Puppy Love (2013) – Film – Garantiert provokant

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Puppy Love – Erste Versuchung

Provokanter Debütfilm über das sexuelle Erwachen

mit: Soléne Rigot, Audrey Bastien, Vincent Pérez; Regie: Delphine Lehericey

Puppy Love – „Hat sie beim Ficken auch immer das Sagen …?

Vorbemerkungen

puppy_love_filmkritik Ein Film, wohl eher für Teenager gedacht, die mit ihren Pubertätsproblemen nicht fertig werden – möchte man anfangs meinen. Á propos Pubertätsprobleme – in der neunten, vielleicht war es auch die zehnte Klasse, sagte unser Deutschlehrer (der gern öfter einen Blick in die seinerzeit angesagten Schnür-Pullies der Mädchen warf) zur versammelten Meute der Pimpfe und -innen: „Wenn Ihr Pubertätsprobleme habt, dann lest Jorge Amado …“ Auf diese Art und Weise kam ich zu Amado, ganz nebenbei bemerkt.

Erinnerungen

Nein, nicht allein für Teens, wenn auch nicht unbedingt preisverdächtig – das muss ein Film ja auch nicht unbedingt sein. Er darf auch unterhalten, und das tut Puppy Love, nicht allein der guten Filmmusik wegen. Ab einem bestimmten Alter bei der Mehrheit unserer Zeitgenossen, spielen sich bestimmte zwischenmenschliche Interaktionen zunehmend in der Fantasie oder in der Erinnerung ab. So wurde ich während einer Szene im Film an ein Erlebnis erinnert, das sich vor etwa dreiundfünfzig Jahren abspielte. Vier Jungs, drei davon Fünfzehn, einer Siebzehn, weswegen er von dem einzigen Mädchen, das mit von der Partie war, ebenfalls Fünfzehn, bevorzugt wurde. Dazu ein Kasten Bier …

Sie vögelten ungeniert

Wir saßen im Gras und tranken Bier, während die beiden, der Ältere und das Mädchen, direkt neben uns ungeniert vögelten. Einen anderen ließ sie nicht ran, doch selbst das Zuschauen war ein Erlebnis – wie für Diane in Puppy Love …
Fünf Jahre später in einem Studentenwohnheim. Die Wohnheimzimmer waren in der DDR in der Regel mit drei oder gar vier Personen belegt. Ich war eingeladen von einer ehemaligen Mitschülerin aus Pennäler-Zeiten, ein Jahrgang unter mir, ich traf sie zufällig während eines Besuchs in der Stadt, in der sie studierte. Die zufällig anwesende zweite Studentin hielt es nicht für zwingend erforderlich, den Raum und ihr Bett zu räumen, aber lassen wir das …

Puppy Love – Der Film

Ohne viel Vorgeplänkel geht es gleich zur Sache, und die Sache soll eine Defloration werden. Wie so oft und vermutlich bei vielen der Vierzehnjährigen, die es zum ersten Mal probieren, geht es kräftig in die Hose oder, besser gesagt, in der Hose des gleichaltrigen Jungen, der als Täter auserkoren wurde, passiert nichts, nicht einmal Puppy Love.

Diane

Diane (Solene Rigot) ist sauer, stattdessen masturbiert sie anschließend in der Wanne und schaut sich Pornos an, was den Vater (Vincent Pérez), der zufällig in ihr Zimmer kommt, nicht zu stören scheint. Überhaupt pflegt der alleinerziehende Vater ein erstaunlich offenes Verhältnis zur Tochter. Sie kriecht zu ihm ins Bett, fragt ihn provokativ, ob er sie attraktiv finde, ja sogar, ob er mit ihr schlafen würde.

Der Vater

Als wieder einmal eine neue Freundin des Vaters aufkreuzt, die in der Küche für Wirbel sorgt, fragt Diane den Vater: „Hat sie beim Ficken auch immer das Sagen …?“
Alles wirkt außerordentlich unschuldig, Puppy Love eben, Diane ist ansonsten schüchtern, auch im Umgang mit ihren Altersgenossinnen, die freizügig über ihre ersten Liebeserlebnisse berichten. Das ändert sich, nachdem …

Julia

… die neue Nachbarin, in Dianes Leben tritt. Julia (Audrey Bastien), hübsch, charismatisch und äußerst freizügig. Dass sie ihren Vater nicht mag, wird gleich zu Beginn deutlich. Julias Eltern laden Diane zu einem Wochenendausflug ein. Im Hotel verführt Julia den Barkeeper. Sie schläft mit ihm in Dianes Anwesenheit und animiert Diane, es ihr nachzutun, doch die kann sich noch nicht entschließen, weil im Zimmer nebenan Julias Eltern liegen.  An dieser Stelle, wie üblich, ein Trailer, der nicht Youtube tauglich ist:

video

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Der Urlaub

Erst Tage später, ein gemeinsamer Urlaub, Dianes Vater, ihr Bruder, Diane und Julia. Ein englischer Tourist wird zum Täter und raubt Diane die Unschuld. Es geschieht in einem Bootshaus. Und noch etwas passiert in diesem Urlaub, etwas unvorhergesehenes, etwas, das man allein Julia zutraut, etwas, das Dianes Welt auf den Kopf stellt, aber sehen Sie selbst – Zum Film Puppy Love>>>

Puppy Love Trilogie

lust_eine_trilogie_frank_c_mey_2015_bis_20Der Film animieret mich dazu, an dieser Stelle noch einmal einen Blick auf drei meiner Bücher zu werfen, die ebenfalls das Thema Puppy Love wenigstens tangieren. Keine Trilogie im herkömmlichen Sinne, als zusammenhängendes Werk, als Fortsetzungen, dennoch greifen Handlungen und handelnde Personen ineinander über. Zwei Vierzehnjährige im Sommer des turbulenten Jahres 1968 an der Ostseeküste, sie Amerikanerin, er Bürger der inzwischen friedlich verstorbenen DDR in „Dunkle Perlen“ – Puppy Love. Die Liebe eines vierundvierzigjährigen Mannes zu der dreißig Jahre jüngeren Lisa in „Regenwürmer vertragen kein Coffein“ und schließlich die Wiederkehr der beiden Heldinnen in „2021“, ein Roman, der sich gar nicht auf dem Schirm befand, doch eine überraschende Begegnung wurde zum Auslöser. Zum Beitrag>>>
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Der zweite Kurzurlaub also, drei Tage jenseits der Front, weitab vom Kampfgetümmel des kalten Krieges. Heimaturlaub als Belohnung für die dritte Eichel der Schützenschnur. Zum Glück zwangen ihn die Dienst- und Lebensumstände nicht ein einziges Mal dazu, seine Schießfertigkeiten an einem im Ostseewasser paddelnden oder schwimmenden Republikflüchtling auszuprobieren. Wenn du nicht schießt, wirst du selber erschossen, lautete die Parole. Der Flüchtling, der nichts weiter wollte, als seine Freiheit, war der Feind, der Verräter. Der, der später vielleicht in eine NATO-Uniform gesteckt, auf seine ehemaligen Landsleute schießen würde.
Wer nicht schießt, der wird erschossen, die Perversion eines jeden dieser Dreckskriege. Aber man gehörte ja zu den Guten, zu denen, die der Welt eine bessere Zukunft bringen würden. Notfalls mit Gewalt. Es herrschte Krieg, kalter Krieg, mehrmals am seidenen Faden hängend, mehrmals drohte ein heißer.
Für die Drecksarbeit, DDR-Bürger mit Waffengewalt in ihrer heilen Welt zurück zu halten, war die Marine ohnehin nicht zuständig. Das erledigte die Grenzbrigade Küste. Die trugen zwar ebenfalls Marineuniformen, diese aller-dings mit einem grünen Rand an den Schulterstücken. Igitt, wie unpassend, Blau und Grün. Manch Modedesigner drehte sich mehrmals im Grabe her-um, sähe er das.
Der Marine kam vielmehr die ehrenvolle Aufgabe zu, die größeren Brocken an der Okkupation der Arbeiter- und Bauernäcker wie der sozialistischen Großplattenbauten zu hindern:
hemmungslos_frivol_erotische_erzaehlungenetwa das Raumschiff Enterprise an einer Landung von See her auf dem Territorium der DDR, von der NATO verseuchte Kartoffelkäfer, mit Nuklearwaffen bestückte Delphine, mordlüsterne dänische Robben und sonstige westliche Seeungeheuer. Man erkannte sie daran, dass ihnen die „stars and stripes“ wie die Dollarzeichen aus den Augen gierten. Oder aber einen dänischen Fischkutter abzudrängen, dem das Satelliten-Navigationsgerät ausgefallen war.
Apropos Satelliten-Navigation. Die verfügten bereits über solche Dinger, die NATO, ja, Anfang der Siebziger. Wow, das will man heutzutage gar nicht mehr glauben. Die Russen, Verzeihung, die ruhmreichste und kampfstärkste Armee der Welt, die Sowjetarmee, verfügte ebenfalls seit Anfang der Siebziger Jahre über solche Navigationsinstrumente. Als man die Schiffe der DDR-Marine mit den Basisstationen ausrüstete, mussten zu deren Installation größere Löcher aus den Oberdecks geschweißt werden.
Vor Bernau fahren sie am größten Stützpunkt der Russen in der DDR vorbei. Bei Tag kann man die Kasernen sehen, die Unterkünfte der Gott weiß wievielten Gardedivision der Roten Armee. Manchmal denkt er, die haben nur Gardedivisionen, Gardebrigaden und Gardeflotten zur See. Direkte Verbündete seiner Waffengattung war die „Ruhmreiche Baltische Rotbannerflotte“. Scherzhaft die RUMBALOTTE genannt. Dass die Soldaten da draußen arme Hunde sind, das wusste man damals schon. Dass sie schlechter als Vieh behandelt wurden, und einiges mehr, erfuhr man erst nach der Wende. Er stellt sich gerade vor, im hell erleuchteten Abteil Consuela im Stehen von hinten am Fenster zu vögeln. Ihr offener Mund wie ihre nackten Brüste pressen sich an die Fensterscheibe. Der Zug bekommt keine Einfahrt, er muss anhalten. Draußen neben dem Gleis steht eine Horde Rotarmisten. Die Hosenställe geöffnet, wichsen sie beim Zuschauen … Ich gönne euch das, Jungs! ... Alle Leseproben>>>

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