Kinski in Jack the Ripper mit Trailer

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Kinski – Als der Dirnenmörder von London

Jack the Ripper – Ein Jess Franco Film

mit Klaus Kinski, Josephine Chaplin, Lina Romay, Herbert Fux, Regie: Jess Franco

Kinski und Jess Franco

Wann ist ein Jess Franco Film ein guter Franco Film? Wenn er möglichst viel nackte Haut zeigt? Wenn das Bild die Hälfte der Zeit wahlweise verwackelt oder unscharf ist? Oder wenn das Drehbuch nicht länger als eine Seite gewesen sein kann?

Kinski

Für viele Trash Connaisseure mag dies die Idealvorstellung eines Films, des 1930 in Madrid geborenen Jesus Franco Manera treffen, und man mag es nicht beschönigen, denn leider sind viele seiner über 160 (!) Werke bestenfalls C-Ware. Und dennoch belegen einige Perlen, wozu der Mann im Stande war, sofern man ihm vernünftige Produktionsbedingungen, gute Schauspieler und ein Kamerateam gewährte, sodass Franco sich vollständig auf die Regie konzentrieren konnte, und nicht wie im Regelfall, innerhalb einer Woche einen Schnellschuss abzuliefern hatte. Jack the Ripper ist eine solche Perle. 1976 unter der Leitung des Schweizer Produzenten Erwin C. Dietrich produziert entstand ein moderner (Horror-)Klassiker mit Klaus Kinski, den man getrost zu den 10 besten Filmen des Spaniers rechnen darf.

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Extras zum Film

Extras: Audiokommentar mit Erwin C. Dietrich, Audio-Interview mit Jess Franco (Zürich, Hotel Gregory, 17. Juni 1976), Interview mit Andreas Mannkopff (Schauspieler / „Inspektor Selby“), Deleted Scenes, Erwin C. Dietrich’s Hommage an Jess Franco’s JACK THE RIPPER, Werkstattbericht zu Restauration, Fotogalerie (Production Stills), Trailer, Trailershow
Die Kameraarbeit übernahm Peter Baumgartner (der Soundtrack wurde von Onkel Walter Baumgartner komponiert), der in ruhigen und stimmungsvolllen Bildern das Thema des Films hervorragend einfängt und damit den üblichen Francostil (endlose Zooms und verwackelte Einstellungen) schnell vergessen macht.

In die Rolle des Jack the Ripper (hier Dr. Dennis „Orloff“ – ein immer wiederkehrender Charakter in Maneras Filmen) schlüpfte keine geringer als Klaus Kinski, der aber nicht wie üblich, den hektischen Psychopathen gibt, sondern mit nachdenklicher Traurigkeit, die man auch im 2 Jahre später entstandenen Nosferatu – Phantom der Nacht bewundern durfte , ein Beispiel seiner Schauspielkunst abliefert.

Kinski in Jack the Ripper – Der Dirnenmörder von London

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Interessant dabei ist, dass Kinski selbst –Franco nicht unähnlich – einen Film nach dem anderen herunterkurbelte und mangels Interesse an den schlechten Scripts seinen Rollen oft wenig Tiefe verlieh. Anders jedoch hier: Kinski verkörpert Orloff/Jack the Ripper als innerlich getriebenen und zerissenen Charakter , der um seine Verbrechen weiß, aber dem Drang zu morden immer wieder unterliegt. Doch Kinski ist nicht der einzige, der in seiner Rolle regelrecht aufgeht: der unvergessene Herbert Fux spielt den verschlagenen Tagedieb Charly , der anders als Scotland Yard genau weiß, wer sich hinter der Maske des Rippers versteckt….

Der kleine, aber feine Klassiker wurde dank Erwin C. Dietrich vollständig restauriert und präsentiert sich endlich in voller Länge (Director’s Cut) und hervorragender Bild- und Tonqualität, sodass seiner Wiederentdeckung nichts mehr im Wege steht – es lebe Jack the Ripper!

Klaus Kinski Ich brauche Liebe

Die irre Biografie eines Irren wird in diesem Blog behandelt. Interessant ist, dass Kinski während seines Filmschaffens offenbar unzählig Affären mit Schauspielerkolleginnen hatte, und so erfährt man während der Lektüre bisweilen interessante Details zu den sexuellen Vorlieben einer Reihe berühmter Schauspielerinnen.
Leseprobe: Eine Woche lang renne ich noch auf die Post, um Dominique anzurufen, weil ich es von zu Hause unmöglich tun kann. Dann fliege ich nach Rom.
Auch Dominique ist verändert. Und als wüsste sie, dass Biggi mir in Berlin beweisen wollte, dass sie eine bessere Hure ist, unterlässt Dominique nichts, un Biggi auszustechen. Zum ersten Mal fragt sie mich, welche Stellungen ich bevorzuge und auf welche Weise sie mich am stärksten zum Orgasmus bringen kann. Sie fragt mich jeden Tag, was sie anziehen soll, ob sie Schlüpfer tragen soll. Ob sie Strapse tragen soll, mit oder ohne Schlüpfer, und wenn, welche. Sie reißt die Schubladen in ihrem Ankleidezimmer auf und wühlt einen Haufen Hurenschlüpfer heraus, die sie am Pigalle in Paris gekauft hat. Ganz winzige, wie ein kleines Satinläppchen, das nur von dünnen Bändern gehalten wird, die in der Poritze verschwinden und nur das Loch, nicht aber die Schamlippen verdecken, während die Schamhaare an den Seiten hervorquellen. Andere, in grellen Farben, Gelb, Orange, Rot, Grün, Türkis, die sich an der Vor-Fotze zu einem Schlitz öffnen oder von den Schamlippen bis zum After völlig offen sind. In jedem Schlüpfer, den sie mir vorführt, lässt sie sich ficken, im Stehen, in der Hocke, gebückt … in der festen Überzeugung, dass sie Biggi in Raffinesse und Schamlosigkeit übertrifft.
Sie fragt mich, ob ich will, dass sie andere Mädchen besorgt. Ob ich mit ihr und einem anderen Mädchen ficken will, oder ob ich zusehen will, wie sie es mit einem Mädchen treibt. Sie erzählt mir von ganz jungen Mädchen, die sie von der Straße aufgelesen und verführt hatte, um mich damit aufzuregen. Sie fragt mich triumphierend, ob Biggi das auch alles täte.
„Willst du mich heiraten“? fragt sie zögernd, fast ängstlich, als wir an der Ponte Milvio in einem Gartenrestaurant sitzen. Und als hätte ich ihr bereits geantwortet, wird sie plötzlich traurig. Nichts Verderbtes, Perverses ist mehr an ihr. Kein Zynismus, mit dem sie sonst ihre unschuldige Hilflosigkeit zu übertünchen sucht. Sie ist nur noch das kleine, einsame Mädchen, das in einem Gebirgsdorf an der italienisch-französischen Grenze geboren war und sich, wie jedes andere Mädchen dieser Erde, einfach nach Liebe und Schutz sehnt … Alle Leseproben>>>


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„Hast du kein Gepäck?“ fragte sie mich erstaunt. - „Doch, das liegt schon im Hotel“, erwiderte ich. Wenige Minuten später standen wir beide an der Rezeption des Hotels.
Der überraschte Blick des Portiers entging mir ebenso wenig, wie das Tuscheln zweier weiterer Hotelmitarbeiterinnen, die einige Meter von uns entfernt ebenfalls hinter dem Tresen standen.
„Ihren Ausweis bitte“, sprach der Herr Hélène mit trockener Stimme an. Die hatte ihren Pass bereits aus der Umhängetasche gezogen …
dunkle_perlen_erotiknovellenEr gab sich gar nicht erst die Mühe, den Pass zu öffnen, sondern sah mit streng nach oben gezogenen Augenbrauen auf den Deckel. Im oberen Teil der goldene Aufdruck: „République de la France“, unterhalb des Wappens „Passeport“. Mit affektiertem Hüsteln reichte er Hélène den Pass zurück.
„Es tut mir sehr leid, meine Herrschaften. Leider ist es nicht möglich, einem Bürger der DDR in Begleitung einer Bürgerin der Republik Frankreich in diesem Hotel ein Zimmer zu geben. Es tut mir leid.“ Das letzte wiederholte er zweimal, als wollte er jeglichen Widerspruch oder jede Frage von vornherein im Keim ersticken.
„Was ist das denn?“ Hélène empörte sich. „Ich kann überall auf dieser Welt ein Hotelzimmer beziehen, mit wem und solange ich will!“
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