Amazonen (1986) – Garantiert langweilig, oder?

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Amazonen – Ein film von Alex Sessa

Schöne Frauen in knappen Kostümen – mehr leider nicht

mit: Mindi Miller, Joseph Whipp, Penelope Reed, Danitze Kingsley, Wolfram Hecht; Regie: Alex Sessa

Im Reich der Amazonen – Der Antitipp des Tages

Vorbemerkungen

amazonen_filmkritikDer Film aus dem Jahre 1986 zum Buch des Tages, „Die geschützten Männer“ von Robert Merle – dass es sich nicht um ein kinematografisches Kunstwerk handelt, war mir bereits im Vorfeld bekannt, aber …
Ausgewählt, weil es in Merles Roman um einen quasi Amazonenstaat geht, in dem die Frauen die Macht übernommen haben, weil die Männer an einer tödlichen Enzephalitis reihenweise sterben. Männer werden zur Erhaltung der Art in geschützten Räumen „gehalten“. Sie lesen das „Aber“ am Ende des ersten Satzes. Ich kannte den Film noch nicht, er erschien erst im Jahre 2019 auf DVD, und es muss ja auch nicht ständig Kunst sein, womit man sich beschäftigt, doch hier kommt selbst die Unterhaltung zu kurz. Man fragt sich, woher die Einstufung amazonvideo

FSK 18

kommt? Wenn es sich nicht allein um einen Verkaufstrick handelt? Gab es doch selbst in den 80ern Erotikfilme, die, in geringerer Einstufung wesentlich mehr zeigten. Und um schöne Frauen in knappen Kostümen zu sehen … Na ja, Schwamm drüber, Jesus fuhr nicht übern See, er schwamm drüber, Schwamm drüber, wie der gute Otto singt. Schaut man sich allerdings die Rezensionen von Käufern an, dann gewinnt man zumindest den Eindruck, dass es Menschen gibt, denen solche Filme gefallen – aus meiner Sicht allerdings ein glatter Antitipp. Nicht erotisch, nicht grausam, nicht blutrünstig, warum also FSK 18? Mich hat es bei manch einem Märchenfilm schon mehr gegruselt.

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Der Regisseur

Alex Sessa – viel ist leider nicht über ihn zu finden, geboren am 19. Juni 1928 in Buenos Aires, Argentinien, verstorben am 10. Juli 1998 im Alter von 70 Jahren, ebenfalls in Buenos Aires. Er produzierte eine mehrteilige Fernsehserie, „El árbol azul“ (Der blaue Baum) sowie eine Reihe Kinofilme (Produzent, Co-Produzent und Regisseur), von denen einige in deutschen Kinos liefen. Über die Darsteller ist ebenso wenig zu finden, außer den Einträgen im IMDb (siehe die Links am Anfang des Beitrages).

Amazonen

Die Story ist schnell erzählt, das Gute und das Böse eben, der Böse, der Imperator Kalungo (Joseph Whipp), der, mit Unterstützung des Dämonen Baldur, der ihm übernatürliche Kräfte verleiht, die Welt erobern will. Zuerst aber überfällt er das Land der Amazonen und besetzt eine Stadt. Der Hohepriester Mallin (Wolfram Hecht) weiß, dass man ihm nur mit dem heiligen Schwert Azundati besiegen kann. Zwei Amazonen erhalten den Auftrag, das Schwert beizubringen.

Die Handlung

Der Bösewicht Kalungo erobert mit seiner Armee eine Stadt im Amazonenlandzeigt. Dabei zeigt er seine geheimen Zauberkräfte, aus seinen Fingern dringen Blitze, die alles um ihn herum in Brand setzen. Doch er hat es auch auf den Stein der Weisheit abgesehen, weil man mit demselben seine Blitze abwehren kann. In letzter Minute rettet ein Trupp ausgesandter Amazonen den Stein und übergeben ihn dem Hohepriester.

Die Vision

Auf dem Weg zurück, den Stein im Gepäck, im Wald der Erkenntnis hat Kriegerin Dyala (Mindi Miller) eine Vision, sie sieht das heilige Schwert Azundati. Die Königin beauftragt Dyala mit der Suche des Schwertes. Ohne dessen Hilfe das Volk verloren sein wird. Sie soll sich von Tashi (Penelope Reed) begleiten lassen. Tashis Mutter Tsingi (Danitze Kingsley), die eine alte Feindschaft mit Dyallas Familie austrägt, beauftragt Tashi, Dyala zu töten, sobald sie im Besitz des heiligen Schwertes sein wird. c_date_mobil

Verrat

Tsingi spioniert für Kalungo, sie hinterbringt ihm die Nachricht, dass die beiden Amazonen auf der Suche nach dem Schwert sind. Weil sie mit Kalungos Hilfe die Macht im Reich der Amazonen übernehmen will, berichtet sie Kalungo vom Auftrag ihrer Tochter und verspricht ihm, das Schwert, sobald sie in dessen Besitz kommt, an ihn zu übergaben. Kalungo traut ihr nicht, darum schickt er eine Vertraute aus, eine Löwin, die menschliche Gestalt annehmen kann, um die beiden Amazonen zu suchen und zu töten, sobald sie im Besitz des Schwertes sind.

Abenteuer

Allerlei Schwierigkeiten stellen sich den beiden Kämpferinnen in den Weg. Die erste, ein Trupp Männer, die sie versklaven wollen, aber vorher ihren Spaß, wie der eine sagt. Die Löwin, eilt den beiden zu Hilfe, weil sie will, dass die beiden Amazonen sie zum Schwert führen. Dyala wird im Wald von einer Riesenschlange umschlungen, Tashi rettet ihr das Leben. Umgekehrt befreit Dyala Tashi, nachdem die, zusammen mit einer Gruppe Jungfrauen von Dämonen gefangengenommen wurde, um deren Gott geopfert zu werden. Mit ihr die Mehrheit der Jungfrauen, die werden von Dyala im Kampf ausgebildet und bewähren sich schnell bei der Abwehr eines weiteren Angriffs der Dämonen.

Ende gut

… alles gut, wie immer in solchen Filmen, das Gute besiegt das Böse. Dyala und Tashi begraben den alten Familienstreit. Nach ein paar weiteren Verwicklungen finden sie das Schwert und was dann noch so passiert? Ich kann ja nicht alles verraten. Vielleicht gibt es ja doch eine Leserin oder einen Leser (die diversen inbegriffen) dieses Blogs, der Interesse an dem Film findet. Gegen Erstattung der Versandkosten gebe ich meine DVD gern wieder ab. Ganzen Film anschauen>>>


Ein ganz anderes Kaliber, als dieser Film Im Reich der Amazonen, das

Buch des Tages

Robert Merle – Die geschützten Männer
robert_merle_leseproben Enzephalitis 16 – eine tödliche Epidemie rafft geschlechtsreife Männer dahin – brennend aktuell, möchte man sagen, angesichts Covid 19, darum habe ich dieses Buch aus dem Regal gezogen, um es heute hier in Erinnerung zu bringen.
Einzige Rettung, die Kastration, der sich Millionen Männer nahezu rituell unterziehen. Die Frauen übernehmen die Macht, je länger die Seuche anhält, umso radikaler werden die Herrschenden.

Samenspender

Ausgewählte Männer werden allein als Samenspender in geschützten Bereichen „gehalten“. Wer nicht dazugehört und wer nicht kastriert ist, der ist quasi zum Tode verurteilt. Es sei denn, er ist, wie der Held des Romans, Ralph Martinelli, ein anerkannter Wissenschaftler, der in einem abgekapselten Camp mit anderen an einem Serum gegen die Krankheit forscht. Doch nach und nach stellt sich heraus, dass radikale Politikerinnen anscheinend gar kein Interesse daran haben, die Situation zu verändern. Radikale Lesben dominieren die Machtzentren, am Ende regt sich Widerstand. In den 70er Jahren, als das Buch erschien, auch ein Fingerzeig an die seinerzeit noch dominierende Männerwelt. Mehr zum Roman mit ausführlichen Leseproben>>>

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