Paganini 2003 – Kinskis finales Vermächtnis

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Paganini – Ein Film von Klaus Kinski

mit Sohn Nikolai in einer atemberaubenden Hauptrolle

mit Dalila di Lazzaro, André Thorent, Marcel Marceau, Nikolai Kinski, Regie: Klaus Kinski

Dieser Satan, der die geilen Träume des weiblichen Geschlechts beherrscht

Paganini – Der Film

Schon lange glaubte Kinski ähnliche Erfahrungen gelebt zu haben wie der legendäre „Teufelsgeiger“ Paganini, der das gesamte Europa des 19. Jahrhunderts in Taumel versetzte und durch dessen Persönlichkeit Klaus Kinski ein letztes Mal, mit der ihm eigenen tiefen Ehrlichkeit und Konsequenz, die ganze Bandbreite auch seines eigenen Lebens offenbart, ein Leben der Extreme. Den Rahmen dieses Filmes bildet ein spektakuläres Konzert, bei dem Paganini als diabolischer „Vampir mit Violine“ das Publikum durch die unwiderstehliche Naturgewalt seiner Musik in geistige und körperliche Extase versetzt. Paganini selbst durchlebt entscheidende Episoden seiner Vergangenheit und enthüllt uns in dämonischer Voraussicht seine Zukunft. Ohne Reue blickt er auf sein verfluchtes Leben der großen Leidenschaften zurück: die unermüdliche Aufopferung für die Musik und sein Publikum, die Sucht nach Frauen, die abgöttische Liebe für seinen Sohn Achille und das Geld.

Nicht für normale Maßstäbe

Unmöglich ist es für seine Umwelt, sich dem Zauber dieses genialen Künstlers KINSKI-PAGANINI zu entziehen, den alle für besessen halten, fremd in seiner Art, seinem Aussehen und seiner Ausstrahlung, dessen übermenschliches Talent und körperliche Ausgezehrtheit ihn schon zu Lebzeiten zu einer Legende werden ließen (Der Trailer liegt leider nur in Englisch vor, die DVD ist synchronisiert)
Um es gleich vorwegzunehmen: Kinski Paganini kann und darf nicht mit den Maßstäben einer gewöhnlichen Produktion gemessen werden. Zum einen handelt es sich um ein unter nahezu unmöglichen Bedingungen entstandenes Werk, dass allein durch den Starrsinn und Mut Kinskis realisiert werden konnte, zum anderen ist Kinski Paganini das finale Vermächtnis und gleichzeitig das Lebenswerk eines der umstrittensten Schauspieler des letzten Jahrhunderts.
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Kinskis Sohn Nikolai

Der Plot als solcher ist nur in groben Zügen vorhanden und zeichnet das Leben Paganinis wie es tatsächlich war (oder von Kinski interpretiert wurde): ein stetes Auf und Ab eines missverstandenen Künstlers, der von den Frauen geliebt und von deren Männern verachtet wurde und als Künstler die Kritiker in zwei Lager spaltete — ein Spiegelbild von Klaus Kinskis Leben selbst.
Kinski Paganini missachtet gänzlich die gängigen Erzählweisen und geht konsequent seinen eigenen Weg. Hin- und hergerissen zwischen Armut und Anerkennung zieht Paganini von Station zu Station, verliert sich in intensiven, aber oberflächlichen Liebesabenteuern, um letztlich die wahre Erfüllung in der Beziehung zu Sohn Achille Paganini zu finden (in Kinski Paganini gespielt von Kinskis Sohn Nikolai).

Kinski, die Legende, oder?

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt (im Kommentar zu Madame Claude), bröckelt mit den Enthüllungen der Tochter Kinskis in ihrem Buch „Kindermund“ die Legende, der kranke Kinski dringt durch, dennoch bleibt er in diesem Blog. Beim Lesen seines Buches „Ich brauche Liebe“ sollen sich Leser*innen bitte ihr eigenes Urteil bilden. Hier eine Leseprobe:

Frankfurt

Nach der Vorstellung werfe ich mich, verschwitzt wie ich bin, ins Auto und jage zum Frankfurter Hof. Ich bade in Windeseile, bestelle mir rohes Eigelb mit Honig, rauche eine Zigarette nach der anderen und wende meinen Blick nicht von der Uhr. Ich lausche auf jedes Geräusch, das von der Tür kommt.
Mitternacht. Es klingelt. Ich fliege beinahe auf die Fresse, bevor ich die Tür aufreiße. Sie hat kastanienbraune Haare, die ihr bis auf die Hüften fluten. Ihr Mädchengesicht ist blass. Darin glühen schwarze Augen, mit ebenso schwarzen langen seidigen Wimpern, und ein Mund wie eine aufgeplatzte Wunde. Sie geht auf Stöckelschuhen, etwas breitbeinig, wie alle Ballett-Tänzerinnen, was sie noch aggressiver macht.
klaus_kinski_ich_brauche_liebeIch knöpfe ihre Bluse auf. Ihre spitzen Mädchen-Titten sind wie Furunkel und auch so heiß. Ich ziehe sie aufs Bett und beginne sie anzubeten … Da klingelt das Telefon: Der Manager des Frankfurter Hotels fordert mich auf, meinen Besuch aus dem Hotel zu schicken. Ich rufe meinen Diener an, der zwei Türen weiter wohnt, und sage, dass ich mich wieder melde. Dann packe ich mit dem Schwan das Nötigste zusammen.
Ich bewundere alles an ihr. Lange. Als hätte ich noch nie ein nacktes Mädchen gesehen. Es ist tatsächlich so, ich entdecke alles neu. Das Entkleiden dauert eine Stunde. Ich will alles auskosten. Bevor ich ihr die Schlüpfer runterziehe, warte ich extrem lange …
Ich betaste die Formen der Schamlippen, die sich wuchtig durch die dünne Baumwolle abzeichnen. Sie hat einen hohen, festen Stietz. Der Schweiß tritt ihr aus den Poren und rinnt aus ihren Achselhöhlen und ihrer Arschritze. Ich gehe um sie herum, lege mich auf den Teppich, betrachte sie von unten, lasse sie auf und ab über mich weg schreiten. Hitze wie aus einem Backofen schlägt mir entgegen. Ein Zucken geht durch den Körper des Schwans. Ich stehe wie unter einem Zauberbann. Sie legt sich aufs Bett ohne es aufzudecken Sie fiebert … Alle Leseproben>>>


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Der zweite Kurzurlaub also, drei Tage jenseits der Front, weitab vom Kampfgetümmel des kalten Krieges. Heimaturlaub als Belohnung für die dritte Eichel der Schützenschnur. Zum Glück zwangen ihn die Dienst- und Lebensumstände nicht ein einziges Mal dazu, seine Schießfertigkeiten an einem im Ostseewasser paddelnden oder schwimmenden Republikflüchtling auszuprobieren. Wenn du nicht schießt, wirst du selber erschossen, lautete die Parole. Der Flüchtling, der nichts weiter wollte, als seine Freiheit, war der Feind, der Verräter. Der, der später vielleicht in eine NATO-Uniform gesteckt, auf seine ehemaligen Landsleute schießen würde.
Wer nicht schießt, der wird erschossen, die Perversion eines jeden dieser Dreckskriege. Aber man gehörte ja zu den Guten, zu denen, die der Welt eine bessere Zukunft bringen würden. Notfalls mit Gewalt. Es herrschte Krieg, kalter Krieg, mehrmals am seidenen Faden hängend, mehrmals drohte ein heißer.
Für die Drecksarbeit, DDR-Bürger mit Waffengewalt in ihrer heilen Welt zurück zu halten, war die Marine ohnehin nicht zuständig. Das erledigte die Grenzbrigade Küste. Die trugen zwar ebenfalls Marineuniformen, diese aller-dings mit einem grünen Rand an den Schulterstücken. Igitt, wie unpassend, Blau und Grün. Manch Modedesigner drehte sich mehrmals im Grabe her-um, sähe er das.
Der Marine kam vielmehr die ehrenvolle Aufgabe zu, die größeren Brocken an der Okkupation der Arbeiter- und Bauernäcker wie der sozialistischen Großplattenbauten zu hindern:
hemmungslos_frivol_erotische_erzaehlungenetwa das Raumschiff Enterprise an einer Landung von See her auf dem Territorium der DDR, von der NATO verseuchte Kartoffelkäfer, mit Nuklearwaffen bestückte Delphine, mordlüsterne dänische Robben und sonstige westliche Seeungeheuer. Man erkannte sie daran, dass ihnen die „stars and stripes“ wie die Dollarzeichen aus den Augen gierten. Oder aber einen dänischen Fischkutter abzudrängen, dem das Satelliten-Navigationsgerät ausgefallen war.
Apropos Satelliten-Navigation. Die verfügten bereits über solche Dinger, die NATO, ja, Anfang der Siebziger. Wow, das will man heutzutage gar nicht mehr glauben. Die Russen, Verzeihung, die ruhmreichste und kampfstärkste Armee der Welt, die Sowjetarmee, verfügte ebenfalls seit Anfang der Siebziger Jahre über solche Navigationsinstrumente. Als man die Schiffe der DDR-Marine mit den Basisstationen ausrüstete, mussten zu deren Installation größere Löcher aus den Oberdecks geschweißt werden.
Vor Bernau fahren sie am größten Stützpunkt der Russen in der DDR vorbei. Bei Tag kann man die Kasernen sehen, die Unterkünfte der Gott weiß wievielten Gardedivision der Roten Armee. Manchmal denkt er, die haben nur Gardedivisionen, Gardebrigaden und Gardeflotten zur See. Direkte Verbündete seiner Waffengattung war die „Ruhmreiche Baltische Rotbannerflotte“. Scherzhaft die RUMBALOTTE genannt. Dass die Soldaten da draußen arme Hunde sind, das wusste man damals schon. Dass sie schlechter als Vieh behandelt wurden, und einiges mehr, erfuhr man erst nach der Wende. Er stellt sich gerade vor, im hell erleuchteten Abteil Consuela im Stehen von hinten am Fenster zu vögeln. Ihr offener Mund wie ihre nackten Brüste pressen sich an die Fensterscheibe. Der Zug bekommt keine Einfahrt, er muss anhalten. Draußen neben dem Gleis steht eine Horde Rotarmisten. Die Hosenställe geöffnet, wichsen sie beim Zuschauen … Ich gönne euch das, Jungs! ... Alle Leseproben>>>

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