Konsalik perfekt – Leila, die Schöne vom Nil (1977)

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Roman von H. G. Konsalik – Leseproben

Atemberaubende Spannung mit einer Prise Erotik

Ihr brauner, glänzender schlanker Körper mit den langen Beinen und den spitzen Brüsten, den schmalen Hüften und den aufgelösten schwarzen Haaren, die bis zur Taille reichten, schwebte schwerelos durch den weißen Ufersand …

Der Autor

Konsalik

konsalikKonsalik – Der Name ist Programm und im Grunde genommen könnte man sich jeglichen einführenden Text zum Autor sparen, eben aus dem eingangs Geschriebenen heraus. Ein paar Bemerkungen dennoch, vielleicht verläuft sich jemand auf diesen Blog, der sich in der Literaturlandschaft weniger auskennt und gerade erst seine Liebe zum Buch entdeckt hat.

85 Millionen verkaufte Bücher

Heinz Günther Konsalik, geboren am 28. Mai 1921 in Köln. Nach Karl May und John Sinclair belegt Konsalik Platz 3 der Autoren mit den meistverkauften Büchern Deutschlands, sage und schreibe 85 Millionen. 1940 Abitur am Humboldt-Gymnasium in Köln, anschließend Medizinstudium, das er vorzeitig beendete, um zu Theaterwissenschaften, Literaturgeschichte und Germanistik zu wechseln.

Stationen

Im Zweiten Weltkrieg wurde er Kriegsberichterstatter in Frankreich und kam als Soldat später an die Ostfront, wo er in der Sowjetunion schwer verwundet wurde. Kriegsromane nehmen einen breiten Teil seines Schaffens ein. Nach dem Krieg verschiedene Tätigkeiten als Lektor und Redakteur, seit 1951 freier Schriftsteller, wo er sehr schnell zu den Großen der Unterhaltungsliteratur aufstieg. Eine Reihe seiner Werke wurde verfilmt. Konsalik verstarb am 2. Oktober 1999 in Salzburg. Zur vollständigen Biografie und Liste seiner Werke folgen Sie bitte dem Link zu Beginn des Abschnitts. Hier die vollständige Liste seiner Werke>>> amazonvideo

Der Roman

Im Gegensatz zum Film des Tages, in dem es schon, was die Erotik betrifft, ziemlich zur Sache geht, haben wir es bei Konsalik „Leila, die Schöne vom Nil“ eher mit einer Prise zu tun, mehr mit Wünschen und Träumen der Handelnden, denn mit dem Tun selbst. Der Rest bleibt der Fantasie der Lesenden überlassen, und die wird, Konsalik-gerecht, durchaus angeheizt. Drei wunderschöne Frauen unterschiedlichster Natur in verschiedensten Rollen, man sieht sie vor sich, während man liest, knisternde Spannung dazu.
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Sakkara

… die Totenstadt am Nil, eine internationale Forschergruppe sucht nach dem Grab des Kind-Pharaos Menesptah, ein fehlendes Bindeglied zwischen 3. und 4. Dynastie (vermeintlich – Konsalik hat ihn erfunden, doch das ist nebensächlich). Leila, die bildschöne Tochter eines ägyptischen Archäologen verliebt sich in den deutschen Forscher Dr. Frank Herburg, mit Einwilligung des modernen Vaters und der Zusage Herburgs, Leila zu heiraten. Mysteriöse Todesfälle nach Freilegung diverser Pharaonengräber liefern den Stoff für den Roman und so ergeht es beinahe dem Chef der Gruppe, Professor Mitchener, der, nach Öffnung des Grabes, in eine tiefe Ohnmacht fällt.

Dr. Alius

… eine amazonenhafte deutsche Toxikologin, die am Toxikologischen Institut in Kairo arbeitet, wird zu Hilfe gerufen, um dem Professor zu helfen, gleichzeitig um das Rätsel zu vermeintlichen, von den Erbauern zum Schutz der Gräber eingebrachte Giftstoffe, zu lösen. Nebenbei verdreht sie den Herren den Kopf und weckt in Leila nahezu tödlichen Hass. Geheime Kräfte um einen ägyptischen General Mohamed ibn Djelfa und dem steinreichen Außenhändler Suliman ibn Hussein scheinen ein Interesse daran zu haben, dass das Grab nie freigelegt wird. Sie scheuen sich vor keinem Mord, um ihre Ziele zu erreichen … Spannend bis zur letzten Seite.

Leseproben

Es war ein heißer Morgen, gegen den selbst die transportablen Klimaanlagen versagten, als Professor Mitchener seine Mitarbeiter in sein Zimmer rief …
Abdullahs Tochter Leila, ein Mädchen von zweiundzwanzig Jahren, von jener faszinierenden, mandeläugigen Schönheit, die man früher hinter Schleiern nur ahnen konnte, servierte heißen, mit Honig gesüßten Tee – das beste Mittel gegen die Hitze … Sie legte den Arm um den Rücken des Deutschen und schmiegte ihren Kopf an seine Schulter. Abdullah, ihr Vater, warf ihr einen missbilligenden Blick zu.

Wie eine läufige Katze

„Ich bin entsetzt“, hatte Abdullah gesagt. „Wie benimmst du dich? Allah, habe ich eine läufige Katze als Tochter?“
„Ich bin ein modernes Mädchen“, hatte Leila geantwortet. „Wenn ich einen Mann liebe, dann verstecke ich mich nicht.“
Abdullah hatte daraufhin mit Herburg gesprochen. „Wie soll das weitergehen, Dr. Herburg?“ […] „Leila ist zweiundzwanzig Jahre alt – und sie sind vierzig! Sie werden verstehen, wenn ich als Vater mit Besorgnis daran denke, dass …

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Bitte geben sie mir Leila zur Frau

„Ich möchte ihnen jetzt von Mann zu Mann etwas sagen, Dr. Ibn Hedscha“, unterbrach ihn Frank Herburg. „Ich verspreche ihnen, mich ihrer Tochter gegenüber korrekt zu verhalten, bis ich sagen kann: Bitte geben sie mir Leila zur Frau, wir lieben uns bis ans Ende unserer Tage.“
[…] Dr. Luisa Alius hielt Wort. Sie erschien in einem alten, kleinen VW an der Grabungsstätte und hatte einen glänzenden Metallkoffer mitgebracht.

Eifersucht

„Was will sie hier?“, zischte Leila und lehnte sich gegen Dr. Herburg. „Schick sie weg! Sie ist Ärztin, sie soll sich um den Professor kümmern!“
„Sie will feststellen, ob Giftgase in den Gängen sind.“
„Allah soll sie an den Giftgasen ersticken lassen!“
„Leila!“
„Ich hasse sie! Wie sie dich anblickt! Merkst du das denn nicht?“ Leila war den Tränen nahe … Konsalik – Alles lesen>>>

Sie und stand mit gespreizten Beinen über ihm

Luisa stand auf, streifte Hose und Bluse über, schnürte sich die Stiefel zu und verbarg ihre wundervolle Figur wieder unter dem verschwitzten, schmutzigen Khakizeug. Sie wurde wieder Dr. Luisa Alius.
„Bis heute Abend“, sagte sie und stand mit gespreizten Beinen über ihm (Herburg), ein seltsamer Kontrast zu seiner völligen Nacktheit. „Sie kommen doch in mein Laborzelt, wenn wir es aufgebaut haben?“

Glück oder Unglück?

„Natürlich. Ich will doch sehen, was wir von den Wänden gekratzt haben. Het ihnen Pernam übrigens gesagt, was er auf der hölzernen Bildtafel mit de Jagdszenen noch entziffert hat?“
„Nein.“ Sie blieb herausfordernd über ihm stehen. Ihre Stiefel pressten sich gegen seine Hüften. Aas, dachte er wieder. „Was hat er denn entziffert?“
Frank Herburg war sich nicht klar darüber, ob es ein Unglück war oder ein Glück, als sich am Nil das Schilfdickicht einer kleinen Halbinsel teilte und Leila hervorkam.

Lange Beine und spitze Brüste

Im Gegensatz zu Luisa trug sie keinen Badeanzug. Ihr brauner, glänzender schlanker Körper mit den langen Beinen und den spitzen Brüsten, den schmalen Hüften und den aufgelösten schwarzen Haaren, die bis zur Taille reichten, schwebte schwerelos durch den weißen Ufersand, wie getragen vom Glanz der Sonne, den der Nil wie ein Spiegel zurückwarf.
Wie Luisa blieb Leila über ihm stehen, mit gespreizten Beinen über seinem Unterleib. Luisa war schon angekleidet gewesen – jetzt bei Leila, bei dieser unwirklichen Schönheit eines Frauenkörpers, von dem Nilwasser abtropfte und Frank benässte, war es unmöglich, unbeteiligt zu bleiben.

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Wassertropfen schimmerten wie matte Perlen

Er blickte zu ihr hoch, zu den wasserglänzenden Brüsten, dem flachen Leib, dem gelockten Dreieck, auf dem die Wassertropfen schimmerten wie matte Perlen.
„Ich habe nichts gehört“, sagte Leila. „Aber ich habe alles gesehen.“
„Du lieber Himmel, wie lange hockst du denn schon in dem Schilf?“
„Ich bin ihr mit Toc-Tocs Motorrad nachgefahren …“
„Und du hast die ganze Zeit über im Wasser gesessen?“
„Ja, unbeweglich. Wir können das. Wir haben es gelernt, uns zu beherrschen.“ Konsalik – Alles lesen>>>

Allah, das ist unmenschlich

[…] Er spürte, wie sie ihn drängte, ihr ganzer Körper vibrierte, ihre Schenkel massierten ihn … „Ich halte es nicht mehr aus, Frank“, flüsterte sie. „Dieses Versprechen, das du meinem Vater gegeben hast … Oh Allah, das ist unmenschlich. Das kann keiner verlangen! Wer kann ein solches Versprechen halten? Als sie über dir kniete, dieses blonde Luder, die Hände und die Beine gespreizt, und überlegte, ob sie dich mit ihrem Körper wecken sollte … da habe ich vor Sehnsucht nach dir geweint … Warum kommst du nicht, Liebling?“

Ich will dich hier am Ufer!

[…] Jeder würde mich einen Vollidioten nennen, dachte er. Jede Vernunft hat ihre Grenzen … und die hört dort auf, wo ein Körper wie der Leilas sich zum Paradies öffnet …
„Wir müssen vernünftig sein“, sagte er heiser. konsalik_leila_leseproben Ich will dich! Dich! Dich!“, schrie Leila und stemmte sich in den Sand, als er sie mit sich ziehen wollte.
„Jetzt! Hier! In diesem Sand! Am Ufer des Nils! Wie unsere Mädchen es in all den Tausenden von Jahren getan haben … Unter der Sonne … Im Spiegel des Flusses … Eine göttliche Hochzeit …“

Sie strampelte und schrie

Er hob sie hoch und trug sie auf seinen Armen fort.
Sie strampelte, schrie, beschimpfte ihn wie ein Marktweib und biss ihn in die Schulter … Konsalik – Alles lesen>>>

Ein Buch aus der Schreibfabrik Konsalik, wie Kritiker ihn nannten, ganz anders der Film des Tages

SHORTBUS

pornokino_shortbus_mit_trailer_fsk18 Ein Film von John Cameron Mitchell Aus der Reihe: „Sie tun es richtig“
Klappentext: Beziehungsberaterin Sofia hatte noch nie einen Orgasmus; die beiden Homosexuellen Jamie und James wollen Pep in ihre langjährige Beziehung bringen und bitten sie um fachmännische Absolution für die Freie Liebe.
Sie probieren es mit Ceth, einem ehemaligen Model und Hobbysänger – und werden dabei per Fernrohr von dem Voyeuristen Caleb beobachtet. Während sich die Jungs einander hingeben, hilft eine vereinsamte Domina der verzeifelten Sophia bei der Suche nach dem ersten Höhepunkt.

Explizite Sexszenen

John Cameron Mitchel stellt in Shortbus Sex explizit dar, lässt sich aber gleichzeitig den Raum für tiefgründige, sensible und zärtliche Einblicke in die Seelen seiner Charaktere. Es geht um verschiedenartige Beziehungen, um Einsamkeit und den Versuch, Verstand, Lust und Liebe in Einklang zu bringen. Mehr zum Film mit Trailer>>>

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Meine Bücher im Verkauf - Chrissys Tagebuch

Chronik einer lesbischen Liebe - Teil I – Maria – Als Taschenbuch und eBook
„Ich will gar nichts und du sollst gar nichts“, sprach sie in den Wirrwarr meiner Gedanken hinein. „Das einzige was ich jetzt will, mit dir schlafen, wie Frau mit Frau.“ Ich ließ mich ohne Widerstand an der Hand ins Schlafzimmer ziehen. Während Viola auf dem Bett in der nun unendlich bequemeren Lage, ihr Streicheln, ihre Küsse auf meine erhitzte Haut fortsetzte, stellte sich bei mir allmählich dieser Zustand ein, der stets meinen Willen brach. Dieses Mal dauerte es länger als sonst.
Leise sprach sie in ihre Küsse hinein: ich würde begeistert sein, Maria, so ihr Name, sei eine wirklich tolle Frau, sie habe sich lange mit ihr unterhalten. „Ihr habt also schon …?“, fragte ich zaghaft. „Nein, mein Reh, wir haben uns unterhalten, nicht einmal über Intimitäten.“ Viola habe ihr von mir erzählt, was für eine liebenswerte junge Frau ich sei.
chrissys_tagebuch_teil1 „Alltäglich ist das aber nicht, dass eine Lehrerin eine Beziehung mit einer ehemaligen Schülerin eingeht, Viola?“ Maria hob die Brauen, sie schaute Viola verwundert an. Am Tonfall ihrer Stimme bemerkte ich, dass ihre Bemerkung wohl weniger Ernst aufgefasst werden sollte.
„Sie war seit Langem nicht mehr meine Schülerin, aber ich mochte Chrissy schon als sie das noch war“, antwortete Viola leise, während sie mich lächelnd anschaute. Bei der Vervollständigung der Geschichte wechselten wir uns beide ab. Viola, dass sie seinerzeit bereits in mich verliebt war, ich erzählte von unserer „zufälligen“ Begegnung. Viola wie aufgeregt ich am Anfang gewesen sei, ich, welchen Schreck ich bekam, nachdem ich bemerkte, dass sich diese Aufregung als Erregung entpuppte. Viola setzte den Schlusspunkt, wie wir uns in die Arme gefallen waren.
„Aufregend“, sagte Maria, das sei ja nahezu Film reif, unsere Geschichte oder Stoff für einen Liebesroman.
„Du kennst den Spruch: geteilte Freude ist doppelte Freude, geteiltes Leid ist halbes Leid …“ Sie wartete einen Moment, bevor sie weiter sprach. Viola schien den Sinn nicht verstanden zu haben, zumindest erwiderte sie nichts darauf.
„Man kann auch Lust teilen, dennoch ist diese stets individuell …“, fuhr Maria fort. Sie blickte wieder zu mir, als sie sagte:
„Ich bin mir nicht sicher, ob Chrissy dasselbe will, worüber wir uns bereits nach etwa zehn Gesprächsminuten einig waren, ohne wirklich darüber gesprochen zu haben.“ Weiter an Viola gerichtet. „Deine Einladung für den heutigen Abend war am Ende die Bestätigung. Hätte ich nicht dasselbe gewollt wie du, wäre ich gar nicht erschienen.“
Für einen Moment herrschte Stille. Damit hatte Viola offenbar nicht gerechnet. Ich war mir nicht sicher, ob ich froh oder traurig sein sollte, falls der Abend an dieser Stelle sein Ende finden sollte. Viola unterbrach meine Gedanken, als sie sich äußerte:
„Deine Rücksicht ist sehr anständig Maria“ ... Alle Leseproben>>>

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