Fick mich – Baise Moi – Sex-Exzesse und Mord (2023)

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Baise Moi – Das Buch / der Film von Virginie Despentes ab sofort wieder verfügbar

Fick mich – Baise Moi, welche Aufforderung könnte schöner sein – wenn da nicht, ja wenn?

Fick mich – Den Männern gefallen ist eine komplizierte Kunst, die verlangt, dass man alles unterdrückt, was mit Macht zu tun hat … Virginie Despentes

Fick mich

Baise moi, fick mich, ja, überraschend einfach, kürzer und bündiger kann man es nicht mehr sagen, und ehrlich, wie geht es Ihnen, wenn sie die Worte hören? Spannung? Oder mögen Sie lieber gar keine Worte darüber verlieren, oder gar: „Ich würde jetzt gern Geschlechtsverkehr mit dir haben?“ Nun gut, wer Buch gelesen oder Film gesehen hat, müsste an sich zu dem Schluss kommen, dass der Titel anstatt fick mich eher fick dich, also baise toi oder fuck you im Sinne von: „Du kannst mich mal …“ lauten sollte. Gebräuchlich geworden, wenn man jemandem sein Missfallen zum Ausdruck bringen will. So wie die beiden Heldinnen, die allerdings die brutalste Art dafür wählen, Mord und Totschlag. amazonvideo

Blut- und Spermaspur

baise_moi_fick_mich_romanBuch und Film „Baise moi – Fick mich“ sind seit 7. September diesen Jahres in einer Neuauflage bei Amazon erhältlich (sicher auch woanders). Das Video in sehr guter Qualität digital remastered und auch als Blu-ray verfügbar. Besonders der Film löste, nach seinem Erscheinen, im Jahre 2000 heftige Diskussionen wegen expliziter Darstellung sexueller Gewalt und als pornografisch bezeichneter Sex-Szenen aus. Der Spruch: „Sie (die Darsteller*innen) tun es wirklich, trifft hier voll und ganz zu. Zwei junge Frauen, die fickend und mordend durchs Land ziehen und eine Spur aus Blut und Sperma hinterlassen. Da sich Buch und Film kaum unterscheiden, stelle ich beide in einem Beitrag vor.

Die Nemesis als sadistisches weibliches Paar

Zwei Rachegöttinen, Manu und Nadine, deren Leben von Hass und Gewalt geprägt ist, treffen sich zufällig auf der Flucht. Die eine, Manu, weil sie im Affekt einen Bekannten erschossen hat, der sie permanent als Nutte bezeichnet, dabei wurde sie mehrmals vergewaltigt. Die andere, Nadine, Prostituierte, weil sie im Streit ihre Mitbewohnerin tötete. Beide wissen, was ihnen im Falle einer Festnahme blühen würde, daher treiben sie ihren Rachefeldzug gegen die Gesellschaft bis zum Exzess. Sie töten nicht allein Männer, nachdem sie mit denen Orgien veranstalteten, das erste Opfer auf der Flucht wird eine Frau, alles aus Spaß am Töten und zum Auffüllen der Reisekasse. amazon_audible

Die Autorin
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Die Autorin

Virginie Despentes – gleichzeitig Regisseurin des im Jahre 2000 erschienenen Films. Bürgerlich Virginie Daget, geboren am 13. Juni 1969 in Nancy (Frankreich), Schriftstellerin, Regisseurin und Feministin. Mit Baise moi, Fick mich wurde sie bekannt, ihr bislang erfolgreichstes Werk, die Trilogie „Das Leben des Vernon Subutex“. Sie lebte ein paar Jahre in Lyon, woher auch ihr Pseudonym stammt, dem Lyoner Stadtteil Pentes de la Croix-Rousse. Die Eltern, einfache Postangestellte, waren Links orientiert. Despentes gründete 2021 mit der Fotografin Axelle Le Dauphin den Verlag La Légende, mit dem sie feministische und queere Literatur selbst publiziert. Sie lebt mit ihrer Partnerin in Barcelona.

Fick mich – Leseproben

Die Autorin schreibt in der Sprache, wie sie in dem Milieu üblich ist, in dem sich die Handlung des Romans abspielt, in den Banlieues, den Vorstädten französischer Großstädte, wo Kriminalität und Gewalt an der Tagesordnung sind. Nadine, im Film gespielt von Karen Bach, ist die etwas gesittetere der beiden Frauen. An einer Stelle im Roman beschwert sie sich über Manus (Raffaëla Anderson) schlechtes Französisch. Scheiße, Leck mich und so weiter allgegenwärtig, für die sensibleren Leser*innen nicht unbedingt zu empfehlen, ansonsten enthalten Buch und Film so ziemlich alles, was einen guten Porno mit Handlung ausmacht, obgleich, was ist eigentlich ein Porno?

Nadine

In den ersten Kapiteln werden die beiden Protagonistinnen ausführlich in ihren Milieus vorgestellt. Nadine lebt in einer WG mit Séverine, die nervt, Séverine weiß nicht, dass Nadine sich nebenher prostituiert, Fernsehen und Kino mag letztere nicht, wenn dann schaut sie Pornos und masturbiert dabei, als Ausgleich dafür, dass sie sich von alten Säcken ficken lässt.
Ehe sie überhaupt die Jacke aus hat, fängt Séverine schon an zu schimpfen: „Du guckst dir ja schon wieder diesen Dreck an!“
Nadine antwortet, ohne sich umzudrehen: „Du kommst genau richtig. Der Anfang hätte dich ja ziemlich aus der Fassung gebracht, aber diese Schwatte muss doch selbst dir gefallen.“

Lockerungsübungen in Sachen Sex – Fick mich

Als Séverine zum ersten Mal ein Pornovideo auf dem Wohnzimmertisch fand, war sie so schockiert, dass sie gar nichts mehr gesagt hat. Dann setzte bei ihr der Abhärtungseffekt ein, und nun muss man immer härtere Geschütze auffahren, um sie sich vom Hals zu halten.
Nadines Ansicht nach kriegt Séverine von ihr eine richtige Therapie geboten. Lockerungsübungen in Sachen Sex.
[…] Währenddessen hat die Schwarze an dem Phallus des Typen wirklich Gefallen gefunden. Gierig verschlingt sie ihn und zeigt dabei ihre Zunge. Er ejakuliert ihr in den Mund, und sie fleht ihn an, sie von hinten zu nehmen …

Nadines Arsch will gefickt werden

Im Vorbeigehen betrachtet sich Nadine im Schaufenster der Apotheke. Ihr Rock ist zu eng und rutscht beim Gehen hoch. Man kann ihren kompletten Hintern sehen, der sich wiegt und gefickt werden will – fick mich ..
Wenn sie arbeiten geht, trägt sie immer dieselbe Kleidung, dasselbe Parfüm, denselben Lippenstift. Als hätte sie sich genau überlegt, welches Kostüm anzulegen sei, und wollte nicht eine Sekunde länger darüber nachdenken.
Man schaut sie anders an, wenn sie ihre Nuttenkluft anhat. Sie starrt den Männern ins Gesicht, jeder, der ihr entgegenkommt, kann sie haben. Selbst die Ältesten und Dreckigsten dürfen sie besteigen …

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Er schaut ihr zu und holt sich einen runter

Sie steht am Fußende des Bettes und macht auf geile Nutte, er schaut ihr zu und holt sich einen runter. Dann zieht er sie neben sich und besteigt sie …
Er dringt in sie ein, schwitzt fürchterlich und atmet schwer. Stinkender Atem. Aftergestank alter Menschen …
Nadine bewegt mechanisch ihr Becken. Er sagt ihr Sachen über ihren Körper und was für einen warmen Hintern sie habe. Er packt sie bei den Hüften, um sie zu führen, schiebt ihre Beine hoch und reißt ihr die Arschbacken weit auseinander. Er lässt sie alle Verrenkungen machen, die ihm einfallen, damit sie kapiert, dass er mit ihr machen kann, was er will. Er fragt sie, ob sie gekommen ist …

Manu

Manu ist keine Heldin. Sie hat sich daran gewöhnt, ein glanzloses Leben zu führen , den Bauch voller Scheiße zu haben und die Schnauze zu halten.
Rein gar nichts an ihr ist grundlos. Höchstens ihr unlöschbarer Durst. Ob nach Wichse, Bier oder Whisky, scheiß egal, Hauptsache, es hilft. Das Apathische und Schlampige ihres Wesens schlägt alle Rekorde. Es macht ihr nichts aus, sich in Kotze zu suhlen. Eigentlich kriegt sie von der Welt, was sie zum leben braucht: fast täglich genug Alkohol und einen Kerl. der es ihr besorgt.
Wenn der Kleine wüsste, wie scheiß egal ihr hier in diesem Drecksloch die Revolution ist …

Lakim – Fick mich

Auf dem Bürgersteig gegenüber sieht sie Lakim vorbeigehen …
Sie mag ihn gern. Es stört sie nur, dass er sie nicht so nimmt, wie sie ist. Zu Unrecht glaubt er, sie würde sich für ihn auch nur ansatzweise ändern. Er will unbedingt seine Vorstellung vom Leben geltend machen. Dabei hat sie ihre Gründe, so zu sein, wie sie ist. Ihre Beziehung ähnelt einem Wettlauf gegen die Wand. Manu sagt sich, solange er sie härter fickt als sie sich fetzen, gäbe es zum Schlussmachen keinen Grund.
Sie fährt voll drauf ab, wie er ihr seinen Schwanz reinsteckt, als würde er es ihr krumm nehmen, dass sie den Hintern so kräftig bewegt und so laut schreit …

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Nadines erster Mord

Séverine erklärt ihr weiter, wie es zu sein habe, wenn man zusammen wohnt. Sie ist ein hübsches Mädchen. Elegant. Beinahe vornehm, Bewegt sich aber ohne Anmut. Kaum mit anzusehen, wie sie sich bewegt. Als würde ihr Körper sie stören …
[…] Ehe sie den Gedanken überhaupt richtig gefasst hat, haben Nadines Hände bereits instinktiv die richtige Stelle an Séverines Hals gefunden und packen voller Wut und unerbittlich zu. Sie endlich zum Schweigen bringen, Rittlings auf ihr sitzend , presst Nadine sie zu Boden. Ohne an irgendetwas zu denken. Ganz konzentriert bei der Sache. Beim Ficken hat sie manchmal das Gefühl, nicht mehr in ihrer eigenen Haut zu stecken …

Überall zerrissene Glieder

Sie schaltet den Teil von sich ab, der beobachtet und kommentiert. Das hier hat den gleichen Effekt. Als sie wieder zu sich kommt, ist sie dabei, Séverine zu erwürgen.
Stimmt also, das mit der Zunge, die ein bisschen herausquillt. Und das mit den verdrehten Augen auch.
Sie steht auf und streicht sich die Haare nach hinten. Mehrere Male schon hat sie geträumt, eine Leiche verstecken zu müssen. Sie war gerade dabei, sie zu zerlegen, als jemand hereinplatzte. Also verbarg sie die Stücke schnell in allen möglichen Ecken und musste mit den Gästen Tee trinken. Überall zerrissene Glieder, unter die Sitzbank gefeuert oder eilig hinter Kissen gestopft …

Manu: Fick mich, Moustaf

In der untersten Schreibtischschublade liegt eine Knarre samt Patronen. Lakim hat Manu ein paarmal zum Schießen mitgenommen. Das Geballer hat ihr gefallen, Trotzdem wurde Schießen nie eine ihrer übermäßigen Leidenschaften.
Wenn sie es sich recht überlegt, ist sie eigentlich doch ganz schön besoffen, und auf dem Weg zu Moustaf, zwei Straßen weiter, schwankt sie ein bisschen. Sie schellt, er öffnet sofort …
Manu fragt: „Bist du allein?“ Moustafs Gesichtsausdruck wird weicher. Er lächelt: „Klappt wohl nicht so mit Lakim und dir, was? Ist schon ewig her, dass du das letzte Mal bei mir warst. Vermisst du mich?

Sie schießt einmal mit ausgestrecktem Arm

Sie schubst ihn mit der Schulter in die Wohnung. Sie sagt etwas leiser: „Nein, ich bin gekommen, um dir zu sagen, dass das nicht geht, was ihr mit Radouan gemacht habt. Niemand hat das Recht, einem Kind sowas anzutun.“
Sie hat die Kiste auf den Boden gestellt und wühlt in ihrer Tasche. Sie hört ihn labern: „Von die brauch ich mir keine Ratschläge anzuhören. Hast du dich mal angesehen? Du bist doch nur ein Wrack!“
„Dir Arschloch werden werden eh nicht mehr viele Leute Ratschläge erteilen, und ich bin ganz bestimmt das letzte Wrack, das du zu Gesicht bekommst, kannst dich freuen …“ Sie schießt einmal mit ausgestrecktem Arm … c_date_mobil

Nadine trifft Manu auf der Flucht

Vor dem Bahnhof lehnt ein Mädchen an der Mauer und starrt zu Boden. Bis zum Bürgersteig gegenüber kann Manu die Musik aus ihrem Walkman hören.
Vielleicht hat ihr Macker sie gerade rausgeschmissen, und sie weiß nicht, wo sie schlafen soll. Vielleicht wollte sie auch den Vorort bei Nacht besichtigen. Angst um die Ohren hat sie jedenfalls nicht. Manu geht über die Straße und stellt sich vor sie hin. Das Mädchen ist gut drei Köpfe größer als sie und doppelt so schwer. Es dauert eine Weile, bis sie kapiert, dass jemand mit ihr sprechen möchte.  Ohne lange nach dem Knopf zu suchen, schaltet sie den Walkman aus.

Richtung Paris

In einem entschuldigendem Tonfall sagt sie: „Um diese Uhrzeit fährt kein Zug mehr.“
„Nein, die Nacht über musst du bleiben.“
„Ja, vor morgen fährt kein Zug.“
„Na ja, wenigstens hast du Unterhaltung. Wohin fährst du?“
„Richtung Paris, wahrscheinlich.“ Das Mädchen weiß anscheinend nicht genau, wo sie hin will. Manu hat Kopfweh, sie fragt: „Kannst du Auto fahren?“ Die andere bejaht.
Hm, du kannst Auto fahren, ich hab n Wagen und nach Paris will ich auch …


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Die Odyssee

Es beginnt eine Odyssee quer durch Frankreich, Orgien, Morde, eine Spur von Blut und Sperma, Männer (Wölfe) und Frauen werden wahllos abgeschlachtet, regelrecht hingerichtet, teils aus Geldgier, teils aus Spaß am Morden. Manu stillt ihre Lust auf Schwänze, wie sie selber sagt, auf den Fick folgt oft der Schuss in den Kopf, sie erfreut sich daran, wie Hirn an die Wände spritzt, ficken und töten, ihre Art der Rache. Nadine indes will den Auftrag ihres besten Freundes, der von Unbekannten ermordet wurde, erfüllen und einen Pass an eine Unbekannte übergeben, die sich ebenfalls auf der Flucht befindet.

Einen Wolf mit aufs Zimmer nehmen

Manu: „Das ist bestimmt supernervig auf der Flucht zu sein, da kannste sicher nie in Ruhe schlafen.“
„Zu dem Thema werden wir wohl bald ne eigne Meinung haben.“
„Man muss besoffen sein, von jetzt an total viel trinken. Und Wölfe fangen. Je mehr du fickst, desto weniger denkst du nach und desto besser schläfst du. Was hältst du eigentlich davon, wenn wir heute Abend nen Wolf mit aufs Zimmer nehmen? Falls sie uns eher als geplant schnappen, sollten wir uns da nicht lumpen lassen …

Zwei Wölfe – baise moi – fick mich

Im Hotel liegen die beiden Pärchen Bett an Bett.
Sie (Nadine) gibt ihm einen Zungenkuss, holt seinen Schwanz raus, er stößt ihn ihr sofort so tief rein, wie er kann, und muss dabei nicht mal mit den Händen nachhelfen. Volltreffer. Er besorgt es ihr gründlich, rackert sich ab und keucht dabei, sie spreizt die Schenkel, damit er noch tiefer in sie eindringen kann, umklammert ihn mit den Beinen, als er zum Endspurt ansetzt. Es hämmert ganz tief in ihrem Bauch, er hat abgespritzt. Er zieht ihn nicht sofort raus … Gut gefickt. Sie rutscht von ihm runter und dreht sich auf den Rücken.

Ein Hotelportier – baise moi – fick mich

Sie (Manu) kniet sich vor ihm hin, holt seinen Schwanz raus , leckt ihm die Eichel und ist froh, dass er beschnitten ist …
Sein Geschlechtsteil ist zart und kurz, sie kann es ganz in den Mund nehmen und lange drin behalten und mit der Zunge bearbeiten, ohne dabei Atem anhalten zu müssen. Diese Möglichkeit schöpft sie voll aus …
Sie fordert ihn auf: „Hol dir hier vor mir einen runter“, und sieht ihm dabei zu. Schließlich packt er sie bei den Haaren und spritzt in ihrem Mund ab.

Es kommt, wie es kommen muss

baise_moi_fick_mich_romanAber es kommt, wie es kommen muss, schließlich geht es um die Gerechtigkeit und jede Missetat wird bestraft, oder etwa nicht? Vielleicht verhält es sich ja bei Virginie Despentes Heldinnen etwas anders als sonst? Wer weiß das schon so ganz genau? Schauen Sie nach … Baise moi – fick mich

Kritiken

Zuerst das Buch, später der Film, lösten heftige Reaktionen aus, wie sie wohl auch von der Autorin beabsichtigt waren. Filmrezension.de schreibt zum Film Baise moi – Fick mich: „Die Sexualität artikuliert sich nur in obszön empfundenen Bildern von unwirklichen und entseelten Akten und erhält dann durch das körnige, unruhige und lichtempfindliche Bild doch wieder den Schein der dokumentierten Realität. Es ist bemerkenswert, dass filmische Tabus aus dem Bereich der Sexualität nur mit Vehemenz und Härte in das Licht der Leinwand gezerrt werden. Vor Baise-moi – Fick mich wurden diese visuellen Tabus nicht eingesetzt …“

Übersicht aller Bücher und passender Filme in diesem Blog in alphabetischer Reihenfolge der Autor*innen

Der Film

mit Karen Bach und Raffaela Anderson; Regie: Virginie Despentes und Coralie Trinh Thi

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Wie eingangs erwähnt, bildet der Film die Handlung des Romans, bis in die Dialoge hinein, Eins zu Eins ab, so dass auf eine Handlungsbeschreibung an dieser Stelle verzichtet werden kann. Entgegen der ersten Auflage, liegt das Material in der Neuausgabe auf DVD und Blu-Ray digital remastered und ungeschnitten vor. Die Hauptdarstellerinnen, zwei ehemalige Pornostars … Baise moi – Fick mich – Der Film
baise_moi_fick_mich_filmCo-Regisseurin

Coralie Trinh Thi – geboren am 11. April 1976 in Paris, bekannt als Coralie, ist eine ehemalige Pornodarstellerin, die wohl, wie man sehen kann, dem Film eine Reihe von Erfahrungen im Genre aufgedrückt hat. Später wurde sie Journalistin und Autorin. Sie spielte zwischen 1994 und 2003 in rund sechzig A1-Pornofilmen mit. Die Co-Regie in Baise moi – Fick mich brachte sie in die Medienszene. Daran anschließend, auf den Film, veröffentlichte sie mehrere Bücher, darunter eine autobiografische Erzählung, „The Wet Way“, „Ein Werk in Rot“, sowie Sexualratgeber. Durch ihre Großmutter mütterlicherseits hat Coralie Trinh Thi vietnamesische Wurzeln, woher ihr Mädchenname stammt.

Blog Highlights

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Erotische Literatur – Klassik & ModerneErotische Fotografie – F. C. Mey & GästeFilme nach erotischen Romanvorlagen u. a.Sexolosophie & Satire

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Die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob mir das in dieser Geschichte niedergeschriebene erspart geblieben wäre, hätte ich nicht am 25. August des Jahres 1997 virtuell einen Chatroom betreten, der den vielversprechenden Namen „Manager-Treff“ trug. Ebenso wenig sicher bin ich mir, ob es nicht besser gewesen wäre, der Bekanntschaft, die sich an besagtem Tage anbahnte, lieber aus dem Wege zu gehen.
Überhaupt nicht sicher hingegen bin ich mir, ob ich das Ganze nicht vielleicht doch hätte erleben wollen und vielleicht tief traurig darüber gewesen wäre, hätte es überhaupt nicht stattgefunden. Was selbstverständlich hinterher niemand hätte wissen können, am wenigsten ich selbst ...Lisa, gerade vierzehn geworden, benahm sie sich völlig ungeniert, als wir uns zum ersten Mal begegneten. Man könnte so weit gehen, sie als völlig schamlos zu bezeichnen. Frech, kess, einen Hauch frivol. Sogar eine Prise Obszönität schien tief in ihrem Wesen versteckt zu sein. Das lag wohl eher daran, dass sie nicht vollumfänglich imstande war, die Wirkung ihres frühreifen Körpers auf spätreife Männer in seiner gnadenlosen Wucht auch nur ansatzweise zu erkennen.
frank_c_mey_regenwuermer_vertragen_kein_coffein_leseprobenLuise, blond und zweigeteilt in die lähmende Kälte des Nordens oben herum. Weiter südlich, vom Nabel abwärts, das ewig lodernde Feuer der Südländerin. Das war nicht immer so. Als wir uns das erste Mal körperlich trafen, wirkte sie welk. In ihrem Schoß schien sie trocken und völlig erkaltet. Später entwickelte sich die Region zwischen ihren Oberschenkeln zu einem pulsierenden Moloch, der mich, flog sie ihrem Höhepunkt entgegen, jedes Mal in sich hinein sog. Wenn er mich wieder ausspuckte, dann einzig zu dem Zwecke, mich einen Augenblick später erneut zu verschlingen. Wie eine wiederkäuende Kuh. Wir lernten uns in dem eingangs erwähnten Chat-Room kennen, in der Zeit kurz nachdem das internationale Spinnennetz seine Ausläufer über den großen Teich hinweg bis nach Deutschland wie in den Rest der Welt hinein schob.
Luise bewegt sich weiter, schneller … Nichts geht mehr, rien ne va plus. Enttäuscht wirft sie sich auf den Rücken. Ein Zischen dringt aus ihrem Hals. Wie wenn man beim Ausatmen die Zunge an den Gaumen drückt, wie bei einer Schlange, begleitet von zornigem Stirnrunzeln. Das höre und sehe ich zum ersten Mal. Bislang gab es nie einen Grund dafür.
„Wir haben den ganzen Tag Zeit … Dazu die halbe Nacht …“, will ich sie vertrösten. Doch sie springt bereits aus dem Bett. Grollend zieht sie sich den Morgenmantel über, anschließend geht sie ins Bad. Als ich ihr wenig später folge, kommt Lisa in Bernys Begleitung aus ihrem Zimmer heraus. Zähnefletschend wedelt er mit dem Schwanz. Lisa lacht mich aus ihren strahlenden Augen heraus an, so blau wie tief. Einen Augenblick lang berühren sich im Vorübergehen unsere Hände, ein Hauch Zärtlichkeit. Sekundenbruchteile wandeln sich zu einem endlosen Flug in die Ewigkeit, am Ende ein Licht, das ein leises Sirren sendet. So muss Odysseus den Gesang der Sirenen empfunden haben …Alle Leseproben>>>

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