AfD – Gesetz über die schmerzfreie Defloration

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Bernd Höcke – AfD – stellt die Frage:

Warum debattieren wir über Ferkel und nicht über Menschen?

Da flackert er wieder auf, der Respekt, der die Institution meint, das Hohe Haus, das manchmal erhaben ist, manchmal bloß eine Kneipe … (Roger Willemsen – Das Hohe Haus)

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Stephan Protschka

Ferkel oder Jungfrauen

Im Zuge der Bundestagsdebatte um die Einführung der schmerzfreien Kastration von Ferkeln, hat die AfD eine heftige Debatte entfacht. Dazu erste Veröffentlichungen im weiter unten folgenden Video.
Eine erste Stellungnahme kam vom Vorsitzenden der AfD-Schweinehäute im Deutschen Bundestag, Stephan Protschka (siehe auch Video). Bislang war noch nicht bekannt, dass eine solche Vereinigung innerhalb der AfD überhaupt existiert. Doch nach mehrmaligem Anschauen des Interviews kam der Autor zu keinem anderen Schluss als den, dass Herr Protschka tatsächlich diese Botschaft an AfD – Schweinehäute gerichtet hat.
Wie man hören kann, liegt es am Gas. Dass Herr Protschka, trotz mehrerer Rückfragen, den Namen des Gases nicht nennen wollte, muss wohl daran liegen, dass sich die AfD vor einigen Tagen selbst ein „Wording-Korsett“ anlegte, um der Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu entgehen.

Bernd Höcke prescht voran

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Bernd Höcke

Man könnte ihn, den Führer der Thüringer AfD, auch den Liebling des großen Führers nennen, lebte dieser noch. Auf jeden Fall war Thüringen einst der Muster-Gau, und wenn man das Wirken Bernd Höckes verfolgt, könnte man durchaus zu dem Schluss gelangen, dass er dies wieder anstrebt.
Wenigstens zeigt er sich wieder einmal menschenfreundlich. „Alle reden über Ferkel, doch wer interessiert sich für die deutsche Jungfrau?“ Richtig, Bernd! Du hast das Problem erkannt. Endlich streitet wieder einer für die Gleichstellung von Mensch und Tier.
Auszüge aus Bernd Höckes Rede vor dem Thüringer Landtag:

Herzlichen Dank, sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Abgeordnete, sehr geehrte Besucher auf der Tribüne

Ja, was ist in den letzten Jahren nur aus deutscher Politik geworden?
Nun diskutiert der Deutsche Bundestag, angeführt von den verkrusteten Altparteien, auch noch darüber, ob man die Kastration von Ferkeln bei vollem Bewusstsein nicht verbieten solle. Das ist halbherzig! Nicht nur Ferkel erleiden Schmerzen in diesem Land.
Wir, die AfD, allen voran die AfD Thüringen, gehen nicht nur einen, nein, wir gehen 10 Schritte weiter und fragen: wer denkt denn an die deutsche Jungfrau?

Während tausende deutscher Jungfrauen weiterhin den Deflorations-Schmerz ertragen müssen, diskutiert man in diesem Deutschen Bundestag über die Schmerzbefreiung neu geborener Schweine. Das nenne ich einen Skandal!
Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist wissenschaftlich erwiesen und von tausenden Aussagen junger Frauen unterstützt, der Akt der Defloration verläuft in den meisten Fällen äußerst schmerzhaft. Wer von Ihnen, meine Damen Abgeordnete, hat das nichts schon selbst erlebt?
Die AfD Thüringen plant daher eine Gesetzesinitiative, die nachfolgende Schwerpunkte enthalten soll:

Jede Frau erhält die Möglichkeit, sich von einem Frauenarzt ihrer Wahl schmerzfrei entjungfern zu lassen. Bei Minderjährigen ist keine Zustimmung der Eltern oder Sorgeberechtigten erforderlich.
Es besteht Wahlfreiheit zwischen ambulanter oder klinischer Behandlung.
Die Schmerzfreiheit kann sowohl über eine örtliche Betäubung als auch unter Vollnarkose gewährleistet werden.
Zur Vermeidung psychischer Folgeschäden steht jeder Frau unmittelbar nach dem Eingriff ein geeigneter Psychotherapeut zur Verfügung.
Die Kosten für die Behandlung und eventuell erforderliche Nachbehandlungen tragen die Krankenkassen.

Angesichts der Zunahme marodierender Männerbanden, die vornehmlich aus dem Ausland illegal in unsere deutsche Heimat eingedrungen sind, halten wir, neben der schmerzfreien, besonders die hygienisch einwandfreie Defloration für einen wichtigen Beitrag bei der Erhaltung eines gesunden deutschen Volkskörpers.
Wir freuen uns auf die Debatte, herzlichen Dank

Interview mit Bernd

Im Anschluss an die Landtagsdebatte gelang es dem Journalisten Peter Ungnade von der „Mitternachts-Post“, Bernd Höcke zu einem Kurzinterview zu überreden.
Höcke: Wenn du nicht damit aufhörst, mich ständig Bernd zu nennen, dann trete ich dir bald sowas von in die Eier, dass du nur noch im Knabenchor singen darfst. Und jetzt sprich: was willst du?
Ungnade: Verzeihung, Herr Höcke. Ich werde sie selbstverständlich nur noch mit Herr Höcke ansprechen.
Höcke (ungehalten): Lass den Schmus und sag endlich, was du willst!
Ungnade: Es geht um Ihre Rede im Plenum soeben. Meinen sie nicht, Herr Höcke, dass sich junge Frauen, trotz Schmerz, viel lieber von einem Mann ihrer Wahl deflorieren lassen? Bei Bewusstsein, nicht unter Narkose? Und …
Höcke unterbricht ihn: Papperlapapp, also zunächst mal, wir reden hier nicht allgemein von Frauen, wir reden hier über die deutsche Jungfrau. Die deutsche Jungfrau zeichnet sich dadurch aus, dass sie ihre Jungfrauenschaft bis zu ihrer Volljährigkeit bewahrt, um sich anschließend, dem eigentlichen Zweck ihrer geschlechtlichen Öffnung folgend, mit arischem Sperma befruchten zu lassen. Das Ziel besteht darin, die reine arische Rasse zu züchten, groß, kräftig, blond, blauäugig. Wie sie ja selbst wissen, wurden wir von der Welt-Plutokratie vor einigen Jahrzehnten daran gehindert.
Ungnade (duckt sich): Und sie meinen, Herr Höcke, dass dieser Akt der Befruchtung, ebenso wie der der Defloration, völlig steril, möglicherweise sogar künstlich verlaufen sollte?
Höcke (räuspert sich): Nun ja, im Allgemeinen schon. Wenn es nach mir gegangen wäre, generell. Weil unsere Partei NOCH NICHT (das betont er) von diesem bürgerlichen Grobzeugs gereinigt ist, wurde, auf deren Betreiben hin, die Option der örtlichen Betäubung eingeführt. Wegen dieses eingebildeten Bedürfnisses der körperlichen Berührung. Was für ein dekadenter Schwachsinn. (Ein weiteres Räuspern) Nun ja, wenn wir erst dran sind, wird sich das schnell ändern.

Ungnade: Mit Verlaub, Herr Höcke, wie wollen sie den verhindern, dass sich junge Frauen nicht auch weiterhin auf die herkömmliche Art deflorieren lassen und später mit einem Mann ihrer Wahl, Kinder zeugen?
Höcke: Was für ein Schwachmat sind sie denn? Wenn man Gesetze verabschiedet, muss man auch deren Einhaltung kontrollieren. Nicht wie das momentan noch stattfindet. Wir werden jährlich Reihenuntersuchungen durchführen, angefangen beim vierzehnten Lebensjahr. Wer sich nicht daran hält, wird ausgesondert, sterilisiert und kaserniert. Dass hier nur rein arische Ärzte zum Einsatz kommen, sollte sich von selbst verstehen. (Er räuspert sich ein weiteres Mal) Na gut, ein paar besonders gesunden und kräftigen Frauen werden wir die Eierstöcke drin lassen. Schließlich brauchen wir ja auch noch Vieh für die niederen Arbeiten. Solche, die wir den Ariern nicht zumuten können. (Er schielt Ungnade von der Seite her an) Deren Befruchtung könnten dann solche wie sie übernehmen. Männer, die wir nie zur Zucht zulassen würden.
Ungnade (duckt sich noch tiefer): Herr Höcke, gestatten sie mir bitte anzumerken, dass sie, wenigstens rein äußerlich, auch nicht unbedingt diese von ihnen selbst genannten Merkmale tragen …
Höcke (schlägt sich lachend auf die Oberschenkel): Mit einer solchen Frage habe ich gerechnet, bin doch nicht blöd, oder sehe ich etwas so aus? Es geht um den Geist, mein lieber Ungnade, um den Geist! Und an mir sehen sie, wohin es führen kann, wenn man zulässt, dass sich Volksblut unkontrolliert vermischt. Es wird ein paar Generationen dauern, bis wir all diese genetischen Defekte herausgekreuzt haben. Zum Glück ist mein Geist bereits einige Generationen weiter!
Ungnade: Herr Höcke, ich bedanke mich für das sehr aufschlussreiche Gespräch.


Und weil wir gerade beim Deutschen Bundestag waren, hier noch ein interessanter Buchtipp:

Roger Willemsen – Das Hohe Haus

2013 – ein ganzes Jahr im Parlament, erschienen 2014 beim Verlag S. Fischer.
Passend zum Thema, ein kleines Stück Leseprobe (im Übrigen bietet dieses Buch eine ganze Menge entspannende Unterhaltung. Ich danke meinem Cousin, der es mir im Jahre 2014 zum Geburtstag schenkte):
roger_willemsen_das_hohe_haus_leseprobeAls ich zurückkehre, wirkt das Licht heller. Das Thema ist das alte. Auf den Tribünen sitzt nur noch eine einzige Schulklasse, aber die Abgeordneten sind noch munter genug für den Applaus. Es ist 21 Uhr. Warum fehlen die öffentlichen Personen immer nur zu später Stunde? Eine Schülerin schläft auf der Schulter der Nachbarin. Zwei Halbwüchsige haben begonnen, die Rede des CSU-Abgeordneten Alois Gerig zu dirigieren, weil sein Tonfall so lustig ist und weil er selbst sich zu dirigieren nicht aufhören kann. „Besserwisser und Theoretiker“ sind sein Feindbild, „Tierkomfort“ ist sein Ideal, und seine Helden sind „unsere Landwirte“, denn „sie versorgen uns mit Lebensmitteln und pflegen ganz nebenbei unsere schöne Kulturlandschaft.“
Man blickt auf die Weißschöpfe der CDU/CSU-Fraktion, auf die nackten Tonsuren, die schwarzen Anzüge. Man blickt, zwei Blöcke weiter, auf die farbenfrohe Linke, die schon aus Überzeugungsgründen Rot trägt, so wie der Landwirt Hornknöpfe. Ein Redner sagt eben: „Wir sollten in diesem Hause …“ Da flackert er wieder auf, der Respekt, der die Institution meint, das Hohe Haus, das manchmal erhaben ist, manchmal bloß eine Kneipe. Noch in der Nacht überziehen sie alle gerne ihre Redezeit, sagen nicht einfach „Nutztiere“, zählen sie lieber einzeln auf …
Ein ganzes Jahr lang verfolgte Willemsen von der Zuschauertribüne aus die Sitzungen des Deutschen Bundestages. Hier fallen Entscheidungen, die uns alle betreffen und unser Leben verändern. Aber wie fallen diese Entscheidungen, und wie vertritt uns unserer Volksvertretung wirklich? Funktioniert das Herz unserer Demokratie? (aus dem Klappentext)
Stimmen:
Dieter Hildebrand: „Warum ist noch niemand auf diese Idee gekommen?“ Der Spiegel: „Messerscharfer Blick hinter die Kulissen des Bundestages und auf das Treiben unserer Volksvertreter.“ FASZ: „Ein aufregendes Buch.“ Stern.de: „Ein grandioses Buch.“


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Der zweite Kurzurlaub also, drei Tage jenseits der Front, weitab vom Kampfgetümmel des kalten Krieges. Heimaturlaub als Belohnung für die dritte Eichel der Schützenschnur. Zum Glück zwangen ihn die Dienst- und Lebensumstände nicht ein einziges Mal dazu, seine Schießfertigkeiten an einem im Ostseewasser paddelnden oder schwimmenden Republikflüchtling auszuprobieren. Wenn du nicht schießt, wirst du selber erschossen, lautete die Parole. Der Flüchtling, der nichts weiter wollte, als seine Freiheit, war der Feind, der Verräter. Der, der später vielleicht in eine NATO-Uniform gesteckt, auf seine ehemaligen Landsleute schießen würde.
Wer nicht schießt, der wird erschossen, die Perversion eines jeden dieser Dreckskriege. Aber man gehörte ja zu den Guten, zu denen, die der Welt eine bessere Zukunft bringen würden. Notfalls mit Gewalt. Es herrschte Krieg, kalter Krieg, mehrmals am seidenen Faden hängend, mehrmals drohte ein heißer.
Für die Drecksarbeit, DDR-Bürger mit Waffengewalt in ihrer heilen Welt zurück zu halten, war die Marine ohnehin nicht zuständig. Das erledigte die Grenzbrigade Küste. Die trugen zwar ebenfalls Marineuniformen, diese aller-dings mit einem grünen Rand an den Schulterstücken. Igitt, wie unpassend, Blau und Grün. Manch Modedesigner drehte sich mehrmals im Grabe her-um, sähe er das.
Der Marine kam vielmehr die ehrenvolle Aufgabe zu, die größeren Brocken an der Okkupation der Arbeiter- und Bauernäcker wie der sozialistischen Großplattenbauten zu hindern:
hemmungslos_frivol_erotische_erzaehlungenetwa das Raumschiff Enterprise an einer Landung von See her auf dem Territorium der DDR, von der NATO verseuchte Kartoffelkäfer, mit Nuklearwaffen bestückte Delphine, mordlüsterne dänische Robben und sonstige westliche Seeungeheuer. Man erkannte sie daran, dass ihnen die „stars and stripes“ wie die Dollarzeichen aus den Augen gierten. Oder aber einen dänischen Fischkutter abzudrängen, dem das Satelliten-Navigationsgerät ausgefallen war.
Apropos Satelliten-Navigation. Die verfügten bereits über solche Dinger, die NATO, ja, Anfang der Siebziger. Wow, das will man heutzutage gar nicht mehr glauben. Die Russen, Verzeihung, die ruhmreichste und kampfstärkste Armee der Welt, die Sowjetarmee, verfügte ebenfalls seit Anfang der Siebziger Jahre über solche Navigationsinstrumente. Als man die Schiffe der DDR-Marine mit den Basisstationen ausrüstete, mussten zu deren Installation größere Löcher aus den Oberdecks geschweißt werden.
Vor Bernau fahren sie am größten Stützpunkt der Russen in der DDR vorbei. Bei Tag kann man die Kasernen sehen, die Unterkünfte der Gott weiß wievielten Gardedivision der Roten Armee. Manchmal denkt er, die haben nur Gardedivisionen, Gardebrigaden und Gardeflotten zur See. Direkte Verbündete seiner Waffengattung war die „Ruhmreiche Baltische Rotbannerflotte“. Scherzhaft die RUMBALOTTE genannt. Dass die Soldaten da draußen arme Hunde sind, das wusste man damals schon. Dass sie schlechter als Vieh behandelt wurden, und einiges mehr, erfuhr man erst nach der Wende. Er stellt sich gerade vor, im hell erleuchteten Abteil Consuela im Stehen von hinten am Fenster zu vögeln. Ihr offener Mund wie ihre nackten Brüste pressen sich an die Fensterscheibe. Der Zug bekommt keine Einfahrt, er muss anhalten. Draußen neben dem Gleis steht eine Horde Rotarmisten. Die Hosenställe geöffnet, wichsen sie beim Zuschauen … Ich gönne euch das, Jungs! ... Alle Leseproben>>>

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