Pauline Reage – Die Geschichte der O

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Leseproben aus einem Klassiker der erotischen Weltliteratur

Pauline Reage – Der Buchstabe „O“ steht für „Objekt“

O fühlte, dass ihr Mund schön war, weil es ihrem Geliebten gefiel, in ihn einzudringen, weil er die Liebkosungen dieses Mundes zur Schau stellte, weil es ihm endlich gefiel, sich in ihn zu ergießen. Sie empfing ihn, wie man einen Gott empfängt …

Oder das „O“ für das „Original“

Lange unbeachtet, nachdem ich damit begann, diesen Blog zu erstellen, ihm ein wenig Leben einzuhauchen. Es war die Zeit der Fifty-Shades-of-Grey-Welle, als scheinbar niemand von denen, die sich für erotische Literatur und Film interessieren, noch an etwas anderes dachte. Eine Woge, auf die sich ganze Scharen von Schreibern und Abschreibern schwang, die sogar weitere „Bestseller“ hervor brachte. Wie man es zu einem solchen Bestseller bringt, können Sie hier nachlesen>>>
Inzwischen haben sich die Wogen geglättet. Es gab keine Feministinnen mehr, die auf Kinosessel pinkelten oder Stinkbomben warfen, wie seinerzeit, als die Geschichte der O verfilmt wurde. Die letzte Folge von Fifty Shades of Grey in den Kinos soll mehr Langeweile erzeugt haben, denn Lust. Zeit also, sich dem Original zu zuwenden, wofür das O ebenfalls stehen könnte, das „O“ für das „Original“.

anne_desclos_alias_pauline_réageAnne Desclos alias Pauline Réage

Bekannter unter dem Pseudonym Dominique Aury, veröffentlichte im Jahre 1954 den erotischen Roman.
Geboren am 23. September 1907 in Rochefort, Département Charente-Maritime, wuchs die Autorin bei ihrer Großmutter in der Bretagne auf. Sie studierte Anglistik an der Sorbonne. Nach dem Studium arbeitete sie 25 Jahre lang, zuerst als Verlagssekretärin und Journalistin, zum Schluss als Chefredakteurin bei der Nouvelle Revue Française (NRF). Hier erschienen ihre Artikel unter dem Pseudonym Dominique Aury.
Darüber hinaus arbeitete sie als Lektorin für den Verlag Gallimard und übersetzte eine Reihe englischsprachiger Autoren ins Französische. Desclos war eine anerkannte Literaturkritikerin und trat als Jury-Mitglied bei bekannten Literaturpreisen auf. Für ihre Verdienste erhielt sie den Orden der Ehrenlegion.
Während des Krieges kam es zu einer heftigen Affaire mit ihrem Chef Jean Paulhan, der sie später, nachdem sich das Verhältnis abgekühlt hatte, mit der chauvinistischen Bemerkung, Frauen könnten keine erotischen Romane schreiben, dazu inspirierte, die Geschichte der O aufzuschreiben.
Das Buch erregte großes Aufsehen, gegen den Verleger wurde mehrfach Anklage erhoben. Man stritt außerdem darüber, ob sich hinter dem Pseudonym nicht ein Mann verberge.
Als im Jahre 1975 die französisch-deutsche Verfilmung (mehr zum Film>>>) von Regisseur Just Jaeckin und Drehbuchautor Sébastien Japrisot in den deutschen Kinos erschien, brachte parallel dazu der Verlag Herbig München das Buch in großer Auflage und entsprechender Aufmachung heraus.
Anne Desclos verstarb am 27. April 1998 in Corbeil-Essonnes, Île-de-France.

Leseproben

Nimm den Gürtel ab, sagt er, und zieh den Slip aus

Ihr Geliebter führt O eines Tages in einem Stadtviertel spazieren, das sie sonst nie betreten, im Parc Monsouris im Parc Monceau. An der Ecke des Parks, einer Straßenkreuzung, wo niemals Taxis stehen, sehen sie, nachdem sie im Park spazieren gegangen und Seite an Seite am Rand einer Rasenfläche gesessen waren, einen Wagen mit Zähluhr, der einem Taxi
gleicht.
„Steig ein“, sagt er.
Sie steigt ein. Der Abend ist nicht mehr fern, und es ist Herbst. Sie ist gekleidet wie immer. Schuhe mit hohen Absätzen, ein Kostüm mit Plisseerock, Seidenbluse, keinen Hut. Aber lange Handschuhe, die über die Ärmel des Kostüms gezogen sind, und sie trägt in ihrer ledernen Handtasche ihre Papiere, Puder und Lippenstift. Das Taxi fährt geräuschlos an, ohne dass der Mann etwas zum Chauffeur gesagt hätte. Er schließt die Schiebevorhänge rechts und links an den Scheiben und hinten am Rückfenster.

Sie hat ihre Handschuhe ausgezogen, weil sie glaubt, er wolle sie küssen oder sie solle ihn streicheln. Aber er sagt:
„Du kannst dich nicht rühren, gib deine Tasche her.“
Sie gibt die Tasche, er legt sie außerhalb ihrer Reichweite und fährt fort:
„Und du hast zu viel an. Mach die Strumpfhalter auf, rolle deine Strümpfe bis zum Knie; hier hast du Strumpfbänder.“
Es geht nicht ganz leicht, das Taxi fährt schneller, und sie fürchtet, der Chauffeur könne sich umdrehen. Schließlich sind die Strümpfe gerollt, und es stört sie, die Beine nackt und frei unter der Seide ihres Hemds zu spüren. Außerdem rutschen die ausgehakten Strumpfhalter hoch.
„Nimm den Gürtel ab, sagt er, und zieh den Slip aus.“
Das geht einfach, man braucht nur mit den Händen hinter die Hüften fassen und sich ein bisschen hochstemmen. Er nimmt ihr Gürtel und Slip aus der Hand, legt sie in die Tasche und sagt dann:
„Du darfst dich nicht auf dein Hemd und auf den Rock setzen, du musst beides hochziehen und dich direkt auf die Bank setzen.“
Die Bank ist mit Kunstleder bezogen, es ist glitschig und kalt, man schaudert, wenn man es an den Schenkeln spürt. Dann befiehlt er ihr:
„Zieh jetzt deine Handschuhe wieder an“
Das Taxi fährt noch immer, und sie wagt nicht zu fragen, warum Ren‚ sich nicht rührt und nichts mehr sagt, noch was es für ihn bedeuten kann, dass sie reglos und stumm, so entblößt und so ausgesetzt, so wohl behandschuht in einem schwarzen Wagen sitzt und nicht weiß, wohin sie fährt.
Er hat ihr nichts befohlen und nichts verboten, doch sie wagt weder die Beine über zuschlagen noch die Knie zu schließen. Sie hat die beiden behandschuhten Hände rechts und links auf den Sitz gestützt… Alles lesen>>>
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… den Rand der Schamlippen rötlich …

Eine andere Version des gleichen Anfangs war brutaler und simpler: Die junge Frau war, ebenso gekleidet, von ihrem Geliebten und einem seiner Freunde, den sie nicht kannte, im Wagen mitgenommen worden. Der Unbekannte saß am Steuer, der Geliebte neben der jungen Frau, und diesmal sprach der Freund, der Unbekannte, und erklärte der jungen Frau, dass ihr Geliebter den Auftrag habe, sie vorzubereiten, dass er ihr die Hände auf den Rücken binden werde, oberhalb der Handschuhe, ihre Strümpfe aushaken und herunterrollen, ihr den Strumpfgürtel ausziehen, den Slip und den Büstenhalter, und ihr die
Augen verbinden werde. Daß sie dann im Schloß abgeliefert werde. Wo man sie jeweils anweisen werde, was sie zu tun habe.
Nachdem sie wie besprochen entkleidet und gefesselt worden war, half man ihr nach einer halbstündigen Fahrt aus dem Wagen, führte sie einige Stufen hinauf, dann mit verbundenen Augen durch ein paar Türen, und als die Binde abgenommen wurde, fand sie sich allein in einem dunklen Zimmer, wo man sie eine halbe Stunde warten ließ oder eine Stunde oder zwei, ich weiß nicht, wie lange, aber es war eine Ewigkeit.
Als dann endlich die Tür geöffnet wurde und das Licht anging, sah sie, dass sie in einem ganz gewöhnlichen und behaglichen
Raum gewartet hatte, der dennoch eigenartig war: mit einem dicken Teppich auf dem Boden, aber ohne ein Möbelstück, rundum Wandschränke. Zwei Frauen hatten die Tür geöffnet, zwei junge und hübsche Frauen, gekleidet wie hübsche Zofen des achtzehnten Jahrhunderts: mit langen, leichten und gebauschten Röcken, die die Füße bedeckten, mit engen Miedern, die den Busen hoch schoben und vorne geschnürt oder gehakt waren, und mit Spitzen am Ausschnitt und an den halblangen Ärmeln. Augen und Mund geschminkt.

Jede trug ein enges Halsband und enge Armbänder um die Handgelenke. Ich weiß nun, dass sie O die Hände losbanden, die noch immer hinter ihrem Rücken gefesselt waren, und Ihr sagten, dass sie sich ausziehen müsse und dass man sie baden und schminken werde.
Sie wurde also entkleidet und ihre Kleider wurden in einem der Wandschränke verwahrt. Sie durfte sich nicht allein baden, sie wurde frisiert wie beim Friseur, indem man sie in einem dieser großen Sessel Platz nehmen ließ, die beim Kopf waschen nach hinten gekippt und wieder gerade gestellt werden, wenn man, nach dem Einlegen, unter der Trockenhaube sitzt. Das dauert immer mindestens eine Stunde.
Es hat tatsächlich über eine Stunde gedauert, sie war nackt auf diesem Stuhl gesessen, und man verbot ihr, die Beine über zuschlagen oder die Knie zu schließen. Und da sie vor einem großen Spiegel saß, der die Wandfläche von oben bis unten bedeckte und von keiner Konsole unterbrochen wurde, sah sie sich, weit klaffend, so oft ihr Blick den Spiegel traf.
Als sie fertig geschminkt war, die Lider leicht umschattet, den Mund sehr rot, Spitze und Hof der Brüste rosig, den Rand der Schamlippen rötlich, den Flaum der Achselhöhlen und des Schoßes, die Furche zwischen den Schenkeln und die Furche unter den Brüsten und die Handflächen lange mit Parfum bestäubt, wurde sie in einen Raum geführt, wo ein dreiteiliger Spiegel und ein vierter Spiegel an der Wand dafür sorgten, dass sie sich genau sehen konnte.
Sie wurde angewiesen, sich auf den Puff in der Mitte zwischen den Spiegeln zu setzen und zu warten… Alles lesen>>>

… so oft das mächtige Glied auf den Grund ihrer Kehle stieß …

Man zeigte ihr den Reitstock, der schwarz war, Lang und dünn, aus feinem Bambus, mit Leder bezogen, wie man sie in den Auslagen der großen Ledergeschäfte sieht; die Lederpeitsche, die der erste der Männer, den sie gesehen hatte, im Gürtel trug, sie war lang, bestand aus sechs Riemen mit je einem Knoten am Ende, dann eine dritte Peitsche aus sehr dünnen Schnüren, die an den Enden mehrere Knoten trugen und ganz steif waren, als hätte man sie in Wasser eingeweicht, was auch der Fall war, wie sie feststellen konnte, denn man berührte damit ihren Schoß und spreizte ihre Schenkel, damit Sie besser fühlen könne, wie feucht und kalt die Schnüre sich auf der zarten Haut der Innenseite anfühlten.
Blieben noch auf der Konsole stählerne Ketten und Schlüssel. An einer Wand der Bibliothek lief in halber Höhe eine Galerie, die von zwei Säulen getragen wurde. In eine Säule war ein Haken eingelassen, in einer Höhe, die ein Mann auf Zehenspitzen mit gestrecktem Arm erreichen konnte.
Man sagte O, die ihr Geliebter in die Arme genommen hatte, eine Hand unter ihren Schultern und die andere, die sie verbannte, zwischen ihren Schenkeln, um sie zum Nachgeben zu zwingen, man sagte ihr, dass man ihre gefesselten Hände nur löse, um sie sogleich, mittels der Armreifen und einer der Stahlketten, an diesen Pfeiler zu binden. Dass aber nur die Hände über ihrem Kopf festgehalten würden, sie sich aber sonst frei bewegen könne und die Schläge kommen sähe. Dass man im allgemeinen nur Hüften und Schenkel peitsche, also von der Taille bis zu den Knien, genauso, wie sie im Wagen, der sie hierher gebracht hatte, vorbereitet worden sei, als sie sich nackt hatte auf die Bank setzen müssen. Dass jedoch einer der vier anwesenden Männer vielleicht Lust haben werde, ihre Schenkel mit dem Reitstock zu zeichnen, was schöne, lange und tiefe Striemen gebe, die man lange sehen werde.
Es werde ihr nicht alles zugleich angetan werden, sie werde schreien können, soviel sie wolle, sich winden und weinen. Man werde sie Atem schöpfen lassen, aber weitermachen, sobald sie wieder Kräfte gesammelt habe, wobei die Wirkung nicht nach ihren Schreien oder Tränen beurteilt werde, sondern nach den mehr oder minder lebhaften und anhaltenden Spuren, die die Peitschen auf ihrer Haut zurücklassen würden.
die_geschichte_der_o_leseproben Sie stand also auf, raffte ihre Röcke, um nicht zu stolpern, denn sie war an lange Kleider nicht gewöhnt und fühlte sich nicht sicher auf den Pantöffelchen mit den überhöhten Sohlen und den sehr hohen Absätzen, die nur von einem dicken Seidenband vom gleichen Grün wie ihr Kleid am Fuß gehalten wurden.
Als sie sich bückte, wandte sie den Kopf. Die Frauen warteten, die Männer beachteten sie nicht mehr. Ihr Geliebter saß auf den Boden an den Puff gelehnt, über den man sie zu Beginn des Abends geworfen hatte, mit hochgezogenen Knien und auf die Knie gelegten Ellbogen, und spielte mit der Lederpeitsche.
Beim ersten Schritt, den sie auf die Frauen zutat, streifte ihn ihr Rock. Er hob den Kopf und lächelte ihr zu, rief ihren Namen und stand ebenfalls auf.
Er strich ihr sanft übers Haar, glättete ihr mit den Fingerspitzen die Brauen, küsste zart ihre Lippen. Ganz laut sagte er ihr, dass er sie liebe.
O zitterte heftig und hörte mit Schrecken, daß sie erwiderte:
„Ich liebe dich“ – und spürte mit Schrecken, dass es wahr war. Er zog sie an sich, sagte mon cheri, mon coeur cheri, küsste ihren Hals und den Ansatz der Wange, sie hatte ihren Kopf auf die Schulter sinken lassen, die das violette Gewand bedeckte.
Er wiederholte, diesmal ganz leise, dass er sie liebe und sagte, ebenfalls ganz leise:
„Knie nieder, streichle mich und küsse mich.“ – Er schob sie weg, winkte den beiden Frauen, beiseite zu treten, damit er sich an die Konsole lehnen könne.
Er war groß, und die Konsole war nicht sehr hoch, so dass seine langen Beine, in Strumpfhosen vom gleichen Violett wie sein Hausmantel, leicht gebeugt waren. Der offene Mantel spannte sich darunter wie ein Vorhang und das Geschlecht mit seinem hellen Vlies wurde vom Sims der Konsole hochgestützt. Die drei Männer traten näher.
O kniete auf dem Teppich, ihr grüner Rock umgab sie wie eine Blütenkrone. Das Korsett schnürte sie ein, die Brüste, deren Spitzen man sah, waren mit den Knien ihres Geliebten auf gleicher Höhe.
Mehr Licht, sagte einer der Männer.
Als man den Strahl der Lampe so gerichtet hatte, dass er grell auf Rens Geschlecht fiel und auf das Gesicht seiner Geliebten, das dicht davor war, und auf ihre Hände, die ihn von unten streichelten, befahl Ren‚ plötzlich:
„Sage immer wieder: Ich liebe Sie.“
O sagte: „Ich liebe Sie“ in solcher Verzückung, dass ihre Lippen kaum wagten, die Spitze des Glieds zu berühren, die noch von ihrer zarten fleischigen Hülle bedeckt war. Die drei rauchenden Männer kommentierten Os Gesten, die Bewegung ihres Mundes, der sich um Rens Geschlecht geschlossen hatte und es festhielt, an ihm auf und abglitt, ihr aufgelöstes Gesicht, das Tränen überströmten, so oft das mächtige Glied auf den Grund ihrer Kehle stieß und dabei die Zunge zurückdrängte, sie würgte. Schon fast geknebelt durch das harte Fleisch, das ihren Mund füllte, murmelte sie noch immer:
„Ich liebe Sie.“
Die eine der beiden Frauen hatte sich rechts, die andere links von Ren‚ gestellt, der sich mit den Armen auf ihre Schultern stützte. O hörte die Kommentare der Zuschauer, aber sie wollte nur die Seufzer ihres Geliebten hören, konzentrierte sich ganz darauf, ihn zu liebkosen, mit unendlichem Respekt, mit unendlicher Behutsamkeit.
O fühlte, dass ihr Mund schön war, weil es ihrem Geliebten gefiel, in ihn einzudringen, weil er die Liebkosungen dieses Mundes zur Schau stellte, weil es ihm endlich gefiel, sich in ihn zu ergießen. Sie empfing ihn, wie man einen Gott empfängt, hörte ihn schreien, hörte die anderen lachen, und als sie ihn empfangen hatte, sank sie zusammen, das Gesicht auf den Boden. Die beiden Frauen hoben sie auf, und dieses Mal brachte man sie weg… Alles lesen>>>


die_geschichte_der_o_filmDie Geschichte der O – Der Film, uncut mit Trailer

Das ungekürzte Remake aus dem Jahre 2015.
Geduldig ließ sie sich auspeitschen, voller Gehorsam ließ sie sich fremden Männern zuführen, wo man sie zur willfährigen Lustdienerin ausbildete. Mit Hundehalsband, ohne Höschen, stets gefügig. Mund und Beine nie ganz geschlossen, immer bereit. Das Abschlusszeugnis, das man ihr gewährte: Ein „O“, von ihrem Besitzer Sir Steven in die Haut eingebrannt. Der Buchstabe „O“ steht für „Objekt“. Mit Corinne Clery, Udo Kier und Anthony Steel; Regie Just Jaeckin… Mehr zum Film>>>


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„Oh, Frank, Froonc“, sie wiederholte den Namen mehrmals in ihrem Akzent, was genau so klang, als spräche sie den Namen der französischen Währung aus.
„Mein Name ist Hélène“, reagierte sie postwendend. Das klang bezaubernd. Sie sprach den selbstverständlich französisch aus. Älän h, das "H" am Ende daran gehaucht. Nicht wie man es hierzulande kennt, wie die Birne Helene. Nein, Älän h, das klang, wie sie es aussprach, als stünde sie kurz vor einem Orgasmus ...
dunkle_perlen_erotiknovellen„Sag jetzt nichts, sag jetzt bitte gar nichts …“, flüsterte ich nur, bevor sich unsere Lippen trafen. Rund herum ein einziges Nichts, für eine Ewigkeit schien die ganze Welt still zu stehen. Lebensstille, ein leises Rauschen, zu dem Stimmen, Motorengeräusche und das Dröhnen der Triebwerke startender Flugzeuge verschmolzen. Es gab nur uns. Meine Arme, die sie umklammerten, ihren vollen, weichen Mund, ihren zierlichen, schlanken Körper, ihre schmalen Hüften, die ich unter dem Mantel ertastete.
Sie lächelte glücklich, während wir uns unablässig küssten. Das bemerkte ich an ihren Mundwinkeln, die immer wieder flohen. Mir rannen die Tränen über die Wangen, Salz, gemischt in unseren Speichel. Jedes Mal, wenn sie den Mund zum Sprechen öffnen wollte, verschlang ich sie aufs Neue.
„Du erdrückst mich, Froonc“, schnaufte sie, nachdem es ihr ein erstes Mal gelang, sich zu befreien ...
Ihre sanfte Stimme, dieses frische, helle Lachen, das ich solange vermisste, verführten mich eher dazu, sie noch leidenschaftlicher zu küssen.
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