Valerie Tasso – Tagebuch einer Nymphomanin

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Edelhure auf der Suche nach Liebe – Leseproben

Sex ist ihr Hobby, und sie lässt keine Gelegenheit aus

„Hut ab vor deiner Freundin, Hassan!“
„Wieso?“ fragt er mit gespreizten Beinen, seine Hände liegen noch auf den Hoden.
Ich zucke mit den Achseln und gehe ins Bad. Ich fühle mich klebrig, wische den Samen, der über meinen ganzen Körper verteilt ist, mit Toilettenpapier ab und springe dann unter die Dusche…

Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin

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Vorbemerkungen

Eine nymphomane Frau, die ständig will und kann, der Traum vieler Männer, aber was, wenn der Traum zur Wirklichkeit reift? Eine Frau, die, wie auf dem Beitragsbild zu sehen, davon träumt, von mehreren Männern genommen zu werden. Dass es für einen Mann zum Fluch werden kann, weiß ich aus dem engeren Bekanntenkreis. Gesegnet der, dessen Frau ihre übersteigerte Lust in partnerschaftlicher Harmonie unter Nutzung diverser Hilfsmittel befriedigt (was, wie man hie und da lesen kann, nicht immer im Sinne des Mannes ist und die Eitelkeiten mancher unserer Geschlechtsgenossen verletzt), gestraft der, dessen Frau zur Promiskuität als Ausweg greift, dies heimlich. Überaus tolerante Paare sollen das Problem unter Hinzuziehung weiterer Männer zum Geschlechtsakt lösen, inwieweit die Kommerzialisierung dieses Themas hier ihre Blüten treibt, lässt sich nur abschätzen, ebenso die Zahl der Betroffenen. Bekannt ist lediglich, dass es sie gibt: Die >Nymphe<, aus dem altgriechischen die Braut, und die >Manie<, Wahnsinn, Raserei. Manchmal kann Fantasie oder Traum schöner und entspannender sein, als die Realität (der Autor der Seite).

Valérie Tasso outet sich als Edelhure auf der Suche nach Liebe. Heiß und leicht“ (Woman)

Sex ist ihr Hobby. Und Valérie Tasso lässt keine Gelegenheit aus, um ihren Trieben freien Lauf zu lassen – mit verschiedenen Männern, an verschiedenen Orten. Nachdem sie ihren Bürojob verloren hat, macht sie schließlich ihre Leidenschaft zum Beruf. Als Edelprostituierte erlebt sie alle Facetten der körperlichen Liebe.

Leseproben:

Der 1200-Meter-Lauf

Ich verlor meine Unschuld im Morgengrauen des 17. Juni 1984, um zwei Uhr, sechsundvierzig Minuten und fünfzig Sekunden. Einen solchen Moment vergisst man nie, nicht im zarten Alter von fünfzehn Jahren.
Es geschah in einem Bergdorf, während der Ferien, die ich im Hause der Großmutter meiner Freundin Emma verbrachte.
Der Ort schmeckte nach Ewigkeit und er gefiel mir auf Anhieb, so wie die Jungs, mit denen wir unterwegs waren. Einer von ihnen faszinierte mich besonders: Edouard.
Ich habe Emma nie erzählt, was wirklich passiert ist. Edouard hatte mich in jener Nacht mit zu sich nach Hause genommen. Ich spürte gar nichts, ich schämte mich nur, weil es nicht blutete. Außerdem hatte ich ständig das Gefühl, ins Bett gemacht zu haben. Ich bin dann einfach abgehauen. Glücklicherweise machte die Klospülung einen Höllenlärm, so dass er meine Schritte auf der Treppe nicht hören konnte.

23. März 1997

Heute kommt Hassan nach Barcelona. Wir verabredeten uns im Hotel Majestic.

„Du bist ja noch gar nicht ausgezogen!“ sagt er in vorwurfsvollem Ton.
Mein geplanter Strip ist damit natürlich geplatzt. Er besorgt es mir auf dem Teppich, schweigend, das hat er noch nie gemacht. Wir wechseln mehrmals die Stellung, als wollten wir die Unbequemlichkeit des Bodens teilen. Die Härchen des Teppichs kitzeln. Ich muss an die Millionen von Milben denken, die wir gerade zerquetschen; allein der Gedanke bringt mich dauernd zum Niesen. Hassan befreit mich von diesem Milbenbiotop und er leckt mich, am ganzen Körper. Wie viel Zeit er sich nimmt, um es mir schön zu machen! Und wie er sich selbst dabei vergisst! Das ist das Besondere an ihm: Wir treffen uns nach Urzeiten und keiner meint, ewig quatschen zu müssen. Langsam glaube ich, dass manche Menschen wie guter Wein sind: Sie reifen mit den Jahren.
„Du erinnerst mich an eine Exfreundin von mir, eine Schauspielerin“, sagt er und streichelt meine Haare, nachdem er seinen Samen auf meinem Bauch vergossen hat. „Die hat mir immer gesagt: „Hassan, du hast keine Ahnung, wie viele laufende Schwanzkilometer ich gelutscht habe, um berühmt zu werden!“
Und dann lacht er. „Eine Schauspielerin aus Marokko?“
Er nickt und nimmt noch einen kräftigen Zug von seiner Zigarette, um sie mir anschließend zwischen die Lippen zu stecken. Ich habe es zwar noch nie leiden können, den abgelutschten Filter von irgendjemandem in den Mund zu nehmen, aber was soll`s.
Ich blase ihm einen und stelle dann folgende Rechnung auf: Wenn das durchschnittliche Glied eines Mannes zwölf Zentimeter lang ist (Anm. d. Red: oops, zu kurz gegriffen, lt. Statistik sind es 14 cm – Weltrangliste der Penislängen, erigiert), dann muss ich es mit 10.000 Männern machen, um gerade einmal auf mickrige 1,2 Kilometer zu kommen. Oder auch 10.000 Mal mit demselben Mann, wobei mir diese zweite Option nicht sonderlich reizvoll erscheint. Es ist verdienstvoller, 10.000 Männer zu beglücken. Ich bleibe bei dieser Hypothese (Lesen Sie dazu auch meinen Beitrag Ejakulationsmathematik>>>)


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„Hut ab vor deiner Freundin, Hassan!“
„Wieso?“ fragt er mit gespreizten Beinen, seine Hände liegen noch auf den Hoden.
Ich zucke mit den Achseln und gehe ins Bad. Ich fühle mich klebrig, wische den Samen, der über meinen ganzen Körper verteilt ist, mit Toilettenpapier ab und springe dann unter die Dusche.

Schweißtreibende Tropen – Peru – 10. April 1997

Roberto
„Einen wunderschönen guten Abend, Senorita. Was für ein Zufall, wir scheinen im selben Hotel abgestiegen zu sein!“
Das Gesicht sagt mir gar nichts, aber die Lippen! Dieses schmierige Grinsen gehört zu dem aufgequollenen Maul, aus dem es im Flugzeug noch vor ein paar Stunden fast auf meine Beine gesabbert hätte. Der Fettsack mit der Halbglatze hat den Schlüssel schon ins Schloss seiner Tür gesteckt. Ich bleibe für einen Moment stehen und sehe ihm zu. Er nutzt die Gelegenheit natürlich sofort aus:
„Möchten sie einen Moment herein kommen und etwas mit mir trinken?“
Ich höre überrascht, wie ich Ja sage, sehr freundlich von ihnen, seltsam, dass wir im selben Hotel wohnen, bis sich die Tür hinter mir schließt. Er bietet mir einen Platz auf dem Sofa an, das genauso aussieht wie meins. Die Zimmer unterscheiden sich nur durch die Farbe der Wände. Bei ihm sit alles knallgelb, selbst die Vorhänge.
„Was darf ich ihnen zu trinken anbieten? Sekt, Rotwein?“
„Whisky“, antworte ich ohne nachzudenken.
„Pur oder on the rocks?“
„On the rocks, bitte.“
Der Dicke ruft beim Zimmerservice an und bestellt Eis, während er sich selbst ein Glas Sekt einschenkt. Dann beginnt das Verhör zu den Gründen meiner Peru-Reise.


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Valérie Tasso kennt keine Hemmungen. Schon von der ersten Berührung eines Mannes an weiß sie, dass sie anders ist. Seit sie mit 15 ihr Faible für Sex entdeckt hat, will sie mehr und nimmt sich was sich bietet, um ihre unbändige Lust zu stillen. Es folgen unzählige Abenteuer mit Männern, immer auf der Suche nach
dem nächsten Höhepunkt. Für Val ist klar: Sex ist ihr Leben… Um ihren eigenen Grenzen auszureizen und das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, entschließt sie sich in die Welt des bezahlten Sex‘ zu tauchen. Schon bald wird Val zur beliebtesten Edel-Prostituierten der Stadt. Doch gleichzeitig brennt in ihr die Sehnsucht nach wahrer Liebe…


Das zweite Glas zeigt langsam Wirkung, ein Kribbeln steigt mir die Beine hoch und macht sich`s in der Höhe des Schambeins gemütlich. Die Hitze kriecht mir über den Rücken bis hinauf zum Nacken. Während er weiter auf mich einquatscht, ziehe ich mein Top und den BH aus. Da hält er, sichtlich überrascht, inne und stürzt sich ohne Vorwarnung gierig auf meine Brustwarzen. Er presst sie zusammen, als wollte er verhindern, dass die Luft aus einem Ballon entweicht. Ich komme mir vor wie ein Gummiknochen für Welpen. Meine Brustwarze dreht er zwischen Daumen und Zeigefinger, fast so, als suchte er den richtigen Radiosender. Natürlich muss er dabei sabbern. Ich hasse das, lasse ihn aber gewähren. Unter uns gesagt: Natürlich hatte ich es genau darauf abgesehen, als ich seiner Einladung aufs Zimmer gefolgt bin.

Tagebuch_einer_nymphomanin_leseprobenSeine hektische Fummelei in meiner Schamgegend endet damit, dass er sich mit seinen Wurstfingern im Gummizug meines Slips verheddert. Ich gehe ihm zur Hand und ziehe ihn mir selber aus. Er missversteht das als freundliche Einladung, unverzüglich alle fünf Finger seiner Hand in meine Vulva zu quetschen, als würde er die Beute seines letzten Bankraubs im Kamin verstecken. Er ist wirklich sehr tollpatschig und sein Gesicht ist inzwischen von eiskaltem Schweiß bedeckt. Die Wahrscheinlichkeit für eine unvergessliche Nummer schwindet zusehends. Endlich fängt er an, sich auszuziehen. Aber wie es sich für einen Stümper gehört, behält er die Socken an. Der bloße Anblick dessen, was sich da offenbart, reizt mich zu schallendem Gelächter, aber ich halte mich zurück. Ich mache mich auf die Suche nach seinem Pimmelchen, doch diese winzige Laune der Natur bleibt unter seinen Speckringen verborgen. Ich müsste das ganze Fett zur Seite wuchten, um auch nur ansatzweise Verkehr haben zu können. Wenn nicht, würde sich die ganze Angelegenheit sowieso erledigt haben. Ohne zu zögern, steckt er seinen kleinen Freund in mich rein, nachdem er ihn aus dem weißen Feinripp geschält hat, und setzt das Kölbchen in Bewegung. Ich nehme mir fest vor, ihm eine Chance zu geben. Sein Gesicht ist im Kissen vergraben und die Hände hat er unter meinem Hintern. Ich zucke ein bisschen vor mich hin, habe aber gleichzeitig Angst, dass er mich zerquetscht…. mehr lesen>>>>>

12. April 1997

Ich öffne meine Zimmertür, und da steht er in seinem schwarz-weiß karierten Hemd, einer Imitation der Marke Faconable….
Rafael ist schön wie ein junger Gott. Seine langen, schwarzen Haare, die er zu einem Zopf zurück gebunden hat, sind fein und glänzend.
Als wir uns an diesem Morgen liebten, stöhnt er auf Spanisch, nicht in seiner Muttersprache Quechua. Ein kleiner Hinweis auf seine Schüchternheit. Er braucht diese Distanz und erzeugt sie, indem er im Moment der höchsten Lust eine fremde Sprache spricht. Er möchte seine animalischen Instinkte vor sich selbst verbergen. Der Klang seiner Worte bricht sich an den Wänden des Zimmers, sie kehren zurück und ergreifen meinen Körper, wenn sich eines von ihnen in mein Ohr verirrt und dort sanft das Trommelfell umschmeichelt. Ich werde schwach und schwächer. Es ist mir unmöglich, Nein zu sagen. Nach dem Akt bin ich immer ganz übersät von Sätzen, mein Mund zart gefüllt mit imaginären Coca-Blättern, die wir zu zweit kauen, und mein Haar glänzt, wie es niemals zuvor geglänzt hat. Wie seins. Wenn wir miteinander schlafen, trägt er es offen, wie ein sanftenes Tuch, das meinen Körper glatt reibt.
Ich mag seine sinnlichen Lippen, und wenn ich an seinem großen Zeh knabbere, dann genieße ich aus dem Augenwinkel, wie er sich windet, halb lüstern, halb lachend. Seine Muskeln spannen sich auf dem noch unbefleckten Laken. Ich nuckele an seinen Fersen wie ein junges Hündchen, das seine Zähne in seinen Schuh gräbt. Das Bett knarrt und scharrt gegen die Wand, so dass die Nachbarn bestimmt schon wissen, was für ein beneidenswertes Spiel hier gespielt wird. Aber es ist nicht das laute Geräusch der wilden Inbesitznahme, mit der ein Steinzeitmensch sein Weib bespringt, sondern etwas Zarteres, etwas, das Gänsehaut macht. Ab und zu denke ich dabei an Roberto, mein Dickerchen….mehr lesen>>>>>

Das Haus

Ein Ort der Verletzlichkeit, voll von menschlicher Schwäche

Im Alter von dreißig Jahren fasste ich den Entschluss, ins Bordell zu gehen und dort meine Dienste anzubieten. Der Auslöser dafür war mein Bruch mit Jaime, der mich nicht nur mit leer gefegtem Konto und der Aussicht auf lebenslange Schulden hatte sitzen lassen, sondern auch mit einem Bauch, in dem kein Kind mehr wachsen würde. Ich fand mich als Wrack wieder und mein Glaube an die wahre Liebe war dahin.
Über ein halbes Jahr habe ich Tag und Nacht mit dieser Möglichkeit gespielt. Den Gedanken daran hatte ich zwar auch früher schon einmal, aber ich brauchte wohl den entscheidenden Kick, um es wirklich in die Tat umzusetzen. Jede Frau, egal aus welchem Umfeld sie kommt, denkt, denkt wie ich, irgendwann einmal in ihrem Leben daran, diesen Schritt zu wagen. Ich weiß das aus vielen Gesprächen mit meinen Freundinnen. Die wenigsten machen es wirklich, denn meistens gehören diese Gedanken lediglich in den breit gefächerten Fundus erotischer Fantasien, die mit der Realität kaum etwas zu tun haben. Für mich haben die Frauen in diesen Häusern immer auch etwas mit Angst zu tun. Ich stelle mir eine triste und gewalttätige Welt vor, mit Zuhältern, die ihre Mädchen vierundzwanzig Stunden am Tag überwachen.
Ich war schon immer der Meinung, dass es besser ist, seinen Körper zu verkaufen, als am Wochenende zwölf Stunden wie eine Sklavin in irgend einer Bar zu schuften, und das für einen Hungerlohn. Während meines BWL-Studiums an der Uni kannte ich Dutzende von Leuten, die als Bedienung schufteten wie die Tiere, um einigermaßen über die Runden zu kommen. Zum Glück blieb mir das erspart, weil ich neben dem Geld meiner Eltern ein kleines Stipendium hatte.
Schließlich gelang mir, was ich seit der Trennung von Jaime vorhatte. Ich tötete einen Menschen. Ich tötete den sortierten, fleißigen, ehrgeizigen Menschen, der in mir wohnte. Ich tötete ihn, weil ich spürte, dass durch diesen Akt ein anderer zur Welt kommen würde. Ein anderes Ich. Eine Val der Menschlichkeit, der Sensibilität – und eine Val, die wieder neugierig auf das Leben sein würde.
Es gibt immer ein erstes Mal

1. September 1999

Der Entschluss, in dieses Haus zu gehen, war ein letztes Aufbäumen von Lebenswillen – oder auch ein Zeichen von Lebensüberdruss, wie manˋ s nimmt. Keine Ahnung, der Mensch klammert sich wohl immer ans Leben, also bleiben wir bei der ersten Variante.
Was ich dort sah, hatte nichts mit dem erotischen Glamour zu tun, der immer durch meine Fantasien gegeistert war. Die Mädchen waren Aschenbrödel, die aber nie ihren gläsernen Schuh verloren, sondern allenfalls einen Teil ihrer selbst. Die Naivität vieler Mädchen dort stand in auffallendem Kontrast zu der Art, wie sie es den Kunden besorgten – ein Widerspruch, der mich faszinierte.
„Bist du neu in dem Laden?“ fragt er mich, nachdem er mir einen Platz auf dem blauen Sofa angeboten hat.
„Ja“, antworte ich und erwidere sein Lächeln. „Das merkt man ein bisschen, oder?“
„Eigentlich nicht, es ist nur so, dass ich etwa einmal in der Woche bei euch anrufe und dich habe ich noch nie gesehen, deshalb. Seit wann bist du denn dabei?“
„Seit heute Nachmittag“, sage ich, und mein Blick fällt auf das Regal, in dem ein Haufen Bücher und CDs herum stehen.


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„Oh, Frank, Froonc“, sie wiederholte den Namen mehrmals in ihrem Akzent, was genau so klang, als spräche sie den Namen der französischen Währung aus.
„Mein Name ist Hélène“, reagierte sie postwendend. Das klang bezaubernd. Sie sprach den selbstverständlich französisch aus. Älän h, das "H" am Ende daran gehaucht. Nicht wie man es hierzulande kennt, wie die Birne Helene. Nein, Älän h, das klang, wie sie es aussprach, als stünde sie kurz vor einem Orgasmus ...
dunkle_perlen_erotiknovellen„Sag jetzt nichts, sag jetzt bitte gar nichts …“, flüsterte ich nur, bevor sich unsere Lippen trafen. Rund herum ein einziges Nichts, für eine Ewigkeit schien die ganze Welt still zu stehen. Lebensstille, ein leises Rauschen, zu dem Stimmen, Motorengeräusche und das Dröhnen der Triebwerke startender Flugzeuge verschmolzen. Es gab nur uns. Meine Arme, die sie umklammerten, ihren vollen, weichen Mund, ihren zierlichen, schlanken Körper, ihre schmalen Hüften, die ich unter dem Mantel ertastete.
Sie lächelte glücklich, während wir uns unablässig küssten. Das bemerkte ich an ihren Mundwinkeln, die immer wieder flohen. Mir rannen die Tränen über die Wangen, Salz, gemischt in unseren Speichel. Jedes Mal, wenn sie den Mund zum Sprechen öffnen wollte, verschlang ich sie aufs Neue.
„Du erdrückst mich, Froonc“, schnaufte sie, nachdem es ihr ein erstes Mal gelang, sich zu befreien ...
Ihre sanfte Stimme, dieses frische, helle Lachen, das ich solange vermisste, verführten mich eher dazu, sie noch leidenschaftlicher zu küssen.
„Froonc, willst du mich hier auf der Straße ausziehen?“, presste sie aus ihren Mundwinkeln heraus, nachdem meine Hände, vom Mantel verdeckt, die Bluse aus dem Rock gezupft hatten. Nachdem ich ihre warme, weiche Haut berührte.
„Ja, chérie. Der Weg bis auf das Zimmer wird mir viel zu lang. Das halte ich nicht aus …“ Sie lachte abermals, lauter als davor. „Du bist verrückt, Froonc, du machst das wirklich …!“ Da lag schon eine Hand in ihrem Schoß, über der Strumpfhose, durch deren dünnen Stoff ich das reizende Höschen ertastete. Darunter das Kätzchen, das ich so liebte. Sie hatte die Schöße ihres langen Mantels um mich herum geschlagen ... Alle Leseproben

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„Angelika hat mir erzählt, dass du Französin bist. Das merkt man gleich“, sagt er und lacht.
„Ja, das stimmt. Und du bist Australier, nicht wahr? Du sprichst aber sehr gut Spanisch“, antworte ich, während er aufsteht.
David führt mich ins Schlafzimmer und von da an redet er nicht mehr. Ehrlich gesagt, ist mir das ganz recht, denn ich glaube, wir haben uns nicht wirklich viel zu sagen. Er zieht mich sanft aus und fängt an, mich sehr zärtlich zu streicheln. Das überrascht mich schon ein bisschen, denn ich dachte immer, Männer, die dafür bezahlen, sind grob und alles andere als einfühlsame Liebhaber. Offensichtlich habe ich mich getäuscht. Ich lasse mich mitreißen und vergesse, warum ich eigentlich hier bin.
Er küsst mich überall, auf den Hintern, die Füße, rutscht hoch, um mir zärtlich in den Nacken zu beißen, und taucht dann wieder ab.
Ich lerne einen kleinen Körper mit einem kleinen Kiebitz kennen, aber das spielt jetzt keine Rolle, denn er macht es mir sehr schön.
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Auf dem Nachttisch steht ein Fläschchen mit Massageöl. Er sieht, dass ich es entdeckt habe, also reibt er sich die Hände damit ein, dreht mich auf den Bauch und beginnt, mir sanft den Rücken zu massieren. Wie er das macht, ist fantastisch. Er massiert wie ein echter Profi. Das Gefühl ist so herrlich, dass ich am liebsten jede Nacht um drei Uhr bei ihm sein würde.
Eine Stunde später holt er mich mit einem sanften Kuss wieder zurück in die Wirklichkeit. Mein Körper ist völlig gerötet.
Im Aufzug fühle ich mich sehr leicht, und Geld habe ich auch noch verdient! Ich kann es kaum glauben.
Dieses Licht, mit dem die Stadt langsam erwacht, ist wunderschön. Die Luft ist klar und ich bin glücklich, das alles wieder wahrnehmen zu können. Wie lange ist es her, seit ich so etwas zum letzten Mal genießen durfte! Außerdem habe ich in weniger als vierundzwanzig Stunden 75 000 Peseten verdient, wobei die Zeit mit David darüber hinaus auch noch sehr angenehm war. Hoffentlich geht es so weiter!


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2. September

Ich werde gleich einen Herrn bedienen, der mir 60 000 Peseten die Stunde bezahlt. In einem Luxushotel. Fünf Sterne! Und es ist gar nicht ausgeschlossen, dass ich meinen Spaß dabei haben werden.
Ich klopfe, der Kunde öffnet und ich stehe einem hoch gewachsenen Asiaten gegenüber, wahrscheinlich ein Inder. Er ist mir auf Anhieb sympathisch, wie er da so steht in seinem freundlichen, weißen Bademantel.
„Hi. Du bist Sam?“ frage ich ihn auf Englisch. Er lächelt und antwortet – ebenfalls auf Englisch:
„Ja, das bin ich. Und du bist das Mädchen, das mir angekündigt wurde. Sehr gut.“
„Ja, ich bin Val, a pleasure.“
Er bittet mich herein. Auf dem Nachttisch liegt bereits das Geld.
„Steck es ruhig ein“, sagt er. „Das ist für dich.“
„Vielen Dank! Dürfte ich wohl kurz meine Agentur anrufen, um Bescheid zu geben, dass alles in Ordnung ist?“
„Aber bitte!“ Und er verschwindet im Badezimmer.
Ich gebe Angelika durch, dass alles okay ist und fange dann an, mich auszuziehen. Als Sam zurück kommt, bietet er mir an, dass ich mich ebenfalls im Bad noch etwas frisch machen könne, wenn ich wolle. Er ist sehr zuvorkommend, und während ich für einen Augenblick verschwinde, serviert Sam etwas Rotwein aus der Minibar.
Die Stunde mit ihm ist sehr angenehm. Ich habe zwar keinen Orgasmus, genieße aber dennoch seine vollendeten Zärtlichkeiten. Als wir fertig sind, gibt er mir zusätzlich 20 000 und seine Karte, falls ich mal Hilfe brauche. Außerdem verspricht er mir, immer wieder gerne auf mich zurückzukommen, wenn er in Barcelona absteigt. Ich muss mich sputen, denn Angelika ruft schon an, um mich darauf hinzuweisen, dass die Stunde längst vorbei ist. Ich hatte die Zeit völlig vergessen….. Alles lesen>>>

Heute lade ich ein….

25. September 1999

Als Susanna mich anruft, bin ich gerade im Fitnessstudio. Das mache ich etwa zwei, dreimal die Woche. Zum Glück habe ich das Handy bei mir. Das Klingeln macht in dem großen Raum einen Mordskrach. Die anderen schauen schon ganz böse, weil sie sich beim Workout gestört fühlen.
Du musst sofort herkommen. Es ist momentan niemand im Haus, und als ich dem Kunden, der hier sitzt, das Goldene Buch gezeigt habe, hat er sich für dich entschieden.
Ich ordne noch schnell mein Haar und gehe in den Salon. Der Kunde sieht fern und trinkt einen Kuba Libre dazu. Sieht so aus, als wäre das nicht sein erster. Als er mich sieht, lächelt er, sagt aber erst mal nichts. Also fange ich an zu plaudern. Er ist Luftfahrtingenieur, Familienvater (wie so viele) und einsam. Wenn ich ehrlich sein soll, ist er rein äußerlich eher abstoßend. Aber er hat etwas, das ihn besonders macht. Als ich mich neben ihn setze, fängt er seltsamerweise plötzlich an zu zittern. Er redet schüchtern von seiner Angst, das rührt mich, und ich versuche ihn zu beruhigen. Wir gehen in die Suite, wo er sich scheu auszieht, um sofort unter der Decke zu verschwinden, damit ich ihn nicht nackt sehe. Na, das kann ja etwas werden, denke ich. Aber es kommt anders…
Er macht es mir wunderschön. Ich komme, ohne etwas vorspielen zu müssen. Er ist sehr zärtlich und geschickt, ein wirklicher Kenner der weiblichen Anatomie. Ich kann kaum glauben, dass dieser Künstler neben, in, auf und unter mir derselbe ist wie der Mann, den ich eben noch im Salon gesehen habe.
Als wir fertig sind, geht er ins Bad um zu duschen. Währenddessen hole ich aus meiner Tasche ein paar Scheine und lege ihm 50 000 Peseten hin.
„Wofür ist das?“ fragt er mich, als er aus dem Bad kommt.
„Das ist der Betrag, den du Susanna für mich gegeben hast“, flüstere ich ihm zu, damit man mich über die im Raum verteilten Mikros nicht hören kann.
„Was…?“
„Bitte, nimm es!“
„Aber warum?“
„Ich will dir für diese wunderbare Stunde danken und dich einladen. Aber nicht dass du denkst, das ist jetzt immer so… und kein Wort an Susanna!“ Ich lächle ihn an.
Es dauert eine ganze Weile, bis er das Geld endlich akzeptiert.
„Also, Frauen werden immer rätselhafter.“
Als er das Geld einsteckt, flüstere ich noch: „Da gibt es nichts zu verstehen.“
Ich sage das wohl eher zu mir selbst – wo er doch nicht einmal mein Typ ist.

10. Oktober 1999

Es ist kaum einen Monat her, seit ich angefangen habe, mit Unbekannten ins Bett zu gehen. Und schon hat es den Reiz des Neuen verloren und sich in eine Art Fitnessübung verwandelt.
Heute Nachmittag bin ich zu Hause beim Putzen, als Susanna mich anruft.
„Val, Schätzchen, kannst du schnell kommen? Ich habe hier zwei Italiener sitzen, die auf dich warten. Sie haben nicht viel Zeit, weil sie zum Flughafen müssen. Geht das?“
„Klar. Ich mache so schnell wie ich kann. Sag Ihnen, ich bin sofort da.“
Giovanni und ich gehen also in die Suite und er springt nochmal schnell unter die Dusche. Ich lege meine Kleider ab und als er aus dem Bad kommt, nimmt er mich erst einmal in die Arme. Das ist selten und überrascht mich, denn meistens kommen die Männer sofort zur Sache. Er sieht mich liebevoll an, um mich dann zärtlich zu küssen. Wir haben beide Lust. Zwischen uns herrscht eine fast magische Anziehungskraft, was jeden auf seine Art so überrascht, dass wir unvermittelt anfangen, uns zu unterhalten. Wir sprechen über Italien und über seine Gründe, nach Spanien zu kommen. Aus dem Nebenzimmer dringen Estefanias Schreie zu uns herüber, die sich mit Alesandros Stöhnen vermischen. Bei uns ist rein körperlich bei weitem nicht so viel los. Giovanni ist sehr müde und ich massiere ihn mit der Hand bis er kommt. Für mich war sein Kuss der Höhepunkt dieser Stunde. Er hat mir sehr viel gegeben, so dass ich kein bisschen frustriert bin. Was zwischen uns passiert ist, war mehr wert, als jeder Orgasmus. Ich habe das seltsame Gefühl, diesen Mann schon mein ganzes Leben lang zu kennen, seinen Geruch, sein Lächeln, seine Hände. Als wir uns verabschieden, verspricht er, in zwei Tagen wieder da zu sein, und er würde sich freuen, mich wieder zu sehen. Dann fragt er mich nach meinem richtigen Namen.
„Ich heiße wirklich Val. Großes Ehrenwort.“
„Komm schon! Non è vero! Ich weiß, dass du in Wirklichkeit anders heißt!“
„Ich schwindle dich nicht an. Ich habe keinen Künstlernamen.“
ER lacht und droht scherzhaft, beim nächsten Mal meinen wirklichen Namen und meine Telefonnummer aus mir heraus zu kitzeln. Ich weiß gar nichts über ihn, und die Männer erzählen viel, wenn der Tag lang ist, aber irgendwie spüre ich, dass wir uns wiedersehen werden…Alles lesen>>>


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5 Kommentare zu "Valerie Tasso – Tagebuch einer Nymphomanin"

  1. Kann das was Kerstin Scholz schreibt, bestätigen (Link in der Galerie), ob ich selbst nymphoman veranlagt bin, darüber dachte ich noch nie wirklich nach, Tage ohne Orgasmus gibt es bei mir aber nur, wenn ich wirklich krank bin und das geht schon so, seit ich 17/ 18 war. Mit 22 versuchte ich es einmal mit Beziehung, aber der Boy war ein totaler Egoist und konnte nicht damit leben, dass ich nur dann zum Höhepunkt kam, wenn ich mit den Fingern nachhalf oder einen Dildo benutzte, wenn er am Ende seines Lateins war. Angeblich sollen es ja viele Männer geil finden, wenn sie zuschauen dürfen, wenn eine Frau sich befriedigt, aber da sind meine Erfahrungen andere. Den Richtigen zu finden, ist halt nicht so einfach und daher mache ich es wie Kerstin, selbst ist die Frau und hin und wieder ein ONS.

    • Danke für den Kommentar. Ja, ja, das Ego mancher Männer, fühlen sich düpiert wenn Frau ein wenig nachhilft

  2. Nachtrag: Gerade las ich die Bekenntnisse einer Nymphomanin aus der Galerie. Zitat: „Mein erster Freund ist an Krebs gestorben, als ich 19 war. Er war der erste Mann, mit dem ich geschlafen habe. Mit ihm starb meine erste, echt empfundene Liebe. Seither kann ich mich nicht mehr öffnen, kann nicht mehr so viel Nähe zulassen. Ich weiß nicht, wie sich Liebe anfühlt – auch nicht, wie man sie gibt. Aufkeimende Gefühle schiebe ich sofort weg.“ Zitat Ende. Muss also etwas dran sein mit einer relativen Gefühskälte.

    • Hallo und danke für die Kommentare. Letzteres kann ich aus persönlichen Erfahrungen nur bestätigen. Der in den Eingangsbemerkungen erwähnte Bekannte beklagte bisweilen, wenn er ein Bier zu viel getrunken hatte, dass seine Ehefrau zwar nicht gefühlskalt sei, er aber manchmal den Eindruck nicht los wurde, sie nicht hinreichend zu befriedigen, sprich ihr zu einem Orgasmus zu verhelfen. Er war sich sehr sicher, dass seine Frau nicht „fremd ging“, da sie beide mit ihrer übersteigerten Lust umzugehen verstanden (Benutzen von Spielzeugen und sie befriedigte sich in seiner Gegenwart selbst und kam nur dann zu einem Orgasmus – letzteres deckt sich im Übrigen mit den Bekenntnissen der von Ihnen im zweiten Kommentar zitierten Frau).

  3. Habe das Buch vor gut einem Jahr gelesen, nach meinem Geschmack über weite Teile etwas zu nüchtern geschrieben, aber vielleicht sieht ja eine Nymphomanin den Sex mehr als nüchterne Betätigung an und das Gefühl leidet dabei. Wäre interessant, dazu die Meinung einer nymphomanen Frau zu lesen

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