Der Vorleser – Filmtipp mit Trailer

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Der Vorleser- Roman-Verfilmung

Nach dem gleichnamigen Roman von Bernhard Schlink

Mit Kate Winslet, David Kross, Ralph Fiennes, Lena Olin, Bruno Ganz, Regie: Stephen Daldry

Die Kinos waren voll, erinnern Sie sich noch? Gut sechs Jahre liegt jetzt der Kinostart zurück. Ein Film, der unbedingt in die DVD oder Blu-Ray-Sammlung gehören sollte….

Eine tiefgründige Geschichte

Schon die in 40 Sprachen übersetzt literarische Vorlage von Bernhard Schlink war ein internationaler Bestseller. Unter dieser und der Voraussetzung, dass sich ein sehr erfahrenes Produktionsteam zusammen fand, konnte mit der Verfilmung eigentlich nicht viel schief gehen. Allein Schulklassen dürften die Kinosäle zur Hälfte füllen. Kate Winslet („Heavenly Creatures“, „Titanic“, „Iris“) und Ralph Fiennes („Der englische Patient“, „Spider“, „Der ewige Gärtner“) sind ebenso Publikumsmagneten und Garanten für anspruchsvolles Kino wie es die, mittlerweile über Deutschland hinaus bekannten, überwiegend deutschen Darsteller des Filmes (u. a. Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara und Karoline Herfurth) sind. Allen voran überzeugen vor allem eine phantastisch mutig spielende Kate Winslet, und der gerade mal volljährige David Kross, der schon durch „Knallhart“ und „Krabat“ von seinem Talent überzeugen konnte. Der Vorleser ist eine tiefgründige Geschichte, die von Regisseur Stephen Daldry („Billy Elliot – I Will Dance“, „The Hours“) mit reichlich Feingespühr umgesetzt wurde. Nicht nur die Perspektive ist interessant, sondern auch der Fakt, dass es Daldry hervorragend gelingt, einen emotionsreichen Film über mehrere Generationen abzulegen, der bewusst kein pures Holocaust-Drama ist oder sein will. Im Zentrum stehen einerseits die altbekannte Schuldfrage, andererseits aber auch die Problematiken, mit denen die Nachkriegsgeneration leben muss. Beispielsweise die Frage, ob der das Grauen vor den Taten der eigenen Eltern von den Kindern hingenommen oder hinterfragt werden sollte.


Falls Sie Interesse an der Romanvorlage haben?

Der Vorleser“ von Bernhard Schlink

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„Der Vorleser“ ist kein leicht zu verdauender Film, denn er stellt sich moralisch wie juristisch schwierigen Fragen. Dennoch ist er auch ein zarter und gleichermaßen leidenschaftlicher Film, der mit großer Eindringlichkeit zeigt, wie tief und weit Liebe gehen kann. Die Produktion nutzt eine elegante Inszenierungsweise und sehr wirkungsvolle Bilder. Trotz der nicht ganz unkompliziert ineinander verschlungenen Zeitebenen, gelingt es Daldry dramaturgisch schlüssig und mitreißend zu erzählen. Neben der Liebesgeschichte des jungen Michael Berg (David Kross) fasziniert vor allem die Bindung des alten Protagonisten (Ralph Fiennes) an die, in Haft sitzende Liebe seines Lebens. Nur über das Medium der Audiokassette und über weltbewegende Literatur wird hier berührend vermittelt. Da der Film in Englisch gedreht wurde, ergeben sich in der Originalfassung leicht verwirrende Sprachprobleme durch die unterschiedlichen Akzente der überwiegend deutschen Schauspieler. In der deutschen Fassung stellt dies kein Problem dar. Dennoch verwirrt, dass sämtliche Bücher und Handschriften des in Deutschland spielenden Films in Englisch vorliegen. Hier hätte man etwas geschickter vorgehen und dem englischsprachigen Publikum einen Tick mehr Imaginationsgabe abverlangen können. Wie dem auch sei, „Der Vorleser“ hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck und hätte mit Sicherheit auch die, noch vor Fertigstellung des Filmes verstorbenen Produzenten, Sydney Pollack und Anthony Minghella, mit Stolz erfüllt.Fazit Ein ganz schön starkes Stück!

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Kommentare zur DVD:

Das sehr stabile Bild und der dialogstarke Ton setzen die Vorzüge diese Ausnahmefilmes sehr schön in Szene. Das Vorliegen einer Tonspur für Blinde und die Menge an sinn bringenden Extras runden die gelungene Special Edition ab.

Die schon brutale Schärfe und Kontrast zeigen noch Details von Wänden und Mauern, selbst wenn diese weit weg von der Kamera entfernt sind und es zugleich noch dunkel ist. Dabei entwickelt der Bildlauf eine Ruhe, die mustergültig zu nennen ist. An wenigen Stellen kommt es zu leichtem Grieseln, vorangig in Tateinheit mit stehenden Rauschmustern. Bevorzugte Objekte dafür sind große dunkelgraue Wände. Die Farbsättigung wurde mit großer Sorgfalt gewählt und zeigt ein gelegentlich etwas zu nüchternes Farbenspiel.

Der kraftvolle, aber doch etwas zu weit nach vorn angelegte 5.1-Ton ist sehr facettenreich. Geboten wird eine Vielzahl kleiner, nur im Hintergrund agierende Umweltatmo, wie quäkende Vögel oder Fahrzeuge in Seitenstraßen. In der Musik steckt die eigentliche Dynamik, die dem Bass stellenweise zu einigem, gegenüber dem eigentlichen Filmton sogar dominantes Eigenleben verhilft. Die Dialoge sind in der deutschen Fassung sehr gut zu verstehen und nutzen auch einen gehörigen Teil des stimmlichen Volumens aus. Die englische Fassung liegt nur unwesentlich dahinter.


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„Du bist gar nicht mein Typ, du blöde Fotze!“ rief er ihr nach.
Sie war gekränkt. Nicht von dem, was er gerade vor hatte. Sie war gekränkt von seinen Worten. Blöde Fotze, das sagte noch niemand zu ihr.
Nach dem letzten Wort stellte er die Flasche weg, um sie anschließend auf den Bauch zu drehen. Die nächste Wanderung begann er an ihren Füßen, er umschiffte mehrmals den Hafen, in den die bis zum Rand gefüllten Schiffe gewöhnlich irgendwann einlaufen, um sich zu entladen. Am Ende war es sein Mund, den er ein zweites Mal eintauchte, seine Zunge am Molenkopf, an der engen Einfahrt.
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