Coffein für die Seele – Frank C. Mey – Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe

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Regenwürmer vertragen kein Coffein – Leseproben

Du wirst dich biegen wie ein Halm im Wind. Doch wirst du nicht brechen …

Während Luise über mir ihrem nächsten Höhepunkt entgegen eilt, stelle ich mir vor, wie Lisa nebenan auf ihrem Bett liegt. Noch Jungfrau, dringt sie nicht in sich ein. Ihre Beine gespreizt, reibt sie mit der flachen Hand über diesen wundervollen Hügel. Sie wird lächeln, leise stöhnen. Sie wird zufrieden sein in dem Moment, wenn Luise ihren Orgasmus erreicht …

Nachdem alles Wasser durchgelaufen war, wollte ich mich nützlich machen und die Filtertüte im Garten entsorgen. „Bitte nicht auf den Komposthaufen!“, rief Lisa mir nach. „Regenwürmer vertragen kein Coffein!“ Ich nahm meine Tasche und ging meiner Wege.
Fünfundzwanzig Jahre später:

Regenwürmer vertragen kein Coffein – Leseproben

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob mir das in dieser Geschichte niedergeschriebene erspart geblieben wäre, hätte ich nicht am 25. August des Jahres 1997 virtuell einen Chatroom betreten, der den vielversprechenden Namen „Manager-Treff“ trug. Ebenso wenig sicher bin ich mir, ob es nicht besser gewesen wäre, der Bekanntschaft, die sich an besagtem Tage anbahnte, lieber aus dem Wege zu gehen.
Überhaupt nicht sicher hingegen bin ich mir, ob ich das Ganze nicht vielleicht doch hätte erleben wollen und vielleicht tief traurig darüber gewesen wäre, hätte es überhaupt nicht stattgefunden. Was selbstverständlich hinterher niemand hätte wissen können, am wenigsten ich selbst.

Lisa

Lisa, gerade vierzehn geworden, benahm sie sich völlig ungeniert, als wir uns zum ersten Mal begegneten. Man könnte so weit gehen, sie als völlig schamlos zu bezeichnen. Frech, kess, einen Hauch frivol. Sogar eine Prise Obszönität schien tief in ihrem Wesen versteckt zu sein. Das lag wohl eher daran, dass sie nicht vollumfänglich imstande war, die Wirkung ihres frühreifen Körpers auf spätreife Männer in seiner gnadenlosen Wucht auch nur ansatzweise zu erkennen. Letzteres wurde stets dann zur erbarmungslos erdrückenden Last, wenn man sich, den jeweiligen Umständen geschuldet, hin und wieder körperlich nahe kam.
Ihr Mund erinnerte mich bereits beim ersten Hinsehen an Veronica (von Veronica werden Sie ein paar Seiten weiter mehr zu lesen bekommen), ein Mund, den zu beschreiben mir selbst heute noch die wildesten Bilder ausufernder Fantasie durch den Kopf treibt. Die Augen, Reminiszenz an Cameron Diaz, die mich in ihrem Debüt-Film „Die Maske“ faszinierte. Der kindliche Charme einer Brooke Shields in der „Blauen Lagune“, Coffein.
Voller Neugier hielt sie ihre zuckersüßen Lippen in einer Tour um einen winzigen Spalt geöffnet, wenn sie mir zuhörte. Lippen, die ungezügelten Wissensdurst wie leidenschaftliche Hingabe zugleich versprühten, die mich in ihren Bann zogen, kamen sie in eine Nähe, die den warmen Atem spüren ließ, den sie verströmten …
Lisa faszinierte mich von der ersten Sekunde an, in der sie mich umarmte. Sie nahm mich in Besitz, als seien wir die engsten Freunde seit aller Ewigkeit. Sie sog mich in sich wie man eine Fussel atmet, sie bemerkte es nicht, wahrscheinlich wollte sie es nicht einmal, doch änderte das nichts an diesem Elend, das von diesem Moment an auf meine Seele drückte.
Ein warmer Herbsttag, Föhn. Man freute sich, vielleicht ein letztes Mal vor Jahresfrist die luftige, bequeme Sommergarderobe tragen zu dürfen. Der angenehme Zustand, hart an der Grenze zwischen garderobisiert und nackt. Die Haut allein bedeckt von höchstens zwei Lagen Stoff, an manchen Körperteilen von einer. Die Gefühle nach außen gekehrt, zwei Wochen später lag Schnee …
Sie erdrückte mich geradezu, durch all meine üppige Garderobe hindurch mit ihren festen, außergewöhnlich schön gewachsenen Brüsten. Natur pur, von keinem lästigen Büstenhalter formatiert. Ach ihr jungfräulichen Brüste, ihr himmlischen Boten, die ihr uns das Weib als solches zu allererst erkennen lasst, Engelslob!
Die Welt blieb stehen.
Sie gab mir einen Kuss auf die Wange, der wenigstens fünfundzwanzig Zehntelsekunden länger dauerte denn ein gewöhnlicher Begrüßungskuss. Ich wusste zuerst nicht wohin mit meinen zitternden Händen, die wie ein Hauch über ihre nackten Arme hinabglitten, um schließlich fünfundzwanzig Zehntelsekunden länger als erlaubt an ihrer entblößten Taille liegen zu bleiben. Himmel was für eine Taille, lieber Gott was für eine samtene Haut …
Die Welt drehte sich weiter.
Mehr als mich mochte sie meinen ständigen Begleiter, einen damals gerade einmal drei Jahre alten Labrador-Rüden. Er stand mit aufgeregt wedelndem Schwanz neben uns, sehnsuchtsvoll mit scharrenden, kratzenden Pfoten wartend, dass die schier endlos wirkende Umarmung zwischen Lisa und mir ein baldiges Ende nehmen möge. Während sie ihn kurz darauf am Hals kraulte, erfuhr Lisa erstmalig in ihrem erst vierzehn Jahre jungen Leben, dass auch Labrador-Rüden nichts anderes als Männer sind. Er richtete sich in seiner ganzen Länge an ihr auf, um ohne jegliches Zögern ihren vom kurzen T-Shirt spärlich bedeckten Bauch zu lecken. Währenddessen tat er das, was alle Rüden in diesem Alter vollster Manneskraft tun (Hundehalter wissen, wovon ich schreibe): er schlang einen seiner Vorderläufe um Lisas Wade … Alles Lesen>>>

Luise

regenwuermer_vertragen_kein_coffein_luise Man möchte meinen in Deutschland lebten überwiegend Deutsche. Also ich meine jetzt die wahren Deutschen. Nicht die … Sie wissen schon, wen ich meine … Nicht, die, die da aus einem einzigen Grund heraus hier her kommen, um sich mit unserer teutonischen Qualitätswurst die Wänste voll zu schlagen, währenddessen sie unsere abendländische Kultur vergiften. Die meine ich jetzt nicht. Wobei die Bayern, um die geht es nämlich, mit denen einiges gemein haben. Also mit denen da … Wie sich zeigen wird …
Meinen kurzen (nicht ganz ernst zu nehmenden) Abriss der Geschichte Bayerns lesen Sie hier>>>
Luise, blond und zweigeteilt in die lähmende Kälte des Nordens oben herum. Weiter südlich, vom Nabel abwärts, das ewig lodernde Feuer der Südländerin. Das war nicht immer so. Als wir uns das erste Mal körperlich trafen, wirkte sie welk. In ihrem Schoß schien sie trocken und völlig erkaltet. Später entwickelte sich die Region zwischen ihren Oberschenkeln zu einem pulsierenden Moloch, der mich, flog sie ihrem Höhepunkt entgegen, jedes Mal in sich hinein sog. Wenn er mich wieder ausspuckte, dann einzig zu dem Zwecke, mich einen Augenblick später erneut zu verschlingen. Wie eine wiederkäuende Kuh.
Wir lernten uns in dem eingangs erwähnten Chat-Room kennen, in der Zeit kurz nachdem das internationale Spinnennetz seine Ausläufer über den großen Teich hinweg bis nach Deutschland wie in den Rest der Welt hinein schob. Willkommenes Eldorado für graue Mäuse und sonstige Kellertiere, von denen vorher niemand wusste, dass sie überhaupt existieren. Man konnte sich ausgeben für wen man wollte …
Glücklich schätzen durften sich all jene, die bereits über ISDN verfügten. Man war schneller unterwegs als andere. ISDN – die erste große Revolution in der Telefonie. Wir Ostdeutsche waren revolutionserfahren, donnerten doch in wenigen Jahren mehrere über uns hinweg oder fuhren in uns hinein. Manche bis ganz tief nach unten in die Weichteile. Beate Uhse, Dildos, Pornofilme, bequeme, schnelle Autos, erschwingliche Farbfernseher, Kaffeemaschinen, Mikrowellen, Meister Propper, den Küchen-Cleaner nicht zu vergessen. Doch all dem vorausgeeilt: der friedliche und freiwillige Anschluss des deutschen Ostens an die BRD, Steinzeit traf auf Sklaverei. Wirtschaftskolonialismus ohne einen einzigen Schuss, frei nach Franz Josef Strauß, dem dieses, sein Lebensziel nicht mehr zu erleben vergönnt war: alles was man mit Geld erreichen kann, ist besser als schießen. Manche nannten es Wiedervereinigung, andere Reconquista. Ein Räuber hatte anderen Räubern deren geraubtes Vermögen abgenommen, nun lag der am Boden und das Imperium schlug zurück, wie seit Jahrtausenden.
Luise und ich, wir wurden zu einer solchen Vereinigung. Keine WIEDER sondern eine VER. Eine VEReinigung, die sich überwiegend auf die Geschlechtsteile beschränkte. Stattdessen spielte sich die wirkliche, die große Vereinigung zwischen Ost und West im ersten Anlauf überwiegend oberkörpergestützt ab. Man umarmte sich einheitstrunken auf Straßen und Plätzen. Für einige wenige gab es die Kondom bewehrte Hart- wie Weichteil-Synthese in Form kostenloser Prostitution für Ossis, was allerdings nicht lange anhielt wie der Taumel an sich. Bereits wenige Tage nach dem Mauerfall sollen verschiedene westdeutsche Bordellbesitzer Schilder an die Türen genagelt haben, auf denen angeblich geschrieben stand: „Für Ostdeutsche kein Zutritt!“ Heimliche Begründung: ihr kommt doch nur zum Glotzen. Danach geht ihr zum Masturbieren auf die Bahnhofstoilette.
Schnell bekamen wir unsere eigenen Puffs. Dennoch stellte man bald fest, dass es nicht allein sprachlich passte, außer in Bayern. Besonders westdeutsche Männer lernten die sexuelle Freizügigkeit zahlloser ostdeutscher Frauen zu schätzen. Während man als ostdeutscher Mann in erzkatholischen Gegenden des Westens Frauen kennen lernte, für die der Geschlechtsverkehr ein göttlicher Zwang zu sein schien. Die Frau hat sich zu unterwerfen. Die Übung dient in erster Linie der Fortpflanzung. Die Triebhaftigkeit des Mannes nimmt man billigend in Kauf. Poppen, einfach so zum Spaß, teuflisch. In dieser Frage waren wir Ossis zahlreichen Wessis um Längen voraus. Wenngleich wir früher keine Bordelle, keine Pornokinos und keine Beate Uhse besaßen. Oder gerade deswegen … Alles Lesen>>>

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Die erste Nacht im Haus

Luise besteht darauf, dass wir uns auf einem Autobahnparkplatz treffen. Ich könnte mich ja verfahren und überhaupt: sie möchte, dass wir beide gemeinsam ankommen. Mir fallen glich all meine Bedenken ein: Familie, Hund, Pferd, Auto, Boot, mein Boot, unser Haus!
Ihren Benz parkte sie an einer unübersichtlichen Stelle, direkt hinter einer Kurve im Bereich der Einfahrt. Dort wo alle schnell vorbei fahren, beinahe hätte ich sie übersehen. Sie steht rauchend neben dem Auto, als ich vor fahre. Ich weiß was das bedeutet. Wir steigen in ihr Auto ein. Wegen der warmen Luft trägt sie ein mittellanges Kleid, nichts darunter, nicht einmal ein Höschen. Ohne etwas zu sagen, öffnet sie meine Hose, anschließend kniet sie sich über mich. Wieder bekomme ich den schnellen Harten, kaum dass sie IHN auspackte. Unverändert so behaglich schön eng, schreit sie laut auf, nachdem sie das Becken zum ersten Mal auf mich herab senkt. Ich ziehe ihr das Kleid über den Kopf, bevor ich meinen Pullover ausziehe. Ich will nackte Haut, viel nackte Haut. Ob das jemand sieht, ist mir egal. Bis zum eigentlichen Parkplatz fehlen knapp einhundert Meter, die Scheiben beschlagen von unseren Ausdünstungen …
So wie sie sich gerade bewegt, denkt sie lange nicht ans Aufhören. Der Kaffee steht auf dem Tisch, Lisa freut sich auf das Frühstück. Warum denke ich eigentlich gleich wieder an Lisa? Sie sollte mir egal sein. Soll sie warten oder mit Maik frühstücken, wir kommen später. Deine Mutter bewegt gerade wieder so schön lasziv ihren Arsch, liebe Lisa. Das ist ihr jetzt wichtiger denn gemeinsames Frühstück. Wenn sie nicht an ihre Kinder denkt, warum ich? Doch ich verspüre einen heftigen inneren Drang, Lisa zu sehen.
„Wir müssen aufstehen“, sage ich.
„Nein!“ Stöhnend krümmt sie sich, in zwei ausladenden Bewegungen.
„Doch!“ antworte ich. Im selben Moment öffne ich die Schleusen.
Luise bewegt sich weiter, schneller … Nichts geht mehr, rien ne va plus. Enttäuscht wirft sie sich auf den Rücken. Ein Zischen dringt aus ihrem Hals. Wie wenn man beim Ausatmen die Zunge an den Gaumen drückt, wie bei einer Schlange, begleitet von zornigem Stirnrunzeln. Das höre und sehe ich zum ersten Mal. Bislang gab es nie einen Grund dafür.
„Wir haben den ganzen Tag Zeit … Dazu die halbe Nacht … Wie Coffein …“, will ich sie vertrösten. Doch sie springt bereits aus dem Bett. Grollend zieht sie sich den Morgenmantel über, anschließend geht sie ins Bad. Als ich ihr wenig später folge, kommt Lisa in Bernys Begleitung aus ihrem Zimmer heraus. Zähnefletschend wedelt er mit dem Schwanz. Lisa lacht mich aus ihren strahlenden Augen heraus an, so blau wie tief. Einen Augenblick lang berühren sich im Vorübergehen unsere Hände, ein Hauch Zärtlichkeit. Sekundenbruchteile wandeln sich zu einem endlosen Flug in die Ewigkeit, am Ende ein Licht, das ein leises Sirren sendet. So muss Odysseus den Gesang der Sirenen empfunden haben.
„Kommt ihr endlich“, sagt sie mit ihrem bezaubernden Lächeln. Ansonsten zeigt sie keine Regung, obgleich sie alles aus Luises Schlafzimmer mitgehört haben muss. Beide Hände an meinen Schultern, drückt sie mir einen flüchtigen Kuss auf die Wange. Ihre unbewehrten, jungfräulichen Brüste von einem dünnen Shirt verhüllt drücken sich an meinen nackten Oberkörper, Götterfunke, das Elysium …Alles Lesen>>>

Die Alm

Internationale Küche. Ein Glück, nicht nur „Schwoans-Broaten“. Keine Kell-nerin fragt: „Wollen`s a Schwoans-Broaten?“ Die bayrische Sprache kann nur aus Asien stammen, so viele Vokale wie die aneinander reihen. Die Kelten verknüpfen Konsonanten zu unaussprechlichen Begriffen, die Bayern Vokale.
Luise bestellt ein Gericht mit Languste und Scampi. Das teuerste auf der Karte. Ich entscheide mich für Lammrücken. Lisa muss ich überzeugen, sie wollte eine doppelte Portion Pommes mit Majo. Wahrscheinlich schämt sie sich plötzlich, weil alles so teuer ist. Sie lässt sich zu einem Steak überreden. Die kleinste Gewichtsklasse. Es gibt drei davon, Maik nimmt das größte.
Die Kinder trinken Coca-Cola. Luise bestellt Rotwein, ein Wasser dazu. Fünfundzwanzig D-Mark der Schoppen. Ich bin sparsam und nehme einen halben Liter dieses bayrischen Dünnbiers. Wer solch ein Bier braut, der kann nur asiatischer Abstammung sein. Mongolei, wenn du wissen willst, wie vergorene Stutenmilch schmeckt, Kumys, trinke bayrisches Bier. Wenn wir zurück am Auto ankommen, wird der wenige Alkohol verflogen sein.
Luise bestellt später einen zweiten Schoppen. So hemmungslos wie im Bett, geht sie mit fremdem Geld um. Mit dem schamlosen Ausgeben anderer Leute Geld, erfüllt sie wenigstens ein Kriterium einer guten Finanzmanagerin. Doch es hilft gegen die Kopfschmerzen, das macht Lisa glücklich. Die lässt die Augen nicht von mir, während sie kaut. Meine Lisa, meine kleine Frau, meine heimliche Liebe.
Schräg hinter ihr sehe ich das pausbäckige, blond bezopfte, Strickstrumpf bewehrte Ungeheuer am Nachbartisch. Wie sie die Cola in sich hinein schüttet, wie durch einen Trichter in ein Fass. Lisa trinkt langsam, mit Bedacht. Bezaubernd graziös hält sie das Glas zwischen den Fingern. Voller Liebreiz in allem was sie tut. Selbst über den Rand des Glases hinweg lächelt sie mich an …

Doreen – Die Bar

Eine Stunde später fahren wir in diese Kneipe. Vorher zu Doreen, um sie abzuholen. Sie scheint es nicht eilig zu haben. Luises Freundin empfängt uns im Bademantel mit einem Turban auf dem Kopf. Gerade aus dem Bad gekommen, ist sie ungeschminkt. Ein hübsches, sympathisches Gesicht. Der Rest? Leider nicht so mein Geschmack. Der Mantel reicht ihr bis an die Knie hinab, darunter dicke runde Waden. Ein breites Becken, darüber große Brüste, über denen sich das geplagte Gewebe fast bis zum Zerreißen spannt. Wenigstens D, schätze ich, Hauszelt. Da kannst du die Eckzähne rein schlagen, ohne dass es hinterher blutet.
Sie bewohnt eine Eigentumswohnung in einem Vierfamilienhaus. Parterre, mit einem dazu gehörigen kleinen Garten. Der obligatorische Rundgang: Aus einem geräumigen Flur führt eine Tür ins große Wohnzimmer mit abgeteilter amerikanischer Küche hinein. Eine weitere in ihr Schlafzimmer. „Das ist mein Schlafzimmer“, sagt sie mit einem Unterton, der keine Fehldeutungen zulässt. Sie schielt zu Luise, Luise grinst.
Daneben das Badezimmer mit Zugang vom Flur, einem weiteren vom Schlafzimmer aus. Hinter der vierten Tür liegt das Gästezimmer. Eine fünfte an der Stirnseite führt auf eine große Veranda mit einer Voliere. Von da aus geht es über eine Terrasse in den Garten hinaus. Sie führt uns durch alle Räume.
„Ich bin eben gut zu Vögeln“, sagt sie lachend, nachdem wir auf dem Weg zur Terrasse neben der Voliere stehen bleiben. Fast rechnete ich mit diesem Satz.
Letztere betritt wenig später in ein schwarzes Kleid gehüllt den Raum. Es reicht ihr bis kurz über das Knie. Ihre Proportionen erscheinen gar nicht so schlecht wie ich vermutete. Man erkennt jedoch, dass sie in einem durchgehenden Mieder steckt. Alles gut verschnürt mit Push-Up. Ihre Brüste quellen aus dem ovalen Dekolleté heraus. Wenn man es aufschnürt, macht es Platsch. Wenn sie das Ding beim Vögeln am Körper behält, glaubt man auf einem Gürteltier zu reiten. Oder auf einer Schildkröte. Rund herum gepanzert. Einzig zwei Löcher stehen offen. Oben für den Kopf, unten für die Beine. Dazwischen ein Ouvert-Miederhöschen mit einem Schleifchen über der Klitoris. Man zieht an einem Ende und die prallen Schamlippen platzen aus dem Schlitz heraus.

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Karl h. ver huelsdonk Erotische Malerei

„Habt ihr euch die Wartezeit versüßt?“ fragt sie in hintergründigem Ton. Sie grient mich an. Wärst sicher gern dabei gewesen, antworte ich in meinen Gedanken. Mein Päckchen gut gefüllt, gebe ich mir nicht einmal Mühe, es zu verdecken. Im Gegenteil, mit angehobenem Becken lehne ich mich weit zurück, sie soll es sehen. Bis dahin habe ich nie mit einem Gürteltier gevögelt, Doreenchen, denke ich. Mit einer Schildkröte ebenso wenig. Öffne dein Schleifchen solange ER steht, sonst ist es zu spät! Sie will offenbar nicht, sie holt sich lieber ein zweites Glas, bevor sie sich uns gegenüber in den Sessel setzt …
„Ia hoabts ja a guad Gaudi!“, spricht er uns in klar verständlichem Asiatisch an. Luise tänzelt zwischen den beiden hin und her, sie verteilt Küsschen. Zuerst ihm, danach ihr. Bitte nicht, denke ich. Bitte keine weitere Dicke mit dieser Spillspake als Zugabe.
Weil Luise sich mit dem Paar beschäftigt, knutsche ich Doreen ein zweites Mal. Sie kommt in Fahrt, sie stöhnt leise, während sie ihre prallen Brüste an mich presst. Ihre Lippen erinnern mich an Veronica, eine Vagina im Gesicht. Nur Lisas Lippen sind schöner. Die darf ich nicht küssen. Alles an Lisa ist schöner. Nie in meinem Leben sah ich eine schönere junge Frau als Lisa. Nicht groß, stimmen dennoch alle Proportionen bei ihr. Kleine Frauen haben oft kurze Beine. Lisas Beine sind ellenlang. Darüber der kleine runde Kirschpopo. Die schlanke Taille, die frech nach oben stehenden Brüste. Ihr seidiges Haar, die tiefblauen Augen, eine Göttin.
Hielt ich sie jetzt im Arm und sagte sie zu mir: Curd, ich möchte, dass du mich zu deiner Frau machst …, ich würde keinen Moment zögern. Egal was danach kommen sollte. Wir würden uns lange lieben. Ich würde ihren Körper küssen, vom kleinen Zeh bis hinauf an ihre Stirn, von da aus zurück. An ihren spitzen Nippelchen saugen, immer und immer wieder aufs Neue. Ich würde ihre prächtige Frucht auslutschen bis sie glüht vor Lust. So lange bis sie es gar nicht mehr bemerkte, wenn ich sie auf den Drachen setzte, wenn ich mit ihr davon flöge, hinaus aus dem Kinderzimmer … frank_c_mey_regenwuermer_vertragen_kein_coffein_leseproben Ich bestelle drei weitere Cocktails, Doreen wird schöner, sie verliert ein Kilo nach dem anderen, nach dem nächsten Glas wird sie in meinen Augen schlank wie eine Tanne sein. Als wir uns zum dritten Mal küssen, ziehe ich hinter dem Stehtisch ihr Kleid ein Stück nach oben. Weil sie mir entgegen kommt, schiebe ich eine Hand zwischen die wurstigen Schenkel. Kein Slip mit Schleifchen, kein Häkchen zum Öffnen. Dafür das umlaufende Mieder, das ihre Vulva in eine platte Flunder verwandelt. Bereitwillig spreizt sie ihre Beine, sie lässt mich fummeln, während sie versucht, an meinen Schwanz heran zu kommen. Ungeschickt fingert sie am Reißverschluss meiner Hose herum, ich habe keine Lust, ihr zu helfen.
Ihr Schoß fühlt sich an wie die Reibfläche einer Streichholzschachtel. Ihre Erregung steigt. Im selben Rhythmus wie ich meine Hand bewege, entweicht die Luft in leichten Stößen ihrem Hals. Gluck, gluck, fast als rülpste sie …Alles Lesen>>>
Du wirst dich biegen wie ein Halm im Wind. Doch wirst du nicht brechen…
Regenwürmer vertragen kein Coffein. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. Sie vierzehn, er Mitte vierzig, lernen sie sich kennen, weil seine lockere Bekanntschaft zur Mutter, Mitte dreißig, auf deren Betreiben hin in eine feste Beziehung hinein wachsen soll.
Alles nur Spiel oder der Versuch, eine zerrüttete Familie zu retten? Ein Kampf zwischen Lust, Leidenschaft, Verantwortung und Angst. Gier nach Reichtum, Geltungssucht. Wer bleibt auf der Strecke?
Ein Buch mit sehr viel Herzblut geschrieben…

Regenwürmer vertragen kein Coffein – Als Taschenbuch und eBook
Text Copyright © 2017 Frank C. Mey – Erfurt, Germany
Cover Copyright © 2017 karl h. ver huelsdonk – Köln, Germany
Alle Rechte vorbehalten
ISBN-13 978-1979329392
ISBN-10 1979329397


Ein  passender Film

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Während der Bearbeitung meiner Tagebuchaufzeichnungen zu meinem neuen Buch „Regenwürmer vertragen kein Coffein“ bin ich auf eine längst vergessene Recherche gestoßen. Ausgangspunkt war die Frage nach der gesellschaftlichen Akzeptanz eines Liebesverhältnisses zwischen einem Mann über vierzig und einer vierzehnjährigen jungen Frau. Ein Verhältnis, das nach dem derzeit in Deutschland geltenden Recht unter Umständen strafbar sein kann. Ich suchte nach Literatur, die sich mit einem solchen Verhältnis auseinandersetzt. Wollte wissen, wie Buch oder Film in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden. Ich wurde mit fremder Hilfe fündig. Es handelte sich um den Film „Beau-Pére“ von Bertrand Blier aus dem Jahre 1981, gedreht nach dem gleichnamigen Roman von Blier, in Deutschland unter dem Titel „Ausgerechnet ihr Stiefvater“ verlegt. Nachdem das Buch nun fertiggestellt und im Handel erhältlich ist, möchte ich in diesem Blog den Film nicht unerwähnt lassen. Mehr zum Film finden Sie hier>>>


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Hank Hennings tänzelt ungeduldig vor dem Kaffeeautomaten hin und her, während sich die erste Tasse füllt. Lisa Sänger indes genießt ihre sichtliche Überlegenheit, ohne auch nur die Spur Hohn oder Überheblichkeit zu empfinden. Genau genommen tut er ihr leid, sie zählt ihn nicht zu dieser Art Machos, die meinen, jede Frau gehöre ihnen. Er hat etwas an sich, das ihn völlig unaufdringlich anziehend erscheinen lässt. Allein darin lag ihr Grund dafür, dass sie ihn gewähren ließ an diesem Abend, dass sie die Einladung überhaupt erst annahm. Doch schon einen winzigen Augenblick bevor sie das Attribut seiner Männlichkeit spürte, ließ ihre Lust bereits nach, und sie stellte mit Entsetzen fest, dass es allein die Neugier war, die sie in seine Arme trieb, nicht der Wunsch, mit einem Manne zu schlafen. Sie gab sich Mühe, ihn das nicht spüren zu lassen und sie wies ihn nicht einmal zurück, als er sie zu späterer Stunde ein zweites Mal begehrte.
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Beim ersten Mal an diesem warmen Frühlingstag, als sie sich beide auszuruhen gedachten für die Rückfahrt nach München, folgte sie ihm von der Couch, wo sie vorher lange miteinander sprachen, in sein Bett. Sie könne allein nicht einschlafen, sagte sie schmollend, während sie vor seinem Bett stand, wo sie ungeduldig und voller wonniger Erwartung, die jugendliche Hitze wie ein verzehrendes Feuer in ihrem Leib, von einem Bein auf das andere trat.
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Autor: Frank C. Mey

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