Frank C. Mey – Regenwürmer vertragen kein Coffein

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Die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe – Leseproben

Du wirst dich biegen wie ein Halm im Wind. Doch wirst du nicht brechen …

Während Luise über mir ihrem nächsten Höhepunkt entgegen eilt, stelle ich mir vor, wie Lisa nebenan auf ihrem Bett liegt. Noch Jungfrau, dringt sie nicht in sich ein. Ihre Beine gespreizt, reibt sie mit der flachen Hand über diesen wundervollen Hügel. Sie wird lächeln, leise stöhnen. Sie wird zufrieden sein in dem Moment, wenn Luise ihren Orgasmus erreicht …

Nachdem alles Wasser durchgelaufen war, wollte ich mich nützlich machen und die Filtertüte im Garten entsorgen. „Bitte nicht auf den Komposthaufen!“, rief Lisa mir nach. „Regenwürmer vertragen kein Coffein!“ Ich nahm meine Tasche und ging meiner Wege.
Fünfundzwanzig Jahre später:

Regenwürmer vertragen kein Coffein – Leseproben

Lisa

Lisa, gerade vierzehn, benahm sie sich völlig ungeniert, als wir uns zum ersten Mal begegneten. Man könnte so weit gehen, sie als völlig schamlos zu bezeichnen. Frech, kess, einen Hauch frivol. Sogar eine Prise Obszönität schien tief in ihrem Wesen versteckt zu sein. Das lag wohl eher daran, dass sie nicht vollumfänglich imstande war, die Wirkung ihres frühreifen Körpers auf spätreife Männer in seiner gnadenlosen Wucht auch nur ansatzweise zu erkennen. Letzteres wurde stets dann zur erbarmungslos erdrückenden Last, wenn man sich, den jeweiligen Umständen geschuldet, hin und wieder körperlich nahe kam.
Ihr Mund erinnerte mich bereits beim ersten Hinsehen an Veronica (von Veronica werden Sie ein paar Seiten weiter mehr zu lesen bekommen), ein Mund, den zu beschreiben mir selbst heute noch die wildesten Bilder durch den Kopf treibt. Die Augen, Reminiszenzen an Cameron Diaz, die mich in ihrem Debüt-Film „Die Maske“ faszinierte. Der kindliche Charme einer Brooke Shields in der „Blauen Lagune“.
Voller Neugier hielt sie ihre zuckersüßen Lippen in einer Tour um einen winzigen Spalt geöffnet, wenn sie mir zuhörte. Lippen, die ungezügelten Wissensdurst wie leidenschaftliche Hingabe zugleich versprühten, die mich in ihren Bann zogen, kamen sie in eine Nähe, die den warmen Atem spüren ließ …
Lisa faszinierte mich von der ersten Sekunde an, in der sie mich umarmte. Sie nahm mich in Besitz als seien wir die engsten Freunde seit aller Ewigkeit. Sie zog mich in sich, wie man eine Fussel atmet, sie bemerkte es nicht, wahrscheinlich wollte sie es nicht einmal, doch änderte das nichts an diesem Elend, das auf meine Seele drückte.
Ein warmer Herbsttag, Föhn. Man freute sich, vielleicht ein letztes Mal vor Jahresfrist, die luftige, bequeme Sommergarderobe tragen zu dürfen. Der angenehme Zustand, hart an der Grenze zwischen garderobisiert und nackt. Die Haut allein bedeckt von höchstens zwei Lagen Stoff, an manchen Körperteilen von einer einzigen. Die Gefühle nach außen gekehrt, zwei Wochen später lag Schnee …
Sie erdrückte mich geradezu durch all meine Garderobe hindurch, mit ihren festen, außergewöhnlich schön gewachsenen Brüsten. Natur pur, von keinem lästigen Büstenhalter formatiert. Ach, diese jungfräulichen Brüste, Engelslob!
Sie gab mir einen Kuss auf die Wange, der wenigstens fünfundzwanzig Zehntelsekunden länger dauerte denn ein gewöhnlicher Begrüßungskuss. Ich wusste nicht, wohin mit meinen zitternden Händen, die schließlich wie ein Hauch über ihre halb nackten Schultern glitten.
Mehr als mich mochte sie meinen ständigen Begleiter, einen damals gerade einmal drei Jahre alten Labrador-Rüden. Er stand mit aufgeregt wedelndem Schwanz neben uns, sehnsuchtsvoll mit scharrenden, kratzenden Pfoten wartend, dass die schier endlos wirkende Umarmung zwischen Lisa und mir ein baldiges Ende nehmen möge. Während sie ihn kurz darauf am Hals kraulte, erfuhr Lisa erstmalig in ihrem erst vierzehn Jahre jungen Leben, dass auch Labrador-Rüden nur Männer sind. Er richtete sich in seiner ganzen Länge an ihr auf, um ohne jegliches Zögern ihren vom kurzen T-Shirt spärlich bedeckten Bauch abzulecken. Währenddessen tat er das, was alle Rüden in diesem Alter vollster Manneskraft tun (Hundehalter wissen, wovon ich schreibe): er schlang einen seiner Vorderläufe um Lisas Wade … Alles Lesen>>>

Luise

regenwuermer_vertragen_kein_coffein_luise Man möchte meinen in Deutschland lebten überwiegend Deutsche. Also ich meine jetzt die wahren Deutschen. Nicht die … Sie wissen schon, wen ich meine … Nicht, die, die da aus einem einzigen Grund hier her kommen, um sich mit unserer teutonischen Qualitätswurst die Wänste voll zu schlagen, währenddessen sie unsere abendländische Kultur vergiften. Die meine ich jetzt nicht. Wobei die Bayern, um die geht es jetzt nämlich, mit denen einiges gemein haben. Also mit denen da … Wie sich zeigen wird …
Meinen kurzen Abriss der Geschichte Bayerns lesen Sie hier>>>
Luise, blond und zweigeteilt in die lähmende Kälte des Nordens oben herum. Weiter südlich, vom Nabel abwärts, das ewig lodernde Feuer der Südländerin. Das war nicht ständig so. Als wir uns das erste Mal körperlich trafen, wirkte sie welk. In ihrem Schoß schien sie trocken und völlig erkaltet. Später entwickelte sich die Region zwischen ihren Oberschenkeln zu einem pulsierenden Moloch, der mich, flog sie ihrem Höhepunkt entgegen, jedes Mal in sich hinein sog. Wenn er mich wieder ausspuckte, dann zu dem Zwecke, mich einen Augenblick später erneut zu verschlingen. Wie eine wiederkäuende Kuh.
Wir lernten uns in einem Chat-Room kennen, in der Zeit kurz nachdem das internationale Spinnennetz seine Ausläufer über den großen Teich hinweg bis nach Deutschland, wie in den Rest der Welt, hinein schob. Ein willkommenes Eldorado für graue Mäuse und sonstige Kellertiere, von denen vorher niemand wusste, dass sie überhaupt existieren …
Glücklich schätzen durften sich all jene, die bereits über ISDN verfügten. Man war schneller unterwegs als andere. ISDN – die erste große Revolution in der Telefonie. Wir Ostdeutsche waren revolutionserfahren, donnerten doch in wenigen Jahren mehrere über uns hinweg oder fuhren in uns hinein. Manche bis ganz tief nach unten in die Weichteile. Beate Uhse, Dildos, Pornofilme, bequeme, schnelle Autos, erschwingliche Farbfernseher, Kaffeemaschinen, Mikrowellen, Meister Propper, den Küchen-Cleaner nicht zu vergessen. Doch all dem vorausgeeilt: der friedliche und freiwillige Anschluss des Ostens an die BRD. Wirtschaftskolonialismus ohne einen einzigen Schuss, frei nach Franz Josef Strauß, dem dieses, sein Lebensziel nicht mehr zu erleben vergönnt war: alles was mit Geld zu erreichen ist, besser als schießen. Manche nannten es Wiedervereinigung.
Luise und ich, wir wurden zu einer solchen. Keine WIEDER sondern eine VER. Eine Vereinigung, die sich überwiegend auf die Geschlechtsteile beschränkte. Stattdessen spielte sich die wirkliche, die große Vereinigung zwischen Ost und West im ersten Anlauf überwiegend oberkörpergestützt ab. Man umarmte sich einheitstrunken auf Straßen und Plätzen. Für einige wenige gab es die Kondom bewehrte Hart- wie Weichteil-Synthese in Form kostenloser Prostitution für Ossis, was allerdings nicht lange anhielt. Bereits wenige Tage nach dem Mauerfall sollen verschiedene westdeutsche Bordellbesitzer Schilder an die Türen genagelt haben, auf denen angeblich geschrieben stand: „Für Ostdeutsche kein Zutritt!“ Heimlich Begründung: Ihr kommt doch nur zum Glotzen. Danach geht ihr zum Masturbieren auf die Bahnhofstoilette.
Schnell bekamen wir unsere eigenen Puffs. Dennoch stellte man bald fest, dass es nicht allein sprachlich passte, außer in Bayern. Besonders die westdeutschen Männer lernten die sexuelle Freizügigkeit zahlloser ostdeutscher Frauen zu schätzen. Während man als ostdeutscher Mann in erzkatholischen Gegenden des Westens Frauen kennen lernte, für die der Geschlechtsverkehr ein göttlicher Zwang zu sein schien … Alles Lesen>>>

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Die erste Nacht im Haus

Luise besteht darauf, dass wir uns auf einem Autobahnparkplatz treffen. Ich könnte mich ja verfahren und überhaupt: sie möchte, dass wir beide gemeinsam ankommen. Mir fallen sofort alle meine Bedenken ein: Familie, Hund, Pferd, Auto, Boot, mein Boot, unser Haus!
Ihren Benz parkte sie an einer unübersichtlichen Stelle, direkt hinter einer Kurve im Bereich der Einfahrt. Dort wo alle schnell vorbei fahren, beinahe hätte ich sie übersehen. Sie steht rauchend neben dem Auto, als ich vor fahre. Ich weiß was das bedeutet. Wir steigen in ihr Auto ein. Wegen der warmen Luft trägt sie ein mittellanges Kleid, nichts darunter, nicht einmal ein Höschen.
Ohne etwas zu sagen, öffnet sie meine Hose, anschließend kniet sie sich über mich. Wieder bekomme ich den schnellen Harten, kaum dass sie IHN auspackte. Noch immer so behaglich schön eng, schreit sie laut auf, nachdem sie das Becken zum ersten Mal auf mich herab senkt. Ich ziehe ihr das Kleid über den Kopf, bevor ich mein Hemd bis zum letzten Knopf öffne. Ich will nackte Haut, viel nackte Haut. Ob das jemand sieht, ist mir egal. Bis zum eigentlichen Parkplatz fehlen knapp einhundert Meter, die Scheiben beschlagen von unseren Ausdünstungen.
„Lass dir Zeit!“ raune ich ihr zu, doch nach wenigen Minuten kommt sie, ich gehe mit. Im Handschuhfach liegt ein zusammengerolltes Handtuch. Das schiebt sie zwischen uns, bevor wir uns voneinander trennen. Die feinen Ledersitze vertragen kein Sperma. Das kann ich gut verstehen, in meinem Honda lief das anders ab.
Bevor wir starten erklärt sie mir, dass ich in die Garage neben der rechten Doppelhaushälfte fahren soll. Dort soll ich auf sie warten. Das Tor stünde offen. Sie fährt in die linke. Später frage ich, warum sie ihr Auto nicht in der rechten Garage parkt. Das würde sie mir noch erklären. Nach Lisas stürmischer Begrüßung, die mir alle meine Sinne verdrehte, habe ich es schon wieder vergessen …Alles Lesen>>>

Die Alm

Es gibt internationale Küche. Ein Glück, nicht nur „Schwoans-Broaten“. Keine Kellnerin fragt: „Wollen`s a Schwoans-Broaten?“ Die bayrische Sprache kann nur aus Asien stammen, so viele Vokale wie die hier aneinander reihen. Die Kelten verknüpfen Konsonanten zu unaussprechlichen Begriffen, die Bayern Vokale.
Luise bestellt ein Gericht mit Languste und Scampi. Das teuerste auf der Karte. Ich entscheide mich für Lammrücken. Lisa muss ich überreden, sie wollte eine doppelte Portion Pommes mit Majo. Wahrscheinlich schämt sie sich plötzlich, weil alles so teuer ist. Sie lässt sich zu einem Steak überreden. Die kleinste Gewichtsklasse. Es gibt drei davon, Maik nimmt das größte.
Die Kinder trinken Coca-Cola. Luise bestellt Rotwein, ein Wasser dazu. Fünfundzwanzig D-Mark der Schoppen. Ich bin sparsam und nehme einen halben Liter dieses bayrischen Dünnbiers. Wer solch ein Bier braut, der kann allein asiatischer Abstammung sein. Mongolei, wenn du wissen willst, wie vergorene Stutenmilch schmeckt, Kumys, trink bayrisches Bier. Wenn wir zurück am Auto ankommen, wird der wenige Alkohol verflogen sein.
Luise bestellt später einen zweiten Schoppen. So hemmungslos wie im Bett, geht sie mit fremdem Geld um. Mit dem schamlosen Ausgeben anderer Leute Geld, erfüllt sie wenigstens ein Kriterium einer guten Finanzmanagerin. Doch es hilft gegen die Kopfschmerzen, es macht Lisa glücklich. Sie lässt die Augen nicht von mir, während sie kaut. Meine Lisa, meine kleine Frau, meine heimliche Liebe.
Schräg hinter ihr sehe ich das pausbäckige, blond bezopfte Ungeheuer am Nachbartisch. Wie sie die Cola in sich hinein schüttet, wie durch einen Trichter in ein Fass. Lisa trinkt langsam, mit Bedacht. Mit bezaubernder Grazie hält sie das Glas zwischen den Fingern. Voller Liebreiz in allem was sie tut. Selbst über den Rand des Glases hinweg lächelt sie mich an …

Der Urlaub

Wir fahren wirklich in die Berge, Luise und ich. Nicht nach Ischgl sondern nach Harachow ins Riesengebirge. Dort wohnt mein Freund Joseph, bei dem ich alle zwei Jahre ein paar Tage zum Skifahren verbringe. Seit Langem vor der Wende, als es die Alpen für uns noch nicht gab. Wir fahren über Silvester, Lisa darf nicht mit, Maik wollte ohnehin nicht, er feiert mit Freunden.
Stinksauer trampelt Lisa mit beiden Füßen auf dem Fußboden herum, als sie es erfährt. Es nützt nichts, die Ferienzimmer alle belegt, bis auf eines, in dem wir schlafen. Mit Lisa in einem Zimmer, das ginge nicht, sagt Luise. Lisa wird mir fehlen. Eine Woche allein mit Luise, allein mit ihrer unstillbaren Libido. Ohne Lisa wird mir die Kraft fehlen, Luises Wünsche mehrmals täglich zu erfüllen …
Nachdem wir die Grenze passieren, denke ich zurück an den Sommer 1991. August, mitten auf dem Wenzelsplatz in Prag bot mir eine fette Roma ihre Tochter an. Vielleicht war es ihre Enkelin oder irgendein Waisenkind. Flachbrüstig, schmächtig, keine Zwölf. Ich kann mir nicht vorstellen, was Männer mit solchen Kindern anfangen.
Lisa tanzt vor meinen Augen auf der Windschutzscheibe. Ich werde oft an sie denken müssen. An die erfrischende Schamlosigkeit, mit der sie mir ihre bezaubernde Nacktheit gelegentlich präsentiert. Das wird mir die Kraft geben, Luises Gier eine Woche lang ohne Lisas Anwesenheit zu stillen.

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Karl h. ver huelsdonk Erotische Malerei

Joseph war eine Frohnatur. Sein häufigster Zustand: mehr oder weniger alkoholisiert. Letzteres übertrug sich auf manche Gäste. Es war schwer, ihm zu widerstehen. Die ungewohnte böhmische Küche, fett und süß. Der Alkohol floss des Öfteren bereits nach dem Frühstück in Strömen.
Das Geschoss verfügte über drei Gästezimmer, ein Gemeinschaftsbad mit Toilette sowie eine Ess-Diele. Darin, neben Tisch und Stühlen, ein Fernseher, ein Radio sowie ein Schrank mit diversen Spielen für die Kinder. Der Fernseher nutze nicht viel. Es gab keine Satellitenübertragung. Das tschechische Fernsehprogramm, eine Zumutung. Das Radio nicht viel besser. Westsender auf Kurzwelle? Fehlanzeige wegen der Tallage. Was blieb einem weiter übrig, als zu trinken. Wenigstens dann, wenn das Wetter nicht mitspielte. Es spielte selten mit. Entweder lag zu viel Schnee oder zu wenig. Manchmal lag gar keiner. Wenn die Sonne schien, bestand die Gefahr eines Sonnenbrandes und Regen war ohnehin belämmert.
Stets nach dem Frühstück, manche kauten noch, erschien Joseph in der Regelmäßigkeit des Laufes der Gestirne am Firmament. Jedes Mal fragte er zuerst in seinem unverwechselbaren Akzent, der an eine leiernde Schallplatte erinnerte, ob alles gut gewesen sei: „Un Baach tun weh von ville Fett un wenn Baach tun weh, man braache Karlovarska …“
Der weit über die Grenzen hinaus berühmte Karlsbader Becher Likör. Manchmal gab es selbstgebrannten Obstler. So trug es sich gelegentlich zu, dass man bereits am Mittag betrunken war oder wenigstens kurz davor.
frank_c_mey_regenwuermer_vertragen_kein_coffein_leseproben Josephs Tochter Veronica, die ich eingangs erwähnte, kümmerte sich um die Wirtschaft. Handtücher wechseln, Betten richten, Zimmer säubern, Geschirr abräumen. Nicht selten musste sie für den Nachschub an Schnaps und Bier sorgen. Ihr Nebenjob als Zimmermädchen begann, da war sie keine Vierzehn. Die Front flach, mehr Kind denn Frau. Einzig ihr voller Mund, ihr runder, voller Mund mit seinen aufgeworfenen Lippen, war ein Aphrodisiakum der besonderen Art. Ornella Muti oder die Bardot wirkten gegen Veronica wie Waisenkinder. Ihr Mund glich einer Vagina, folglich lief sie quasi dauerhaft nackt durch die Welt …Alles Lesen>>>

Du wirst dich biegen wie ein Halm im Wind. Doch wirst du nicht brechen…
Regenwürmer vertragen kein Coffein. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. Sie vierzehn, er Mitte vierzig, lernen sie sich kennen, weil seine lockere Bekanntschaft zur Mutter, Mitte dreißig, auf deren Betreiben hin in eine feste Beziehung hinein wachsen soll.
Alles nur Spiel oder der Versuch, eine zerrüttete Familie zu retten? Ein Kampf zwischen Lust, Leidenschaft, Verantwortung und Angst. Gier nach Reichtum, Geltungssucht. Wer bleibt auf der Strecke?
Ein Buch mit sehr viel Herzblut geschrieben…

Regenwürmer vertragen kein Coffein – Als Taschenbuch und eBook
Text Copyright © 2017 Frank C. Mey – Erfurt, Germany
Cover Copyright © 2017 karl h. ver huelsdonk – Köln, Germany
Alle Rechte vorbehalten
ISBN-13 978-1979329392
ISBN-10 1979329397


Ein  passender Film

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Während der Bearbeitung meiner Tagebuchaufzeichnungen zu meinem neuen Buch „Regenwürmer vertragen kein Coffein“ bin ich auf eine längst vergessene Recherche gestoßen. Ausgangspunkt war die Frage nach der gesellschaftlichen Akzeptanz eines Liebesverhältnisses zwischen einem Mann über vierzig und einer vierzehnjährigen jungen Frau. Ein Verhältnis, das nach dem derzeit in Deutschland geltenden Recht unter Umständen strafbar sein kann. Ich suchte nach Literatur, die sich mit einem solchen Verhältnis auseinandersetzt. Wollte wissen, wie Buch oder Film in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden. Ich wurde mit fremder Hilfe fündig. Es handelte sich um den Film „Beau-Pére“ von Bertrand Blier aus dem Jahre 1981, gedreht nach dem gleichnamigen Roman von Blier, in Deutschland unter dem Titel „Ausgerechnet ihr Stiefvater“ verlegt. Nachdem das Buch nun fertiggestellt und im Handel erhältlich ist, möchte ich in diesem Blog den Film nicht unerwähnt lassen. Mehr zum Film finden Sie hier>>>


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Anna reagierte in ihrer devoten Art, wenn es darum ging, die Pforte für mich zu öffnen, stets wie auf Befehl. Umgekehrt verhielt sich das ähnlich. Es genügte völlig, dass ich meine Hand über ihren Bauch abwärts schob oder ihre Brüste streichelte, um sie in Empfangsbereitschaft zu versetzen. Jahre später, als mein erster Computer vor mir stand, dachte ich jedes Mal wenn ich die Enter-Taste drückte an Anna.
„Press any key to continue“, leg den Finger in meine Klitoris, wenn du willst, dass es weitergeht! Die Klaviatur der erogenen Zonen bestand aus ei-ner einzigen Taste, die mit der Nummer Eins. In ihrer Bedienungsanleitung stand geschrieben:
dunkle_perlen_erotiknovellen „Drück die Taste mit der Eins, wenn du Sex willst!“ Sie reagierte prompt, manchmal kam sie so schnell zu einem ersten Orgasmus, dass ich es anfangs oft als gespielt empfand. Doch diesen Ruck, der stets durch ihren Körper lief und die Nässe, die ihr augenblicklich entwich, um dem Instrument die nötige Gleitfähigkeit zu verleihen, kann man nur schwer imitieren.
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Solche Fragen wie die nach meiner Lust auf Mona, erregten sie …
Der Vorteil wenn man sich ein oder zwei Stunden vorher bereits entlud, besteht bekanntermaßen darin, dass es länger dauert bis zum nächsten Samenerguss. Wir liebten uns nicht, doch ich begehrte sie wegen ihrer fast unerschöpflichen Kreativität, die sie beim Sex an den Tag legte. Anna erfand Stellungen, die ich später nicht einmal im Kamasutra fand. Sie war sehr gelenkig. Eine ihrer beliebtesten: Spagat über mir auf dem Fußboden. Wenn sie sich senkte, weitete sie sich derart, dass ich meinte, die Salami in einen Hausflur zu werfen. Wenn sie hingegen ihre Muskeln zur Aufwärtsbewegung anspannte, ergriff mich manchmal Angst, sie würde mir jeden Moment den Schwanz heraus reißen. Somit herrschte für längere Zeit Harmonie und Stabilität, wenn auch manchmal auf einem hoch explosiven Niveau ...Alle Leseproben>>>

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