moment verrieten unser Schweigen und die Röte unserer erhitzten Gesichter, wie groß unsere Lust gewesen war. Mehrere Minuten lang trieben meine Mutter und ich es mit Réa ebenso verschlagen, wie Réa es einen Augenblick zuvor mit uns getan hatte. Wir aßen: von Neuem trafen sich die erregten Blicke meiner Mutter und meine eigenen. Schließlich mussten wir unser Spiel unterbrechen…


Für den Abend zu zweit (oder zu Dritt?) – Einen Film von Erika Lust?

erika_lust_xconfessions_vol8Die 10 brandheißen Filme zeigen Romantik, Zärtlichkeit und Leidenschaft; Fantasie und Kunst; Kinky Experimente und Exhibitionismus.
Diese Kollektion der XConfessions beinhaltet eine große Auswahl unterschiedlicher Vorlieben. Finden Sie heraus, wie sexy Vampire wirklich sind (Can Vampires Smell My Period?), oder wie die Macht der Worte einen erwachsenen Mann in Dacrifilia zum Weinen bringt. Ein aufreizendes Schauspiel bietet Public Submission, während in Birthday Surprise eine kurvige Schönheit ihren Partner auf ganz besondere Art und Weise verführt. In ferner Zukunft erfährt ein Mann seine intimsten und leidenschaftlichsten Momente durch Virtual Reality, was tiefe Einblicke in seine Gefühlswelt gewährt. Ein paralleles Universum, in dem sich ein Mann als Möbelstück hingibt erleben Sie in Meanwhile in a Parallel Universe und in Latex Sessions beobachten Sie einen Therapeuten, der verzweifelt versucht die Erregung zu verbergen, die er im Angesicht seiner Latex liebenden Patientin verspürt. In Sweet But Psycho folgen Sie einem liebestollen Pärchen, dass sich während eines Bed und Breakfast in den Bergen um Barcelona in eine wilde Orgie verstricken lässt… Alle Filme mit Trailer>>>


Hansi

Gleichzeitig erhielt Hansi von meiner Mutter Briefe..
Hansi war seit jeher fasziniert von meiner Mutter, doch war sie bald vor ihr zurück geschreckt. Sie lachte darüber: sie freute sich auf die Rückkehr meiner Mutter, konnte aber, wie ich, nicht umhin, sie zu fürchten. Eines Tages zeigte sie mir, was sie geantwortet hatte:
„… Pierre erwartet in Ungeduld die Rückkehr seiner Mutter, und in dem gleichen Gefühl erwarte ich die meiner Geliebten (Sie hatte an dem Abend vor unserer ersten Begegnung die Küsse und die Umarmungen meiner Mutter genossen). Wenn ich nicht Abend für Abend in den Armen deines Kindes läge… ich würde von deinen träumen oder von deiner Mädchenbrust. Doch Tag für Tag muss ich mich Pierres stürmischen Träumen öffnen (und desgleichen gibt es keinen Tag, an dem ich nicht seine rasende Folterung herbei sehnte). Ich bin Dank deiner so glücklich, dass ich weiß, ich müsste es dir zurück geben, aber dieses Glück, das ich dir verdanke, überwältigt mich: in deinen Armen werde ich das Lachen der Dankbarkeit lachen, beschämt über die Lust, die Pierre und ich einander schenken, glücklich über die Lust, der dich dein unersättliches Verlangen öffnet, das mit meinem Verlangen verschmolzen ist, so wie unsere beiden verliebten Körper es waren. Ich umarme dich und bitte Pierre, mir zu verzeihen. Ich betrüge ihn in diesem Moment in meinen Gedanken, doch ebenso, wie ich, wenn ich ihn liebe, nicht daran zweifle, dir treu zu bleiben, bleibe ich ihm treu, wenn ich im Gedanken meine Zunge zwischen deine Zähne gleiten lasse. Und du wirst mir deinerseits verzeihen, wenn ich, nach deiner Rückkehr, meinen Körper deinen Küssen entziehe, denn das Kostbarste behalte ich Pierre vor. Mich einer Lust berauben, heißt mich krank machen, aber mich um deines kleinen Pierre willen einer Lust berauben, heißt auch ein wenig, mich um deinetwillen berauben, und das wiederum heißt, mich mehr als glücklich machen…“
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georges_bataille_das_obszoene_werk_leseproben-Deine Stimme ist heiser! Meine auch. Ich höre Loulou kommen.
Loulou stellte die Flaschen in den Eiskübel. Anfangs fiel mir nichts auf, es sei denn Loulous Lächeln, das hinterhältiger und vor allem verschwommener war als sonst.
-Loulou, sagte Hansi, wir wollen uns heute amüsieren. Küsst du mich?
Loulou glitt auf das Sofa, und da sie inzwischen ebenfalls ein Kleid mit dengleichen Schlitzen angezogen hatte, zog sie beim Hinübergleiten die Stoffbahnen auf eine Weise auseinander, dass ihr nackter Hintern sichtbar wurde, während sie Hansis gieriger Zunge ihren Mund öffnete. Doch alsbald stieß Hansi Loulou zurück und erhob sich.
-Das hat mich durstig gemacht, sagte sie.
-Darf ich ihn küssen? fragte Loulou und deutete auf mich.
Wütend beschränkte sich Hansi darauf, sie anzusehen.
-Aber Hansi, sagte Loulou, niemand kümmert sich um ihn.
-Es tut mir leid, sagte Hansi, komm in meine Arme.
Sie gab sich in dieser Umarmung so vollkommen hin, dass Loulou, angesteckt von der Ekstase, in der wir verschmolzen, sich zuckend in dem Sessel neben uns ausstreckte…


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Sie wusste nicht genau, was sie wirklich mit Jo an dessen Auto wollte. Es ging ihr lediglich viel zu schnell, als er, kaum angekommen versuchte, sie auf die Motorhaube zu schieben.
„Ich weiß, du bist Jungfrau“, keuchte er, als er versuchte ihren Rock nach oben zu schieben, als er nach ihrem Höschen griff.
„Ich bereite dich vor, damit du locker wirst. Im Auto habe ich eine Decke für den Rest… Wir können auch zu mir fahren, wenn du willst.“
mutterliebe_taschenbuchSeine Hand lag kalt auf ihrem nackten Schenkel. Alles in ihr wurde mit einem Mal kalt. Er küsste sie nicht einmal, er schob sie nur auf das kühle Metall wie ein Stück Fleisch. Sie spürte sein steifes Glied an ihrem Bauch, nachdem er sich über sie lehnte. Er musste wohl während der letzten Schritte, ohne dass sie es bemerkte, bereits seine Hose geöffnet haben. Bevor seine Hand ihren Schoß erreichte, stieß sie ihn zur Seite, wütend lief sie den Weg zurück.
„Du bist gar nicht mein Typ, du blöde Fotze!“ rief er ihr nach.
Sie war gekränkt. Nicht von dem, was er gerade vor hatte. Sie war gekränkt von seinen Worten. Blöde Fotze, das sagte noch niemand zu ihr.
Nach dem letzten Wort stellte er die Flasche weg, um sie anschließend auf den Bauch zu drehen. Die nächste Wanderung begann er an ihren Füßen, er umschiffte mehrmals den Hafen, in den die bis zum Rand gefüllten Schiffe gewöhnlich irgendwann einlaufen, um sich zu entladen. Am Ende war es sein Mund, den er ein zweites Mal eintauchte, seine Zunge am Molenkopf, an der engen Einfahrt.
Ein Rausch der Sinne, dem sie sich hingab. Große, kräftige, dennoch solch wunderbar zärtliche Hände, die zupackten als er ihre Po-Backen auseinander zog, um danach erneut so sanft über ihre Haut zu gleiten, wie ein Pianist, der die Tasten des Klaviers streichelt. Sie kam mehrmals, ein einziger nicht enden wollender Orgasmus ... Alle Leseproben>>>

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