Monica Bellucci in La Riffa – Erotikklassiker aus dem Jahre 1991
Tombola um heißem Sex als Preis in einem klassischen italienischen Erotikfilm in Neuauflage
mit: Monica Bellucci, Massimo Ghini und Giulio Scarpati; Regie: Francesco Laudadio
Tombola um heißen Sex – Für den Gewinner werde ich alles tun, alles was eine Geliebte so zu tun hat …
Tombola
Eine Tombola um heißen Sex – welcher normal veranlagte Mann würde sich wohl nicht gern daran beteiligen, zumal dann, wenn es sich als einzigen Preis um eine der heißesten italienischen Schauspielerinnen handeln würde, um keine Geringere als Monica Bellucci. Bei einer sensationellen Gewinnwahrscheinlichkeit von 1 : 20, wobei der Einsatz in Höhe von 100 Millionen Lire schon nicht mehr jedermanns Sache gewesen wäre. Das entsprach zu Beginn der 1990er Jahre in etwa 111.000 D-Mark. Weil Monica Bellucci seit ihrem
Erscheinen auf der Filmleinwand zu meinen Favoritinnen gehört, weiter unten etwas mehr zu dieser Ausnahme-Actress.
Erotikfilme
Leider lief der Film seinerzeit nach seiner Premiere nicht in den mittlerweile wiedervereinigten deutschen Kinos. Wirklich bekannt wurde sie mir erst zu Beginn der 2000er in den beiden Matrix-Teilen. Vor 1990 waren wir in der verstaubten DDR nun nicht gerade mit Erotik-Filmen verwöhnt, um es präziser auszudrücken, es gab diese Rubrik schlichtweg gar nicht. Und wenn dann doch mal ein Film aus dem Westen, in dem Falle Italien lief, dann war das schon ein Ereignis. Und so waren uns, um hier, dem Thema entsprechend , bei den Italienerinnen zu bleiben, Gina Lollobrigida, Claudia Cardinale und für mich besonders Ornella Muti nicht unbekannt.
Wenn solche Fick-Filme laufen, dann rennen alle freiwillig ins Kino
Ornella Muti hatte es mir besonders angetan, zumal wir in etwa derselbe Jahrgang sind. Die musste nicht einmal nackt auf der Leinwand erscheinen, allein der volle Mund und ihr Unschuldsblick, der dennoch etwas verruchtes in sich trug, genügten bereits, das Blut eines jungen Mannes wie mich in Wallung zu bringen. Ich besuchte eine Erweiterte Oberschule – so nannte man die Gymnasien in der DDR – und wohnte im Internat. Es gab Filme, die wir uns ansehen mussten – Propaganda gegen die „bösen“ Imperialisten. Einmal lief im Kino ein Film mit der Lollo, da schimpfte unser Internatsleiter: „In solche Fick-Filme rennen sie sogar freiwillig …“
Der Regisseur
Francesco Laudadio – geboren am 2. Januar 1950 in Mola di Bari, Italien, war ein italienischer Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Nach einem abgeschlossenen Philosophiestudium arbeitete er zunächst als Schnittsekretär und später als Regieassistent. Sein Debüt-Film „Grog“ erschien im Jahre 1982 und wurde mit dem David di Donatello Preis ausgezeichnet. Nach dem Anti-Atom-Film „Topo Galileo“ erschien im Jahre 1991 der hier vorgestellte Film „La Riffa“ (dt. die Tombola) – Dein Preis für eine Nacht. In der Folge war er an mehreren Fernsehproduktionen beteiligt.
Francesco Laudadio verstarb am 6. April 2005 in Bologna.
M. Bellucci
Monica Anna Maria Bellucci – geboren am 30 September 1964 in Città di Castello, Umbrien, Italien, gehört seit den 1990er Jahren zu den bekanntesten italienischen Filmschauspielerinnen, die mehrere nationale und internationale Filmpreise gewonnen hat. Sie gewann die Preise David di Donatello, den Globo d’oro und den Nastro d’Argento und war für den Saturn Award sowie den César nominiert. Seit 2018 gehört sie im Forbes zu den 100 erfolgreichsten Italienerinnen. Ihre Karriere begann sie als Fotomodell (aus der Zeit stammen die folgenden Fotos) und stand u. a. für Kampagnen von Dolce & Gabbana vor der Kamera.
Hier im Blog ist sie schon einmal vertreten als das Vergewaltigungsopfer in Gaspar Noes Drama „Irreversible“. der hier vorgestellte Film aus dem Jahre 1991 war ihr Filmdebüt. Der Durchbruch gelang ihr im Jahre 1996 mit dem Film „Das Apartment“, für den sie eine César-Nominierung als vielversprechendste Nachwuchsdarstellerin erhielt. 2884 spielte sie die Maria Magdalena im internationalen Erfolgsfilm „Die Passion Christi“ und war im Alter von 50 Jahren die älteste Bond-Girl-Darstellerin im Bond-Film „Spectre“ aus dem Jahre 2015. Für ihre Rolle in „Ville-Marie“ (2015) erhielt sie den Preis des Dublin Film Critics’ Circle als beste Hauptdarstellerin.
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La Riffa
In Bari, Italien, bleibt die schöne und wohlhabende Francesca als Witwe zurück – mit ihrer Tochter Giulia und einem Berg von Schulden, die ihr verstorbener Ehemann Maurizio hinterlassen hat; zudem deckt sie dessen Untreue auf.
Auf Anraten ihres Freundes Cesare (Massimo Ghini), der zudem Anwalt ist, verkauft Francesca ihre Möbel, Pelze und Schmuckstücke sowie eine Yacht (die Cesare erwirbt), um die Miete für mindestens ein Jahr und das Schulgeld für die exklusive Schule der kleinen Giulia zu finanzieren. Die Traumvilla wurde bereits von der Bank gepfändet.
Da Francesca keinerlei Berufsaussichten hat, beschließen sie und Cesare, eine Tombola zu veranstalten, bei der Francesca als Gewinn winkt. Die Verlosung ist auf zwanzig Teilnehmer begrenzt, von denen jeder 100 Millionen Lire zahlt.
Der Gewinner erhält das Recht, vier Jahre lang mit Francesca zusammenzuleben, und kann sich alles wünschen, was er möchte, natürlich auch Sex, das gehört ja schließlich dazu. Zu den Käufern der Lose zählen Freunde des verstorbenen Ehemanns sowie Cesare selbst.
Eines Tages fährt Francesca einen jungen Mann namens Antonio (Giulio Scarpati) an, mit dem sie daraufhin eine Liebesaffäre beginnt. Er scheint von der Verlosung zu wissen, und obwohl er ihr seine leidenschaftliche Liebe beteuert, ist er bereit, sie dem Gewinner zu überlassen – während er seine heimlichen Treffen mit ihr fortsetzt. In Wahrheit verfolgt der mittellose junge Mann das Ziel, langfristig vom Erlös der Verlosung zu profitieren. Doch manchmal kommt es anders als man denkt, aber so manche Wendung findet mitunter sogar ein gutes Ende – La Riffa – Die Tombola, ab 3 Dezember 2026 auch als Media-Book>>>
Der Film
Handlungsort ist Bari in Süditalien, die Hauptstadt der malerischen Region Apulien.
Der Film startet an einem Unfallort. Francesca und ihr Anwalt wurden telefonisch benachrichtigt. Ihr Mann, tot, das Auto Totalschaden. Anschließend identifiziert sie ihren Mann im Leichenschauhaus.
Kurz nach der Trauerfeier erfährt Francesca vom Freund und Anwalt Cesare von der Pleite ihres Gatten und dessen Schulden, die sie übernehmen muss. Sie erfährt, dass ihr so gut wie nichts bleibt, weil alles Werthaltige bereits der Bank gehört.
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Ihre Hausangestellte Rosaria will bei ihr bleiben, auch ohne Lohn. Sie bietet Francesca sogar an, ihr Geld zu leihen, was die aber ablehnt. Stattdessen nimmt sie eine Arbeit auf im Textilgeschäft einer Freundin. Dort kündigt sie gleich wieder, weil der Ehemann der Freundin übergriffig wurde. Um ihr Leben finanzieren zu können, verkauft sie alles, was von der Bank nicht gepfändet wurde. Boot, Einrichtungen der Villa, alles weit unter Wert. Schmuck und teure Garderobe verkauft sie in einer Auktion.
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Ein römischer Senator, verheiratet, Kinder, bietet ihr an, ihr Geliebter zu werden. Er bietet ihr alle Vorteile, doch sie lehnt ab. Die bildschöne Francesca wird auch von anderen Männern begehrt. Unter anderem vom Ehemann einer Freundin, mit dem sie schläft, um ihn anschließend zu erpressen. Sie will einen wertvollen Pelz zurück, den die Freundin günstig ersteigert hat. „Ansonsten erfährt morgen die ganze Stadt von diesem Fick“, sagt sie zu ihm. Am Folgetag bekommt sie den Pelz, um ihn anschließend noch einmal teurer zu verkaufen.
Während eines Streits mit der Freundin erfährt Francesca, dass ihr Mann sie betrogen hat. Sie sucht die Geliebte auf, die ihr erklärt, dass ihr Mann sich für seine Familie entschieden hatte.
Weil das Geld aus den Verkäufen nicht lange reicht, kommt Francesca auf die Idee, die Tombola ( La Riffa) durchzuführen. Sie beauftragt Cesare damit, die Tombola zu organisieren und zu überwachen. Ein Loskäufer fordert vorher eine „Besichtigung“. Francesca
stellt sich nackt vor. In Vorbereitung der „Verlosung“ kommt es zu einer Reihe interessanter Komplikationen im Freundeskreis Francescas, weil sich auch Ehemänner bewerben.
Weil sich auch lesbische Frauen bewerben, will Francesca die Aktion abblasen, doch Cesare erklärt ihr, dass es zu spät sei, weil auch er sich beteiligt und Chancen erhofft.
Nachdem Francesca einen jungen Mann mit dem Auto anfährt, wird es zum Ende der Komödie hin turbulent. Gute Unterhaltung bei La Riffa, der Tombola um eine Frau – Auch als Media-Book ab 3.12.2026>>>
Fazit
Ein Higthlight für alle Fans von Monica Bellucci, dass dieser Film 35 Jahre nach seiner Erstaufführung noch einmal auf den Markt gebracht wurde. Er lebt von der Schönheit dieser Ausnahme-Schauspielerin, wenn es auch nicht das ganz große Kino ist, gute Unterhaltung allemal.
Buchtipp
Im heutigen Buchtipp geht es um keine Tombola um eine Frau, sondern um homoerotische Fantasien aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also in einer Zeit, in der es noch als gotteslästerlich galt, homosexuell zu sein. Jedenfalls galt das für Männer, bei
Frauen sah man das nicht ganz so eng, weil Frauen, wenigstens nach damaliger Auffassung, gar keine eigene Sexualität besitzen durften. Ein literarischer Leckerbissen, ein echter Klassiker der Erotik:
Mademoiselle de Maupin von Théophile Gautier
aus dem Jahre 1835
Ein Briefroman
Ein Chevalier schreibt in Briefen an einen Freund von seinem „Leiden“, für sich keine passende Frau zu finden. An jeder hat er etwas auszusetzen, bis er plötzlich einem jungen Mann begegnet, der Herz und Lenden in Flammen setzt. Der junge Mann ist allerdings eine als Mann verkleidete Frau, die es sich zur Aufgabe setzte, die fremde Männerwelt zu erkunden. Peinlich, dass sich auch eine Frau in diesen vermeintlichen jungen Mann verliebt, und auch noch die, die besagter Chevalier vorher aus reiner Not heraus für sich ausgesucht hatte … Mehr zum Roman mit ausführlichen Leseproben>>>
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| Verlorene Generationen I, II und III | 2021 | ||||
Meine Bücher im Verkauf - Hemmungslos frivol
Erotische Erzählungen – Aminth – Als Taschenbuch und eBook - Leseprobe| Jetzt lehnt er sich an das Fußende ihres Bettes, die Arme verschränkt, eine Hand am Kinn und sieht sie nachdenklich an. „Es gibt da ...“, Norman lässt eine Pause. Er reibt sich verlegen am Kinn. „Es gibt da einen Knaben, den ich dir gern zeigen möchte. Vielleicht Sechzehn oder kurz davor ..., vielleicht auch schon etwas darüber.“ So genau wisse er das nicht. Sein Alter sei schwer zu schätzen. Aber es müsste so hinkommen. |
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![]() | „Einen Knaben?“ Daphne, völlig überrascht, sieht sie ihn fragend an. „Was für einen Knaben denn, was habe ich mit einem Knaben zu tun?“ „Du wirst ihn verführen, du wirst mit ihm schlafen, hier bei dir, hier auf diesem Zimmer!“ Das spricht er im Befehlston aus. So als dulde er keinen Widerspruch, so als sei er sich völlig sicher, dass sie ja sagen würde. Sie hingegen ist schockiert, läuft wütend im Zimmer auf und ab. Bleibt hin und wieder stehen, um Norman anzuschauen, der noch immer selbstsicher an ihrem Bett lehnt. „Du spinnst, du bist völlig übergeschnappt, ich soll mit einem sechzehnjährigen Knaben schlafen?“ Das kann er jetzt nicht ernst meinen, er will sie aufziehen, vielleicht ärgern oder reizen. Am Ende soll es nur eines seiner Spiele sein. Wenige Stunden zuvor versetzte sie dieser Mann in einen ungekannten Sinnesrausch. |
| Nun bietet er ihr plötzlich an, mit einem Knaben ins Bett zu gehen. Er will sie in Wut bringen. Wenn er meint, sie sei in der richtigen Verfassung, wird er ihr die Sachen vom Leib reißen, sie auf ihr Bett werfen, sie in seiner hemmungslosen Brutalität nehmen, ohne langes darum herum. Sie würde sich zuerst wehren, wenigstens so tun als ob. Er würde sie mit seinen kräftigen Armen festhalten, sich zwischen ihre Beine zwängen, ihre Scham auseinander reißen, danach kraftvoll in sie eindringen. Sie muss lächeln bei diesen Gedanken, sodann geht sie mit versöhnlichem Blick auf ihn zu .. Alle Leseproben>>> | |
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