Maupassant (1885) – Bel Ami Frauenheld perfekt

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Verfilmte Klassiker der erotischen Literatur – Guy de Maupassant Bel Ami

Einer der erfolgreichsten Romane Maupassants – mehrfach verfilmt – zuletzt im Jahre 2012

Guy de Maupassant – … in einer gemeinsamen, wie eine Umarmung erregenden, sinnlichen Beschwörung aller geheimen, unanständigen und begehrten Genüsse körperlicher Vereinigung …

Bel Ami

Nach einer Reihe von Ausflügen in die erotische Gegenwartsliteratur, zuletzt Emma Becker – La Maison – Haus der Lust, aus dem Jahre 2019, heute ein Sprung zurück in das Frankreich der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts zu Maupassant. Nach dem Fall Napoleons III in der Folge des Deutsch-Französischen Krieges und der Zerschlagung der Pariser Kommune befindet sich Frankreich seit 1871 in der Dritten Republik. Das Land ächzt unter den Verlusten aus dem verlorenen Krieg und ist politisch als einzige Republik auf dem Kontinent inmitten starker Monarchien lange isoliert. Es war aber auch die Zeit kolonialer Eroberungen in Afrika, in deren Ergebnis Frankreich vom Maghreb aus fast ganz Westafrika kolonialisierte. amazonvideo

Sündenpfuhl Paris

maupassant_bel_ami_leseprobenMaupassant schrieb in einer Zeit, als im Zuge der Entwicklung bürgerlicher Freiheiten auch die Freizügigkeit Raum gewann und besonders Paris als der Sündenpfuhl Europas galt. Die Zeit der Gründung der großen Varieté-Theater, wie dem Moulin Rouge oder dem L’Olympia, in denen Tänzerinnen und Schauspielerinnen nicht allein nackte Beine zeigten, sondern leicht oder gar unbekleidet in „schlüpfrigen“ Rollen auf den Bühnen posierten. Die Zeit, als ganze Scharen wohlhabender Männer aus Europa und der Welt nach Paris pilgerten, um Teil zu haben an diesem erotischen Treiben. Freizügigkeit, die sich auch in der Literatur wie in anderen Kunst-Genres verbreitete, von Zola und anderen beschrieben.

Naturalismus in der darstellenden Kunst
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Pornografische Fotografie 18. Jahrhundert

Wie in der Literatur griff der Naturalismus auch in anderen Genres, wie in der aufkommenden Fotografie, in dieser neuen Technik, die massenhafte Produktionen zuließ, die Geburtsstunde der Pornografie als Massenprodukt. Wer aber nun bei Maupassant handfeste Darstellungen des Geschlechtsaktes in all seinen Nuancen erwartet, der wird enttäuscht sein. Trotz Liberalisierung herrschte noch strenge Zensur, und wer vom Schreiben leben musste, war darauf angewiesen, dass die Werke auch verlegt werden. Und so kamen die etwas „härteren“ Beschreibungen lediglich unter der Hand und zum gr0ßen Teil unter Pseudonym der Autoren auf den Markt.

Georges Duroy

Hauptfigur in Maupassants Roman der ehemalige Unteroffiziers Georges Duroy, der als Mitglied der Kolonialarmee in Afrika diente und nach seiner Entlassung ein dürftiges Dasein in einem Pariser Vorstadtviertel fristet. Ein schlecht bezahlter Job bei der Eisenbahn bringt ihm gerade soviel ein, dass er die Miete für ein schmutziges Zimmer bezahlen kann und er täglich überlegen muss, wie viele Mahlzeiten er sich leisten kann. Ziellos wandert er oft durch Pariser Geschäftsviertel, sieht den Luxus der Neureichen und Spekulanten, die ihr Geld mit kolonialistischen Börsengeschäften verdienen, ebenso wie korrupte Staatsbedienstete, die sich in der jungen Republik bereichern, und er will nur eins, dazugehören … amazon_audible

Georges Duroy – Der Schönling

Maupassant zeichnet mit Duroy den Schönling, den, dem die Frauen zu Füßen liegen, ohne dass er über Macht und Einfluss verfügt. Eine Person, wie sie vielleicht nicht ganz alltäglich, aber auch nicht völlig untypisch war für dieses Zeit des Umschwungs, des Aufschwungs im Bürgertum, die Zeit der Belle Époque. Der von guten Manieren und tadellosem Aussehen geprägte Aufsteiger, der Parvenü, der nicht allein die Frauen beeindruckt, sondern auch die Männer auf diese oder jene Art. Die einen vielleicht eifersüchtig, weil weniger erfolgreich beim begehrten Geschlecht, die anderen mit einer zurückhaltenden Hochachtung für diesen Frauenliebling, dem sie gern nacheifern würden.

Guy de Maupassant

bel_ami_maupassantGeboren am 5. August 1850 auf Schloss Miromesnil in Tourville-sur-Arques, Normandie, gilt Maupassant als einer der großen französischen Erzähler des 19. Jahrhunderts. Er stammt ursprünglich aus gutem Hause, der Vater ein Neuadliger, die Mutter war die Schwester eines Jugendfreundes von Gustave Flaubert. Die Verhältnisse änderten sich jedoch, nachdem der Vater sein Vermögen verlor und die Mutter sich scheiden ließ. Bereits als Schüler in einem katholischen Seminar unternahm er erste literarische Versuche. Nach seinem Wechsel auf ein Gymnasium lernte Maupassant Gustave Flaubert persönlich kennen. Ein 1869 begonnenes Jurastudium musste er wegen Einberufung in die Armee abbrechen.

Einfluss der jungen Naturalisten

Unter Anleitung Flauberts begann Maupassant, zunächst erfolglos, sein literarisches Schaffen und lernte bekannte Schriftsteller kennen, unter anderem auch Emilé Zola, der seine Hinwendung zum Naturalismus beeinflusste. Seinen Durchbruch als Autor erlangte er 1880 mit der Novelle Boule de suif („Fettklößchen“). In der darauffolgenden Schaffensperiode brachte es Maupassant auf etwa 300 Novellen und 6 Romane. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller betätigte sich Maupassant als Journalist und schrieb politisch kritische Texte für mehrere Zeitungen.
Guy de Maupassant starb bereits im Alter von 43 Jahren am 6. Juli 1893 in Passy, Paris, wohl auch an den Folgen einer Syphilis-Erkrankung.

Leseproben

Es war einer jener Sommerabende, an denen in Paris die Luft nicht ausreicht …
Als Georges Duroy auf den Boulevard kam, blieb er wieder stehen, unschlüssig, was er beginnen sollte. Am liebsten wäre er jetzt in der Champs-Elysées und zur Avenue du Bois de Boulogne gegangen, um unter den Bäumen ein wenig frische Luft zu schöpfen; aber noch ein anderes Verlangen quälte ihn – das verlangen nach einem Liebesabenteuer. Wie würde es sich darbieten? Er hatte keine Vorstellung davon; aber seit drei Monaten wartete er darauf, alle Zage, alle Abende. Zuweilen stahl er sich da und dort ein wenig Liebe, dank seinem guten Aussehen und seiner galanten Art, doch er hoffte immer auf mehr und besseres.

Guy de Maupassant Bel Ami

Frauen, Frauen für die Liebe

Seine Taschen waren leer, sein Blut war in Wallung, und er entflammte, wenn er die Herumtreiberinnen streifte, die an den Straßenecken flüsterten: „Kommst du mit, hübscher Junge?“ Aber er wagte nicht, ihnen zu folgen, er konnte sie ja nicht bezahlen; und er erwartete auch etwas anderes, andere, weniger feile Küsse.
Dennoch liebte er die Orte, wo es von Dirnen wimmelte, ihre Tanzlokale, ihre Cafés, ihre Straßen; er liebte es, sie zu streifen, sie anzusprechen, sie zu duzen, ihre starken Parfüms zu wittern, ihre Nähe zu fühlen. Immerhin waren es Frauen, Frauen für die Liebe. Er empfand keineswegs jene angeborene Verachtung für sie wie die Männer mit Familiensinn.

Erste Erfolge bei den Frauen

Durch Zufall trifft Duroy einen alten Kameraden aus Armeezeiten, Forestier, Redakteur bei der „Vie Francaise, einer der führenden Pariser Zeitungen. Der lädt Duroy ein, sich im Beruf des Journalisten zu üben. Erstes Thema, Duroys Erlebnisse im Kolonialkrieg. Während eines Essens bei der Familie Forestier bemerkt Duroy, dass er einen starken Eindruck bei Forestiers Gattin hinterlässt. Die schreibt ihm am Ende den Artikel, wie sie auch, wie Duroy später feststellen wird, ihrem Gatten dessen Artikel schreibt. Eine kluge Frau, die, den Sitten folgend, offiziell nicht arbeiten darf. Sie ermöglicht Duroy den Einstieg in die Welt der höher gestellten Damen.

Guy de Maupassant Bel Ami

Madame de Marelle

Duroy setzte sich und wartete. Er wartete lange. Dann öffnete sich eine Tür und Madame de Marelle kam hereingestürmt, in einem japanischen Morgenrock aus rosa Seide, auf dem goldene Landschaften, blaue Blumen und weiße Vögel gestickt waren, und sie rief: „Stellen sie sich vor, ich war noch im Bett! Wie nett von ihnen, mich zu besuchen! Ich glaubte schon, sie hätten mich vergessen.“ Sie streckte ihm mit einer Gebärde des Entzückens beide Hände entgegen, und Duroy, dem das leicht schäbige Aussehen der Wohnung seine Sicherheit wiedergab, ergriff sie und küsste die eine, wie er es Norbert de Varenne hatte tun sehen. Sie bat ihn, sich zu setzen; dann betrachtete sie ihn vom Kopf bis zu den Füßen …

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Ein brutales, eindeutiges Verlangen

Und sie begannen sogleich zu plaudern, als wären sie alte Bekannte gewesen …
Auf einmal unterbrach sich die junge Frau und rief erstaunt: „Das ist sonderbar, wie ich zu ihnen stehe. Mir scheint, ich kenne sie seit zehn Jahren. Wir werden ohne Zweifel gute Kameraden werden, wollen sie?“
„Aber gewiss!“ antwortete er mit vielsagendem Lächeln. Er fand sie in ihrem schimmernden, weichen Morgenrock ganz bestrickend, nicht so fein wie die andere (Madame Forestier, Anm.) in ihrem weißen Morgenrock, nicht so katzenartig, nicht so zart, aber aufreizender und gepfefferter.
In Madame Marelles Nähe hatte er ein brutaleres, eindeutigeres Verlangen, ein Verlangen, das ihm in den Händen zuckte …

Guy de Maupassant Bel Ami

Bel Ami – Schöner Freund

Es hat gefunkt, Duroy besucht Madame de Marelle regelmäßig, man kommt sich näher. Selbst deren Tochter, die kleine Laurine, findet Gefallen an ihm, weil er mit ihr spielt, was Kinder in dieser Zeit nicht unbedingt von den feinen Herren gewöhnt sind. Sie gibt ihm auch seinen Spitznamen – Bel Ami – Schöner Freund. Während eines gemeinsamen Essens im Hause Forestier – Madame de Marelle mit natürlicher Keckheit, die wie eine Herausforderung wirkte, Madame Forestier mit einer reizenden Zurückhaltung – bricht dann endgültig der Knoten …

Er kennt nur Enthaltsamkeit

Und der Gedanke an die Liebe zog langsam und unwiderstehlich in sie ein, berauschte allmählich ihre Seele, wie der helle Wein, der Tropfen um Tropfen in ihre Kehlen floss, ihr Blut erhitzte und ihren Geist umnebelte …
Forestier sagte ganz ernsthaft: „Diese Offenheit ehrt sie und beweist, dass sie eine praktische Frau sind. Aber darf man fragen, welche Ansicht Monsieur de Marelle dazu hat?“ Sie zog langsam, mit unendlicher, nachhaltiger Geringschätzung die Schultern hoch, dann sagte sie in entschiedenem Ton: „Monsieur de Marelle hat hat auf diesem Gebiet keine Ansicht. Er kennt nur … nur Enthaltsamkeit.“

Begehrte Genüsse körperlicher Vereinigung

Und das Gespräch, das hiermit von den erhabenen Theorien über die Zärtlichkeit herabstieg, betrat den blühenden Garten der vornehmen Zoten.
Das war der Augenblick für die geschickten Zweideutigkeiten, der Augenblick, da mit Worten Schleier gelüftet werden, wie man Frauenröcke hochhebt, der Augenblick für die sprachlichen Überlistungen, für die geschickten und versteckten Kühnheiten, für den Ausspruch der in verschleierten Ausdrücken entkleidete Vorstellungen zeigt …, ein unreines Zusammentreffen der Gedanken in einer gemeinsamen, wie eine Umarmung erregenden, sinnlichen Beschwörung aller geheimen, unanständigen und begehrten Genüsse körperlicher Vereinigung …

Guy de Maupassant Bel Ami

Sein Geist war gelähmt von dem gebieterischen Verlangen

Man drückte Forestiers die Hand, und Duroy sah sich allein mit Madame de Marelle in einer fahrenden Droschke. Er fühlte sie so nahe an seiner Seite, mit sich in diesem schwarzen Kasten eingeschlossen, den einen Augenblick lang die Gaslampen auf den Bürgersteigen hell erleuchteten. Er spürte durch seinen Ärmel hindurch die Wärme ihrer Schulter, und es fiel ihm nichts ein. gar nichts, was er ihr hätte sagen können, denn sein Geist war gelähmt von dem gebieterischen Verlangen, sie in seine Arme zu nehmen.
Wenn ich es wagte, was würde sie tun? dachte er. Und die Erinnerungen an all die während des Diners geflüsterten Zoten machte ihn kühn. aber die Angst vor dem Skandal hielt ihn gleichzeitig zurück.

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Ihr fehlte die Kraft, ihm länger zu widerstehen

Auf einmal fühlte er, wie sich ihr Fuß rührte. Sie hatte eine Bewegung gemacht, eine kurze, nervöse Bewegung der Ungeduld oder vielleicht der Lockung. Diese fast unmerkliche Geste ließ ihn vom Kopf bis zu den Füßen erschauern, er drehte sich ihr hastig zu, warf sich über sie und suchte ihren Mund mit seinen Lippen und ihren bloßen Körper mit seinen Händen.
Sie schrie leise auf, wollte sich aufrichten, sich wehren, ihn zurückstoßen; dann gab sie nach, als fehle ihr die Kraft, länger zu widerstehen …
„Wann sehe ich sie wieder?“ Sie murmelte so leise, dass er es kaum hörte …

Duroy steigt die Karriereleiter empor

Nun ja, Madame de Marelle verfällt Duroy, sie unterstützt ihn mit Geld, er betrügt sie mit einer Prostituierten, ein Affront. Sie trennt sich von ihm, doch das hält nicht lange vor, zu stark das Verlangen nach diesem Mann, der zwischenzeitlich die Karriereleiter aufwärts steigt. Nachdem Duroys Freund und Gönner Forestier stirbt, heiratet er dessen Frau, die er schon begehrt, seit er ihr zum ersten Mal begegnete. Nun bekommt „Madi“ (Madame Forestier) all die Leidenschaft, die sie bei ihrem schön länger kränklichen Gatten vermisste (obgleich sie sich, wie man am Rande mitbekommt, schon während ihrer Ehe schadlos hielt). Duroy scheint nun nichts mehr im Wege zu stehen.

Guy de Maupassant Bel Ami

Die warme Rundung ihrer Brust

Duroy fasste seine Frau um die Hüfte und drückte sie an sich. Sein heftiges Begehren von vorhin wurde Zärtlichkeit, eine schmachtende Zärtlichkeit, eine sanfte Sehnsucht nach kleinen, tröstenden Liebkosungen, mit denen man die Kinder einwiegt. Er sagte ganz leise: „Ich werde dich recht lieb haben, meine kleine Madi.“
Der süße Klang dieser Stimme bewegte die junge Frau, jagte ihr einen flüchtigen Schauer über den Leib, und sie bot ihm ihren Mund, indem sie sich über ihn neigte, denn er hatte seine Wange auf die warme Rundung ihrer Brust gebettet.
Es war ein sehr langer Kuss, stumm und innig …

Ich bete dich an, meine kleine Madi

maupassant_bel_ami_leseproben… dann ein Aufspringen, eine plötzliche tolle Umklammerung, ein kurzer keuchender Kampf, eine wilde und unbeholfene Paarung. Dann lagen sie sich in den Armen, beide ein wenig enttäuscht, , müde und noch zärtlich, bis das Pfeifen des Zuges einen nahen Bahnhof ankündigt.
Mit den Fingerspitzen ihre zerzausten Schläfenhaare zurechtstreichend, erklärte sie: „Das ist sehr dumm, wir sind wie die Kinder.“
Aber er küsste ihr die Hände, erst die eine, dann die andere, in fiebriger Hast und antwortete: „Ich bete dich an, meine kleine Madi.“ Bis Rouen blieben sie fast regungslos sitzen, Wange an Wange, durch das Fenster in die Nacht starrend …

Soweit, so gut

Georges Duroy steht vor dem Zenit seiner Laufbahn, neben Madelaine (Madi) hat er es aber bereits auf eine andere abgesehen, deren größerer Einfluss ihm noch mehr entgegen kommt, und außerdem dürstet es ihm nach der frischen Jugend, der Tochter der Begehrten. So stört es ihn auch nicht, dass er sich von Madelaine wegen deren Untreue wieder scheiden lässt. Ihm schwebt Höheres vor, doch ob er es erreicht? Guy de Maupassant Bel Ami

Der Film

aus dem Jahre 2012, die letzte Verfilmung Maupassants Roman mit:
Robert Pattinson als Georges Duroy, Uma Thurman als Madeleine Forestier, Philip Glenister als Charles Forestier, Christina Ricci als Madame de Marelle; Regie: Declan Donnellan und Nick Ormerod
Der Roman wurde insgesamt sechsmal verfilmt, in den Jahren 1934 (D) von Willi Forst, der auch die Hauptrolle spielte, 1947 (USA), 1955 (F, A), 1968 (D) als mehrteilige TV-Serie sowie 2012 (GB). Bei der sechsten Verfilmung handelt es sich um eine Pornoadaption aus dem Jahre 1976 unter dem Titel „Skandinavische Lust“.

Maupassant – Bel Ami – Der Film

Inhalt

Da sich der Film streng an die Romanvorlage hält, kann an dieser Stelle auf eine Inhaltsangabe verzichtet werden. Für Nicht-Leseratten (und *innen, diverse inkl.), die sich für klassische Stoffe und besonders für Maupassant interessieren, daher zu empfehlen. Besonders auch wegen der hervorragenden Besetzung. Robert Pattinson als Duroy, der Schönling, dem deutschen Kinopublikum bekannt als Cedric Diggory in den Harry-Potter-Verfilmungen, zu Uma Thurman muss man dem Liebhaber erotischer Filme wohl nichts sagen. Hier im Blog mehrmals erwähnt, u. a. in „Henry und June“, schließlich Christina Ricci, dem deutschen Publikum bekannt geworden mit dem Film „Meerjungfrauen küssen besser“ aus dem Jahre 1990.


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Regie

maupassant_bel_ami_filmkritikDeclan Michael Martin Donnellan, geboren am 4. August 1953 in Manchester. Gemeinsam mit seinem Co-Regisseur Nick Ormerod gründete er 1981 die Cheek by Jowl Theatergruppe. Er inszenierte weltweit zahlreiche Theaterstücke, Opern und Ballett. 1992 erhielt er die Ehrendoktorwürde der University of Warwick. 2004 wurde er für sein Werk in Frankreich mit dem Orden der Künste und Literatur geehrt. Im Jahre 2010 wurde er Ehrenmitglied des Goldsmiths‘ College der University von London. 2017 wurde Donnellan für seine Verdienste um das Theater zum Offizier des Ordens Großbritanniens ernannt. Maupassants Bel Ami ist sein bislang einziger Film.

Nick Ormerod

Geboren am 9. Dezember 1951 in London. Er studierte Rechtswissenschaften am Trinity College in Cambridge, bevor er an der Wimbledon School of Art einen Bachelor in Theaterdesign erwarb. Ormerod wurde 1988 für „A Family Affair“, „The Tempest“ und „Philoctetes“ für den Laurence Olivier Award „Designer des Jahres“ nominiert und gewann 2008 mit „Donnellan“ den Corral de Comedias Award. Maupassants Bel Ami blieb bislang ebenfalls sein einziger Film.
Hier der offizielle Trailer zum Film:


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