In ihrem Haus – Debüt-Roman von Yael van der Wouden
Intime Geheimnisse und überraschende Wendungen in einem außergewöhnlich emotionalen lesbischen Liebesroman
Ein intimer Roman – sorgfältig und brillant erzählt. Ein gelungenes Debüt – New York Journal of Books
Intimitäten
Intim – persönlich, sehr nahe und vertraut, verhüllend, wenn es um eine sexuelle Beziehung geht, also die tiefste Ebene der Verbundenheit, sei es emotional, räumlich oder sexuell, so steht es im Wörterbuch. Intimitäten – das mag zunächst nichts Ungewöhnliches sein, wenn es um die sexuelle Komponente der Erotik geht, spielen sich doch solche Begegnungen in aller Regel im engen, persönlichen Raume ab. Es sei denn, man trägt sie zu Markte, auf diese oder jene Art und Weise und diesem oder jenem Grund oder jemand, der sich dazu berufen fühlt, teilt seine Erfahrungen und Erlebnisse der Öffentlichkeit mit. Zum Zwecke der Unterhaltung oder in vielen Fällen auch zum Zwecke der Aufklärung. 
Geheimnisse
Im erweiterten Sinne stellen Intimitäten somit auch eine Art Geheimnisse dar, Geheimnisse, hinter denen mitunter furchtbare Verbrechen stehen, die man gern vergessen machen möchte und daher versucht, sie möglichst geheim zu halten. Um solche Art von Geheimnissen geht es in dem vorliegenden
und vielfältig gelobten Debütroman der Niederländerin Yael van der Wouden, der es auf Anhieb geschafft hat, 2024 auf Shortlist für den Booker Prize zu gelangen. Dabei fängt alles ganz harmlos an und man ahnt bis weit ins letzte Drittel des Romans hinein in keiner Silbe, welch furchtbare Schicksale mit der Geschichte von IHREM HAUS verbunden sind und darin verborgen liegen.
Eine lesbisch – schwule Liebesgeschichte, oder?
Drei Geschwister, die „sauertöpfige“ Isabel, die allein IN IHREM HAUS wohnt und ihre beiden Brüder Hendrik und Louis. Das Hendrik schwul ist, erfährt man bereits sehr frühzeitig und Louis, der Frauenheld wird ebenfalls schon sehr weit vorn in seinen intimen Geheimnissen enttarnt. Ein Lebemann, der es mit der Treue nicht ganz so ernst nimmt (öfter mal eine neue Freundin). Und so wird auch seine neue Beziehung zu Eva von den beiden Geschwistern gesehen. Isabel hingegen erscheint zunächst als griesgrämige, pedantische Einsiedlerin deren eine Lieblingsbeschäftigung darin besteht, das Inventar ihres Hauses auf Vollständigkeit zu prüfen und jeden des Diebstahls zu verdächtigen. Da muss ja noch irgendetwas kommen, oder?
Auf die Folter gespannt
Die Leserschar wird buchstäblich auf die Folter gespannt. Zuerst deutet alles auf familiäre und persönliche Konflikte hin. Isabel lebt im Haus, kümmert sich um alles, doch das Haus wurde Bruder Louis versprochen. Als der dann mit seiner neuen Flamme Eva auftaucht und die auch noch einquartiert, weil er ins Ausland muss, droht für Isabel alles zusammenzubrechen. Aber aus ihrem zickig wirkenden Verhalten Eva gegen über klingt schon etwas anderes hindurch. Dass sie, Isabel, nichts von Männern hält, hat sie schon lange erkannt, vielleicht ein Grund für ihre Griesgrämigkeit. Sollte sie etwa? Da sieht es ganz nach Coming-out aus, aber Evas geheimes Tagebuch, wird sie in Abgründe der Vergangenheit führen …
Die Autorin
Yael van der Wouden – geboren 1987 in Tel Aviv, als Tochter einer Israeli und eines Niederländers. Die Nationalität der Mutter verrät schon einiges von, worum es am Ende im Roman geht.
Sie studierte an den Universitäten Utrecht und Birmingham und unterrichtet an den Universitäten Utrecht und Maastricht kreatives Schreiben und Komparatistik (vergleichende Literaturwissenschaft). Ob die Person Eva im Roman einen Hinweis auf die kürzlich verstorbene Eva Schloss, eine Freundin und später Stiefschwester von Anne Frank – beide lebten in den Niederlanden – geben soll, dazu geht aus dem Roman nichts hervor. Handlungen und Einzelschicksale sind aber in jedem Falle verknüpft.
Leseprobe
Es kommt soweit, dass sich Isabel der in ihr schlummernden Neigung stellt, nach allerlei Verwirrungen und falschen Fährten, die die Autorin geschickt gelegt hat. Wirkte sie doch anfangs sogar völlig asexuell, wenn so etwas wie Lust in ihr aufkam, was sie als lästig empfand, klemmte sie sich ihr Kopfkissen zwischen die Beine und rieb sich daran. Eva ist alles andere als lesbisch, aber sie lässt sich auf Isabel ein. Gibt es dafür vielleicht noch einen anderen Grund? Da wir hier Wert auf die erotische Komponente legen, habe ich einen Abschnitt ausgewählt, in dem sie sich beide ihrer Lust hingeben. Eva allerdings zunächst aus völlig anderen Gründen. So viel sei verraten, es bleibt spannend bis zur letzten Seite.
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Eva öffnete die Beine …
Die drei Schritte von der Tür zum Bett losten sich mit einem Mal in Nichts auf. Sie (Isabel, Anm.) stürzte auf Eva zu, sank vor ihr zu Boden, sagte: „Das war nicht für ihn.“ Sie kniete zwischen Evas Beinen, umfasste ihre Knie und ließ die Hände nach oben gleiten – bis unter den Saum der kurzen Hose. Isabels Hände waren am Abend eiskalt geworden, während Evas Hand sich heiß anfühlte, rau gegen den Wuchs der feinen Härchen. Eva stieß die Luft aus ihrer Lunge, öffnete die Beine weiter, und Isabel sagte: „Das weißt du genau. Du weißt, dass es nicht für ihn war.
Jetzt waren sie auf Augenhöhe: Isabel auf Knien und Eva auf der Bettkante. Sie waren sich nah, intim …
Evas Brüste pressten sich gegen Isabel
Eva umfasste Isabels Schultern mit festem Griff. Ihre Nasenspitzen streiften sich, ihre Wangen schmiegten sich aneinander. Isabel seufzte leise, als sie die Hände fest um Evas Schenkel krallte. Eva keuchte, ein heißer Luftstrom an Isabels Lippen.
Der Teppich unter Isabels Knien kratzte durch den Stoff ihrer Hose. Sie spürte den Schweiß an ihrem Rücken. Von Eva sah sie nur den Wimpernfächer ihrer halb geschlossenen Augen. Eva fixierte Isabels Mund.
„Sag mir, du willst das nicht“, murmelte Isabel dicht an Evas Gesicht. „Eva, sag mir ja oder nein.“
„Kann ich nicht“, sagte Eva und öffnete ihre Lippen über Isabels Mund. Ihr Körper wölbte sich wellenartig, ihre Brüste pressten sich gegen Isabel …
Evas Venushügel presste sich an Isabellas Bauch
Evas Kuss raubte ihr beinahe den Verstand – mal weit geöffnet, fast wild, dann wieder zweifelnd, zögerlich. Isabel hielt es kaum aus, wollte Riegel durchbrechen, Türen aus ihren Scharnieren reißen. Sie nahm Evas Lippe zwischen die Zähne, sog und knabberte daran, fuhr mit den Händen an Evas Schenkeln entlang, und zog sie noch näher an sich. Durch die Bewegung rutschte Eva an die Bettkante, ihre Beine öffneten sich weiter und ihre Wärme – der harte Knochen ihres Venushügels – presste sich an Isabellas Bauch.
Mit einem Seufzer glitt Evas Mund von ihrem ab. Isabels Lippen folgten suchend, und der nächste Kuss war wilder, noch verzweifelter als der letzte.
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Isabel ließ Eva sich an ihr reiben
Isabel spreizte die Finger an Evas Leiste und umfasste ihre Hüfte. Sie fuhr mit dem Daumen unter den Bund der Unterhose, wo die dünne Haut feucht geworden war. Isabel küsste sie fester. Sie wusste nicht, was sie wollte, und sie wusste es genau. Es war eine verschwommene Form, die auf einmal scharf wurde – ein gellendes Signal, unmissverständlich: „Ja.“
Eva konnte den Kuss nicht mehr steuern, ihr Kiefer war weit geöffnet, sie rollte mit den Hüften und presste sich gegen den weichen Hügel unterhalb von Isabels Bauchnabel. Nässe war durch den Stoff gesickert. Isabel ließ sie – ließ sie sich an ihr reiben und lenkte die Bewegungen mit ihren Händen. Die Welt war in schrilles Schweigen verfallen, intim …
Eva umklammerte Isabel mit ihren Schenkeln und rieb sich an ihr
„Fass mich an“, sagte Eva mitten in einem halben, chaotischen Kuss. Sie umklammerte Isabell intim mit ihren Schenkeln und rieb sich an ihr, flüsterte: „Gott, kannst du einfach … bitte, kannst du …“
„Sag es mir.“ Isabel versteckte ihr Gesicht hinter Evas Ohr und überspielte ihre Scham, indem sie Eva sanft ins Ohrläppchen biss. „Was soll ich …“
Auf einmal ging es schnell, die Augenblicke flossen ineinander. Eva griff nach Isabellas Hand, nahm zwei ihrer Finger in den Mund, befeuchtete sie und schob Isabels Hand unter den Stoff ihrer Schlafanzughose. Dabei drückte sie Isabel winzige, weiche Küsse auf die Lippen. „So“, hauchte sie. „Ja, genau so.“ Wie warm Eva sich anfühlte. Der Stoff war durchweicht.
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Sie sanken zusammen aufs Bett
Eva schob Isabels Finger langsam in sich hinein, stumm, als steckte ihr ein Laut im Hals fest. Isabel stöhnte an ihrer Stelle. Das Geräusch ihrer Finger in Eva – ein feuchtes Klicken wie beim Lutschen eines Bonbons. Eva zeigte ihr, wo sie ihren Daumen ansetzen sollte. Isabel befolgte alle Anweisungen, lernte. Eva spannte sich jetzt fester um sie, drückte sich an sie – die Arme um Isabels Schultern, ihr offener Mund an ihrer Stirn.
„Ja?“, fragte Isabel. Eva nickte, brachte ein schwaches „ja, ja, ahh …“ zustande, fasste Isabel ins Haar und zog sie noch näher an sich heran. Mit der freien Hand packte Isabel ihre volle Hüfte, schob sie vor und zurück, sie bewegten sich im Takt und sanken zusammen aufs Bett.
Isabel überraschte Louis beim Vögeln
Isabels Finger glitten dabei heraus, und Eva keuchte. „Ah komm …komm her, verdammt, komm her …“ Isabels Gliedmaßen gehorchten ihr nicht, bewegten sich träge, wie in Zeitlupe. Eva lag unter ihr, die Schlafanzughose war heruntergerutscht und hing nur noch an einem Knöchel. Isabel drang wieder in sie ein. Bewegte die Finger jetzt schneller. Isabels Haare umhüllten sie beide wie ein Vorhang, einzelne Strähnen klebten ihr an den Wangen. Eva strich sie zurück und legte ihre Hände an Isabels Gesicht.
Einmal war Isabel bei Louis ins Zimmer geplatzt, als er gerade mit einem Mädchen vögelte. Isabel war vierzehn und hatte sich unter vögeln nie eine intime menschliche Bewegungsabfolge vorstellen können …
Isabel hatte das Wort vögeln gehasst
Und dann erhaschte sie einen winzigen Ausschnitt davon – einen weiblichen Schenkel unter einem hochgerutschten Rock, ihre Hände in Louis kurzem Haar, ihre wippenden Hüften, seinen blanken Hintern.
Es dauerte nur einen Sekundenbruchteil, bevor sie die Flucht ergriff. Den restlichen Nachmittag verbrachte sie damit, im Garten mit einem Stock in der Erde zu stochern. Das Bild hatte sie jahrelang nicht losgelassen. Wann immer sie das Wort vögeln hörte, sah sie nur aufgewühlte Erde vor sich. Sie hatte das Wort gehasst. Hatte gehasst, dass es sie zum Wegschauen zwang.
Aber jetzt schaute sie nicht weg – Evas Knie war angewinkelt, ihr Fuß drückte sich unter Isabels Gesäß, unter den Stoff ihrer Hose …
Isabel ließ den Gedanken zu, mit Eva zu vögeln
Sie ließ den Gedanken zu: mit Eva zu vögeln. Sie vergrub die Finger tief in ihr. Auf einen Ellbogen gestützt, schaute sie auf Eva hinunter, auf die roten Flecken an ihrem Hals, ihr Schlüsselbein, auf ihre vollen Brüste, die unter dem Schimmernden Stoff zur Seite gerutscht waren. Auf den dunklen, schattigen Raum zwischen ihnen, an dem sie verbunden waren und in den Isabel eindrang, wieder und wieder und wieder, Evas Lippen waren geschwollen. Auch an ihrem Haaransatz war jetzt eine rote Stelle zu sehen. Eva öffnete die Augen, sah, dass sie beobachtet wurde, und wandte das Gesicht ab – drehte sich wieder zurück, doch ihr Blick blieb trübe, verschwommen. Sie tastete nach dem Bund von Isabels Hose … 
Isabel stieß hektisch ihre Finger in Eva
Dabei drückte Eva ihren Oberschenkel zwischen Isabelas Beine, schob ihn höher. Und dann bewegten sie sich. Verrenkten sich ineinander, Isabell ritt auf Evas Schenkel, stieß fahrig, hektisch ihre Finger in sie , und auf einmal war Eva nicht mehr stumm. „Ja …“, flüsterte sie, und „ah, ja, gut so, das ist gut …“
Evas Finger waren in den Gürtelschlaufen von Isabels Hose eingehakt – ein Gegengewicht -, so kam sie zum Höhepunkt. Ein Aufwölben, ein Schluchzen, ein Strömen um Isabels Finger. Isabel wollte nicht, dass es aufhörte. Sie ließ nicht nach, ließ den Daumen kreisen und kreisen, bis Eva sie wegschieben musste – ihre Handgelenke ergriff und sagte: Ah … sch … nein, ah …“
Evas Schenkel klemmten noch zwischen Isabels Beinen
Isabel gab nach. Der Arm, auf dem sie lehnte, zitterte. Evas Schenkel klemmte noch zwischen ihren Beinen, wo sie geschwollen war und triefend nass, und sollte Eva sie dort berühren, würde sie auf der Stelle sterben. Da war sie sich sicher.
Sie starb nicht. Eva brachte sie dazu, sich aufs Bett zu legen, wo Isabel unbeholfen und mit zitternden Händen den Reißverschluss ihrer Hose öffnete. Eva legte sich daneben und stützte sich auf dem Ellbogen ab. Sie streichelte Isabel intim den Bauch, nur den Bauch. Jetzt, nach ihrem Höhepunkt, war sie von einer zuckrigen Trägheit erfasst. Dann schob sie den Hosenbund beiseite, glitt mit einer Hand hinein, über Isabels Unterwäsche, der Stoff war durchnässt und verrutschte …
Fazit
Falls Sie das hier geschriebene gelesen haben und sich dazu entschließen sollten, diesen außergewöhnlichen Roman zu erwerben, dann verzichten Sie bitte darauf, vorher im Internet nach Inhaltsbeschreibungen zu suchen. Leider gibt es davon schon ein paar. Sie würden sich selbst damit eines
Genusses berauben, den dieser Roman bietet: Spannung, fast wie in einem guten Kriminalroman, brillant erzählt. Ich handhabe das im Übrigen immer so, wenn ich mich für ein Buch entschieden habe, was allerdings lediglich bei neuen Büchern möglich ist. Die Klassiker kennt man ja bereits, da geht es beim Lesen auch um andere Prioritäten. Sehr empfehlenswert – IN IHREM HAUS – Yael van der Wouden
Kritiken
Der Roman löste geradezu eine Flut von Lob aus: „Eine berauschende und atmosphärische Erzählung über Obsessionen und Geheimnisse. Ein Roman, der erkundet, was uns als Kindern vorenthalten wird und was wir uns über unsere eigenen verborgenen Sehnsüchte erzählen.“ Aus der Jury-Begründung für die Shortlist des Booker Prize 2024 – „Ein intimer Roman, sorgfältig und brillant erzählt.“ New York Journal of Books – „Yael van der Wouden versteht es, echte Emotionen bei den Lesenden hervorzurufen. Ein außergewöhnliches Buch, das man beinahe körperlich miterlebt.“ The Wall Street Journal.
Filmtipp
Intim geht es auch zu in meinem Filmtipp des Tages, und zwar in der häuslichen Intimität des Haushalts einer reichen japanischen Erbin während der kolonialen Besetzung Koreas durch Japan in den 1930er Jahren. Der international preisgekrönte Film
DIE TASCHENDIEBIN des südkoreanischen Regisseurs Park Chan-wook (der hier im Blog bereits Erwähnung fand in der Zola Adaption „Durst“) aus dem Jahre 2016.
Mit Kim Min-hee als Fräulein Izumi Hideko, Kim Tae-ri als Taschendiebin Sook-hee, Ha Jung-woo als Graf Fujiwara und Cho Jin-woong als Onkel Kouzuki.
Der Film hatte auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2016 seine Premiere und erhielt den Prix Vulcain de l’artiste technicien für Ryu Seong-hee für das Szenenbild. 
Taschendiebin
Der Film entführt uns in das von Japan besetzte Korea in den 1930er Jahren. Das bezaubernd schöne Fräulein Izumi Hideko, eine reiche japanische Erbin bewohnt mit ihrem Onkel Kouzuki ein abgelegenes Anwesen. Der sammelt und verkauft erotische und pornografische japanische Bücher, aus denen Hideko den Käufern vorlesen muss, um den Preis in die Höhe zu treiben. Hideko ist nicht glücklich über diese Aufgabe und trägt psychische Schäden davon. In einem
Nebenstrang erfährt man, dass diese Aufgabe bereits von seiner verstorbenen Gattin wahrgenommen werden musste, die aus dem Grunde den Freitod wählte. Außerdem will der Onkel Hideko heiraten, um an ihr Vermögen heranzukommen.
Doch manchmal kommt es anders als man plant
Der Gauner und Hochstapler Fujiwara, der sich als Graf ausgibt, plant dasselbe. Auch er will Hideko heiraten, um sich ihres Vermögens zu bemächtigen. Als er das nicht schafft, nutzt er seinen Kontakt zu einer Diebesbande, der auch Sook-hee angehört. Die überredet er, sich bei Izumi als Hausmädchen zu bewerben, damit die ihm Hideko zutreibt. Doch es kommt anders, Hideko verliebt sich in Sook-hee …
Der Film ist inspiriert von dem Roman Fingersmith („Solange du lügst“) von Sarah Waters, dessen Handlung vom victorianischen England nach Korea verlegt wird …Mehr zum Film mit Trailer>>>
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Erotiknovellen – Erstes Buch - Helene – Als Taschenbuch und eBook - Leseprobe| „Hast du kein Gepäck?“ fragte sie mich erstaunt. - „Doch, das liegt schon im Hotel“, erwiderte ich. Wenige Minuten später standen wir beide an der Rezeption des Hotels. Der überraschte Blick des Portiers entging mir ebenso wenig, wie das Tuscheln zweier weiterer Hotelmitarbeiterinnen, die einige Meter von uns entfernt ebenfalls hinter dem Tresen standen. „Ihren Ausweis bitte“, sprach der Herr Hélène mit trockener Stimme an. Die hatte ihren Pass bereits aus der Umhängetasche gezogen … |
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![]() | Er gab sich gar nicht erst die Mühe, den Pass zu öffnen, sondern sah mit streng nach oben gezogenen Augenbrauen auf den Deckel. Im oberen Teil der goldene Aufdruck: „République de la France“, unterhalb des Wappens „Passeport“. Mit affektiertem Hüsteln reichte er Hélène den Pass zurück. „Es tut mir sehr leid, meine Herrschaften. Leider ist es nicht möglich, einem Bürger der DDR in Begleitung einer Bürgerin der Republik Frankreich in diesem Hotel ein Zimmer zu geben. Es tut mir leid.“ Das letzte wiederholte er zweimal, als wollte er jeglichen Widerspruch oder jede Frage von vornherein im Keim ersticken. „Was ist das denn?“ Hélène empörte sich. „Ich kann überall auf dieser Welt ein Hotelzimmer beziehen, mit wem und solange ich will!“ Beide Hände in die Hüften gestemmt, stampfte sie mit einem Fuß. Der hohe Absatz klirrte auf dem Steinfußboden ... |
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