Blau ist eine warme Farbe – Lesbisches Kino 2014

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Der Film zum Thema des Tages – Blau ist eine warme Farbe

Lesbische Liebe – Frauenerotik – Wahrheit und Fantasie

mit: Lea Seydoux, Adele Exarchopoulos, Jeremie Laheurte Regie: Abdel Kechiche

Wenn es ein Werk gibt, das dem Kinozuschauer den Wunsch auf großes bewegendes, vor allem menschliches Kino uneingeschränkt erfüllt, dann ist es diese dreistündige filmische Sternstunde „Blau ist eine warme Farbe“

Chrissys Tagebuch

Just ein Jahr nachdem ich anfing, an Chrissys Tagebuch zu schreiben, erschien der Film Blau ist eine warme Farbe in den Kinos. Ich sah ihn 2015 zum ersten Mal, da war der zweite Teil bereits fertig. Am Anfang des Zweiteilers Chrissys Tagebuch könnte man annehmen, ich hätte den Film als Vorlage benutzt, weil sich diese „ersten Versuche“ verblüffend ähneln, doch ist das nicht der Fall. Eine Heranwachsende auf der Suche nach ihrem sexuellen Ich, der erste Versuch mit einem Jungen, weil das eben „normal“ ist, das Mädchen mit Jungs schlafen, ein Vorgang, der sich vermutlich zig tausende Male täglich, wöchentlich, monatlich auf dieser Welt abspielt, und schließlich wurde mir diese Geschichte von Julia geliefert. Die Vorgeschichte können Sie auch hier in Episode 1 lesen>>>

Blau ist eine warme Farbe – Der Film

Mädchen gehen mit Jungs aus – das stellt die 15-jährige Adèle zunächst nicht in Frage. Doch das ändert sich schlagartig, als sie Emma trifft. Die Künstlerin mit den blauen Haaren lässt sie ungeahnte Sehnsüchte entdecken, bringt sie dazu sich selbst zu finden, als Frau und als Erwachsene. Atemberaubend, intensiv und hautnah erzählt Abdellatif Kechiche (Couscous mit Fisch) in Blau ist eine warme Farbe diese universelle Liebesgeschichte. Mit der Goldenen Palme von Cannes zeichnete Jury-Präsident Steven Spielberg nicht nur den Film als Meisterwerk aus, sondern verlieh sie erstmalig auch an die beiden Hauptdarstellerinnen für ihre grandiose schauspielerische Leistung…..

Die Handlung

Adèle im Kreise ihrer Freundinnen, es wird geflachst, gelästert, natürlich über die Jungs, wer hat schon mal mit wem? Sie will es, die anderen haben es schon, oder eben nicht mehr, dieses Häutchen, sie sucht sich einen aus, doch es gibt ihr nichts. Mehr hingegen der Kuss einer Freundin, nicht ernst gemeint, wie sich herausstellen soll, das kränkt sie. Auf der Straße war ihr eine blauhaarige junge Frau begegnet, ihre Blicke trafen sich für einen Moment nur, ein Moment, der sie elektrisierte, abends im Bett masturbiert sie, diese Gesicht vor Augen. Wegen ihrer Nöte vertraut sie sich einem schwulen Jungen an, der sie mitnimmt in die Schwulen-Szene. In einer Lesben-Bar trifft sie auf Emma, die zu diesem Zeitpunkt noch liiert ist, doch das ändert sich schnell – denn Blau ist eine warme Farbe.

Explosion der Gefühle

Eine lang gezeigte Liebesszene, der noch weitere folgen sollen, auf zart besaitete mag der Plot wohl bereits pornografisch wirken, wegen der Details, doch es wirkt an keiner Stelle aufdringlich, eher wie eine Befreiung, und zugegeben, erotische Filme sollen doch Fantasien entweder wecken oder eben auch befriedigen, was sollte daran falsch sein? Aus beiden wird ein Paar, Emma stellt Adèle den Eltern vor, die wissen um die Neigung der Tochter. Umgekehrt Adèles Eltern nicht, Emma wird als Nachhilfelehrerin vorgestellt. Sie darf in Adèles Zimmer übernachten, auf dem „Feldbett“, wie man erfährt, doch beide liegen in Adèles Bett und lieben sich, laut und voller Leidenschaft, vielleicht sollen Adèles Eltern die Seufzer hören? Wie geht es weiter? Sehen Sie hier>>>

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Goldene Palme

„Blau ist eine warme Farbe ist eine großartige und wunderschöne Liebesgeschichte. Ich bin froh, dass jemand den Mut hatte diese Geschichte zu erzählen. Es war für uns eine Selbstverständlichkeit, auch die beiden Hauptdarstellerinnen mit der Goldenen Palme auszuzeichnen: Ohne sie hätte der Regisseur seine genauen und sensiblen Beobachtungen nicht umsetzen können.“
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Filmkritik

(Steven Spielberg, Jury-Präsident des Wettbewerbs der Internationalen Filmfestspiele Cannes 2013)
„Der Sex ist überhaupt nicht ausgestellt, sondern fügt sich ganz leicht ein in einen Film, der auch dann körperlich ist, wenn gerade niemand nackt ist. (…) Kechiches Naturalismus (…) ist alles andere als dokumentarischer Purismus, sonder eine präzise Mobilisierung filmischer Mittel, um Kino und Leben einander so nah wie möglich zu bringen.“ (Critic.de)
Wenn es ein Werk gibt, das dem Kinozuschauer den Wunsch auf grosses bewegendes, vor allem menschliches Kino uneingeschränkt erfüllt, dann ist es diese dreistündige filmische Sternstunde. „Blau ist eine warme Farbe“ ist ein langer Film. Drei Stunden, so meint man vielleicht, könnten doch leicht zu eventuellen Längen führen. Das Gegenteil ist der Fall.


Chissys Tagebuch

Wie jemand zu sich selbst findet, wie im Film „Blau ist eine warme Farbe“, erzählt, wie eingangs erwähnt,  mein Romanzweiteiler „Chrissys Tagebuch – Chronik einer lesbischen Liebe“. Hier eine Leseprobe:
Die Strecke schaffte ich in Rekordzeit. Fünf Minuten vor Drei stand ich bereits vor Violas Tür. Ich überlegte einen Moment, ob ich warten sollte, doch mein Herz raste bereits. Ich zitterte am ganzen Körper, als ich den Klingelknopf drückte. Das Fenster neben der Tür war an gekippt.
„Moment!“, schallte es aus dem Inneren. Wenig später sah ich Viola im offenen Bademantel, ein Handtuch um den Kopf gebunden, in den Flur stürmen. Sie öffnete die Tür. „Du bist ja schon … Es ist doch noch nicht … Ich war gerade …“, Violas Worte erstickten bereits in Küssen, nachdem sie mich an einer Hand in den Flur zog.

chrissys_tagebuchWie ein Stück Wild

„Ich habe es nicht mehr ausgehalten … Ich hatte solche … Ich hab` mich so sehr …“, erwiderte ich keuchend in unsere Küsse hinein. Ihr Körper war nass. Weil sie schon beim ersten Kuss den Turban verlor, klebten ihre nassen Haare an meinem Gesicht. Ich bemerkte nicht, wo die beiden Teile blieben, die ich auf meinem Körper trug. Alles was ich spürte, waren Brüste, Hände und nackte Haut … Und Violas Mund, der mich benetzte, vom Hals über meine Brüste, über mein Gesicht, zurück an meinen Lippen. Ich fühlte mich plötzlich wie ein Stück Wild, das man gerade, nach Jahren in einem engen Gehege, in die Freiheit entließ … Alle Leseproben>>>

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Regenwürmer vertragen kein Coffein

Die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob mir das in dieser Geschichte niedergeschriebene erspart geblieben wäre, hätte ich nicht am 25. August des Jahres 1997 virtuell einen Chatroom betreten, der den vielversprechenden Namen „Manager-Treff“ trug. Ebenso wenig sicher bin ich mir, ob es nicht besser gewesen wäre, der Bekanntschaft, die sich an besagtem Tage anbahnte, lieber aus dem Wege zu gehen.
Überhaupt nicht sicher hingegen bin ich mir, ob ich das Ganze nicht vielleicht doch hätte erleben wollen und vielleicht tief traurig darüber gewesen wäre, hätte es überhaupt nicht stattgefunden. Was selbstverständlich hinterher niemand hätte wissen können, am wenigsten ich selbst ...Lisa, gerade vierzehn geworden, benahm sie sich völlig ungeniert, als wir uns zum ersten Mal begegneten. Man könnte so weit gehen, sie als völlig schamlos zu bezeichnen. Frech, kess, einen Hauch frivol. Sogar eine Prise Obszönität schien tief in ihrem Wesen versteckt zu sein. Das lag wohl eher daran, dass sie nicht vollumfänglich imstande war, die Wirkung ihres frühreifen Körpers auf spätreife Männer in seiner gnadenlosen Wucht auch nur ansatzweise zu erkennen.
frank_c_mey_regenwuermer_vertragen_kein_coffein_leseprobenLuise, blond und zweigeteilt in die lähmende Kälte des Nordens oben herum. Weiter südlich, vom Nabel abwärts, das ewig lodernde Feuer der Südländerin. Das war nicht immer so. Als wir uns das erste Mal körperlich trafen, wirkte sie welk. In ihrem Schoß schien sie trocken und völlig erkaltet. Später entwickelte sich die Region zwischen ihren Oberschenkeln zu einem pulsierenden Moloch, der mich, flog sie ihrem Höhepunkt entgegen, jedes Mal in sich hinein sog. Wenn er mich wieder ausspuckte, dann einzig zu dem Zwecke, mich einen Augenblick später erneut zu verschlingen. Wie eine wiederkäuende Kuh. Wir lernten uns in dem eingangs erwähnten Chat-Room kennen, in der Zeit kurz nachdem das internationale Spinnennetz seine Ausläufer über den großen Teich hinweg bis nach Deutschland wie in den Rest der Welt hinein schob.
Luise bewegt sich weiter, schneller … Nichts geht mehr, rien ne va plus. Enttäuscht wirft sie sich auf den Rücken. Ein Zischen dringt aus ihrem Hals. Wie wenn man beim Ausatmen die Zunge an den Gaumen drückt, wie bei einer Schlange, begleitet von zornigem Stirnrunzeln. Das höre und sehe ich zum ersten Mal. Bislang gab es nie einen Grund dafür.
„Wir haben den ganzen Tag Zeit … Dazu die halbe Nacht …“, will ich sie vertrösten. Doch sie springt bereits aus dem Bett. Grollend zieht sie sich den Morgenmantel über, anschließend geht sie ins Bad. Als ich ihr wenig später folge, kommt Lisa in Bernys Begleitung aus ihrem Zimmer heraus. Zähnefletschend wedelt er mit dem Schwanz. Lisa lacht mich aus ihren strahlenden Augen heraus an, so blau wie tief. Einen Augenblick lang berühren sich im Vorübergehen unsere Hände, ein Hauch Zärtlichkeit. Sekundenbruchteile wandeln sich zu einem endlosen Flug in die Ewigkeit, am Ende ein Licht, das ein leises Sirren sendet. So muss Odysseus den Gesang der Sirenen empfunden haben …Alle Leseproben>>>

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