Sündige Spiele verzehrender Lust – Maupassant (1886)

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Guy de Maupassant – Die Nichten der Frau Oberst – Erotikklassiker

Sündiges Frankreich – verdorbene Leidenschaft – Inzest – Kunstvoll aus der Feder des Meisters

Titelbild: Gustave Courbet – Die Schläferinnen – Paris Musées/Petit Palais

Sündig – „Der Mann, der zu liebkosen versteht wie die Frau, hat vor ihr große natürliche Vorteile …“

Sündig

Sündig und völlig verdorben – Inzest und andere Ferkeleien 😉 , aus der Feder eines Meisters des Naturalismus aus dem Frankreich des späten 19. Jahrhunderts. Nun, Inzest ist es nicht, wenn sich zwei junge Schwestern, die gerade ihre Ehemänner verloren haben, der gemeinsamen Befriedigung ihrer körperlichen Lüste hingeben, jedenfalls nicht nach gängiger Rechtsauffassung. Doch für ein suendig_die_nichten_der_frau_oberstgehöriges Maß an Empörung in den überwiegend biederen höheren Schichten der damaligen Gesellschaft muss es wohl gesorgt haben, wenn ein Literat derartiges auch noch zu Papier brachte. Dabei hat er doch nur den Honoratioren dieser von heimlichen Ausschweifungen geprägten Zeit lediglich den Spiegel vorgehalten.

Nickende Fichten

Die Nichten der Frau Oberst – Immer dann, wenn ich das Wort „Nichten“ irgendwo lese oder höre, fällt mir das entsetzte Gesicht meiner Mutter ein. Ich war 12, vielleicht auch schon 13, wenn ich mich recht erinnere, als unsere West-Tante aus dem Ruhrgebiet gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten wieder einmal zu einem der stets gern gesehenen Besuche im Stacheldraht- und Mienenfeld-Verhau namens (offiziell) DDR weilte. Im West-Jargon die Gänsefüßchen-Republik. Der Onkel hatte ein Bilderalbum dabei, und als er das Bild zweier junger Damen zeigte, sagte er: „Das sind meine nickenden Fichten“. Meine Mutter grübelte, ob ich das wohl verstanden habe … amazonvideo

Die Nichten der Frau Oberst

Nun, klar hatte ich verstanden, worum es ging. Damals gab es zwar noch kein „Kentucky schreit ficken“, aber mit solch sündigen Buchstabenverwechslungen kannten wir uns dennoch schon aus. Fickende Nichten, so könnte man sie durchaus nennen, die beiden aufgeweckten jungen Damen. In der mir vorliegenden Auflage vögeln sie sich schließlich mit verschiedenen Männern über so ziemlich 340 Seiten hinweg und man könnte dieses sündige Werk Maupassants durchaus als Lehrbuch für die Vielzahl verschiedener Praktiken beim Geschlechtsverkehr verstehen, hetero wie lesbisch, was für ein bodenloser Skandal für die Zeit …

Guy de Maupassant

bel_ami_maupassantMan weiß es nicht so ganz genau, ob er der Verfasser dieser Novelle ist. Lt. Biografie wird es ihm zugeschrieben, so ist es auch in der Bibliothèque nationale de France vermerkt. Zumindest ein Hinweis, der auf Echtheit schließen lassen kann. Dass bekannte Autoren Werke anonym verfassen, war in dieser Zeit der Doppelmoral keine Seltenheit. In keinem seiner gelisteten Werke geht Maupassant derart explizit auf die verschiedenen Genüsse der körperlichen Liebe ein – und dann noch zwischen Schwestern – Oh Gott, bewahre …

Ein paar biografische Daten über Maupassant finden Sie hier

Bemerkungen und Leseproben aus einem seiner bekanntesten Romane hier – Bel Ami

Die Novelle

Die beiden Nichten der Frau Oberst, Julia und Florentine, gutaussehend und wohl erzogen. Letzteres hatte die Tante, Madame Brigquart, übernommen, nachdem zuerst die Mutter, zwei Jahre später auch der Vater der Mädchen verstorben waren. Doch es gibt einen entscheidenden Nachteil, jung und hübsch zwar, allerdings ohne Vermögen, was nichts anderes bedeutet, als dass die jungen Damen ohne üppige Mitgift schwer zu verheiraten sind. Jedenfalls nicht mit jungen Männern passenden Alters, die auch noch aus angesehenen Familien stammen und somit den Gattinnen ein auskömmliches Leben garantieren können.

Florentine heiratet den alten Georges

Da droht ein tristes Leben als alternde Jungfer oder aber ein gesitteter alter Herr findet Gefallen an der Jungfrau und diese zieht ein unbeschwertes Leben dem Liebesgenuss vor, den ein junger Mann zu schenken vermag. Zumal, wenn man noch gar nicht so richtig darüber im Bilde ist, wie ein solcher Genuss sich überhaupt anfühlt. Man wurde keusch erzogen. Und so entscheidet sich Florentine, den Werbungen eines Cousins der Tante, des über fünfzig jährigen Georges, nachzugeben und in die Ehe mit diesem alten Mann einzuwilligen. Und weil sie so unerfahren ist, bemerkt sie in der Hochzeitsnacht nicht, dass etwas mit ihrem Gatten nicht stimmt.

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Julia kennt die Genüsse der Selbstbefriedigung

Was Florentine an sündiger Lusterfahrung noch fehlt, ist bei Julia hingegen bereits im Überfluss vorhanden. Nachdem sie die Tante beobachtet hatte, ist ihr der „Schlüssel zu den Liebesmysterien“, der verborgen in ihrer Lustgrotte liegt, bereits hinreichend bekannt, auch dass man sich mit den Fingern den entspannenden Genuss verschaffen kann. Doch bald kommt sie dahinter, dass es da auch noch etwas anderes geben muss, wonach ihr gelüstet. Letzteres nutzt der welterfahrene Gaston, adlig, Vicomte, ein Adonis Mitte zwanzig. Er verspricht ihr ewige Treue und die Ehe und dafür opfert sie ihm gern ihre Jungfernschaft …

Leseproben

Unter einem Vorwand hatten sich Julia und der Vicomte ein unbeobachtetes und ungestörtes Schäferstündchen verschafft. Gaston war sich seiner Sache sicher und sein Liebesinstrument hatte bereits den nötigen Zustand angenommen, als er bemerkte, dass die Jungfrau bereit war, ihn in ihrem Heiligtum zu empfangen.

Wollust

Eine heiße Welle stieg ihm ins Gehirn, er fühlte sich hingerissen von einer jener Leidenschaften, die Verbrecher werden lässt.
Der Busen des jungen Mädchens, den ihr leichtes Mieder schlecht verteidigte, hüpfte an seiner Brust. Er fühlte, wie dieses junge Fleisch instinktiv vor Liebe, Begehrlichkeit und Leidenschaft zitterte und bebte …

Gaston heftete seine Lippen auf die lieblichen Rundungen

Gaston tauchte seine fiebernden Hände in die halb gelösten Haare seiner Gefährtin, atmete den feinen Duft, der sich daraus erhob und ließ eine magnetische Hand über ihre brennenden Arme gleiten.
Er hatte sich, ohne seine Liebkosungen zu unterbrechen, erhoben und auf den Diwan gesetzt, auf den alsbald Julia, die selbst jegliches anderes Gefühl verlor, als das der Liebe, die sie vom Kopf bis zu den Füßen schüttelte, halb hingegossen sank.
Gaston stieß einen erstickten Schrei aus, stürzte sich auf diesen erregten Busen, der seine Hülle hob, riss die Knöpfe der Bluse auf und heftete seine Lippen auf die lieblichen Rundungen …

Unter seinen Lippen fühlte Gaston die Knospe der Frau schwellen

Erstickte Seufzer, die Schreien voller Leidenschaft ähnlich waren, entrangen sich der Brust Julias, deren Schweigen tausendfach beredter war, als die feurigsten Worte hätten sein können.
Gaston fühlte, dass es unmöglich wurde, weiterzukämpfen. Mit behänder Hand entnahm er den Schlüssel des Glücks seiner Hülle. Dann zog er heftig die Beine des jungen Mädchens, die rücklings auf dem Diwan lag, auseinander und drückte auf die pelzumgebene Rose, die sich seinen Blicken bot, einen Kuss, der sie ganz verschlang und unter dem er die liebesbeseligte Knospe der der Frau, die sich ihm hingab, schwellen fühlte.

Julia gab sich Bewegungen des Vicomte willig hin

Dann änderte er seine Stellung und versuchte, in die tiefsten Tiefen dieses heißen Schoßes, der unter seinen Liebkosungen sprang, einzudringen, indem er sich sagte, dass die Leichtigkeit, mit der Julia es geschehen ließ, den gordischen Knoten der Situation und schwer durchschlagen lassen würde.
Julia erinnerte sich der Belehrung, welche die Tante ihrer Schwester erteilt hatte und gab sich, trotz ihrer Schmerzen, den Bewegungen des Vicomte willig hin. Plötzlich entrang sich ein Schrei ihrer Brust und verlor sich in einem halb erstickten Seufzer:
„Ach! Ich leide und bin doch selig! Ach! mein Herzliebster! Ach, ach, das ist der Himmel … und ich bin tot!“ amazon_audible

Nach Jahren

Florentines Gatte hat inzwischen das Zeitliche gesegnet, ohne dass er seiner Gattin jemals wirklich die sündigen Genüsse der Wollust hätte bescheren können. Selbst die eher zufällige Begegnung mit einem jungen Mann während eines Kuraufenthalts, hatte ihr keinen befriedigenden Ersatz verschafft, dafür aber ein Kind, einen Knaben.
Julias Geliebter indes musste sich dem Willen einer schwerreichen Tante, auf deren Erbe er angewiesen war, beugen und in eine standesgemäße Ehe mit einer ebenso reichen polnischen Adligen einwilligen. In einer Liebesnacht voller Leidenschaft hat sie sich, ohne Groll, von ihrem Geliebten verabschiedet.

Julia entfachte in der Schwester ein wahres Feuer der Lust

Nun sitzen sie beide, schwarz gekleidet, voller Entbehrung in Florentines Landsitz, wo Julia sich daran erinnert, dass, wenn man sich als Frau mit Hilfe seiner Finger diesen Genuss der Wollust verschaffen kann, dies doch auch von Frau zu Frau möglich sein müsste. Zumal Florentine sich darüber beschwert, nie wirklich die Segnungen der Leidenschaft empfangen zu haben.
„Ich wette, dass dir noch niemand das gemacht hat, was ich dir jetzt machen will“, sagte Julia zur Schwester.
Mit diesen Worten entfachte Julia in der Schwester ein wahres Feuer der Lust … Sündige Schwestern>>>


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In all ihrer Pracht enthüllten sich zwei herrliche Frauenkörper

Unter diesem Geplauder hatten die beiden jungen Frauen ihre Kleider abgelegt; sie lagen auf dem Teppich, die Jupons desgleichen. Bald kamen die Mieder, die Schuhe, die Strümpfe dazu, und die Wolken von Batist, die noch an ihrem Platze geblieben waren, sanken nach einem kurzen Augenblick des Zögerns auf die weißen und rosigen Füße herab. In all ihrer Pracht enthüllten sich zwei herrliche Frauenkörper, deren jeder in seiner Art den Idealtypus weiblicher Schönheit darstellte.
„Wie schön du bist!“
„Oh, du süßes Geschöpf!“ Diese Ausrufe entrangen sich Florentines und Julias Lippen.

Florentines Brüste erhoben ihre kleinen, lustbegierigen Köpfe

Dann umfing Julia mit ihrer Linken die Hüften der Schwester, zog sie sanft an sich und fing an, ihr den Nacken zu küssen, in einer Weise, die die Nervenzentren erregen musste. Mit anmutiger Bewegung setzte sie ihre Küsse fort, reihte sie wie zum Halsband aneinander und gelangte so nach und nach zu den Brüsten, die bereits ihre kleinen, lustbegierigen Köpfe erhoben.
„Sind die aber keck!“ sagte Julia; „man muss euch strafen, ihr bösen Dinger!“ und sie nahm eine nach der anderen der beiden Lustbegierigen zwischen ihre Lippen und rollte sie sanft hin und her, was Florentine Seufzer der Glückseligkeit ausstoßen ließ.

Julia bedeckt Florentines Liebesgrotte mit leidenschaftlichen Küsse

„Ich wette, dass dir noch niemand das gemacht hat, was ich dir jetzt machen will“, sagte Julia.
„Was denn?“
„Du sollst es erfahren und sogar sehen; schau in den Spiegel!“
Florentine heftete ihre Blicke auf den Stehspiegel und sah Julia, die, nachdem sie sie mit kundiger Hand magnetisiert hatte, mit vollen Händen Florentines beide Schenkel ergriff und, indem sie sich auf dem Eisbärenfell, das sie umgab, in die Knie gleiten lies, das goldene Vlies ihrer Liebesgrotte mit leidenschaftlichen Küssen bedeckte.
„Ach, was tust du mit mir?“
„Nichts Besonderes … noch nichts Besonderes …, aber ich will dich vor Glück vergehen lassen.“

Florentines rosiger Hügel schwellte unter Julias Liebkosungen

Und indem Julia ihre Handlung fortsetzte, ließ die junge Frau, in eigenen Erfahrungen schwelgend, eine glühende Zunge über den rosigen Hügel gleiten, der sich unter ihren Liebkosungen schwellte. Sie kitzelte ihn und stieg mit einer wohlberechneten Hin-und -Her-Bewegung tiefer, bis ihre Zunge zeitweise bis zum Eingang der Vagina vordrang.
Florentine begnügte sich nicht mehr damit, kleine Seufzer der Befriedigung auszustoßen; sie war schon bei den Ausrufen angelangt.
„Ach! … Mein Gott! Aber was ist denn das nur? … Aber davon wusste ich ja noch gar nichts! … Noch ein bisschen! … Ich wusste ja gar nicht, was Raserei und Trunkenheit heißt!

Julia versenkte lebhaft ihren gestreckten Finger in die Liebespforte der Schwester

Julia schritt zur Tat und ohne die Bewegungen ihrer Zunge auf dem Kitzler zu unterbrechen, versenkte sie lebhaft ihren gestreckten Finger in die Liebespforte. Durch heftige und stets rascher aufeinander folgende Stöße rief sie auf Florentines Lippen jene unartikulierten, zitternden und fortgesetzten Laute hervor, die so lange zu dauern pflegen, bis die Nervenkräfte versagen.
Florentine ließ ihren Kopf in die Kissen zurücksinken und erwiderte nicht einmal mehr die Umarmungen ihrer Schwester, die lachend rief: „Nun also, nun also! Willst du schlafen? Gerade jetzt, du schreckliche kleine Egoistin?“ c_date_mobil

Eine liebesgierige Zunge liebkoste plötzlich Julia

Plötzlich erbebte Julia und wollte sich erheben; aber zwei Hände, die kräftig auf ihrer Lenden drückten, hielten sie nieder, und sie spürte, wie eine liebesgierige Zunge sie ebenso liebkoste, wie sie es ihrer Schwester getan hatte. „Ach, mein Gott, wer ist denn da?“
„Die gnädige Frau soll sich nicht regen“, erwiderte eine bekannte Stimme. „Ich bins, Dorothée, die Zofe. Oh ich hätt schon vor so langer Zeit …, wenn ichs nur gewusst hätte!“
Dorothée, die es nun nicht mehr nötig hatte, ihre Herrin, die nunmehr ganz gefügig geworden war, festzuhalte, konnte ihre ganze Kunst der Aufgabe zuwenden, jene zu erregen, was ihr wenig Schwierigkeiten bot.

Florentine war aus ihrer Ekstase erwacht

„Ach! … Ach!“ schrie Julia, die als Kennerin den Vorgang mit geschicktem Finger unterstützte, „ich sterbe … Ich zerschmelze vor Glück … Wonnen des Himmels … wer spendet mir denn diesen heißen Liebessaft? … Sie tötet mich! … Ach! … Ach!“
Die Zunge wanderte, kam, ging, verweilte; die Finger blieben auch nicht müßig.
Dieses Verfahren konnte sich nicht lange ohne Resultat hinziehen. So spielte auch Dorothée, kaum dass einige Minuten vergangen waren, ihren Trumpf aus, indem sie sich rasch aufrichtete und den Augen Florentines, die aus ihrer Ekstase ein wenig zu sich gekommen war und schweigend die fremdartige Szene betrachtete …

Dorothée enthüllte ein prächtiges männliches Werkzeug

… wie Dorothée ein prächtiges männliches Werkzeug enthüllte, das eine vollendete Form und respektable Dimensionen aufwies. Indem sie es handhabte wie ein Mann, der gewohnt ist, sich selber zu bedienen, ließ sie es den Weg des Glücks nehmen. Ein Vorgang, der bei Julia einen Schrei wollüstiger Überraschung auslöste, auf den unmittelbar einige andere Schreie folgten; denn Dorothée erteilte dem Instrument die natürliche Bewegung eines wuchtigen männlichen Gliedes.
Als sie ihr Werk vollendet glaubte, wich sie zurück, ließ ihre Röcke sinken, fasste ihre Herrin um die Hüften und legte sie auf den Diwan neben die Schwester hin …

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Das männliche Werkzeug weckte die Neugier der Schwestern

„Die Damen können sich leicht über die von mir angewandten Mittel Rechenschaft geben, wenn sie es wünschen“, sagte Dorothée.
„Sicherlich, sicherlich!“ riefen mit Nachdruck die beiden Schwestern, die sehr neugierig waren.
In dieser Weise ermutigt, ging Dorothée ans Werk und schürzte sich bis unter die Hüften, wobei sie einen Unterleib sehen ließ, der im Gegensatz zu der Erscheinung, die man an den Engländerinnen beobachten kann, mehr hielt als er versprochen hatte. Der Gelegenheit entsprechend, war er mit einem Ledergürtel geschmückt, der fest verschnallt war und zwei Lederriemen trug …
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Dorothée erklärt, wie der Strapon funktioniert

Die Riemen gingen zwischen den Schenkeln durch. Diese Laufriemen hatten die Aufgaben, männliche Geschlechtsteile aus weichem und gleichzeitig widerstandsfähigem Kautschuck in der richtigen Lage zu halten.
„Aber!“ warf Julia ein, bei der die Erinnerungen ein gewisses Erstaunen hervorriefen, „ich habe doch die Empfindung von etwas Warmen gehabt, die dieses tote Werkzeug niemals hätte hervorbringen können!“
„Die gnädige Frau ist im Irrtum, die beiden Behälter, in denen beim Manne der Liebessaft sich bildet, sind hier mit lauer Milch oder mit Eibischtee gefüllt …

Fazit

Nun ja, kann man die Wonnen und Genüsse der körperlichen Liebe, egal ob zwischen Mann und Frau oder auch anders, schöner und blumenreicher beschreiben, als dass es einer der klassischen Meister des offenen Wortes konnte? Welch Skandal muss es wohl ausgelöst haben, die Liebe zwischen Frauen so offen zu beschreiben, und dann auch noch Schwestern – Blasphemie! Was für ein Lesegenuss. Erstaunt war ich, dass es tatsächlich, auch heute noch (!), „Spritzdildos“ oder „Spritzstrapon“ gibt, man lernt eben nie aus. Falls Sie, meine Dame, die Sie das lesen, Interesse an einem solchen Spielzeug haben sollten – dann schauen Sie doch einfach hier nach>>>


die_nichten_der_frau_oberst_als_dvdVerfilmung

Die sündige Novelle von Maupassant wurde im Jahre 1968 in einer Co-Produktion Schweiz, Italien, Deutschland unter der Regie von Erwin C. Dietrich verfilmt. Damit gelang ihm der Durchbruch und es wurde gleichzeitig seine erfolgreichste Produktion. Aufgrund der expliziten Darstellung erotischer Szenen erlitt der Film ein Totalverbot und kam erst nach zahlreichen Kürzungen in die Kinos. Leider habe ich keinen Anbieter gefunden, der den Film noch vertreibt. Aber 10 Jahre später entstand eine Porno-Version als Remake mit den französischen Pornodarstellerinnen Karine Gambier und Brigitte Lahaie in den Hauptrollen … Hier als DVD>>>


Filmtipp

Sündig aber vor allem klassisch geht es auch in meinem heutigen Filmtipp weiter, einem echten Kino-Klassiker, eine Liebesromanze mit gleich zwei Schauspielerinnen-Ikonen in den Hauptrollen, aus dem Jahre 1977 von Regisseur Eric Le Hung als DVD-Neuauflage uncut:
Fetzig Frei und endlich High
mit Jodie Foster als Rose und Sydne Rome als deren Schwester Sandy. Jodie Foster in einer ihrer ersten Rollen (nach Taxi fetzig_frei_jodie_fosterDriver), bevor sie 14 Jahre später als Clarice Starling in „Das Schweigen der Lämmer“ zu Weltruhm gelangt.  Sydne Rome in Deutschland u.a. bekannt aus „Das Erbe der Guldenburgs“.

Der Film

Der Film erzählt die Geschichte der Schwestern Sandy und Rose, die beide in Paris zur Untermiete wohnen. Sandy ist ein vielbeschäftigtes Fotomodell. Als ihr der Fernfahrer Max (Jean Yanne) zufällig begegnet, ist er hin und her gerissen und macht sich auf die Suche nach Sandy, unterstützt von seinem Freund Sylvester. Es gelingt ihm, Sandy zu finden und Rose verliebt sich in Sylvester. Es beginnt eine frivole Liebesgeschichte zu Viert. Doch die droht zu zerbrechen, als Sandy von Fotoaufnahmen an der Cote d´Azur nicht zurückkehrt. Rose begibt sich auf die Suche nach ihr … Mehr zum Film mit Trailer>>>

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Der zweite Kurzurlaub also, drei Tage jenseits der Front, weitab vom Kampfgetümmel des kalten Krieges. Heimaturlaub als Belohnung für die dritte Eichel der Schützenschnur. Zum Glück zwangen ihn die Dienst- und Lebensumstände nicht ein einziges Mal dazu, seine Schießfertigkeiten an einem im Ostseewasser paddelnden oder schwimmenden Republikflüchtling auszuprobieren. Wenn du nicht schießt, wirst du selber erschossen, lautete die Parole. Der Flüchtling, der nichts weiter wollte, als seine Freiheit, war der Feind, der Verräter. Der, der später vielleicht in eine NATO-Uniform gesteckt, auf seine ehemaligen Landsleute schießen würde.
Wer nicht schießt, der wird erschossen, die Perversion eines jeden dieser Dreckskriege. Aber man gehörte ja zu den Guten, zu denen, die der Welt eine bessere Zukunft bringen würden. Notfalls mit Gewalt. Es herrschte Krieg, kalter Krieg, mehrmals am seidenen Faden hängend, mehrmals drohte ein heißer.
Für die Drecksarbeit, DDR-Bürger mit Waffengewalt in ihrer heilen Welt zurück zu halten, war die Marine ohnehin nicht zuständig. Das erledigte die Grenzbrigade Küste. Die trugen zwar ebenfalls Marineuniformen, diese aller-dings mit einem grünen Rand an den Schulterstücken. Igitt, wie unpassend, Blau und Grün. Manch Modedesigner drehte sich mehrmals im Grabe her-um, sähe er das.
Der Marine kam vielmehr die ehrenvolle Aufgabe zu, die größeren Brocken an der Okkupation der Arbeiter- und Bauernäcker wie der sozialistischen Großplattenbauten zu hindern:
hemmungslos_frivol_erotische_erzaehlungenetwa das Raumschiff Enterprise an einer Landung von See her auf dem Territorium der DDR, von der NATO verseuchte Kartoffelkäfer, mit Nuklearwaffen bestückte Delphine, mordlüsterne dänische Robben und sonstige westliche Seeungeheuer. Man erkannte sie daran, dass ihnen die „stars and stripes“ wie die Dollarzeichen aus den Augen gierten. Oder aber einen dänischen Fischkutter abzudrängen, dem das Satelliten-Navigationsgerät ausgefallen war.
Apropos Satelliten-Navigation. Die verfügten bereits über solche Dinger, die NATO, ja, Anfang der Siebziger. Wow, das will man heutzutage gar nicht mehr glauben. Die Russen, Verzeihung, die ruhmreichste und kampfstärkste Armee der Welt, die Sowjetarmee, verfügte ebenfalls seit Anfang der Siebziger Jahre über solche Navigationsinstrumente. Als man die Schiffe der DDR-Marine mit den Basisstationen ausrüstete, mussten zu deren Installation größere Löcher aus den Oberdecks geschweißt werden.
Vor Bernau fahren sie am größten Stützpunkt der Russen in der DDR vorbei. Bei Tag kann man die Kasernen sehen, die Unterkünfte der Gott weiß wievielten Gardedivision der Roten Armee. Manchmal denkt er, die haben nur Gardedivisionen, Gardebrigaden und Gardeflotten zur See. Direkte Verbündete seiner Waffengattung war die „Ruhmreiche Baltische Rotbannerflotte“. Scherzhaft die RUMBALOTTE genannt. Dass die Soldaten da draußen arme Hunde sind, das wusste man damals schon. Dass sie schlechter als Vieh behandelt wurden, und einiges mehr, erfuhr man erst nach der Wende. Er stellt sich gerade vor, im hell erleuchteten Abteil Consuela im Stehen von hinten am Fenster zu vögeln. Ihr offener Mund wie ihre nackten Brüste pressen sich an die Fensterscheibe. Der Zug bekommt keine Einfahrt, er muss anhalten. Draußen neben dem Gleis steht eine Horde Rotarmisten. Die Hosenställe geöffnet, wichsen sie beim Zuschauen … Ich gönne euch das, Jungs! ... Alle Leseproben>>>

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