Haus der Sünde – Filmtipp mit Trailer

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Die Todeshymmne einer Ära

Haus der Sünde – Ein Spiel von Lust und Schmerz, Macht und Unterwerfung

Die Frauen müssen regelmäßig demütigende Untersuchungen über sich ergehen lassen. Die Szenerie erinnert an die Exzesse der Mönche in Sades – Justine oder die Leiden der Tugend – Sado-masochistische Unterwerfungen …

Ein Film von Bertrand Bonello mit Alice Barnole, Iliana Zabeth

Die Erinnerungen der Prostituierten Madeleine (Alice Barnole) an eine Nacht mit ihrem Lieblingsfreier. Eine Nacht, in der sie erst gefesselt und mit einem Messer erregt, dann jedoch grauenhaft verunstaltet wurde. Die Balance auf dem schmalen Grad zwischen Lust und Schmerz, Macht und Unterwerfung, Sadismus und Masochismus. Es ist die Schlüsselszene des Films, die sich über einen weiten Teil der Spielzeit spannt. Alle Frauen des „L’Apollonide“ sind gefangen. Genau so wie Madeleine ihrer Freiheit beraubt wird…

Ein Film voller feministischer Momente. Racheszenen, in denen sich die Prostituierten solidarisieren. Sätze wie „Ich würde gerne mal ein Bordell für Frauen sehen“ – die Sexobjekte werden immer wieder zu Subjekten, die der Männerwelt souverän mit Totalverweigerung drohen: „Wenn ich hier jemals rauskomme, werde ich nie wieder Liebe machen.“ Auch ein paar Seitenhiebe auf heutige Schönheitsideale verkneift sich das Drehbuch nicht – die Prostituierten tragen zeitgemäß Achselhaare. Und nicht nur das, üppige Schambehaarung wird deren Freunde begeistern.

haus-der-suende-fickende-nutteEs beginnt mit dem Alltag des „L’Apollonide“. Die Prostituierten trinken mit den Gästen, betreiben kuriose Gesellschaftsspiel und streicheln einen zahmen Panther. Es folgt die Frage „Sollen wir Kommerz machen?“ – und wenn das Haus in den Morgenstunden schließt, vergleichen die Frauen, wer mit wie vielen Kunden „Kommerz“ gemacht hat. In diesem Umfeld wächst die junge Pauline (Iliana Zabeth) auf, die sich mit 16 Jahren förmlich um eine Stelle im Bordell bewirbt. Man nennt sie „Die Kleine“, andere tragen die Namen „Zarter Schenkel“ oder „Kletternde Rose“. Eine geilt ihren Freier mit den Bewegungen einer mechanischen Puppe, eine andere verfällt aus Angst vor dem Älter- und damit Wertlos-Werden dem Opium. Die brutal zugerichtete Madeleine – „Die Frau, die lacht“ – wird wegen ihrer hässlichen Narben zur Hausdienerin degradiert und als Kuriosität ausgestellt.

haus-der-suende-nackte-nutteDie Prostituierten gehören  zur Ausstattung. Keine von ihnen rückt für längere Zeit ins Zentrum. Vielmehr geht es Bonello um den Zeitenwandel, vielleicht sogar um den Kulturverlust am Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert. Diese nostalgische, wenn auch nie idealisierende Elegie auf das fin de siècle ist eine Ode an die Eleganz einer Epoche und zugleich eine Todeshymne für diese Ära.


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Die Frauen müssen regelmäßig demütigende Untersuchungen über sich ergehen lassen. Die Szenerie erinnert an die Exzesse der Mönche in Sades – Justine oder die Leiden der Tugend – Sado-masochistische Unterwerfungen. Dass sich die Syphilis ins Haus einschleicht, kann trotzdem nicht verhindert werden. Mit dem qualvollen Ende einer Prostituierten beginnt gleichzeitig der Untergang des Bordells.
In Haus der Sünde gelingen Bonello und seiner Kamera- und Ehefrau Josée Deshaies beeindruckende Einstellungen – einmal, wenn der Opiumrauch langsam aus dem leicht geöffneten Mund einer Prostituierten entweicht, ein andermal, als Madeleine weiße Tränen vergießt… (Quelle: Cinema)


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Lisa, gerade vierzehn, benahm sie sich völlig ungeniert, als wir uns zum ersten Mal begegneten. Man könnte so weit gehen, sie als völlig schamlos zu bezeichnen. Frech, kess, einen Hauch frivol. Sogar eine Prise Obszönität schien tief in ihrem Wesen versteckt zu sein. Das lag wohl eher daran, dass sie nicht vollumfänglich imstande war, die Wirkung ihres frühreifen Körpers auf spätreife Männer in seiner gnadenlosen Wucht auch nur ansatzweise zu erkennen. Letzteres wurde stets dann zur erbarmungslos erdrückenden Last, wenn man sich, den jeweiligen Umständen geschuldet, hin und wieder körperlich nahe kam.
Ihr Mund erinnerte mich bereits beim ersten Hinsehen an Veronica (von Veronica werden Sie ein paar Seiten weiter mehr zu lesen bekommen), ein Mund, den zu beschreiben mir selbst heute noch die wildesten Bilder durch den Kopf treibt. Die Augen, Reminiszenzen an Cameron Diaz, die mich in ihrem Debüt-Film „Die Maske“ faszinierte. Der kindliche Charme einer Brooke Shields in der „Blauen Lagune“.
frank_c_mey_regenwuermer_vertragen_kein_coffein_leseprobenLuise, blond und zweigeteilt in die lähmende Kälte des Nordens oben herum. Weiter südlich, vom Nabel abwärts, das ewig lodernde Feuer der Südländerin. Das war nicht ständig so. Als wir uns das erste Mal körperlich trafen, wirkte sie welk. In ihrem Schoß schien sie trocken und völlig erkaltet. Später entwickelte sich die Region zwischen ihren Oberschenkeln zu einem pulsierenden Moloch, der mich, flog sie ihrem Höhepunkt entgegen, jedes Mal in sich hinein sog. Wenn er mich wieder ausspuckte, dann zu dem Zwecke, mich einen Augenblick später erneut zu verschlingen. Wie eine wiederkäuende Kuh. Wir lernten uns in einem Chat-Room kennen, in der Zeit kurz nachdem das internationale Spinnennetz seine Ausläufer über den großen Teich hinweg bis nach Deutschland, wie in den Rest der Welt, hinein schob.
Es herrscht eine ungewöhnliche Ruhe. Ich stelle mir vor, wie sie sich gerade auszieht. Sie streift das T-Shirt über den Kopf, ihre Brüste hüpfen. Ich weiß, wie es aussieht wenn sie hüpfen, diese wunderschönen, nach oben geneigten Sprungschanzen. Diese Igelschnäuzchen.
Jetzt steigt sie aus ihrer Hose heraus, das Höschen folgt. Schwungvoll befördert sie es in irgendeine Ecke, auf einen Stuhl oder versteckt es unter dem Kopfkissen. So oft wie sie sich mit Berny allein in ihrem Zimmer aufhält, wird sie inzwischen bemerkt haben, welche Wirkung getragene Höschen auf ihn ausüben. Sie ist eine Frau, sie riecht wie eine Frau, sie wird wie eine Frau schmecken. Vielleicht atomisierte Berny bereits eine dieser reizenden Verpackungen. Berny, du Hund! Ich kaue an ihrem Slip, der bei mir zu Hause liegt. Viel lieber kaute ich daran herum, wenn sie ihn an ihrem unberührten Körper trägt.
Während Luise über mir ihrem nächsten Höhepunkt entgegen eilt, stelle ich mir vor, wie Lisa nebenan auf ihrem Bett liegt. Noch Jungfrau, wird sie nicht in sich eindringen. Ihre Beine gespreizt, reibt sie mit der flachen Hand über diesen wundervollen Hügel. Sie wird lächeln, leise stöhnen. Sie wird zufrieden sein, in dem Moment wenn Luise ihren Orgasmus erreicht …Alle Leseproben>>>

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