Kinski (1991) – Hilfeschrei eines wirren Egomanen?

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Kinski, Klaus – Ich brauche Liebe – Die Memoiren eines Besessenen

Kein Buch für Mauerblümchen und Sensibelchen – Sex-Beichten, tabulos und schamlos unverblümt

Klaus Kinski – Andere, in grellen Farben, Gelb, Orange, Rot, Grün, Türkis, die sich an der Vor-Fotze zu einem Schlitz öffnen oder von den Schamlippen bis zum After völlig offen sind. In jedem Schlüpfer, den sie mir vorführt, lässt sie sich ficken, im Stehen, in der Hocke, gebückt… in der festen Überzeugung, dass sie Biggi in Raffinesse und Schamlosigkeit übertrifft …

Klaus Kinski

Georges Wyrsch über Kinski, 2016: „Klaus Kinski war ein genialer Schauspieler. Aber er war auch ein unkontrollierbarer Egomane und ein öffentliches Ärgernis. Selbst 25 Jahre nach seinem Tod halten sich Faszination und Ekel gegenüber dem Mimen die Waage.“ Damit ist bei weitem nicht alles über Klaus Kinski gesagt, aber ein paar wesentliche Charakterzüge zusammengefasst. Für die Generation, der ich angehöre, war er ein Begleiter auf dem Fernsehbildschirm (wenn man West-Empfang hatte) von den ersten Edgar-Wallace-Filmen an – unvergessen.

Kinski – Leben

kinski_ich_brauche_liebeAn dieser Stelle möchte ich mir ersparen, Auszüge aus Klaus Kinskis Biografie niederzuschreiben. Wer sich für ihn interessiert, der kennt die Biografie, und die, die ihn hassen (und das nicht erst seit den Einlassungen seiner Tochter Paola), die wollen es ohnehin nicht wissen. Klaus Kinski spielte in mehr als 150 Film und Fernsehproduktionen, zuerst Neben- später Hauptrollen, war Theaterschauspieler und drehte eine Reihe Dokumentationen. Auf mich wirkte er stets geheimnisumwittert, egal in welcher Rolle. Wie man weiß, waren es überwiegend Bösewichter, die er spielte oder zumindest schwer durchschaubare, zwielichtige Gestalten.

Pola – Kindermund

Im Januar 2013 erschien das Buch „Kindermund“ aus der Feder von Pola, Klaus Kinskis Tochter aus der Ehe mit Gislinde Kühbeck. „Das Engelchen und sein Teufel“ titelte der Spiegel kurz nach Erscheinen des Buches. Ein Ekel, ein Unmensch, so bezeichnete sie ihren Vater und sofort meldeten sich einige mit der Feststellung: „Das haben wir doch schon immer gewusst!“ Wer dieses hier pola_kinski_kindermundvorliegende Buch bereits gelesen hatte, der musste von Kinskis sexuellen Vorlieben und seinen ausufernden Fantasien wissen, dass er auf Sex mit Minderjährigen stand. Nicht, weil er die Mädchen liebte, sondern weil er, wie er selbst schreibt, „die frischen engen Fotzen“ mochte.

Inzestvorwürfe

Im hier vorgestellten Buch geht es auch um Inzestfantasien, so wollte man es wohl verstehen, als Fantasien, nun warf die Tochter ihm dasselbe vor, beginnend im Alter von neun Jahren, glaubhaft? Ein Toter kann sich nicht wehren, und warum erst so spät? Vielleicht wollte die Tochter ihre Verkaufszahlen erhöhen? Wer weiß das schon so ganz genau?
Vielleicht war Klaus Kinski besessen, vielleicht war das Buch „Ich brauche Liebe“ der Hilfeschrei eines Irren, der in der Endphase seines Lebens seine Krankheit erkannt hatte, um sich vor der Welt damit zu entschuldigen, nie Liebe bekommen zu haben. Eigentlich hätte der Titel lauten müssen: „Ich brauche Fotzen“, denn von Liebe ist kaum die Rede.

Leseproben

kinski_ich_brauche_liebe_buchkritikDas Buch ist eine (nicht immer chronologische) Aneinanderreihung einzelner Episoden und Erlebnisse aus Kinskis Leben, ein rastloses Umhervagabundieren um die ganze Erde, oft auch mit Hinweisen auf Filme, an denen er gerade arbeitete oder mitwirkte. Es folgt also keinem Handlungsstrang, daher habe ich ein paar Auszüge aus verschiedenen Episoden ausgewählt. Weniger des Inhalts wegen, sondern mehr, um den Schreibstil zu dokumentieren.

Frankfurt

Auf der Titelseite einer Tageszeitung erscheint ein halbseitiges Foto von mir als Hamlet in ganzer Figur – daneben, ebenfalls in ganzer Figur, das Foto einer nackten, hinreißenden Stripteasetänzerin. Sie stript in einem Nachtlokal nach meiner Villon-Platte ICH BIN SO WILD NACH DEINEM ERDBEERMUND. Endlich die Ehre, die mir gebührt!
Nach der Vorstellung streune ich durch den Frankfurter Strich in der Nähe des Hauptbahnhofes. Die Huren wollen von mir Autogramme auf Brüste und Schlüpfer, direkt, da, wo das Fötzchen sich befindet. Aber ich muss mich bei Kräften halten. Nicht nur wegen der Vorstellungen.

Eine Schülerin hat sich für Mitternacht angekündigt

Ein Mädchen hat mir ins Hotel Frankfurter Hof geschrieben, dass sie mich treffen will. Sie ist Schülerin, studiert klassisches Ballett und hat sich für morgen Mitternacht bei mir angekündigt, weil sie ihre Mutter um 23:30 Uhr zum Bahnhof bringt.
Ich bin besessen von der Idee, mich in diesen ungeduldigen Schwan zu bohren, ohne noch zu wissen, wie sie aussieht. Heute Nacht gehe ich bald schlafen und stehe erst am nächsten Nachmittag auf.
Nach der Vorstellung werfe ich mich, verschwitzt wie ich bin, ins Auto und jage zum Frankfurter Hof. Ich bade in Windeseile, bestelle mir rohes Eigelb mit Honig, rauche eine Zigarette nach der anderen und wende meinen Blick nicht von der Uhr.

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Ihre spitzen Mädchen-Titten sind heiß wie Furunkel

Ich lausche auf jedes Geräusch, das von der Tür kommt.
Mitternacht. Es klingelt. Ich fliege beinahe auf die Fresse, bevor ich die Tür aufreiße. Sie hat kastanienbraune Haare, die ihr bis auf die Hüften fluten. Ihr Mädchengesicht ist blass. Darin glühen schwarze Augen, mit ebenso schwarzen langen seidigen Wimpern, und ein Mund wie eine aufgeplatzte Wunde. Sie geht auf Stöckelschuhen, etwas breitbeinig, wie alle Ballett-Tänzerinnen, was sie noch aggressiver macht.
Ich knöpfe ihre Bluse auf. Ihre spitzen Mädchen-Titten sind wie Furunkel und auch so heiß. Ich ziehe sie aufs Bett und beginne sie anzubeten …

Meine Bücher

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MutterliebeChrissys Tagebuch Teile 1 und 2Dunkle PerlenHemmungslos frivolRegenwürmer vertragen kein CoffeinLustreigen – Eine pornografische Adaption
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Verlorene Generationen I, II und III2021

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Wir fahren ins Hotel am Bahnhof

Da klingelt das Telefon: Der Manager des Frankfurter Hotels fordert mich auf, meinen Besuch aus dem Hotel zu schicken. Ich rufe meinen Diener an, der zwei Türen weiter wohnt, und sage, dass ich mich wieder melde. Dann packe ich mit dem Schwan das Nötigste zusammen.
Als wir auf den Flur raus kommen, haben sich bereits in den Ecken der langen Korridore Hausdetektive postiert.
Ein Hotel zu finden ist nicht leicht, weil mein Schwan keinen Personalausweis dabei hat. Mir fällt das Hotel am Bahnhof ein, wo ich schon gewohnt habe und wo mich das Personal wie überall wegen meiner Trinkgelder in guter Erinnerung haben wird …

Ich betaste die Formen der Schamlippen

Und richtig. An der Rezeption fragen sie nicht einmal nach den Papieren „meiner Frau“. Der Nachtportier, dem ich 100 Mark zustecke fragt: „Hat die gnädige Frau einen besonderen Wunsch?“ Ich mache diesem Doofkopp ein Zeichen, dass er verstummen soll.
Ich bewundere alles an ihr. Lange.
Als hätte ich noch nie ein nacktes Mädchen gesehen. Es ist tatsächlich so, ich entdecke alles neu. Das Entkleiden dauert eine Stunde. Ich will alles auskosten. Bevor ich ihr die Schlüpfer runterziehe, warte ich extrem lange …
Ich betaste die Formen der Schamlippen, die sich wuchtig durch die dünne Baumwolle abzeichnen. Sie hat einen hohen, festen Stietz.

Ein Zucken geht durch ihren Körper

kinski_ich_brauche_liebe_buchkritikDer Schweiß tritt ihr aus den Poren und rinnt aus ihren Achselhöhlen und ihrer Arschritze. Ich gehe um sie herum, lege mich auf den Teppich, betrachte sie von unten, lasse sie auf und ab über mich weg schreiten. Hitze wie aus einem Backofen schlägt mir entgegen. Ein Zucken geht durch den Körper des Schwans. Ich stehe wie unter einem Zauberbann. Sie legt sich aufs Bett ohne es aufzudecken Sie fiebert …

Jugoslawien

Der Manager des Hotels, in dem ich jetzt in Jugoslawien wohne, ist eine Frau. Wenn der Tripper von ihr ist, den ich mir geholt habe, dann kann ich vorläufig nicht zu Dominique.
Die Dreharbeiten sind beendet. Ich mache in München halt, lasse mir von Gieslindes Vater eine Penizillinspritze geben und fliege am nächsten Morgen nach Berlin. Biggi umarmt mich, als ich zur Tür reinkomme. Aber sie ist nicht wie früher und wird auch nie wieder so werden. Die Nacht ficken wir. Biggi fickt besonders schamlos, um mir zu zeigen, dass sie eine ebenso gute Hure sein kann, wie Dominique.

Biggi wird aggressiv

Heute Morgen wäre alles gut gegangen. Da ruft Dominique an. Dreimal hintereinander, da die Verbindung immer wieder abreißt. Ich sage, dass ich sie anrufen werde. Jetzt glaubt mir auch Dominique nicht mehr, und ich werde von beiden Seiten attackiert. Biggi wird aggressiv. Sie weigert sich zu glauben, dass Dominique mir im Bett mehr bedeuten soll als sie. Es gibt für sie nur einen Grund, warum ich nicht mit Dominique aufhören kann: dass ich sie, Biggi, nicht mehr liebe.
„Sag mir, dass du mich nicht mehr liebst!!!“ Sie schreit diesen Satz den ganzen Tag lang, bis sie stockheiser ist und wieder in Tränen ausbricht. Ich kann ihr nicht sagen, dass ich sie nicht mehr liebe. Es wäre eine Lüge.

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Sie fragt mich, welche Stellungen ich bevorzuge

Eine Woche lang renne ich noch auf die Post, um Dominique anzurufen, weil ich es von zu Hause unmöglich tun kann. Dann fliege ich nach Rom.
Auch Dominique ist verändert. Und als wüsste sie, dass Biggi mir in Berlin beweisen wollte, dass sie eine bessere Hure ist, unterlässt Dominique nichts, um Biggi auszustechen.
Zum ersten Mal fragt sie mich, welche Stellungen ich bevorzuge und auf welche Weise sie mich am stärksten zum Orgasmus bringen kann. Sie fragt mich jeden Tag, was sie anziehen soll, ob sie Schlüpfer tragen soll. Ob sie Strapse tragen soll, mit oder ohne Schlüpfer, und wenn, welche  … Kinski – Ich brauche Liebe>>>

Kinski: In jedem Schlüpfer lässt sie sich ficken

Sie reißt die Schubladen in ihrem Ankleidezimmer auf und wühlt einen Haufen Hurenschlüpfer heraus, die sie am Pigalle in Paris gekauft hat. Ganz winzige, wie ein kleines Satinläppchen, das nur von dünnen Bändern gehalten wird, die in der Poritze verschwinden und nur das Loch, nicht aber die Schamlippen verdecken, während die Schamhaare an den Seiten hervorquellen. Andere, in grellen Farben, Gelb, Orange, Rot, Grün, Türkis, die sich an der Vor-Fotze zu einem Schlitz öffnen oder von den Schamlippen bis zum After völlig offen sind. In jedem Schlüpfer, den sie mir vorführt, lässt sie sich ficken, im Stehen, in der Hocke, gebückt …

Kinski: Sie fragt mich, ob ich mit einem anderen Mädchen ficken will

Sie fragt mich, ob ich will, dass sie andere Mädchen besorgt. Ob ich mit ihr und einem anderen Mädchen ficken will, oder ob ich zusehen will, wie sie es mit einem Mädchen treibt. Sie erzählt mir von ganz jungen Mädchen, die sie von der Straße aufgelesen und verführt hatte, um mich damit aufzuregen. Sie fragt mich triumphierend, ob Biggi das auch alles täte.
„Willst du mich heiraten“? fragt sie zögernd, fast ängstlich, als wir an der Ponte Milvio in einem Gartenrestaurant sitzen. Und als hätte ich ihr bereits geantwortet, wird sie plötzlich traurig. Nichts Verderbtes, Perverses ist mehr an ihr. Kein Zynismus, mit dem sie sonst ihre unschuldige Hilflosigkeit zu übertünchen sucht.

Kinski: Nicht mal die ganz jungen Nutten können mich aufgeilen

Sie ist nur noch das kleine, einsame Mädchen, das in einem Gebirgsdorf an der italienisch-französischen Grenze geboren war und sich, wie jedes andere Mädchen dieser Erde, einfach nach Liebe und Schutz sehnt …
Morgens um drei gehe ich zu den Huren. Nehme eine, die ich zusammengekauert auf dem Rinnstein sitzen sehe, und gehe mit ihr in eine Pension. Aber es macht keine Freude. Ich fahre ins Hotel und rufe Bedi in Rom an.
Von Marseille fahre ich bis Barcelona. Aber auch in Barcelona können mich die ganz jungen Nutten diesmal nicht aufgeilen. Nicht mal die Flamencotänzerinnen. Nicht mal die Zigeunerinnen, die ich so liebe …


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Pakistan/ Indien

Es ist zugleich mein erster italienischer Film. Ich lasse mir im Tropeninstitut eine Impfung in die Brust hauen und fliege allein nach Rom, wo die italienische Truppe mich erwartet und von wo wir noch am selben Tag an Bord einer pakistanischen Maschine steigen, die uns zuerst nach Karachi bringen soll.
Flavio, der Kostümbildner des Films hat sich für den endlosen Flug auf dem Sitz rechts neben mir einquartiert. Die Zeichen „No Smoking“ und „Fasten Seatbelts“, sind noch nicht einmal erloschen, da fast er mir schon auf den Schenkel. Ich will ihn nicht brüskieren, denn er ist sehr nett … Aber er würde sich nicht damit begnügen …

Ich fasse eine großärschige pakistanische Stewardess ins Auge

Ich stehe auf, so oft ich kann und fasse bald eine schlanke, aber großärschige pakistanische Stewardess ins Auge. Ich taste jedes Mal, wenn ich an der Bordküche vorbei aufs Klo gehe, aufdringlich mit den Augen ihren ganzen Leib ab, verfolge von meinem Platz aus jede ihrer Bewegungen, rufe sie über das Lichtsignal über mir, zermartere mein Gehirn damit, was ich zum Vorwand nehmen könnte und spreche leise, damit sie sich zu mir herunter beugen muss. Ich lasse meinen Arm über die Lehne in den schmalen Kabinengang hängen und streife wie zufällig ihre Waden, wenn sie an mir vorbeigeht.

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Kinski: Sie lächelt um so verlockender, je unverschämter ich werde

Wenn ich sie am Ende des Ganges entdecke, stehe ich auf, um ihr möglichst da zu begegnen, wo sie nicht in eine Sitzreihe treten kann, um mir auszuweichen, und sich an mir vorbeizwängen muss. Mit einem Wort, sie hat keine ruhige Minute mehr und ist sich sicher im Klaren, was ich von ihr will, noch bevor die Maschine in Karachi landet. Ich weiß nicht, ob sie deswegen lächelt oder ob es einfach zu ihrem Charme gehört. Jedenfalls lächelt sie um so verlockender, je unverschämter ich werde.
Nacht. Alle schlafen. Haben die schwarzen Augenbinden auf den Augen und die Nachtlatschen angezogen. Die Kabinenbeleuchtung ist bis auf ein Minimum von Notlichtern abgeblendet.

Kinski: Ich beuge mich über die schlafenden Stewardessen

Flavio hat das Tatschen aufgegeben und schnarcht in seinem unbequemen Sitz. Und auch die Stewardessen sind, bis auf eine, in tiefen Schlaf gesunken. Bis auf eine …
Ich gehe immer wieder die Sitzreihen ab und beuge mich über die schlafenden Stewardessen, damit ich auf keinen Fall die falsche wecke. Meine ist nicht unter den Schlafenden. Der Gang ist leer. Sie kann also nur im Cockpit oder auf der Toilette sein. Also zuerst die Toiletten. Die zwei gegenüberliegenden Heck-Toiletten sind frei. Ich ziehe mir die Schuhe aus um kein Geräusch zu machen und schwanke den langen Gang entlang, an dessen Ende sich, vor dem Cockpit, die beiden Erster-Klasse-Toiletten befinden.

Sie zittert und schaut mir tief in die Augen

Die rechte ist frei. Auf der Tür der linken verschiebt sich das Plättchen von BESETZT auf FREI. Aber die Tür geht immer noch nicht auf. Ich weiß nicht, was mir in diesen Sekunden, oder vielleicht sind es nur zehntel, nur hundertstel Sekunden, durch den Kopf schießt. Ich öffne die Tür – gleichzeitig mit der sich öffnenden Tür dränge ich mich in die Toilette. Und bevor die Stewardess sich zu mir umwenden kann, schnappt die Tür hinter mir ins Schloss und ich schiebe den kleinen Riegel vor. Jetzt steht an der Tür wieder BESETZT. Sie scheint nicht besonders überrascht zu sein. Sie zittert nur etwas und schaut mir tief in die Augen, was bei diesen indischen Augen schon einem Beischlaf gleichkommt.

Kinski: Der Geruch ihrer Scham macht mich fast besoffen

Es ist nicht einfach, sie auszuziehen … Sie kennt sich besser aus …, löst den Hosenbund und steigt aus den Hosen, die ihr bis auf die Schuhe herunterfallen. Dann beugt sie sich mit dem Oberkörper tief zum Klo herunter und greift über die Schulter, um den Reißverschluss des Kleides zu öffnen. Ich tue es für sie. Sie richtet sich auf – ich streife das Kleid hoch, bis sie es mit gekreuzten Armen fassen kann – und zieht es sich mit einer einzigen geschmeidigen, aber ungeduldigen Bewegung, über den Kopf. Jetzt hilft sie mir, mich selbst auszuziehen, wobei ihre dunklen, schweren Brüste, ihr dunkler Unterleib und der Geruch ihrer noch dunkleren Scham mich fast besoffen machen.

Mein Ständer ist so hart

kinski_ich_brauche_liebe_buchkritikDurch eine Bö, die das Flugzeug auf die linke Tragfläche legt, werden unsere Körper fest gegeneinander gepresst und ich komme fast auf sie zu liegen.
Mein Ständer ist so hart, dass der Aufprall ihres Körpers mir weh tut. Sie reagiert schneller als ich aufstöhnen kann, indem sie nicht, wie es natürlich wäre, sich an meine Brust oder an meine Schultern klammert, sondern sie wölbt ihre Hände um meinen Schwanz und um meine Hoden, um sie vor einem weiteren Zusammenprall zu schützen. Das Flugzeug richtet sich wieder auf und ein pakistanischer Gott beginnt … Kinski – Ich brauche Liebe>>> 

Fazit/ Kritiken

Nun ja, in diesem Stil geht es weiter, ganze 490 Seiten (in der gebundenen Ausgabe), es liest sich nicht wie ein Roman, wird aber auch nie langweilig. Schon allein aus dem Grunde nicht, weil man auch auf sehr bekannte Namen stößt, besonders solche von Frauen. Ob Kinski mit denen gefickt hat und wie alt (oder besser wie jung) die zu dem Zeitpunkt waren, bleibt wenigstens bei den Berühmtheiten im Dunkel oder im Kontext verborgen. Dass er der einen oder anderen als Gegenleistung vielleicht zu einer Filmtolle verholfen hat, ebenso. Für alle, die Kinski mochten, die ihn als Schauspieler vielleicht sogar verehrten, sollte das Buch zur Pflichtliteratur gehören.

Werner Herzog über Kinski

In der Doku „Men liebster Feind“ (Ausschnitt oben) äußert sich der Regisseur und Filmproduzent Werner Herzog ausführlich zu seinen Erfahrungen mit Klaus Kinski. Ihr Verhältnis bezeichnet er als eine extreme Hassliebe und ein „Geschenk Gottes“ fürs Kino, trotz Kinskis Ausraster und Tobsucht als „bändigende Bestie“. Sie seien beide bereit gewesen, „miteinander unterzugehen“, da für sie nur das fertige Filmwerk zählte. Die Dokumentation „Mein liebster Feind“ können Sie auch auf DVD erwerben>>>

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Filmtipp

Mein heutiger Filmtipp, tabulos und ebenfalls skandalumwittert, führt nach Japan in den 30r Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Im Reich der Sinne – der wohl erfolgreichste Film des Regisseurs Nagisa Oshima
Der Erfolgreichste und gleichzeitig der Skandalträchtigste. Als reine Pornografie bezeichnet, fand sich in Japan kein Labor, welches den Film entwickeln wollte, daher wurde das Material nach Paris geschickt.obsessionen_im_reich_der_sinne_film Zu einem Eklat kam es außerdem bei der Berlinale 1976 in Berlin, wo an der Premiere ein Staatsanwalt zusammen mit einem Richter und zwei Polizisten teilnahm. Der Film wurde der Premiere beschlagnahmt. Erst auf Gerichtsbeschluss erfolgte die Freigabe.

Im Reich der Sinne

Klappentext: Kichizo führt ein Geisha-Haus, in dem auch Sada als Dienerin und Prostituierte arbeitet. Zwischen ihnen entwickelt sich eine Leidenschaft mit geradezu grenzenlosen Begierden, die alle Tabus und Konventionen hinter sich lässt und zunehmend obsessiver wird. Die Lust, die sie in ihrer Ekstase empfinden, wird durch den Schmerz gesteigert. Ihre Obsession hat schließlich fatale Folgen … Mehr zum Film mit Trailer>>>

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Meine Bücher im Verkauf - 2021

Roman - Als Hardcover, Taschenbuch und eBook
Hank Hennings tänzelt ungeduldig vor dem Kaffeeautomaten hin und her, während sich die erste Tasse füllt. Lisa Sänger indes genießt ihre sichtliche Überlegenheit, ohne auch nur die Spur Hohn oder Überheblichkeit zu empfinden. Genau genommen tut er ihr leid, sie zählt ihn nicht zu dieser Art Machos, die meinen, jede Frau gehöre ihnen. Er hat etwas an sich, das ihn völlig unaufdringlich anziehend erscheinen lässt. Allein darin lag ihr Grund dafür, dass sie ihn gewähren ließ an diesem Abend, dass sie die Einladung überhaupt erst annahm. Doch schon einen winzigen Augenblick bevor sie das Attribut seiner Männlichkeit spürte, ließ ihre Lust bereits nach, und sie stellte mit Entsetzen fest, dass es allein die Neugier war, die sie in seine Arme trieb, nicht der Wunsch, mit einem Manne zu schlafen. Sie gab sich Mühe, ihn das nicht spüren zu lassen und sie wies ihn nicht einmal zurück, als er sie zu späterer Stunde ein zweites Mal begehrte.
2021_roman „Wo ist der Türdrücker, verdammte Scheiße?“ Der glatte Fliesenfußboden bietet keinen Halt, schon gar nicht, wenn man Hausschuhe mit Filzsohlen trägt. Nie wieder, zum Teufel, Hausschuhe mit Filzsohlen! Frank Mälzer flucht, was war gerade passiert? Wände haben keine Griffe, man kann sich an nichts festhalten, noch aufrichten, dasselbe mit der Wohnungstür, scheiß Wohnungstür!
Hätte ich jemals geahnt, dass mir so etwas passieren könnte, nie hätte ich Hausschuhe mit Filzsohlen gekauft, noch wäre ich in eine Wohnung eingezogen, mit einer Eingangstür glatt wie eine Rutschbahn und an deren Wände keine Griffe montiert sind, denkt er in seiner Not. Doch wer montiert schon Griffe an Zimmerwände?
Er kann noch denken!
Beim ersten Mal an diesem warmen Frühlingstag, als sie sich beide auszuruhen gedachten für die Rückfahrt nach München, folgte sie ihm von der Couch, wo sie vorher lange miteinander sprachen, in sein Bett. Sie könne allein nicht einschlafen, sagte sie schmollend, während sie vor seinem Bett stand, wo sie ungeduldig und voller wonniger Erwartung, die jugendliche Hitze wie ein verzehrendes Feuer in ihrem Leib, von einem Bein auf das andere trat.
Seine wunderschöne junge Frau, die er so sehr begehrte wie er nie in seinem Leben eine Frau begehrt hatte, und die ihm gleichzeitig panische Angst einjagte, er könne sie verletzen; wie er, Curd, ihr Curd, ihre erste Liebe, wie er ihr, nachdem sich ihr Wunsch erfüllte, mit liebevollen Worten erklärte ... Alle Leseproben

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