SPD – Orgie der Glückseligkeit – Martin, oder?

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SPD – Karnevalsstimmung im Bundestag

Das Zentralorgan der Thüringer SPD – Die Halbe Wahrheit – berichtet

Martin, my love …, klang es am vergangenen Dienstag aus allen Büros der SPD – Bundestagsmitglieder, nachdem sich alle von dem Schock erholt hatten, dass Sigmar Gabriel einer Boulevard-Zeitung, über die verwirrten Köpfe der Fraktionäre und Parteigremien hinweg, mitgeteilt hatte, er wolle außer den Parteivorsitz, die Spitzenkandidatur, Wirtschaftsminister und Vizekanzler, nach dem Abgang Frank Walter Steinmeiers auch noch dessen Außenministerium übernehmen. Die Mutti habe ihm das so aufgetragen, entgegnete er seinen wütenden auf und ab rennenden Parteigenossen, während er vergnügt pfeifend und völlig unbefangen über die Flure des Deutschen Bundestages schlenderte.
Ein eiligst zusammen getrommelter Krisenstab unter Leitung des Fraktionsvorsitzenden, Thomas Oppermann, versuchte, das Schlimmste zu verhindern und verbreitete die Meldung, der Genosse Gabriel sei sehr verstört gewesen, weil ihm am Vorabend aus seiner Berliner Zweitwohnung der Goldhamster entlaufen ist. Außerdem beobachte man bei ihm bereits seit Längerem eine gewisse Entrücktheit, die wohl auch auf einen übermäßigen Canabis- oder Alkohol-Konsum zurück zu führen sei.
Während Oppermann noch versuchte, die nationale und internationale Presse zu beruhigen, machte sich der Retter der Gerechten und des Abendlandes, Carsten Schneider, SPD-MdB aus Thüringen mit einem martin-schulz-besoffenHubschrauber der Bundeswehr auf den Weg nach Würselen, wo sich Martin Schulz gerade von den Strapazen seiner zweijährigen Amtszeit als Präsident des Europaparlaments und von seiner mehr als zwanzigjährigen Mitgliedschaft im selben Parlament erholte. Zwar habe er, hervorgerufen von der üppigen Verpflegung in Straßburg und Brüssel, wo man zudem ja doch eher eine ruhigere Kugel als in Berlin schob, noch einiges Übergewicht, das er vor seinem ersten großen Auftritt auf dem Berliner Parkett noch abtrainieren wolle, wandte er zunächst ein, ließ sich dann jedoch nicht ein weiteres Mal bitten und zwängte sich ächzend in einen seiner letzten, noch passaenden Anzüge, hinein. Noch auf dem Rückweg dichtete Carsten Schneider, der ansonsten eher als völlig unlyrisch bekannt ist, rasch einen Vierzeiler, der noch am selben Tag zum Kampfgesang der Deutschen Sozialdemokratie werden sollte:

Unser lieber Gabriell,

was hatte der ein dickes Fell.

Da kam aus Würs`len der „Kusseng“

PENG!!!

Sehen Sie hier das Video von der nach Ankunft Martin Schulz` in Berlin einberufenen Pressekonferenz:

Orgien der Glückseligkeit brachen im Anschluss in den Räumen der SPD-Fraktion aus. Wie man hörte, waren bereits am späten Nachmittag  in allen Märkten rund um das Regierungsviertel die alkoholischen Getränke ausverkauft und man war gezwungen, in der russischen Botschaft um Nachschub zu bitten. Der Alkoholgenuss soll derart ausufernd gewesen sein, dass sogar einige der sturzbetrunkenen Genossen verlangt haben sollen, die Bundeskanzlerin zu einem Table-Dance herbei zu holen. Zwischen dem Parteilinken, Ralf Stegner, der lieber Sarah Wagenknecht nackt gesehen hätte und dem eher nach Rechts gerichteten Niels Annen, der die Kanzlerin bevorzugte, kam es zu einem heftigen Streit, der schließlich vom Retter, Carsten Schneider, geschlichtet wurde. Man einigte sich auf Gesine Schwan und vertagte die Vorstellung auf die Siegesfeier nach der kommenden Bundestagswahl, da Frau Schwan gerade mit einem Balett-Ensemble des Bolschoi-Theaters auf einer Tourne durch Botswana unterwegs war. Man hatte sie wenige Wochen zuvor für das Ballett „Schwanensee“ als Prima-Ballerina engagiert.
Ähnliche Reaktionen gab es in Thüringen, wo der SPD-Landesvorsitzende und Erfurter Oberbürgermeister, Andreas B(r)ausewein, spontan zu einer Party in seiner Stammkneipe, dem „Andreaskavalier“, einlud. Neben einige SPD-Granden erschien auch die Fraktionsvorsitzende der Linken im Thüringer Landtag, Fufanne Hennig-Welso zu ersten Sondierungen über Möglichkeiten der Übertragung der in Thüringen so hervorragenden Erfahrungen aus der Koalition  Rot-Rot-Grün auf die Bundespolitik. Da über eine Reihe Interna gesprochen wurde, erneuerte Bausewein seinen vor fast genau einem Jahr heraus gegebenen Maulkorberlass. Reaktionen aus anderen Bundesländern waren bei Redaktionsschluss hingegen noch nicht bekannt.

Nach einer Erklärung des neuen SPD-Spitzenkandidaten, man werde bei der bevorstehenden Bundestagswahl die 50% plus X erreichen, sollen jedoch in einigen Landesgeschäftsstellen die Telefone ununterbrochen geklingelt haben und die Nachfragen über die Modalitäten des Parteieintritts in die SPD rissen, wie einige Geschäftsführer vermeldeten, nicht ab. Vor der Landesgeschäftsstelle in Schwerin soll sogar am folgenden Morgen eine Schlange gestanden haben, was an die früheren Zustände in der DDR erinnerte.

Dem bekannten Erfurter Journalisten Peter Ungnade von der „Mitternachts-Post“ gelang es am Folgetag, nachdem Martin Schulz seinen Rausch ausgeschlafen hatte, sich mit ein paar Fragen an ihn zu wenden, die wir Ihnen hier gekürzt wiedergeben. Beide trafen sich in der Lobby des Hotels, in dem Martin Schulz inzwischen sein Hauptquartier für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf einrichtet:

Ungnade: Guten Morgen Herr Krebs…, äh, Verzeihung… (Schulz unterbricht ihn)

Schulz (sichtlich verwundert): Wieso Krebs? (Er schaut an sich herab und auf die Hände). So rot bin ich doch noch gar nicht, obwohl es in Brüssel und Straßburg fast täglich auch Krebse, oder Scampi, wie man die Dinger dort nennt, zu essen gab…

Ungnade (hüstelt verlegen): Man sieht es, Herr Schulz…, man sieht es… Aber nun lassen Sie uns zu den ernsteren Dingen kommen.

Schulz: Zu welchen ernsteren Dingen? Glauben sie, ich bin so früh am Morgen mit diesem Kater bereit, mit ihnen über ernste Dinge zu reden? Sie ticken wohl nicht richtig?

Ungnade: Ja aber, Herr Schulz, gestern auf der Pressekonferenz gaben sie doch klar zu verstehen, dass nun keine Zeit zu verlieren sei, all die bevorstehenden Aufgaben mit beiden Händen anzupacken, die Demokratie und so…

Schulz: Angepackt hab`ich schon, was denken sie denn? Da war so eine geile Schnitte von der LINKEN gestern auf der Party, die habe ich angepackt, und wie, ich kann ihnen sagen, ha ha…

Ungnade: Soll das jetzt bedeuten, sie haben bereits an Ihrem ersten Abend in Berlin Kontakte zu dieser Partei, DIE LINKE, geknüpft, so in Richtung Rot-Rot-Grün, r2g, wie man dieses Koalition in Thüringen nennt? -(Ungnade überlegt kurz) – Oder haben Sie etwa…, nein, das doch sicher nicht?

Schulz (beugt sich nach vorn, Hand am Mund): Soll ich ihnen was sagen? Mich hat mehr interessiert, ob die rote Unterwäsche trägt.

Ungnade, neugierig: Und, hat sie?

Schulz, laut auflachend: Sie trug gar keine… (schlägt sich mit beiden Händen mehrfach auf die Oberschenkel) – gar keine trug sie, rein gar nichts unter ihrem roten Kleid…, hi, hi. Nun fragen Sie mich aber bitte nicht nach Namen, mein lieber Ungnade, Sie wissen doch, Diskretion ist alles…

Ungnade: Da bringen sie mich auf einen Gedanken, von wegen Diskretion: Man flüstert, bei Ihnen sei während ihrer Amtszeit als Präsident des Europaparlaments so einiges hinter verschlossenen Türen ausgekaspert worden. Wie wollen sie es denn nun in der deutschen Politik mit der Transparenz halten?

Schulz, ungläubig: Ja glauben sie etwa, wir wollten Journalisten mit Kameras dabei haben, wenn wir unsere hübschen Sekretärinnen vernaschen? So wird Politik gemacht, mein Lieber, ein paar Drinks, gutes Essen, ein paar heiße Mädels und schon haben sie alle Unterschriften, die sie brauchen… (Ungnade wird zusehends ungeduldig). Ja, und für die anders gestrickten hatten wir auch ein paar smarte Jungs!

Ungnade: Zumindest scheinen sie sich aber mehr zu den Dunkelroten hingezogen zu fühlen, wie man hört. Auf der europäischen Bühne sah man sie hingegen mehr an der Seite der Schwarzen. Wie wollen sie denn nun scharfen Wahlkampf gegen die Merkel machen, wenn sie in der Vergangenheit mehr als oft deren Auffassungen vertraten?

Schulz, lächelnd: Na ja…, zum ersten Satz: wenn die Glöckner dagewesen wäre, hätte ich bei der sicher genau so zugepackt. Egal, ob schwarze oder rote Unterwäsche, am Besten gar keine! (lates Lachen) – Ja, und was die Merkel betrifft, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, wie das schon August Bebel sagte…

Ungnade: Verzeihung, Herr Schulz, aber das mit dem Geschwätz, das war der Adenauer…

Schulz: Der Adenauer, der Adenauer, war der auch in der SPD?

Ungnade: Apropos SPD, wie man hört soll es seit ihrer Ankündigung, bei der Bundestagswahl die 50% plus X einzufahren, einen enormen Mitgliederzulauf zu ihrer Partei geben. Herr Opperman sprach gestern von fünfhundert an einem Tag. Also wenn wir das mit der Anzahl der Tage multiplizieren, die bis zur Eröffnung des heißen Wahlkampfes verbleiben, dann brauchen sie ja nur noch die Stimmen ihrer eigenen Parteimitglieder für diese 50%…

Schulz: Na ja, seien wir doch mal ehrlich: die meisten kommen doch, weil sie sich Posten versprechen… (denkt einen Moment nach)… von 20 auf 50, das sind, das sind….

Ungnade: 250%, also das 2,5 fache…

Schulz: Denken sie etwa, ich kann nicht rechnen? Genau, das 2,5 fache… und an jedem Posten hängen noch diverse Mitarbeiter dran, was denken sie, was das für Synergieeffekte auslöst? Arbeitslosigkeit runter!

Ungnade: Und was wird mit denen aus den anderen Parteien, ich meine die, die ihre Jobs verlieren?

Schulz, gönnerehaft:Die bekommen schon was. Wozu haben wir die vielen Stadtwerke, kommunale, land- und bundeseigene Unternehmen? Schauen sie, das ist doch das Gute an der Demokratie, es kommt jeder mal ran an die Töpfe, die einen ganz vorn und andere stellen sich wieder hinten an. Das ist wie bei den Weibern, verstehen sie? (Schulz guckt ungeduldig auf die Uhr)

Ungnade: Ich hätte da noch ein paar Fragen, Herr Schulz…

Schulz – schaut erneut auf seine Armbanduhr, danach auf sein Handy: Später, Ungnade, später, mein Schnittchen ist wach, hat mir gerade eine SMS gesendet… Die Qualitäten reifer Männer sind gefragt, Ungnade… Steht auf und verabschiedet sich.

Wir werden sie weiter auf dem Laufenden halten.

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2 Kommentare zu "SPD – Orgie der Glückseligkeit – Martin, oder?"

  1. danke, danke

  2. Andrea Bansewein | 2017/01/27 um 20:32 | Antworten

    Geiler Artikel, mein Franky, mach weiter so

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