Martin Schulz – Der große Bluff

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Oder wie er wirklich zum Kanzlerkandidaten der SPD wurde

Martin Schulz – Ein Trauerspiel in drei Akten

Erster Akt – Der Intrigantenstadel

maulwürfe_unter_dem_willy_brandt_hausIrgendwann im Herbst 2016 im Willy-Brandt-Haus. Ein Team investigativer Journalisten der Buxtehuder Volksstimme wühlte sich in wochenlanger quälender Kleinstarbeit unter den Straßen rund um das Willy-Brandt-Haus hindurch und gelangte schließlich über einen Lüftungsschacht heran an den Frauenruheraum hinter dem Büro der Generalsekretärin. Es ist unter Insidern bekannt, dass sich hier gelegentlich die Minister und Ministerinnen der SPD zu Plauderstündchen treffen, wenn sie gerade einmal wieder keine Lust darauf haben, ihren Job zu machen. Manchmal soll es reichlich Alkohol geben. Ob hingegen noch andere Annehmlichkeiten dazu gehören, ist nicht bekannt, was bei einigen der Ministerinnen zudem schwer vorstellbar ist. So gelang es dann, nachdem durchzusickern begann, dass Sigmar Gabriel kräftig die Schnauze voll habe, weiterhin den Parteivorsitzenden zu spielen und vielleicht sogar noch Spitzenkandidat für die bevorstehende Bundestagswahl zu werden, ein Geheimtreffen mehrerer Minister|innen zu belauschen. Aus Gründen der Wahrung der Privatsphäre der Beteiligten, wird auf Nennung der Namen verzichtet. Nachfolgend einige Auszüge aus dem Gespräch:

andrea_nahles_ministerinA. N. – (wischt sich den Schweiß von der Stirn) Ich bin ja völlig fertig. Habt Ihr schon gehört? Man flüstert, der Sigmar will hinwerfen. Und das jetzt, wo wir uns schon völlig auf die Fortsetzung der Großen Koalition eingeschossen hatten. Mit den zwanzig Prozent plus X konnten wir doch völlig zufrieden sein. Die GroKo war doch so was von bequem. Ich frage mich, was ich in Zukunft meinen Wählerinnen und Wählern erzählen soll, wenn ich die Verantwortung für alles, das nicht funktioniert, nicht mehr auf die Merkel abschieben kann? So ein Bullshit aber auch. Stellt euch vor, die finden noch einen Kandidaten, der Chancen hat, das Kanzleramt zu besetzen. Nichts mehr mit den kleinen Sektrunden hier im Willy-Brandt-Haus, der oder die bringt es am Ende noch fertig, uns zu kontrollieren.

manuela_schwesig_bundesministerinM. S. – (liegt entkräftet auf der Ruheliege und fächert sich frische Luft mit einem Aktendeckel zu) Da gebe ich dir völlig Recht, A. N. Wir hatten sichere Jobs, einen gesicherten Anspruch auf eine üppige Pension… H. M. fällt ihr ins Wort: Beruhige dich doch, meine liebe M. S., die Pension ist dir doch jetzt schon sicher… M. S. – Ja aber, die A. N. hat trotzdem Recht, hätte es nicht alles so schön ruhig bleiben können? Ein bisschen Wahlkampf, ein bisschen so tun als ob. Zwischendurch genütlich mit der Familie in den schönen Schweriner Seen baden, oder mal kurz für ein paar Tage nach Mallorca fliegen, wenn hier das Wetter mal wieder nicht mitspielt. Schließlich steht vor der lästigen Wahl noch die Ferienzeit vor der Tür. Wenn jetzt irgend so ein Streber aufs Tapet gehoben wird, verlangt der von uns am Ende noch, dass wir auf unseren verdienten Urlaub verzichten. Das kann und will ich nicht gut finden!

barbara_hendricks_bundesministerinB. H. – (also das hat jetzt nichts mit Büstenhalter zu tun – Anmerkung der Redaktion) Wisst ihr was? Wenn der Siggi den Job nicht mehr machen will, nach dem er sich Jahre lang gedrängelt hat, dann soll er sich doch selber um einen Nachfolger kümmern… A. N. fällt ihr ins Wort: und möglichst um einen, der uns in Ruhe lässt und nicht den Ehrgeiz hat, am Ende noch Bundeskanzler werden zu wollen… M. S: Genau! Und möglichst einen alten Knochen, der nicht ständig an mir herum baggert, wie der… Na ihr wisst schon, wen ich meine, obwohl… (M. S. schnalzt mit der Zunge) Der Typ hat schon was. Also, so eine Dreier-Koalition mit dem… Und dann die Regierungsklausuren in einem lauschigen Hotel… Hmm, das hätte schon was. H. M: Und ich? M. S: Du darfst mir gern hin und wieder den Rücken massieren, mein kleiner Spacki…

heiko_maas_bundseminister_fuer_justizH. M. – (schaut betrübt zu Boden weil ihn die Frauen mal wieder nicht für voll nehmen) Ihr glaubt doch nicht etwa, dass der Siggi euch hilft, so oft ihr den schon beschissen und hinter seinem Rücken gelästert habt? Also wenn ihr mich fragt, ich würde es machen! (Alle lachen. M. S. steht von der Liege auf und streichelt H. M. über sein volles, dunkles Haar). M. S: Mein lieber kleiner H. M., du bekommst doch nicht einmal deine sozialen Netzwerke in den Griff (wir berichteten>>>), wie willst du denn Kanzler können? Mein kleines Scheißerchen, du darfst mir nachher auch noch ein wenig am großen Zeh lutschen. Also komm, ruf doch einfach deinen Freund Siggi an und frag ihn, ob er schon einen Plan hat (H. M. zieht missmutig sein Smart-Phone aus der Tasche und drückt die passende Taste). A. N: Stell mal bitte den Lautsprecher ein, damit wir alle mithören können!

sigmar_gabriel_bundesaußenministerNach drei Ruftönen meldet sich S. G. mit schläfriger Stimme: Sag mal, H. M., musst du mich unbedingt jetzt stören? Ruf doch an, wenn ich im Plenum sitze und mir die langweiligen Reden irgendwelcher Abgeordneter anhören muss. Was gibt es denn so wichtiges? H. M. gibt ihm kurz den Inhalt des soeben geführten Gesprächs wieder. S. G: Da habt ihr ja nicht ganz unrecht, ähnliche Gedanken kamen mir ebenfalls. Dann müssen wir uns einen aussuchen, der möglichst Chancen nahe der Null hat, die Merkel zu schlagen. Lass mich mal zehn Minuten nachdenken, ich rufe dich zurück. Zehn Minuten später, H. M` s Smart-Phone klingelt. Alle sinf gespannt. S. G: Hört mal alle zu, wir haben doch da noch so einen Opa in Europa. Der wollte doch immer noch höher hinaus, obwohl es ihm schon in diesem Rentner-Parlament manchmal schwindlig wurde. Sollen wir den nicht nehmen?

Alle brechen in Jubel aus. A. N. als erste: Genau! Wieso sind wir nicht gleich auf den gekommen? Der war doch mal Bürgermeister von – wie heißt das Nest nochmal -? B. H: Würselen… M. S: Der spielte in der Kreisklasse Fußball und träumte von einer Profikarriere und ist A… H. M: Also bitte, M. S., keine persönlichen Beleidigungen, er ist trocken, soviel ich weiß!

Und so begann der erste Akt des Trauerspiels – sehen Sie dazu einen kurzen Filmbeitrag.

Zweiter Akt – Die Orgie

Über den Beginn des zweiten Aktes berichteten wir bereits>>>

Nach einer gelungenen Regie, nach der allen Landesvorsitzenden die Verpflichtung auferlegt wurde, nur handverlesene Delegierte zum Bundesparteitag zu schicken, wurde der Martin zum „Mister einhundert Prozent“ gekürt. Für ein solches Wahlergebnis hätten sich sogar die Kommunisten geschämt. Aber man wollte ihm Mut machen. Inzwischen wurden drei Landtagswahlen in Folge vergeigt und einige führende Mitglieder Deutschlands ältester Partei bekommen bereits Manschetten, es könne vielleicht nicht einmal mehr für eine GroKo reichen, wenn der Martin so weiter macht. Nachdem ER sich in einer Reihe von Interviews kräftig blamierte, flüstert man hinter den Kulissen  bereits, ob man ihn nicht, wie einst Platzeck, schwer erkranken lassen könne, damit er noch vor der Sommerpause seinen Platz für die nunmehr arbeitslos gewordene H. K. räumt. Aber das sind alles nur haltlose Spekulationen.
martin_schulz_mit_segelohrenIndes berichten allerdings erste Augenzeugen, man sehe IHN gelegentlich bereits am helllichten Tag in Alt-Berliner Eckkneipen, dort wo IHN noch keiner wirklich kennt, herum lungern. Mitunter stark alkoholisiert. Gelegentlich soll er sich maskieren oder als Bettler verkleiden.

Die Generalsekretärin der SPD indes lernte bereits Goethes „Zauberlehrling“ auswendig: Besen, Besen, seid` s gewesen…
Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten. Spätestens dann, wenn der dritte Akt beginnt….

Dritter Akt – Der Urnengang

Ob die Wahl am 24. September diesen Jahres zu einem sprichwörtlichen „Urnengang“ für die SPD wird, das erfahren wir frühestens 18:00 Uhr besagten Tages. Die spannende Frage wird dann die sein, ob es bei diesem lähmenden „Weiter so“ bleiben wird…
martin_schulz_der_urnengangIndes führt Manfred Schulz seinen Wahlkampf munter weiter und wird nicht müde, während eines jeden Interviews den Satz: „Ich werde Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland…“ auszusprechen. Er habe ja eine Mange Freunde auf der internationalen Bühne und als Präsident des Europaparlaments gelernt, wie man sich auf dem politischen Parkett bewegt, sagte er unlängst im Fernsehen. Oliver Welke kommentierte das mit dem Satz: „…wir wählen ihn aus Mitleid…“ Dass er nach der Wahl Vorsitzender der SPD bleiben will ist die nächste verheißungsvolle Botschaft. Vielleicht schafft er es ja noch, ein paar Prozente zum letzten Bundestagswahlergebnis der SPD hinzu zu gewinnen? Maddin, wir gönnen es Dir. Dann gibt es wenigstens etwas zu feiern. Und wenn unsere Politiker auch nichts können; am Wahlabend aus Niederlagen noch Siege herauszureden, das beherrsche sie mit Bravour…


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1 Kommentar zu "Martin Schulz – Der große Bluff"

  1. Ha, ha, die Prognose ist ja nun eingetreten, Gratulation! Die FRage wird ja nun die sein, ob er noch umkippt und in eine Koa mit der CDU eintritt. Zu zutrauen wäre es ihm. Neuer Stoff für die Satiriker.

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