Die Taschendiebin – Preisgekröntes queeres Erotikdrama von Park Chan-wook
Lesbisches Liebesdrama voller Spannung in einer von Männern beherrschten Gesellschaft
mit: Kim Min-hee, Kim Tae-ri, Ha Jung-woo und Cho Jin-woong; Regie: Park Chan-wook
Spannung und queere Lust – Beißt dir die Geliebte sanft in die Schulter, dann ist der Zeitpunkt, die Liebeskugeln einzuführen …
Spannung
Intim und voller Spannung, wie auch in meinem Buch des Tages, aber in der weitgehend von der Außenwelt abgeschlossenen Umgebung eines herrschaftlichen Villenkomplexes, geht es in „Die Taschendiebin“, dem Film des Tages, zu. Inspiriert vom Roman „Fingersmith“ („Solange du lügst“) von Sarah Waters, verlegt der Regisseur Park Chan-wook (hier im Blog bereits vorgestellt mit der Zola-Adaption „Durst“) die Handlung des Films
vom victorianischen England in das von Japan besetzte Korea der 1930er Jahre in einem spanungsvollen queeren Erotikdrama über die Liebe zwischen der reichen japanischen Erbin Hideko und ihrem koreanischen Dienstmädchen Sook-hee.
Die Taschendiebin
Der Film, eine Mischung aus einer in sehr erotischen Bildern und Dialogen gemalten und spannungsreichen lesbischen Liebesgeschichte, Krimi und sadistischen Exzessen eines alten Mannes, Hidekos Onkel Kouzuki, der zu allem bereit ist, um das Erbe seiner Nichte in die eigenen Hände zu bekommen. Zuerst hat er Hidekos Tante geheiratet, um Hideko in seine Nähe zu bekommen, dann die Tante mit seinen perversen Spielen in den Freitod gerieben. Jetzt plant er, seine Nichte zu ehelichen. Dazwischen ein Hochstapler, der selbst ernannte Graf Fujiwara, in Wahrheit Sohn eines koreanischen Bauern, der es ebenfalls auf Hidekos Vermögen abgesehen hat. Dazu will er Sook-hee benutzen, doch nach einigen Wirren kommt alles völlig anders als geplant. 
Der Regisseur
Park Chan-wook – geboren am 23. August 1963 in Seoul, Südkorea, gehört zu den bekanntesten süd-koreanischen Regisseuren, Drehbuchautoren und Filmproduzenten. Nach einem Studium der Philosophie plante er zunächst Filmkritiker zu werden, gab den Plan jedoch auf, nachdem er u.a. Filme von Hitchkock sah und sich entschied, selbst Filme zu machen. Nach ersten Misserfolgen mit zwei Spielfilmen, schaffte er im Jahre 2000 mit „Joint
Security Area“ den Durchbruch. Sein erster internationaler Erfolg gelang im 2003 mit dem Film „Oldboy§, ein brutales und spannungsgeladenes Rachedrama, welches auf den Filmfestspielen von Cannes mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde
Internationale Erfolge
Seinen nächsten internationalen Erfolg erreichte er im Jahre 2009 mit der Zola-Adaption „Durst“, der eine Einladung in den Wettbewerb der 62. Internationalen Filmfestspiele von Cannes erhielt und den Preis der Jury gewann.
Im Jahre 2011 gelang Park mit seinem Bruder Chan-kyong ein Novum, der erste Film, „Night Fishing“ ein Kurzfilm, der komplett mit dem iPhone gedreht wurde. Au der Berlinale 2011 erhielt der Film den Goldenen Bären für den besten Kurzfilm. „Die Taschendiebin“ brachte im im Jahre 2016 die nächste Einladung zum Wettbewerb der 66. Internationalen Filmfestspiele von Cannes. 2017 wurde er in die Wettbewerbsjury der 70. Filmfestspiele von Cannes berufen.
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Der Film
Der Film ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil wird die Geschichte aus der Sicht des Hausmädchens Sook-hee (Kim Tae-ri) erzählt. Im Teil 2 dieselbe Geschichte noch einmal aus der Sicht der reichen Lady Izumi Hideko (Kim Min-hee), bei der Sook-hee als Dienstmädchen angestellt ist, was eine ganze Reihe von Fragen aufwirft. Teil 3 entflechtet dann diese Sammlung von Wirrnissen, die der Regisseur mit nahezu kriminalfilmtypischer Präzision gesponnen hatte und sorgt für einen Ausgang, mit dem man, vor allem nach den Handlungen, wie sie sich im Teil 2 offenbarten, überhaupt nicht mehr gerechnet hatte … Hier zunächst erst einmal der offizielle deutsche Trailer zum Film:
Teil 1 – Sook-hee
Ein Dorf im von Japan besetzten Korea, armselige Hütten, schreiende Kinder. Das Quartier einer Diebesbande, zu der auch Sook-hee gehört sowie ein selbst ernannter Graf namens Fujiwara (Ha Jung-woo). Die Bande stielt nicht allein Geld und Gegenstände, sondern auch Säuglinge, die in Japan reichen, kinderlosen Familien zum Kauf angeboten werden, dazu diverse Fälschungen. Der Graf erzählt die Geschichte einer reichen Lady, an deren Geld er herankommen möchte. Er hatte sich bereits Zugang zum Onkel der Lady, Kouzuki (Cho Jin-woong) verschafft, für den er als Fälscher diverser erotischer und pornografischer Bücher dient, die der Onkel an Interessenten verkauft. Er verspricht der Bande eine Hohe Belohnung, falls er Unterstützung erhält.
Sook-hee wird als Dienstmädchen eingeschleust
Nach ihrer Ankunft auf dem weit abgelegenen Anwesen ist Sook-hee überwältigt von dessen Pracht und Größe. Die Hausdame erklärt ihr die strengen Regeln sowie Gepflogenheiten der jungen Lady und des Onkels, den sie als Liebhaber englischer und japanischer Architektur und Kultur beschreibt. Daher seien auch die beiden Gebäudeteile, einer im englischen, der andere im japanischen Stil erbaut worden. So auch die weitläufigen Gärten, die sie umgeben. Sook-he bekommt einen engen Schlafplatz unmittelbar neben den Gemächern der jungen Lady zugewiesen, wo sie sich Tag und Nacht zu deren Verfügung bereitzuhalten habe. Schon in der ersten Nacht stellt sie fest, dass Hideko von schweren Albträumen geplagt wird.
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Ein erster Funke, der überspringt, die Spannung steigt
Schon in der ersten Nacht befielt Hideko Sook-hee neben ihr in ihrem Bett zu schlafen. In dieser ersten intimen Zweisamkeit erinnert Sook-hee sich daran, was der Graf mit ihrer neuen Herrin vorhat. Hideko zu heiraten, um sie anschließend in eine Nervenheilanstalt einweisen zu lassen und auf diese Weise ihr gesamtes Vermögen für sich allein zu beanspruchen. Dass der Graf sie, Sook-hee, auswählte, weil er sie für naiv genug hält, weiß sie nicht. Ein schwerer Irrtum, oder? Zumindest hat Sook-hee gleich ihren Anteil an der Beute erhöht.
Als die beiden Frauen sich am Folgetag zum ersten Mal Angesicht in Angesicht gegenüberstehen, sind beide von der Schönheit der anderen zutiefst berührt. Ein erster Funke, der überspringt, die Spannung steigt.
Sook-hee – Naivität oder Berechnung?
Am zweiten Tag ihres Dienstes lernt Sook-hee auch den gruselig wirkenden Onkel kennen. Hideko, die ihm Gesellschaft leisten und sich im Vorlesen üben musste, hatte sie darum gebeten, sie von dort nach Ablauf einer gewissen Zeitabzuholen. Die beiden jungen Frauen kommen sich sehr schnell näher.
Als Sook-hee ihrer Herrin beim Baden hilft und sie zum ersten Mal nackt sieht, entflammt in ihr ein erstes Gefühl, was auch Hideko nicht entgeht. Sie hat Gefühle für ihr Dienstmädchen entwickelt, was auch damit zum Ausdruck kommt, dass sie sich sehr freizügig ihrer Dienerin gegenüber zeigt. Bei Sook-he hingegen scheint die Zuneigung zu ihrer Herrin anfänglich lediglich ihrer naiven Sicht der Dinge zu entspringen.
Erste intime Begegnungen
Dass Sook-he sich auf Bitten ihrer Herrin entkleidet, um zu ihr in die Wanne zu steigen und dass beide anschließend Sex miteinander haben, zuerst auf Hidekos Initiative, wird dann erst im 2. Teil, in der Erzählung aus Hidekos Sicht gezeigt. Im ersten Teil hält der Regisseur die Spannung aufrecht, wie sich wohl das Verhältnis der beiden jungen Frauen zueinander entwickeln wird. Ebenso damit, dass Hideko ihrer Dienerin erlaubt, ihre Unterwäsche zu tragen und es sie sichtbar erregt, wenn sie sich beide gegenseitig auskleiden. Es dauert auch nicht lange, bis beide gemeinsam in Hidekos Bett schlafen. Doch auch hier bleibt es zunächst für den Betrachter bei zärtlichen Umarmungen und ersten schüchternen Küssen.
Der Graf drängt Sook-hee, ihre übernommenen Pflichten einzuhalten
Der vorsichtige Umgang der beiden jungen Frauen miteinander, die ersten Annährungen, werden in sehr schönen erotischen Bildern gemalt, die schon für sehr viel Spannung sorgen. Wenn es auch zuerst nur so scheint, als verstelle Sook-hee sich nur und empfinde lediglich Mitleid für ihre Herrin, dafür, dass die im Irrenhaus enden werde. Teil 2 bringt dazu eine überraschende Wende.
Dieser Eindruck wird noch verstärkt, als der Graf in der Villa erscheint, um Hideko seine Aufwartung zu machen. Dabei tut er so, als kenne er Sook-hee nicht. Während eines Vier-Augen-Gesprächs erinnert er Sook-hee an ihre übernommenen Pflichten … Die Taschendiebin – Erotische Spannung bei Amazon-Prime>>>
Hideko macht Sook-hee wine deutliche Liebeserklärung
Nach einem gemeinsamen Abendessen mit dem Grafen, nachdem Hideko offenbar erkannte, um was es ihm wirklich geht, macht sie Sook-hee eine deutliche Liebeserklärung: „Jede Nacht im Bett denke ich an dein Gesicht …“ Als Sook-hee ihre Herrin anschließend entkleidet, erkennt auch sie ihre verborgene, aber tiefe Zuneigung zu Hideko, deren „süße Regionen“ sie Knopf für Knopf freilegt. Sie streichelt Hidekos nackte Haut, die im Gegenzug auch sichtbar erregt Sook-hee entkleidet. Auch hier ist es wieder Hideko (2. Teil), die Sook-hee zum Sex animiert. Letztere, der man gleich am Anfang eingeschärft hatte, sie habe ihrer Herrin in allem zu Diensten zu sein, scheint immer noch zu glauben, dass auch Sex zu ihren Pflichten gehöre. 
Sook-hee verweigert sich dem falschen Grafen
Doch mehr und mehr wandelt sich bei Sook-hee das Mitleid für ihre Herrin in eine tiefe Zuneigung. Innerlich wehrt sie sich noch dagegen, doch ihre Bereitschaft, den falschen Grafen zu unterstützen, schwindet. Zunehmend eifersüchtig beobachtet sie dessen Annäherungsversuche an Hideko.
Als Hideko Sook-hee eines Nachts abermals in ihr Bett holt und Hideko ihre Angst vor dem Grafen äußert, scheint das Eis bei Sook-hee endgültig gebrochen zu sein. Wie im 2.Teil zu sehen sein wird, wird aus ersten zärtlichen Berührungen leidenschaftlicher Sex.
Jetzt zeigt Sook-hee auch dem Grafen gegenüber, dass sie nicht mehr bereit ist, ihn bei seinen Plänen zu unterstützen.
Sook-hee kommt anstelle Hidekos in eine Nervenheilsanstalt
Im Park kommt es zu einem heftigen Streit zwischen dem falschen Grafen und Sook-hee, die sich zur Wehr setzt, als er ihre Hand an seinen steifen Penis zieht, um ihr zu zeigen, wie stark er Hideko begehrt. Sook-hee bezeichnet den Penis des Grafen als einen „mickrigen Wichs-Schwanz.“
Scheinbar entschließt der Graf sich daraufhin, seine Strategie zu ändern und Hideko dazu zu bringen, mit Sook-hee die Identität zu tauschen, ihn zu heiraten und die falsche Hideko in eine Nervenheilanstalt einweisen zu lassen un scheinbar geht Hideko auch darauf ein. Während der Abwesenheit des Onkels, reisen sie zu Dritt nach Japan, wo Hideko als Sook-hee den Grafen heiratet, während die richtige Sook-hee als Hideko in die Nervenklinik eingeliefert wird.
Verwirrungen über Gut und Böse
Für Verwirrung sorgt im Teil 1 einerseits die sichtbare Zuneigung Sook-hees zu ihrer Herrin, andererseits aber, dass sie offenbar an ihren Plänen festhält, sich am Schicksal ihrer Herrin zu bereichern. Darauf gibt dann der 2. Teil Antwort, wie es überhaupt dazu kam, dass Sook-hee auf Empfehlung des Grafen als Dienstmädchen eingestellt wurde. Ein Rückblich auf die Qualen, die Hideko schon als Kind unter ihrem Onkel erleiden musste, liefert dann auch die Erklärung dafür, warum Hideko sich anscheinend mit dem falschen Grafen arrangiert hatte, um aus der Umklammerung herauszukommen und ihre Dienerin für sie leiden zu lassen, obgleich sie sie liebt.
Viel prickelnde Erotik in den Teilen 2 und 3
Teil 2 des Films, in dem dieselbe Geschichte noch einmal im Rückblich aus Hidekos Sicht erzählt wird, hält auch noch ein paar weitere Überraschungen bereit. Hier baut der Regisseur eine ganze Reihe geschickter Falltüren ein, was für zusätzliche Spannung dahingehend sorgt, wie das Ganze wohl enden wird. In Teil 2 erfahren die Zuschauer
außerdem, wie die Vorlesungsstunden ablaufen, die Hideko für die Kaufinteressenten der Bücher des Onkels abhalten muss und wie diese mit Spannung und sichtbar sexuell erregt zuhören.
Die endgültige Auflösung der Geschichte erfolgt dann in Teil 3, der ein paar weitere Höhepunkte bereithält, aber schauen Sie selbst … Spannung in Die Taschendiebin – auch als DVD und Blu-Ray erhältlich>>>
Kritiken
Die Resonanz auf den Film war überwiegend positiv. „Ausnehmend schön konzipiert und sexuell befreiend“, schrieb Benjamin Lee vom britischen Guardian. Er weist auch einzelne Kritiken zurück, dass die lesbischen Sex-Szenen eher Männerfantasien bedienen sollten. Dem kann ich mich bloß anschließen, ein Film, der eine Liebesbeziehung in den Mittelpunkt stellt, egal ob hetero oder schwul, sollte auch explizit darauf eingehen, wie und in welchen Nuancen die Figuren ihrer Liebe Ausdruck verleihen. Dass dazu auch mehr oder weniger intensiver Geschlechtsverkehr gehört, liegt ja wohl in der Natur der Dinge. Doch auch über den Sex hinaus spielen die beiden schönen Frauen ihre Rollen überzeugend und sehr erotisch, ein sehenswerter Erotikfilm.
Spannung
Spannung bietet auch der Roman von Sarah Waters „Solange du lügst“, der die Inspiration für den heute hier vorgestellten Film lieferte. Wie oben
bereits erwähnt, führt die Handlung in das victorianische England des 19. Jahrhunderts.
Die junge Erbin Maud Lilly , der Name der Hauptakteurin. Susan Trinder, die in einem Waisenhaus aufwächst, dessen Chefin, die zwielichtigen Mrs. Sucksby und deren Gehilfe, der aalglatte Richard Rivers, genannt »Gentleman«, sie planen einen Coup gegen die Erbin.
Viel prickelnde Erotik in den Teilen 2 und 3
Als Zofe will Susan sich in das Vertrauen der jungen Erbin einschleichen, um alsbald die Weichen für deren Heirat mit „Gentleman“, dem Richter, zu stellen. Kurz nach der Eheschließung soll Maud dann ins Irrenhaus abgeschoben werden, um an ihr Vermögen zu kommen. Zunächst verläuft alles nach Plan. Selbst die zärtlich-leidenschaftlichen Gefühle, die Susan schon bald für Maud entwickelt, können sie nicht beirren. Doch plötzlich nehmen die Ereignisse eine atemberaubende Wendung. Zu spät erkennt Susan, dass sie in ein gefährliches Intrigenspiel geraten ist, in dem es nun um Liebe und Tod geht …
Vielleicht demnächst ein Roman von Sarah Waters in diesem Blog …
Buchtipp
Intime Spannungen zwischen zwei Frauen, aber völlig anderer Art als im Film des Tages, gibt es auch im Buchtipp des Tages. Der Debütroman der Niederländischen Autorin Yael van der Wouden, der gleich auch zum hoch gelobten Erfolgsroman wurde und Aufnahme in die Shortlist zum Booker Prize 2024 fand:
IN IHREM HAUS
Der Roman entführt die Leserschaft spannungsgeladen in die niederländische Provinz zu Beginn der 1960er Jahre.
Klappentext
Isabel lebt allein im Haus ihrer verstorbenen Mutter. Als ihr Bruder seine ungehobelte Freundin Eva bei Isabel einquartiert, gerät das geordnete Leben aus den Fugen. Plötzlich verschwinden Gegenstände – ein Löffel, ein Messer, eine Schale. In der flirrenden Sommerhitze wird Eva zur Versuchung – oder zur Bedrohung. Und der Krieg ist immer noch nicht ganz vorbei.
Yael van der Wouden erzählt eine Geschichte über die Zerbrechlichkeit von Ordnung, das Aufbrechen unterdrückter Sehnsüchte und die Macht verdrängter Geheimnisse … Mehr zum Roman mit ausführlichen Leseproben>>>
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Blog Highlights
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Chronik einer lesbischen Liebe – Als eBook zwei Teile zum Preis von einem| Abends im Bett fragte ich Viola wegen der Reaktionen, die das Wort „Französisch“ auslöste. „Was, das kennst du nicht? Haben wir nie darüber gesprochen?“, amüsierte sich Viola. Anschließend küsste sie sich abwärts, bis heran an den Ort meiner größten Lust. Das bezeichne man als „Französisch“. Zurück an meinem Ohr gab es einen Vortrag über weitere Bezeichnungen für Liebesspiele in Verbindung mit bestimmten Ländern: Griechisch – Analverkehr, Italienisch – Der Penis werde in die Achselhöhle geschoben, Englisch – Sado-Maso-Sex, Spanisch – Busen-Sex, Titten-Fick genannt, Russisch – Der Penis dringe nicht ein, sondern bewege sich zwischen den eingeölten Oberschenkeln, Japanisch – Der Mann spritze der Frau sein Sperma ins Gesicht. | |
![]() | „Oh Gott, was ist das denn alles?“ Ich war völlig platt. Viola lachte, außer Französisch kenne sie leider keine weitere Variante, die für Frauen geeignet sei. Stets sei der Penis im Spiel, außer bei Englisch, doch von SM halte sie rein gar nichts. Unsere Vorliebe für das Auslutschen nasser Höschen könnte man vielleicht unter Fetischismus einordnen. „Japanisch, abgewandelt“, korrigierte ich sie. „Du spritzt mir zwar kein Sperma ins Gesicht, aber manchmal, wenn du weit oben ankommst, so was Ähnliches.“ „Du lernst ja schnell, meine erwachsene Frau“, sagte Viola. Erst jetzt, nachdem ich mein Zeugnis in der Tasche habe, sei ich wirklich erwachsen. Violas liebevoller Blick verschlang mich, als sie sagte: „Und das letzte Stück Kindheit verlierst du in einer Woche.“ Ich ließ mich auf den Rücken rollen. Die Knie angewinkelt, spreizte ich meine Schenkel soweit es nur ging. |
| „Kannst du das nicht lieber selber machen?“, schmollte ich, während ich Viola über mich zog. „Wenn du dir den Vibrator zwischen die Beine klemmst, ist es dasselbe wie wenn ein Mann mich entjungfert.“ Viola bewegte sich über mir wie Maria am Morgen unserer ersten gemeinsamen Nacht. „Ficken, ficken, ficken“, sagte sie mehrmals, jedes Mal stieß sie ihr Becken nach vorn. „Wenn du Spaß daran findest, suchen wir uns einen, den wir ein, zweimal im Monat einladen.“ Mehr wolle sie gar nicht. Plötzlich warf sie sich auf den Rücken. „Wir wollten nicht mehr darüber reden, bis nächsten Samstag nicht“, sagte sie. Je öfter ich mir das ein- und wieder aus rede, umso unsicherer würde ich. „Wir gehen zu Viert essen, anschließend tanzen, und dann schauen wir mal, o. K?“ ... Alle Leseproben>>> |
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